Flüchtlinge - Plage oder Chance?

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Das ist so faktisch nicht ganz korrekt.
Die sunnitischen Ex-Offiziere Husseins waren von Beginn an ein ausschlaggebender Faktor bei der Entstehung der ISIS, da sich der damalige irakische Premier Maliki in keinster Weise an die auch und speziell von den USA gemachten Versprechungen an die sunnitische Minderheit im Irak hielt, deren "Ausgrenzung" sogar noch verstärkte und zB. auch nicht davor zurückschreckte in Demonstrationzüge schießen zu lassen. Im Grunde genommen hat er die Zusagen, die vor dem Abzug der US-Truppen gemacht wurden nicht nur nicht eingehalten, sondern sogar gegenteilige Politik betrieben.
Hast du dich mal gefragt, warum von Beginn an bei der ISIS Leute am Start waren, die genau wußten wie man Panzer fährt und anderes schweres Kriegsgerät bedient?
Die Keimzelle des IS war diese unselige Verbindung "religös" motivierter Vollidioten mit eben jenen desillusionierten Ex- Baath-Partei-Offizieren.
Hätten wir "im Westen"(und hier vornehmlich die USA) wie versprochen zumindest ein wenig dafür Sorge getragen, dass die ausgehandelten Bedingungen zum Abzug danach auch eingehalten worden wären, wäre es möglicherweise gar nicht so weit gekommen.
Die weitere Dynamik, die das ganze dann nach Lybien und Syrien überschwappen ließ, ist ein Resultat ebendieser Keimzelle im Irak gewesen.

Hätte man Saddams Leute auf ihren Posten gelassen, hätte das auch niemand verstanden. Dass diese nun kein Problem damit hatten sich mit dem IS zusammen zu tun spricht sogar für diese Strategie.

Ich sage ja auch, dass der Irakkrieg ein Fehler war, eben auch weil ISIS das Machtvakuum genutzt hat. Aber wenn man Diktatoren stützen muss, weil größere Teile der Bevölkerung sonst Islamofaschisten hinterherlaufen, ist das nun absolut nicht als Gegenargument für meine Aussage zu sehen.

Nebenbei hätte der Irak natürlich gedreiteilt werden müssen. Das ist ein artifizielles Gebilde ohne Zukunft, und egal wer dort die Macht hat (nun eben die Schiiten) nutzt diese auch aus.

Natürlich wurde der IS aber in Syrien groß, wo wiederum lieber diese Extremisten unterstützt wurden, als dass man zur moderaten syrischen Opposition gegangen wäre.

Insgesamt ist das ganze massiv enttäuschend und besorgniserregend. Der sogenannte "arabische Frühling" ist vor allem in Syrien ein reaktionärer Herbst.
 
Sicher doch. Um die Sozialsysteme zu retten, schaffen wir hunderttaussende Kostgänger in die Sozialsysteme. Das ist eine Logik...

Bitte hör auf das Wort "Logik" zu verwenden, ich krieg Bauchweh...

Du wirst es nicht glauben, aber der ganze Kapitalismus baut auf einer Bewegung auf, in der man zunächst mal was produziert, ohne zu wissen, obs auch jemand kauft...:eek:




Deinen Spott kannst Du Dir sparen. Oder ist Dir das deutschfeinliche, aggressive Mobbing an vielen Schulen nicht bekannt? Wo z.B. deutsche Mädchen von testosterongeschwängerten Jungmuslimen als "deutsche Schlampen" beschimpft und ggf. sexuell als Freiwild behandelt werden, weil sie nicht in das rückständige Weltbild der Muslime passen? Wo deutsche Schüler als "Schweinefleischfresser" beschimft und verprügelt werden? Natürlich alles ohne disziplinarische Folgen, denn diese Sorte hat ja politisch korrekt komplette Narrenfreiheit. Wie kann man nur so blind sein!

Ich habe keine Kinder; hätte ich welche, würde ich sie von so einer Schule sofort runternehmen und notfals in den sauren Apfel beißen, sie auf eine Privatschule schicken, deren Klientel handverlesen ist.
http://www.zeit.de/2010/41/Schule-Mobbing-Gewalt
Die "Zeit" steht nun wirklich nicht in dem Ruf, "rechts" zu sein. Wenn die das schon kritisch aufgreifen, ist's übel...

oh oh, sehe ich da beim fettgedruckten meine Meinungsfreiheit in Gefahr????

testosterongeschwängerte Jungmuslime??? Alda Alda Alda, ich wurde hier schon für weniger gesperrt...
 
Meines Wissens ist es so gut wie unmöglich für jemanden außerhalb der EU, Deutschland als Wirtschaftsflüchtling zu erreichen, insofern ist ein Großteil der Diskussion irrelevant. Menschen innerhalb der EU kann man vermutlich nicht als Flüchtlinge bezeichnen. Da mag es in verschiedener Hinsicht Probleme geben (übrigens auch wegen zu reicher Ausländer, meinetwegen gut betuchte Spanier und Griechen, welche schnellstens ihr Geld außer Landes schaffen und in Berlin die Immobilienpreise in die Höhe treiben. Wer heute im Arbeiterbezirk Neukölln ne Wohnung mieten will, wird sich die Augen reiben) wirtschaftlich scheint sich die Geschichte solange für Deutschland lohnen, bis sämtliche Südeuropäer ausgeblutet sind. Erst danach sind wir im Arsch:D.
 
Den Spruch kenne ich, etwas anders formuliert, eigentlich aus den USA.

Der paßt auch nicht zu mir, weil mir dieser Staat im Grund egal ist. Aber es ist nun einmal der geographische Bereich, in dem ich auch lebe, und von solchen Auswüchsen ist jeder betroffen, ich auch. Wenn z.B. wegen der Kosten der Migration kommunale oder landesbezogene Gebühren, Abgaben und Steuern erhöht werden, dann kostet das ganz real. Jeden von uns. Und sorry, wenn ich nicht einverstanden bin, Eindringlinge mit meinen Steuergeldern (und seien es anteilig nur wenige Euro im Jahr) durchzufüttern. Jeder Euro Abgaben mehr wird meiner Familie entzogen und Euch allen geht es nicht anders. Wenn wegen Migranten Sporthallen, Sportplätze o.ä. zweckentfremdet werden (da gab es ein paar Fälle), dann sind es Eure Kinder z.B., die darunter zu leiden haben. Usw. usf. Einfach mal die Augen aufmachen und alle Auswirkungen bis in's kleinste Detail beachten.
Dafür, dass dir der Staat egal sei, bewegen sich deine Aussagen allerdings ganz schön in einer (meineWahrnehmung von dir) ebenso "dem" Staat (was soll das eigentlich ganz genau sein? Können wir uns vielleicht auf Gemeinwesen einigen?) innewohnenden und hier unbewußt verinnerlichten kapitalistischen Verwertungslogik. Das macht in meinen Augen auch so einige deiner Aussagen über zB. "Natürliches" in anderen Threads ein wenig schal.

Und um noch mal auf den oben erwähnten Spruch zurückzukommen:
Nein, aus den USA stammt er nicht, sondern aus einer Zeit, in der ebenso "Fremdes" automatisch mit "Eindringlingen", oder, noch hässlicher, "Schädlingen" gleichgesetzt wurde.
 
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Dafür, dass dir der Staat egal sei, bewegen sich deine Aussagen allerdings ganz schön in einer (meineWahrnehmung von dir) ebenso "dem Staat" (was soll das eigentlich ganz genau sein? Können wir uns vielleicht auf Gemeinwesen einigen?) innewohnenden und hier unbewußt verinnerlichten kapitalistischen Verwertungslogik. Das macht in meinen Augen auch so einige deiner Aussagen über zB. "Natürliches" in anderen Threads ein wenig schal.
Ich drücke mich vermutlich unscharf aus. Ich denke nicht in Staaten und Gemeinwesen, sondern in Landschaften, in Lebensräumen, in Geographie. Die potentielle Beeinträchtigung ist die gleiche oder zumindest sehr ähnlich.

LG
Grauer Wolf
 
Die nehmen uns ja nicht nur die Arbeit weg. Am Stammtisch haben die mal gesagt Asylanten stinken. Ich kenn zwar keinen Asylanten persönlich, aber warum sollten meine Kollegen lügen? Mit 2 Promille lügt keiner...
 
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