Rechnen wir mal... Köln hat m.W. rund 1 Million Einwohner. Macht 22 € je Kopf. Und jetzt mal nicht anonyme Steuergroschen vorstellen, sondern, daß in der Haustür bei einer Familie einer "vom Amt" in der Tür steht:
Hier wohnen 2 Eltern, zwei Kinder, macht 88 € für "Flüchtlinge", bar auf die Hand: Acht Zehneuroscheine, einen Fünfer, eine 2-€-Münze, eine 1-€-Münze.
Anders ausgedrückt, wären das für jeden Kölner also satte 6 Cent täglich. Aber so zu rechnen macht sowieso nicht viel Sinn, da sich Kommunen nicht über Kopfsteuern finanzieren, sondern vor allem über Gewerbe- und Grundsteuern, Gebühren und Abgaben. Die vierköpfige Famile, die ein so geringes Einkommen hat, dass sie von 88 Euro ein paar Tage leben muss, trägt so natürlich einen weit geringeren Anteil an den Kosten der Flüchtlingsaufnahme. Im Übrigen betrug der Haushalt der Stadt Köln im Jahr 2011, aus dem diese Zahlen stammen, knapp drei Milliarden Euro. Für Flüchtlinge wurden also gerade mal 0,73% der städtischen Gelder aufgewendet.
Flüchtlinge mal wieder pauschal als "Illegale" zu bezeichen, ist nicht nur geschmacklos, sondern gerade im Zusammenhang mit den Kosten, schlicht dumm. Menschen, die sich illegal in Deutschland aufhalten, können keine Leistungen beziehen.
Nehmen wir jetzt die Familie, deren neues Eigenheim gerade 70.000 € an Wert verloren hat wegen einer Ladung Migranten-Container vor der Haustür
Klar, diese Migranten sind natürlich mit dem Vorsatz gekommen, sich hier in eine Containersiedlung einsperren zu lassen, um die deutschen Immobilienpreise zu drücken. Die Gemeinde, die diese Container aufstellt und die Menschen darin sich selbst überlässt, trifft da keine Schuld. Und der Wert des Hauses wird auch für immer niedrig bleiben, weil die Container dort ewig stehen bleiben werden. Dass ein Haus aus anderen Gründen an Wert verliert, weil dort eine Stromtrasse, eine Schnellstraße oder eine Kiesgrube in der Nachbarschaft entsteht, kommt auch nie vor.
Afrika produziert Unmassen Nachschub: In den nächsten 35 Jahren ein Plus von 1000 Millionen, in den nächsten 85 Jahren 3000 Millionen...
Und in 125 Jahren dann 20.000 Millionen. Wenn die alle nach Köln kommen, muss eine vierköpfige Familie dort mindestens 88 Milionen Euro pro Woche für Flüchtlinge bezahlen...
Aber im Ernst. Mit solchen Äußerungen entlarvst du dich nur immer wieder, du führst deine Argumentation selbst ad absurdum. Wenn deine Prognosen stimmen würden, die Welt noch 85 Jahre so weiterwurstelt und in Afrika dann drei Milliarden Menschen mit Krieg, Terror und bitterster Armut leben, dann könnte Europa die Zäune um sich herum gar nicht mehr hoch genug bauen.
Einfach mal drüber nachdenken und zwar ohne ideologische Scheuklappen und Helfersyndrom, dafür mit Kalkulation der Kosten, die übrigens keineswegs nur pekuniärer Art sind, sondern auch ganz gewaltig das Kapitel Lebensqualität umfassen...
Deine Beiträge hier schränken meine Lebensqualität weit mehr ein, als irgendwelche Flüchtlinge.