Flüchtlinge - Plage oder Chance?

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Anevay schrieb:
Das Gerechtigkeitsbild erscheint mir mehr Wunscherfüllung zu sein - auf Kosten von wem?

Ja, so ist halt dein Weltbild.

Für den einen gibts ein WIR, und der hat auch kein Problem damit, von dem was er hat, auch etwas abzugeben - und der andere schreit immer nur "ICH, ICH, ICH" und stellt erstmal eine Kostennutzenrechnung auf - zu seinen Gunsten, versteht sich.

Im übrigen ist es eine altbekannte Tatsache, dass gerade die Menschen, die wenig/er haben als andere, mit anderen mehr teilen. Ist ein Parameter für Mit-Menschlichkeit, Feingefühl, Empathie. Ausnahmen mag es geben.

Anevay schrieb:
wenn Menschen sich hemmungslos vermehren

Ohne Verachtung gehts wohl nicht.
 
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Im übrigen ist es eine altbekannte Tatsache, dass gerade die Menschen, die wenig/er haben als andere, mit anderen mehr teilen. Ist ein Parameter für Mit-Menschlichkeit, Feingefühl, Empathie.
Stimmt.
Das kann man hier auf der Insel ganz besonders gut sehen, weil es hier u.a. viele Leute mit sehr viel Geld gibt.
Doch die geben kaum Trinkgeld, das tun zum größten Teil eher die Leute mit weniger Geld.
 
90 Prozent von der Scheiße, die wir tagtäglich kaufen, brauchen wir in Wahrheit nicht, doch wir bestehen weiterhin auf unseren Lebensstil auf unser "Recht" so viel wie wir wollen zu besitzen, ganz gleich, ob wir deswegen beim Psychiater enden, im inneren leer sind und ständig immer mehr Drogen, Partys und Sex brauchen, nur um das Auszugleichen. Du müsstest auf nichts verzichten, wenn du nur ein oder zweimal die Woche Fleisch ist und wenn der Markt Autos und Computer baut, die 10 oder 20 Jahre oder noch länger im Gebrauch wären. Es wäre alles machbar. Man kann sein Auto auch mit mehreren Personen teilen, oder seine Waschmaschine oder, oder... Das alles würde uns im Endeffekt nichts kosten, aber die Welt könnte wieder aufatmen.

Na ja, kaufst Du dann den selbstgestrickten Pullover für 300,- Euro aus nachhaltiger und heimischer Produktion? Und trägst den dann sorgsam 20 Jahre auf? ;)

Das Problem der geplanten Obdoleszenz ist keins der Konsumenten, sondern die Hersteller diktieren hier den Markt. Würden wir ausnahmslos Qualitätsartikel herstellen, würde das BIP mächtig sinken, mit allen Konsequenzen. Oder aber die Waren wären so teuer, dass sie sich (wie woanders) keiner mehr leisten könnte.

In der Folge der Veränderung würden die Löhne sinken, wenn weniger produziert würde und die Arbeitslosigkeit steigen. Deutschland könnte keine Millarden Euro mehr an Entwicklungshilfe leisten.

Lg
Any
 
Für den einen gibts ein WIR,

Das kann man sehr häufig in so Foren wie diesen erleben, dieses WIR. :rolleyes:



Im übrigen ist es eine altbekannte Tatsache, dass gerade die Menschen, die wenig/er haben als andere, mit anderen mehr teilen.

Die Erfahrung mache ich allerdings auch. Es ist sogar so, dass Menschen die verhältnismässig viel Geld verdienen und besitzen immer jammern sie hätten Keines und sich auch genauso verhalten.
 
Nicht nur, weil GrauerWolf stets vergisst, sich hier nicht mehr äußern zu wollen, sondern auch, weil es mich immer wieder entsetzt, wie wenig sich manch Schreibender hier eingesteht, dass er in letzter Konsequenz fremdenfeindlich ist, stellen sich mir nur noch diese Fragen:
Warum fühlt ihr euch bedroht von Menschen, die ihr nicht kennt, aus Ländern, über die ihr nichts wisst?
Woher bloß kommt diese Angst, dass nichts übrigbleibt, wenn der Andere auch etwas abbekommt?
Was treibt euch?
Ist es der Mangel im Hirn oder das versteinerte Herz?
Welche Angst?
 
ralrene schrieb:
Stimmt.
Das kann man hier auf der Insel ganz besonders gut sehen, weil es hier u.a. viele Leute mit sehr viel Geld gibt.
Doch die geben kaum Trinkgeld, das tun zum größten Teil eher die Leute mit weniger Geld.

Warnschild... "Achtung, Wohlstand kann bei dauerhafter Beanspruchung die psychosoziale Gesundheit gefährden!"

:ironie:

Dvasia schrieb:
Die Erfahrung mache ich allerdings auch. Es ist sogar so, dass Menschen die verhältnismässig viel Geld verdienen und besitzen immer jammern sie hätten Keines und sich auch genauso verhalten.

Jep, so ganz von ungefähr kommt der Spruch nicht "Geld verdirbt den Charakter". Wobei man den Begriff Geld durch Wohlstand ersetzen könnte.
 
Ja, so ist halt dein Weltbild.

Für den einen gibts ein WIR, und der hat auch kein Problem damit, von dem was er hat, auch etwas abzugeben - und der andere schreit immer nur "ICH, ICH, ICH" und stellt erstmal eine Kostennutzenrechnung auf - zu seinen Gunsten, versteht sich.

Im übrigen ist es eine altbekannte Tatsache, dass gerade die Menschen, die wenig/er haben als andere, mit anderen mehr teilen. Ist ein Parameter für Mit-Menschlichkeit, Feingefühl, Empathie. Ausnahmen mag es geben.

Ohne Verachtung gehts wohl nicht.

Für mich gibt es ein Wir, was bedeutet: alle sind gefordert und nicht nur ein Teil. Ich bin bereit mich nicht hemmungslos zu vermehren, trage gebrauchte Kleidung und lebe sparsam und versuche so gut es mir möglich ist meine Umwelt zu schonen. Ich möchte nämlich, dass unser Lebensraum erhalten bleibt - für UNS ALLE, nicht nur Menschen, auch Tiere und Pflanzen, weil wir einander brauchen.

Ein intakter Lebensraum auf Dauer ist weitaus wichtiger als das Vermehrungsbedürfnis und das Konsumbedürfnis von Menschen.

DAS ist mein Weltbild.

Lg
Any
 
Jep, so ganz von ungefähr kommt der Spruch nicht "Geld verdirbt den Charakter". Wobei man den Begriff Geld durch Wohlstand ersetzen könnte.

Armut zwingt Menschen zur Bescheidenheit und zueinander nett zu sein. Das sind sie nicht aus sich heraus. Und nirgends habe ich hinterhältigere Abgreifer erlebt als unter Armen. Sobald auch nur ein Mensch in der Gruppe etwas mehr hat, wird gefordert man hätte davon was abzugeben. Und wenn man das nicht tut, weil man endlich mal raus will aus dem Armutssumpf, was ja Sparsamkeit bedeutet, ist derjenige der gemeine Egoist. Hör mir auf mit dem Spruch arme Menschen sind netter, die gönnen einem Armutsaussteiger den Dreck unter dem Fingernagel nicht. Ebenso wie nicht alle wohlhabenden Menschen egoistische Arschlöcher sind. Viele von denen wissen, dass wenn man abgibt, das einem Schwarzen Loch gleicht, immer mehr gefordert wird, denn genug kann es nie sein. ;)

LG
Any

p.s. der Spruch "Geld verdirbt den Charakter" gilt auch hier für beide Seiten.
 
Anevay schrieb:
Armut zwingt Menschen zur Bescheidenheit und zueinander nett zu sein.

Ach ja? Seltsame Logik. Damit unterstellst du den Menschen, sie wären kein soziales Wesen, würden lediglich aus Berechnung "nett" sein.

Verschon' mich bitte mit deiner Menschenverachtung. Danke.
 
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Anevay schrieb:
DAS ist mein Weltbild.

Ja ja.

In der warmen Stube vor dem PC zu hocken lässt sich ja leicht ablästern über die Menschen, die sich so "hemmungslos vermehren". Wie erbärmlich.

Nachdenken ist wohl nicht deine Stärke.
 
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