Flüchtlinge - Plage oder Chance?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das versteh ich jetzt nicht so ganz.
Sind die 700 jetzt grade im sogenannten Kalifat und üben dort alle konkret Gewalt aus oder sind das die, die zurückgekommen sind und sozusagen darauf "lauern" dies tun zu können?
Falls zweiteres zuträfe, worin läge dann der Unterschied zu den Gefährdern von rechts? In der Nationalität? Bezieht sich die Zahl der 700 nicht auch auf deutsche Staatsbürger, die von dort zurückkommen? Und was weiß man genau darüber, was die dort angestellt haben? Gilt bis zum Beweis des Gegenteils nicht mehr die Unschuldsvermutung? Sollten wir die vielleicht sogar abschaffen?
Und dann schreibst du davon, dass diese Leute hier "nur" beobachtet werden, während du kurz davor argumentiertest, dass bei der NSU genügend Ernstnahme darin bestünde, dass Mutti dazu auch schon mal was gesagt hat.
Is ja vollkommen OK, wenn du Angst hast, allerdings versteh diese einseitige Kanalisierung derselben immer noch nicht so wirklich.

Diese 700 sind oder waren im sogenannten "Kalifat" und haben damit das Morden mindestens so unterstützt wie Frau Zschäpe den NSU bei seinen Morden, wenn nicht mehr (indem sie selbst getötet haben oder bei anderen Verbrechen wie Vergewaltigung beteiligt waren).

http://www.nzz.ch/newsticker/fast-700-jihadisten-ausgereist-1.18527596

"Die Zahl der Jihadisten, die sich aus Deutschland auf den Weg nach Syrien oder dem Irak gemacht haben, ist auf fast 700 gestiegen. Bislang seien rund 680 Islamisten aus der Bundesrepublik in Richtung der Kampfgebiete des «Islamischen Staats» ausgereist, teilte das Bundesamt für Verfassungsschutz am Mittwoch in Berlin mit."

Das ist von Ende April, von 700 zu sprechen ist daher wohl nicht falsch.

Und ich sage ja gerade, dass es keinen Unterschied zu den Nazis gibt. Das ist ja der Punkt. Nur dass sie de facto zur Zeit noch gewalttätiger sind, was eventuell daran liegt, dass sie es auch können, dank des Terror-"Kalifen", aber wegen deren militärischer Stärke sind sie eben auch tatsächlich gefährlicher. Und es ist eben nicht wirklich unser Problem, und wir sollten dafür sorgen, dass es nicht unseres wird.
 
Werbung:
Im Moment koste ich nur meiner Mutter Geld. Aber ich kann aufgrund meiner Lebensgeschichte Gefahren vermutlich noch besser einschätzen als Leute hier, die keine Bedrohung kennen.

Das ist hier ein massives Warnsignal. Daraufhin habe ich meine Meinung auch noch mal verändert, auch wenn ich immer recht skeptisch in Bezug auf den häufig sehr konservativen Islam war. Und unsere Antwort ist, dass man noch mehr Islamismus (de facto) importiert, weil man eben unterschiedslos jeden nimmt, wenn er irgendwie als Flüchtling durchgeht.

Es ist doch auch klar, dass diese Leute hier irgendwann politisches Gewicht bekommen, wenn jedes Jahr mehr Personen aufgenommen werden, und selbst in der Türkei sieht es recht schlecht aus was die Demokratie betrifft. Eine undifferenzierte größere Menge (nicht jede Einzelperson, Raif Badawi z.B: würde ich sofort ungefragt aufnehmen) Personen aus islamischen Ländern passt hier nicht hin, weil sie zu mittelalterlich religiös denken.
Es ist doch wirklich absurd , immer noch zu glauben, es würde jeder genommen. Du kannst Dir sicher sein, das mehr Flüchtlinge in den sicheren Tod zurückgeschickt werden, als das hier einer mit Trick 17 durchkommt. Nun auch noch die Flüchtlinge zu den Tätern zu machen, vor welchen sie flüchten ist an Zynismus kaum noch zu toppen.
Schön, das Du noch eine Mutti hast, geht nicht jedem Flüchtling so.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
10174981_918229101522035_9096947355211333634_n.jpg
 
Es ist doch wirklich absurd , immer noch zu glauben, es würde jeder genommen. Du kannst Dir sicher sein, das mehr Flüchtlinge in den sicheren Tod zurückgeschickt werden, als das hier einer mit Trick 17 durchkommt. Nun auch noch die Flüchtlinge zu den Tätern zu machen, vor welchen sie flüchten ist an Zynismus kaum noch zu toppen.

Die Flüchtlinge sind von den Tätern aber kaum zu unterscheiden. Erstens müssen die Terroristen Unterstützung in der Bevölkerung haben. Zweitens wissen wir von islamistischen Flüchtlingen die die "ungläubigen" Mitreisenden ertränkt haben. Drittens ist bekannt, dass sie ihre Leute einschleusen (und es so planen) und ihre Verwandten aus der Kampfzone bringen. Wir können absolut nicht sicher sein, dass das keine Islamisten sind. Die müssen demonstrieren, dass sie es nicht sind, alles andere wäre sicherheitspolitisches Harakiri, da diese Spinner vor gar nichts zurückschrecken (Angriffe auf Schulen usw.).

Irak und Syrien sind zwei Länder, die an ihrer eigenen Intoleranz kaputt gehen. Da gab es keinen fremden Invasor. Es ist die selbstgemachte Katastrophe. Und nein, es geht auch nicht gegen Amerika oder den Westen, die bekämpfen sich massiv selbst, weil Kurde, Yezide, Christ oder Schiit zu sein schon reicht um jemanden umzubringen. Das ist einfach nur noch unerträglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder?

Natürlich, weshalb laufen so viele Freiwillige und Soldaten zur IS oder Al Nusra über und die moderate Opposition ist trotz Unterstützung aus anderen Ländern komplett marginalisiert? Weil viele Leute es dort total toll finden, wenn die Ungläubigen (inklusive Schiiten) Probleme bekommen. Nicht alle, aber viel zu viele. Eine erfolgreiche Rebellion gegen einen Diktator und gegen eine moderate Opposition gibt es nicht ohne derartige Unterstützung. Völlig unmöglich. Die syrische und irakische sunnitische Bevölkerung ist so islamistisch wie die Deutschen damals rechts waren.

Ja, in beiden Fällen gibt es Widerständler und Leute, die schlicht Angst haben, aber die Unterstützung ist eben jeweils groß.

Glaube, dass manche denken, dass man zwischen Bevölkerung und Terroristen problemlos unterscheiden kann. Ist aber nicht der Fall. Der IS ist eine reaktionäre islamistische Bewegung des Volkes in Syrien und im Irak.
 
Die Flüchtlinge sind von den Tätern aber kaum zu unterscheiden. Erstens müssen die Terroristen Unterstützung in der Bevölkerung haben. Zweitens wissen wir von islamistischen Flüchtlingen die die "ungläubigen" Mitreisenden ertränkt haben. Drittens ist bekannt, dass sie ihre Leute einschleusen (und es so planen) und ihre Verwandten aus der Kampfzone bringen. Wir können absolut nicht sicher sein, dass das keine Islamisten sind. Die müssen demonstrieren, dass sie es nicht sind, alles andere wäre sicherheitspolitisches Harakiri, da diese Spinner vor gar nichts zurückschrecken (Angriffe auf Schulen usw.).

Irak und Syrien sind zwei Länder, die an ihrer eigenen Intoleranz kaputt gehen. Da gab es keinen fremden Invasor. Es ist die selbstgemachte Katastrophe. Und nein, es geht auch nicht gegen Amerika oder den Westen, die bekämpfen sich massiv selbst, weil Kurde, Yezide, Christ oder Schiit zu sein schon reicht um jemanden umzubringen. Das ist einfach nur noch unerträglich.
Richtig, man kann sich nie ganz sicher sein.

Richtig, Länder können an ihrer eigenen Intoleranz kaputtgehen.

Deutschland ist noch nie an seiner Toleranz kaputtgegangen, da können wir ganz beruhigt sein.
Es waren immer dubiose Ängste, welche die Selbstzerstörung eingeleitet haben.
 
Richtig, man kann sich nie ganz sicher sein.

Ja richtig, Länder können an ihrer eigenen Intoleranz kaputtgehen;)

Aber auch an Toleranz in Richtung der Intoleranz. Nicht auf seine Sicherheit zu achten ist verrückt. Wir sind nicht in der Pflicht Leute aufzunehmen die vorher ihr Land zerstört haben, und uns den Krieg erklärt haben wenn sie eben nicht nachweisen können, dass sie nichts damit zu tun haben. Yeziden, Christen usw. oder eben politisch verfolgten Muslimen (sofern nicht islamistisch) würde ich Asyl gewähren .

Und weiterhin fürchte ich exakt dadurch eine Stärkung der Nazis. Das nennt sich Gegenradikalisierung. Wenn hier erst einmal Dinge passieren, die in diesen Ländern leider üblich sind...Und das wäre, wenn man so weiter macht, unvermeidlich.
 
Aber auch an Toleranz in Richtung der Intoleranz. Wir sind nicht in der Pflicht Leute aufzunehmen die vorher ihr Land zerstört haben, und uns den Krieg erklärt haben wenn sie eben nicht nachweisen können, dass sie nichts damit zu tun haben. Yeziden, Christen usw. oder eben politisch verfolgte Muslime würde ich Asyl gewähren.

Und weiterhin fürchte ich exakt dadurch eine Stärkung der Nazis. Das nennt sich Gegenradikalisierung. Wenn hier erst einmal Dinge passieren, die in diesen Ländern leider üblich sind...Und das wäre, wenn man so weiter macht unvermeidlich.
Dann ist es gut, nicht dazu beizutragen.
 
Werbung:
Dann ist es gut, nicht dazu beizutragen.

Ich versuche das zu verhindern. Aber Augen zu und hoffen bringt gar nichts. Der soziale Frieden wird auch dadurch gesichert, dass man Unruhestifter gar nicht erst hier aktiv werden lässt.

Man kann auch sagen, dass ich es in der Schule gelernt habe, dass man sich gegen solche Spinner verteidigen muss. Mit Islamisten kann man nicht reden und unsere Toleranz ist exakt das was sie anwidert und was sie in ihren Heimatländern bekämpfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben