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Wenn die Menschen jenes nicht fürchten, das in Ihnen (selbst) ist, wie sollte etwas in sie eintreten, das sie in sich (selbst) fürchten?
Wenn die Menschen das fürchten, was in Ihnen (selbst) ist, wie sollte etwas im Außen existieren, wovor sie nicht fürchten,
dass es in sie eindringen könnte?
Die Menschen in beständiger Furcht zu halten, vor dem, was in Ihnen (selbst) ist, zeugt von Torheit.
Die Menschen von der Furcht zu befreien, da sie in Ihnen (selbst) ist, zeugt von klugem Handeln.
Durch keine Veränderung im Außen kann der Mensch von seiner Angst befreit werden.
Nur durch eine Veränderung von dem, was in Ihm (selbst) ist, kann der Mensch von seiner Angst befreit werden.
Wer ist es, der solches zu bewirken vermag?
Nur einer, der die Angst, die in Ihm selbst ist, überwinden konnte, kann dies im anderen bewirken.
Keiner, der die Angst, die in Ihm selbst ist, nicht überwinden konnte, kann dies im anderen bewirken.
Es gibt den Einen, der die Angst von Allen und in allem überwacht und das Überwinden der Angst.
Wer sich Ihm anvertraut, da er ihn in sich (selbst) findet, wird die Angst überwinden und das, was er (selbst) geworden ist.
Es gibt viele die Ihre Angst zu überwachen suchen und zu überwinden.
Doch da sie sich dem Einen, da er in Ihnen (selbst) zu finden ist, nicht anvertrauen, können sie Ihre Angst nicht überwinden
und auch nicht das, was sie (selbst) geworden sind.