Eigentlich geht man gleichzeitig mehrere Wege

holony

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In Japan heißt es, jeder habe 3 Gesichter: eines, das man der Welt zeigt, eines, das enge Freunde und Angehörige zu sehen bekommen, und ein drittes, das nur zum Vorschein kommt, wenn man alleine ist.

Zeiten, Räume, in denen man auslebt, was sonst nicht geht, sind wichtig und normal (viele machen es meiner Einschätzung nach).
In diesen meist für sein nahes Umfeld verborgenen Momenten kommen Gefühle und Wahrnehmbares häufig ungefilteter und authentischer.
Für Selbstbewusstseinsprozesse ist das ganz wesentlich.
 
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Wir spielen alle unterschiedliche Rollen im Leben, welche man als "Gesichter" bezeichnen könnte. Als Tochter, Ehefrau, Freundin, Kollegin, Bekannte, Nachbarin, etc. Das ist auch Bestandteil von Psychologie und Soziologie.
 
JaNein!
Wenn sich die Wege kreuz und quer in unserem Leben liegen oder wenn sich die Rollen widersprechen wird es echt kompliziert! Wenn die Wege alle parallel ausgerichtet verlaufen, oder und sternförmig ausgerichtet sind (auf mich, mein Herz, meine Seele) dann wirds was oder wenn sich die Rollen ergänzen und unterstützen und meinen Seelenweg unterstützen, dann wirds was.
Wir haben auch verschiedene Ängste: eine Angst, wenn wir alleine sind und eine ganz andere Angst, wenn wir in Gesellschaft sind.

Wer echt und authentisch ist oder wenigstens sein will, kann seine Bedürfnisse und die damit verbundenen Strategien zur Erfüllung seiner Bedürfnisse klar und deutlich kommunizieren und es entsteht ein Vertrauensverhältnis, das darauf beruht, dass dieser Mensch mit sich umzugehen weis und diese Zeiten des Alleinseins für den Menschen selbst und das soziale Umfeld konstruktiv sind. Dann erfahre ich Unterstützung weil ich mich und andere unterstütze (Konstruktivität).
 
In Japan heißt es, jeder habe 3 Gesichter: eines, das man der Welt zeigt, eines, das enge Freunde und Angehörige zu sehen bekommen, und ein drittes, das nur zum Vorschein kommt, wenn man alleine ist.

Zeiten, Räume, in denen man auslebt, was sonst nicht geht, sind wichtig und normal (viele machen es meiner Einschätzung nach).
In diesen meist für sein nahes Umfeld verborgenen Momenten kommen Gefühle und Wahrnehmbares häufig ungefilteter und authentischer.
Für Selbstbewusstseinsprozesse ist das ganz wesentlich.
Also ich würde sagen, wer authentisch ist, sich selbst nicht belügt, der hat keine 3 Gesichter. Menschen, die ihre Gefühle unterdrücken z.B., belügen sich selber und werden krank. Oder wer seinen unwahren Glaubenssätzen folgt hat psychische Probleme, kommt mit der Welt nicht klar.
 
Also ich würde sagen, wer authentisch ist, sich selbst nicht belügt, der hat keine 3 Gesichter. Menschen, die ihre Gefühle unterdrücken z.B., belügen sich selber und werden krank. Oder wer seinen unwahren Glaubenssätzen folgt hat psychische Probleme, kommt mit der Welt nicht klar.
Das heißt, man hat die selben Gefühle zu seinem Vater und seinem Sohn, wie zu seinem Ehemann? Und wer das nicht so sieht, belügt sich selbst?

Das ist gleich auf mehreren Ebenen sowas von einfach nur falsch :confused: .... erklärt aber jetzt so einiges, wenn auch ungewollt;)
 
jeder spielt Rollen, in jedem Moment,
da kommt selbst mit dem Authentitäsgeschwafel niemand raus .

ich verhalte mich anders dem Chef gegenüber als einem Baby
usw.
 
Also ich würde sagen, wer authentisch ist, sich selbst nicht belügt, der hat keine 3 Gesichter. Menschen, die ihre Gefühle unterdrücken z.B., belügen sich selber und werden krank. Oder wer seinen unwahren Glaubenssätzen folgt hat psychische Probleme, kommt mit der Welt nicht klar.

deine Rollen sind offensichtlich,
einige Menschen ignorierst du behandelst du anders
wie manch andere,

du schlüpfst also jedesmal in eine andere Rolle,
dann kommt noch die Rolle hinzu wenn man den ignorierten Beitrag dann doch (heimlich) liest.
 
In Japan heißt es, jeder habe 3 Gesichter: eines, das man der Welt zeigt, eines, das enge Freunde und Angehörige zu sehen bekommen, und ein drittes, das nur zum Vorschein kommt, wenn man alleine ist.

Zeiten, Räume, in denen man auslebt, was sonst nicht geht, sind wichtig und normal (viele machen es meiner Einschätzung nach).
In diesen meist für sein nahes Umfeld verborgenen Momenten kommen Gefühle und Wahrnehmbares häufig ungefilteter und authentischer.
Für Selbstbewusstseinsprozesse ist das ganz wesentlich.

Ja, ich nenne das Vielschichtigkeit. Es ist aber trotzdem nur ein Weg, den man geht.
 
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Sich der verschiedenen Rollen die man im Leben inne hat bewusst zu sein heißt ja nicht, dass man schauspielert. Sondern dass man sich der jeweiligen Grenzen aber auch Möglichkeiten bewusst ist. Und kann dann, so wie ich das sehe, auch mehr man selbst sein. Hat für mich auch etwas mit Handlungsfähigkeit zu tun.
 
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