Doch, die Frage ist beantwortbar. Ich meinte hier nicht den Unterschied allgemein, sondern spezielle Unterschiede in den verschiedenen Attributen.
Du reagierst hier auf einen völlig anderen, als den ursprünglichen Sachverhalt mit der Bemerkung es sei beantwortbar.
Du hast das Maß des Unterschiedes aufgeworfen. Darauf sagte ich, dies sei nicht beantwortbar. Dem entgegnest du "doch", um dann die Fragestellung zu wechseln. Also doch nicht.
Du sagst es doch selber.
Ich stimme zu. Man muss speziell betrachten.
Es besteht nicht nur die Gefahr, da wertend zu werden, ich werde da sogar ganz klar wertend. Wenn z.B. die gesellschaftliche Prägung dazu führt, dass Männer mit entsprechendem Talent nicht Ballett tanzen oder Frauen mit entsprechendem Talent keine Mathematik studieren, so finde ich das sehr schade - da werte ich ganz klar.
Sowas finde ich auch schade, geht aber wieder an dem Punkt vorbei, um den es mir ging.
Eigentlich ist aber ersichtlich, was ich meinte, da die Frage, um die es ging, nämlich "natürlich versus gesellschaftlich" nicht nur im Kontext der Aussage, sondern in der Aussage steht.
Natürlich, wenn man so will sind definitiv hormonelle Unterschiede. Hormone wirken, ebenfalls definitiv in einer spezifischen Weise und fördern dadurch bestimmte Verhaltensweisen.
Das umschreibt nicht annähernd die Komplexität des Themas, weil auch andere Einflüsse, wie etwa peergroup etc. Verhalten bedingen. Aber man kann hier dennoch aufzeigen, dass es definitive Unterschiede gibt.
Auf welches Attribut bezogen?
Ich bezog mich noch auf kein spezielles Attribut. Aber wenn du eines hören möchtest, wie wäre es mit der Quantität verbal-kommunikativen Verhaltens?
Natürlich schließt das eine das andere nicht aus. Aber bei den Mathe-Fähigkeiten scheint die gesellschaftliche Prägung evtl. andere Unterschied-ursachen stark zu dominieren.
Durchaus möglich. Ich meinte aber, dass hormonelle Einflüsse UND gesellschaftliche Einflüsse Verhalten bedingen, wobei gerade der Punkt "gesellschaftliche Einflüsse" nochmal sehr zerlegbar ist, weil wir nicht wirklich in der sondern in einer Gesellschaft bzw. Gruppe leben, die nicht die gesellschaft ist.
Hormonelle Faktoren im Menschen und der Faktor Zeit haben aber eben auch die Gesellschaft includierend ihren Untergesellschaften wachsen lassen.
Schon kleine Kinder zeigen sehr geschlechtsspezifisches Verhalten.
Beispiel: Man verstreut viele Süßigkeiten (oder anderes von Wert) auf dem Boden.
Mädchen neigen dazu einzeln aufzulesen, Jungs neigen dazu mit den Händen/Armen zusammenzuwischen.
Darüber hinaus gibt es unter den Jungen, die nicht "wischen" sondern lesen eine statistische Signifikanz einer späteren homosexuellen Ausrichtung.