Flüchtlinge - Plage oder Chance?

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Ich beschaue hier politisch die Situation, unabhängig von meiner persönlichen Meinung dazu.

Die da wäre: helft den Menschen wesentlich und zuerst in ihrer Heimat, da die Probleme in den Griff zu bekommen. Erst dann macht es Sinn Menschen (als Einwanderer) aufzunehmen. Mit der politischen Maßnahme Flüchtlingen vorübergehend einen Schutzraum zu bieten bin ich einverstanden.

Geradezu pervers finde ich den Versuch, Menschen, die aus ihrer Heimat gegen ihren Willen oder nur aus wirtschaftlichen Interessen herausgerissen werden, uns hier als wertvolles Wirtschaftsgut verkaufen zu wollen. Siehe auch den verlinkten Artikel von Lucia dazu.

Lg
Any




ha ha ha!!! dcu "beschaust" die situation- oh nein du hetzt weil du nicht anders kannst!

shimon
 
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oh nein du hetzt weil du nicht anders kannst!
Solche ständigen Pauschalohrfeigen und Totschlagsätze kommen, wenn man keine sachlichen, entkräftenden Argumente hat. Wenn einem die Meinung von jemand nicht paßt, dann "hetzt" der jenige natürlich... Sehr praktisch und bequem.
Das nervt allmählich.

LG
Grauer Wolf
 
Anevay schrieb:
Ich beschaue hier politisch die Situation, unabhängig von meiner persönlichen Meinung dazu.

Unabhängig von deiner persönlichen Meinung - vielleicht nicht bewusst. Deine Beiträge sind durchaus durch dein Weltbild gefärbt, ob nun GR, Flüchtlinge, Vermögen, was auch immer.
 
Unabhängig von deiner persönlichen Meinung - vielleicht nicht bewusst. Deine Beiträge sind durchaus durch dein Weltbild gefärbt, ob nun GR, Flüchtlinge, Vermögen, was auch immer.

Du. Von mir aus kannste alles Vermögen "fair" aufteilen, die Grenzen aufmachen und Halleluhjah singen... wenn Du glaubst das löst die Probleme auf der Welt.

LG
Any
 
Anevay schrieb:
Du. Von mir aus kannste alles Vermögen "fair" aufteilen, die Grenzen aufmachen und Halleluhjah singen... wenn Du glaubst das löst die Probleme auf der Welt.

Habe ich das gesagt, dass ich das will? Dann zeig' doch mal, bitte. Danke.

Du interpretierst zu viel - gemäß deinem dir genehmen Weltbild.
 
Rechnen wir mal... Köln hat m.W. rund 1 Million Einwohner. Macht 22 € je Kopf. Und jetzt mal nicht anonyme Steuergroschen vorstellen, sondern, daß in der Haustür bei einer Familie einer "vom Amt" in der Tür steht:
Hier wohnen 2 Eltern, zwei Kinder, macht 88 € für "Flüchtlinge", bar auf die Hand: Acht Zehneuroscheine, einen Fünfer, eine 2-€-Münze, eine 1-€-Münze.

Anders ausgedrückt, wären das für jeden Kölner also satte 6 Cent täglich. Aber so zu rechnen macht sowieso nicht viel Sinn, da sich Kommunen nicht über Kopfsteuern finanzieren, sondern vor allem über Gewerbe- und Grundsteuern, Gebühren und Abgaben. Die vierköpfige Famile, die ein so geringes Einkommen hat, dass sie von 88 Euro ein paar Tage leben muss, trägt so natürlich einen weit geringeren Anteil an den Kosten der Flüchtlingsaufnahme. Im Übrigen betrug der Haushalt der Stadt Köln im Jahr 2011, aus dem diese Zahlen stammen, knapp drei Milliarden Euro. Für Flüchtlinge wurden also gerade mal 0,73% der städtischen Gelder aufgewendet.

Flüchtlinge mal wieder pauschal als "Illegale" zu bezeichen, ist nicht nur geschmacklos, sondern gerade im Zusammenhang mit den Kosten, schlicht dumm. Menschen, die sich illegal in Deutschland aufhalten, können keine Leistungen beziehen.

Nehmen wir jetzt die Familie, deren neues Eigenheim gerade 70.000 € an Wert verloren hat wegen einer Ladung Migranten-Container vor der Haustür
Klar, diese Migranten sind natürlich mit dem Vorsatz gekommen, sich hier in eine Containersiedlung einsperren zu lassen, um die deutschen Immobilienpreise zu drücken. Die Gemeinde, die diese Container aufstellt und die Menschen darin sich selbst überlässt, trifft da keine Schuld. Und der Wert des Hauses wird auch für immer niedrig bleiben, weil die Container dort ewig stehen bleiben werden. Dass ein Haus aus anderen Gründen an Wert verliert, weil dort eine Stromtrasse, eine Schnellstraße oder eine Kiesgrube in der Nachbarschaft entsteht, kommt auch nie vor.

Afrika produziert Unmassen Nachschub: In den nächsten 35 Jahren ein Plus von 1000 Millionen, in den nächsten 85 Jahren 3000 Millionen...

Und in 125 Jahren dann 20.000 Millionen. Wenn die alle nach Köln kommen, muss eine vierköpfige Familie dort mindestens 88 Milionen Euro pro Woche für Flüchtlinge bezahlen...
Aber im Ernst. Mit solchen Äußerungen entlarvst du dich nur immer wieder, du führst deine Argumentation selbst ad absurdum. Wenn deine Prognosen stimmen würden, die Welt noch 85 Jahre so weiterwurstelt und in Afrika dann drei Milliarden Menschen mit Krieg, Terror und bitterster Armut leben, dann könnte Europa die Zäune um sich herum gar nicht mehr hoch genug bauen.

Einfach mal drüber nachdenken und zwar ohne ideologische Scheuklappen und Helfersyndrom, dafür mit Kalkulation der Kosten, die übrigens keineswegs nur pekuniärer Art sind, sondern auch ganz gewaltig das Kapitel Lebensqualität umfassen...
Deine Beiträge hier schränken meine Lebensqualität weit mehr ein, als irgendwelche Flüchtlinge.
 
Deine Beiträge hier schränken meine Lebensqualität weit mehr ein, als irgendwelche Flüchtlinge.
Du mußt sie nicht lesen und auch nicht drüber nachdenken... ;) Also selbst schuld...

Afrika produziert Unmassen Nachschub: In den nächsten 35 Jahren ein Plus von 1000 Millionen, in den nächsten 85 Jahren 3000 Millionen...
Die Zahlen sind offizielle Prognosen, Extrapolationen: Rund 2 Milliarden in 2050, rund 3.5...4 Milliarden in 2100...
Derzeit strömt rund die Hälfte der "Flüchtlinge" aus Afrika nach D... Die langfristigen Auswirkungen kannst Du Dir selber ausmalen...

LG
Grauer wolf
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So rechts wie die IS? Oder wie die Diktaturen in Afrika? Oder wie sehr rechts?

Und wenn Du es ok findest, dass Deutsche wegen ihrer mörderischen Vergangenheit nicht gemocht wurden/werden, dann müsste es auch ok sein, Muslime nicht ok zu finden, mit ihrer mörderischen Gegenwart... hm, deine Logik erscheint mir ein Eigentor zu sein, der Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wohl eher fördert.

Lg
Any
Mörder ok zu finden ist nicht ok. Man sollte nur sensibel damit umgehen, wenn man die zwei M's so dicht nebeneinander stellt, dieses vielleicht immer wieder und überall, das irgendwann jeder glaubt, es sei das gleiche.
Ich hab mich z.B. als Discogänger nirgendwo so sicher gefühlt wie nachts in Kreuzberg. Das Schlimmste, was mir regelmäßig widerfuhr, waren kleine putzige Punker, die mit ' haste mal ne Mark' nervten.

In Deutschland herrscht Religionsfreiheit , keine Terror oder Mörderfreiheit. Deutschland ist ziemlich sicher, zumindest, wenn man Deutscher ist.

Ich habe selbst ein gewisses Interesse, kein Christ oder Atheist sein zu müssen.
 
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Mörder ok zu finden ist nicht ok. Man sollte nur sensibel damit umgehen, wenn man die zwei M's so dicht nebeneinander stellt, dieses vielleicht immer wieder und überall, das irgendwann jeder glaubt, es sei das gleiche.
Ich hab mich z.B. als Discogänger nirgendwo so sicher gefühlt wie nachts in Kreuzberg. Das Schlimmste, was mir regelmäßig widerfuhr, waren kleine putzige Punker, die mit ' haste mal ne Mark' nervten.

In Deutschland herrscht Religionsfreiheit , keine Terror oder Mörderfreiheit. Deutschland ist ziemlich sicher, zumindest, wenn man Deutscher ist.

Ich habe selbst ein gewisses Interesse, kein Christ oder Atheist sein zu müssen.


"ziemlich sicher" ist ein sehr dehnbarer begrifff und ausserdem noch davon abhängig wo du lebst (in berlin gegnüber der synagoge kann man schon wegen ein kipa angepöbelt werden...und auch schon ein deutscher jude - und nicht erst seit gestern!)

shimon
 
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