Flüchtlinge - Plage oder Chance?

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Flüchtlinge sind für mich Frauen- Kinder und alte Menschen
Im Tv sieht man immer nur junge Männer - und das sind definitiv EINWANDERER die ihre Familie nachholen - Flüchtlinge sind die bestimmt nicht.
Wären unsere Eltern bzw. Großeltern nach dem WK geflüchtet ginge es uns nicht so gut, dass jetzt alles bei uns einwandern will.
 
gleichwohl schreit man nach Humanität,
ohne auch nur die geringste Ahnung von deren Umsetzung zu haben

wie üblich wird jede Humanität in solchen Themen
sofort auf recht tierische art und weise über den Haufen geworfen.
von humanität keine Spur mehr, da kann man dann suchen gehen

solange es um den eigenen arsch geht, wird nach Humanität geschrien, geht es um den arsch des anderen, verstummt das dann ganz schnell wieder
*

Oh, da kann ich helfen :) Wenn die fremder Leute Geld Verteiler tatsächlich Afrikanern helfen wollten, ihre Situation in Afrika so weit zu verbessern, dass sie lieber da bleiben, als ziemlich viel Geld auszugeben, um nach Europa zu kommen und hier von Sozialhilfe zu leben; da gibt es seit Jahren gute Vorschläge aus Afrika selbst und der erste Vorschlag, der da genannt wird ist:
Weg mit den direkten und indirekten Agrarsubventionen in den entwickelten Ländern!
Der zweite Vorschlag hängt mit dem ersten zusammen und lauter: Freihandel! Die bilateralen Abkommen dienen nämlich eher dazu, die entwickelten Märkte von der billigen Konkurrenz abzuschotten (was uns natürlich als Verbraucherschutz und Schutz vor Kinderarbeit und so verkauft wird).
Drittens: Keine Entwicklungshilfe mehr! Denn die unterstützt nur die korrupten Eliten.
Viertens: Visapflicht abschaffen und klare Einwanderungsgesetze - dann können die durchaus nicht armen Leute, die sich bisher einen Schlepper leisten müssen, nämlich mit dem gleichen Geld sehr sicher einfach mit dem Flieger kommen.

Nur will das eben keiner, der an der Macht ist. Besonders die grünen Wähler müssten dann nämlich ihr Biozeugs wohl selber herstellen - lebt doch ein Biobauer in D. zu 90% von Subventionen und Zuwendungen. Und eigentlich will man ja die Agrarsubventionen noch ausbauen, schließlich sind ja die Lebensmittel angeblich zu billig. Und wer schon vor Angst schlottert, wenn im Supermarkt ein Salmonellenfreies Chlorhuhn neben seinem bevorzugten einheimischen MRSA Hühnchen liegt, kann sich mit afrikanischen Standards sicher nicht anfreunden... so sorgt man auch lieber dafür, dass den deutschen Sozialsystem mit all seinen Arbeitsverhinderungsmaßnahmen nicht etwas ein afrikanischer Hinterhofbetrieb in die Quere kommt und wartet darauf, dass irgendein Dumbledore das mit dem wirtschaftlichen Fortschritt in Afrika einfach mal so hinzaubert.

Und was die afrikanische Seite anbelangt - ja da wäre es sicher auch hilfreich gewesen, nicht ausgerechnet die beiden Länder buchstäblich ins Mittelalter zurückzubomben, deren Diktatoren auf dem besten Weg waren, sich selbst abzuschaffen, weil sie ihre Länder nämlich tatsächlich entwickelt haben, mit all dem steigenden Wohlstand und für Diktatoren unbequemen Forderungen, die mit Bildung und Infrastruktur nun mal einhergehen. Nur - Ich habe die nicht zerbombt und ich verweigere mich da auch einem WIR, ich bin nämlich niemals gefragt wurden, ob mir diese Bomberei denn Recht ist. Ich bin auch nicht schuld an der Gemeinwirtschaft und der Rechtlosigkeit, unter der Afrika besonders leidet oder der Korruption, daran tragen ganz allein die afrikanischen "Eliten" die Schuld, wenn sie ihre Länder als rechtmäßige Beute ihres Clans ansehen...

lg
 
Es gibt tatsächlich Wirtschaftsflüchtlinge in Deutschland . Sie tragen feine Nadelstreifenanzüge, riechen nach Armani und haben in den letzten Jahren 500 Milliarden Euro, eine halbe Billion, von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt bekommen. Sie bringen tatsächlich erheblich den deutschen Steuerzahler und seine Renten in Gefahr. Die armen Kerle waren in der Lage, innerhalb weniger Sekunden Millionen und Milliarden zu verpulverisieren.
Man stelle diese Summe nun beispielsweise der 0,38% des Bruttoinlandproduktes Entwicklungshilfe gegenüber .
aber irgendwo muss man ja anfangen zu sparen..
 
Man stelle diese Summe nun beispielsweise der 0,38% des Bruttoinlandproduktes Entwicklungshilfe gegenüber .
aber irgendwo muss man ja anfangen zu sparen..
Du hast es nicht begriffen - Entwicklungshilfe SCHADET. Sie ist direkt mit verantwortlich für das Elend in Afrika. Entwicklungshilfe spült Geld aus den Taschen relativ armer Leute im Westen (die Mehrzahl der Steuerzahler sind nämlich keineswegs "reich") in die Taschen von bereits Super-Reichen im Süden, das Geld unterstützt somit direkt den Erhalt korrupter und ausbeuterischer Strukturen.
Entwicklungshilfeprojekte von NGOs haben in den letzten Jahren enorm dazu beigetragen, die Entwicklung in den Entwicklungsländern aufzuhalten, indem sie nämlich auf den Erhalt nicht-nachhaltiger Strukturen auf dem Land zielen. Sowohl die Hilfe an den Staat als auch die Hilfe durch NGOs für Kleinstprojekte zielen in typisch imperialistischer weise darauf ab, die eigenen Vorstellungen davon, was Afrikaner zu tun und zu lassen haben, was und wie sie produzieren und konsumieren sollen, durchzusetzen.

Aber irgendwo muss man sich als guter Mensch im Westen ja sein gutes Gewissen verschaffen!

lg
 
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