Frauen - Männer - Gleichstellung

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Möchte das aufgreifen was zuvor geschrieben wurde.

Zudem eine kleine Kostprobe geben, was Gendermainstreaming wirklich will, weil dies kaum jemanden bekannt ist.

In Leipzig darf man nicht mehr Herr Professor sagen, sondern muss Herr Professorin sagen, andere Institute wollen nachziehen.

Genderwahn auf dem Vormarsch

http://www.cicero.de/salon/herr-professorin-genderwahn-auf-dem-vormarsch/54699

Lassahn gräbt als Fahrplan zur Schleifung des Männlichen eine Sechs-Punkte-Agenda aus, die die Gender-Forscherinnen Ingelore und Isabell Welpe vor zehn Jahren ersonnen haben. Darin schreiben sie – und das ist ebenso wenig ein Aprilscherz wie die Entscheidung von Leipzig: Der Mann sei im Gegensatz zur Frau „das sekundäre Geschlecht“, jeder Mensch sei nach der Zeugung „zuerst weiblich“. Frauen seien „das Zukunftsmodell der Evolution, Männer das frühere Modell unserer Stammesgeschichte. (...) Die männliche Form ist (...) eher ein Auslaufmodell.“ Frauen leisteten auch „den erheblicheren Beitrag zum Überleben der Menschheit durch Sammeln, Kommunikation und Kooperation.“ Mit einem Wort: Der Mann ist Geschichte. Immerhin zur Zeugung taugt er, vorerst. Die Wissenschaft arbeitet daran, ihn auch da entbehrlich zu machen.

Also was nun? Ich dachte, es gäbe keine Unterschiede? Wird nicht immer gepredigt, alle wären gleich. Warum dann dieser Sexismus?

Aber selbst die Kunst an sich hat man weitgehend pervertiert. Dilettantismus ist Volksgeschmack und die Avantgard übt sich regelmäßig im Nonsens. Aber da gibt es so einige Felder, die heute geradezu verrückt sind. Eine Abkehr einer Diktatur hätte anders aussehen müssen. Von Freiheit ist man da weit entfernt!

Und klar ist Gendermainstreaming männerfeindlich, das könnte ich persönlich noch schlucken, aber es ist auch vor allem kinderfeindlich und dagegen wehre ich mich. Deshalb mein offen gezeigte Signatur.

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Nun ja, Cicero ist ein erzkonservatives Onlinemagazin. Was will man da erwarten? Nüscht Sinniges eben. ;)
 
Und klar ist Gendermainstreaming männerfeindlich..., aber es ist auch vor allem kinderfeindlich...

Wo denn? Erzähl mal, Musikuss. Ich meine, nicht erzählen, sondern knallharte Argumente hätte ich gerne gelesen und nicht, wovor Du persönlich Angst hast.

Das Männern die unangemessenen Vorteile, die das Patriarchat etablierte, nun genommen werden ist eine logische Folge der Gleichberechtigung und Gleichstellungspolitik. Das mag sich so anfühlen als würden Rechte genommen werden, tatsächlich ist das aber nicht der Fall. Es werden unrechtmäßige Bevorteilungen weggenommen.

Und dann magst Du mir bitte erklären, welchen Vorteil ein Kind davon hat, wenn Papa inkl. Arbeitsweg und Skatabaned mit Kumpels 60 Stunden die Woche aus dem Haus ist und sein Kind kaum sieht, wie sich da eine gesunde Bindung aufbauen soll. Wo das das Kind Vaterliebe erfährt, wenn Papa nie da ist. ;)

LG
Any
 
Doch Musikuss hat nicht völlig Unrecht.
Feminismus wird häufig - sehr häufig als ein Antimaskulinismus gelebt.
Das liegt aber nicht in der Natur der Sache, wie er anzunehmen scheint. Es liegt in der Natur vieler seiner Anhänger.
 
Doch Musikuss hat nicht völlig Unrecht.
Feminismus wird häufig - sehr häufig als ein Antimaskulinismus gelebt.
Das liegt aber nicht in der Natur der Sache, wie er anzunehmen scheint. Es liegt in der Natur vieler seiner Anhänger.

Nun ja, das wären die extemen Ausformungen: esterme Feministinnen vs. Manndat. ;)

Ich sehe faktisch in der Gleichstellungspolitik keinen extremen Feminismus. Ich sehe nicht mal Feminismus, sondern tatsächlich Anstrengungen Menschen unabhängig vom Geschlecht gleiche Lebensvoraussetzungen zu schaffen auf der juristischen Ebene und dort regulierend einzugreifen, wo noch Männer grundlos vorgezogen werden.

Es darf einfach nicht sein, dass eine Frau nicht genauso wie ein Mann die Familie verlassen darf, inklusive die Kinder bei ihm zu hinterlassen, die er dann als Aleinerziehender aufzieht. Und die Frau dann dafür verachtet wird, weil mit ihrem Geschlecht drollige Wertvorstellungen einhergehen von überzogener Mütterlichkeit und so weiter. Und wo einem Mann, der seine Familie hinterlässt und wo die Frau die Kinder dann alleine großzieht, noch Mitgefühl entgegengebracht wird, weil die Frau angeblich "böse" war. Oder der Mann, wenn er alleinerziehend ist, plötzlich zum Helden mutiert, weil er fähig ist Windeln zuwechseln und seine Kinder zu versorgen.

Für diese unterschiedliche Wertung ein und desselben Sachverhaltes gibt es keinen Grund.

Solche Wertvorstellungen sind es, neben vielen anderen, die es Frauen schwer macht beruflich und gesellschaftlich gleichberechtigt behandelt zu werden.

LG
Any
 
Es darf einfach nicht sein, dass eine Frau nicht genauso wie ein Mann die Familie verlassen darf, inklusive die Kinder bei ihm zu hinterlassen, die er dann als Aleinerziehender aufzieht. Und die Frau dann dafür verachtet wird, weil mit ihrem Geschlecht drollige Wertvorstellungen einhergehen von überzogener Mütterlichkeit und so weiter. Und wo einem Mann, der seine Familie hinterlässt und wo die Frau die Kinder dann alleine großzieht, noch Mitgefühl entgegengebracht wird, weil die Frau angeblich "böse" war. Oder der Mann, wenn er alleinerziehend ist, plötzlich zum Helden mutiert, weil er fähig ist Windeln zuwechseln und seine Kinder zu versorgen.

Hallo Any,

ich verstehe was du meinst, aber das ist nicht die Lösung.
Man kann sich auch trotz Trennung gemeinsam um die Kinder kümmern.
Und das sehen die Leute ja dann auch.
Werten tun sie ja sowieso immer.
Aber das kann mir dann ja gleich sein.

LG
 
Gleichstellungspolitik kann faktisch auch kein Feminismus sein sondern höchstens eine Folge dessen.
Gleichstellung ist nicht durch teils ungerechtfertigte Höherstellung zu erreichen.

Als Mann gesprochen: Viele Anhängerinnen des Feminismus sind die weiblichen Versionen der Schlappschwänze, die sich in ihren Gegenbewegungen auf anderer Seite finden lassen.

Ich sehe eigentlich nicht, dass Männer grundlos bevorzugt würden. Warum sollte man das auch tun? Wirtschaftlich wäre dies unsinnig. Kannst du mal Beispiele nennen, damit ich eine Vorstellung habe, woran du dabei denkst?

Für diese unterschiedliche Wertung ein und desselben Sachverhaltes gibt es keinen Grund.

Doch dafür gibt es Gründe, sonst wäre es nicht. Einige dieser Gründe sind gut, andere sind schlecht.
 
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Wo denn? Erzähl mal, Musikuss. Ich meine, nicht erzählen, sondern knallharte Argumente hätte ich gerne gelesen und nicht, wovor Du persönlich Angst hast.

Das Männern die unangemessenen Vorteile, die das Patriarchat etablierte, nun genommen werden ist eine logische Folge der Gleichberechtigung und Gleichstellungspolitik. Das mag sich so anfühlen als würden Rechte genommen werden, tatsächlich ist das aber nicht der Fall. Es werden unrechtmäßige Bevorteilungen weggenommen.

Und dann magst Du mir bitte erklären, welchen Vorteil ein Kind davon hat, wenn Papa inkl. Arbeitsweg und Skatabaned mit Kumpels 60 Stunden die Woche aus dem Haus ist und sein Kind kaum sieht, wie sich da eine gesunde Bindung aufbauen soll. Wo das das Kind Vaterliebe erfährt, wenn Papa nie da ist. ;)

LG
Any


Da ist es dann loggischerweise auch besser, wenn die Muddi auch vollzeit arbeiten geht...und latürlich noch nach Feierabend mit Gleichgesinnten inne Sauna oder zu Literaturabenden oder gar nen Männerstrip anschaun geht...da kann das kind dann wenigstens ne Beziehung zur KIndergartentante...oder -onkel aufbauen...vielleicht sollten die Kitas gleich 24/7 geöffnet haben...gegen aufpreis werden sogar Bilder von Nachwuchs aufs handy verschickt...anschließend dann ins Internat...selbstveständlich erhalten die Eltern alle Infos über den Werdegang ihres/ihrer Kinder regelmäßig als pdf incl. Bilder...zum Abschlußball der abiturientenklasse wird man ja dann mal auf ein Stündchen persönlcih vorbeikommen können...falls nicht gerade ne wichtige Fortbildung ansteht...notfalls stellt man halt ein 2-min. Video auf der tube ein...
Die lästige Schwangerschaft könnte man auch gelcih umgehen, indem man ner Leihmuddi den Samen das Gatten reinspritzen läßt...

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