Die Realität zeigt es anders, ganz anders. Wäre es so, gäbe es all die Länder nicht, in denen Krieg ist und Grausamkeit Alltag ist.
Und jeder Mensch, der hier lebt, unterstützt das dort alleine durch seine Existenz.
Jeder Einzelne müsste sich hier in seinem Lebensstandard auf den Standard der Leute dort herunterschrauben, damit "fair verteilt und alle dieselben Chancen hätten." Jeder Einzelne hier müsste sich vollumfänglich alleine in Bezug auf Afrika für zwei Menschen verantwortlich zeichnen, auch wirtschaftlich Verzicht üben für dortige medizinische Versorgung, essen, trinken und auch Bildung und Kultur, denn 1,1 Milliarden leben dort auf dem Kontinent, 500. Mio. hier.
Oder anders, von deinem Einkommen, wieviel würdest Du bereit sein dorthin zu schicken, für zwei Menschen, wo Du glaubst, diejenigen dort kämen damit menschenwürdig klar? Und würdest Du lebenslang dazu bereit sein, auch für deren Nachkommenschaft weiter verantwortlich zu sein. Ab wievielen Kindern, die diese zwei Menschen bekommen, würdest Du sagen: nun ist mal gut, mehr geht nicht, nun verhütet mal bitte?
So ganz individuell betrachtet, denn dann kann man wirklich hineinfühlen, bei allem Altruismus, wo die persönlichen Grenzen sind. Fremdgelder zu verteilen ist nämlich immer leicht, Asylantenheime fordern, solange die nicht auf dem Nachbargrundstück stehen, Sozialarbeiter und Schulen, solange man selbst nicht von etwaigen Problemen (oder die eigenen Kinder) betroffen sind.
LG
Any