Brandanschlag - Stromausfall in Berlin

naja ich überlege grade. Ich lebe in einer ganz normalen Wohnung.
Sollte ich da die Wasserhähne mit Erde bepacken?
Wasser abdrehen ist vielleicht auch nicht gut. Die Wasserversorgung sollte auch ohne Strom gehen, wegen der Hochquellwasserleitung. Vielleicht wärs besser, hie und da das Wasser laufen zu lassen.
Wasser ablassen kann man in einer normalen Wohnung nicht, hab zumindest nix gefunden bis jetzt (im Urlaub drehe ich öfter das Wasser in der Wohnung ab).
Ich denke, unter null Grad wirds in der Wohnung nicht so schnell kriegen, aber nach ein paar Tagen und mit Minusgraden draussen, wer weiss.
Eventuell schauen dass das Klo nicht einfriert? Müsste man schauen, wenn man Frostschutz reinkippt (Scheibenfrostschutz ist nicht so teuer), dass man die Wohnung nicht abfackelt, wenn man mit einer Kerze aufs Klo geht.
Was auch irgendwie blödsinnig ist, ich habe zwar eine Gasheizung, aber die Therme funktioniert ohne Strom nicht. Nicht mal irgendeine Art von Notbetrieb.

Ich glaube, in einer Wohnung (wie bei mir auch) könnte man gar nichts machen, um die Rohre zu schützen. In Zehlendorf gab es gerade einen Rohrbruch in einem Mehrfamilienhaus, ich vermute, dass es mit der klirrenden Kälte zu tun hat. Da musste die Feuerwehr anrücken, das Wasser im ganzen Haus ausstellen und einiges mehr.
Ich stelle mir vor, das hier sowas passiert und Leute bleiben im Haus, dann könnte man nicht zusätzlich das Wasser abdrehen, denn dann haben die Leute gar nichts mehr.
Das, was du mit der Gastherme sagst ist völlig richtig. Auch die läuft ohne Strom nicht mehr.
Es ist einfach eine Tatsache, dass ohne Strom heutzutage gar nichts mehr funktioniert, nicht mal mehr das Telefon. Darüber denke ich schon seit Jahren nach.

Es müssen einfach ein paar kreative Lösungen her, wie man sowas in Zukunft besser verhindern, bzw. auffangen kann.
 
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natürlich sind Mieter in großen Häusern schlechter dran.

Ich kann nur berichten das wer ein Haus hat zumndest Heizung hat laufen lassen können,
ein Generator ist dort die Lösung.
Die sind aber extrem laut und für einen normalen Bedarf nicht wirklich geeignt,

wasser kann bei Stromausfall auch gestört sein,

somit ran an den Vorrat für Notfälle,
die wasserflaschen pr Person 2 Liter am Tag, sollte jeder daheim haben.

deswegen war der Ruf nach Generationen so wichtig und empürend,
Generatoren sind nicht alzuviel bei der Stadt vorhanden,
so kauft sich jeder der sein Haus schützen wollte einen.
allerdings muss auch die Fossile Energie und anderes fließen.

In Berlin war es somit die Fernwärme die ausgefallen ist.
 
Also, mein Vater und Frau haben ein Haus und saßen im Kalten. Und es läuft zwar wieder, ist aber immer noch sehr kalt, logisch, weil die Wärme sich erstmal wieder speichern muss in den Möbeln und Wänden. Dann weiß ich noch, dass es überall dunkel war und viele eben auch vor der Kälte geflüchtet sind, nur ein einziges Haus war beleuchtet; höchstwahrscheinlich war es mit so einem Generator ausgestattet.

Das ist also noch nicht Standard, auch wenn man ein Haus hat.
 
neues aus Berlin zum schmunzeln
Die hat ja einen totalen Schuss weg, die Frau.
Statt sich zu freuen, dass so viele "Ausländer" bei der Essensversorgung helfen...ist
das dann auch wieder nicht richtig oder wie?
Mir hat heute ein, keine Ahnung, Syrer vllt, dabei geholfen, mein Fahrrad über die Treppen im
Treppenhaus zu tragen, obwohl ich dauernd gesagt habe, das brauche er doch nicht.
Es waren wirklich nur wenige Stufen.
Er hackte und fegte mit einem Kollegen den Weg frei von Eis vor und hinter dem Haus beim Fahrradschuppen.
Und obwohl er da wahrscheinlich zum einer was weiß ich Bezahlung den ganzen Tag
putzt und bei der Schnee- und Eisräumung herumschuftet- denn die HH-Stadtreinigung war es nicht,
die haben gute Bezahlung- ließ er sich nicht davon abbringen.
Ich hatte das beklemmende Gefühl, so eifrig, so freundlich und so bemüht wie er war, er wollte was beweisen...
ich hab mich shice gefühlt und traurig.
 
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Eine andere „Vulkangruppe der Jahre 2011“ wehrte sich mit einer am Mittwoch auf indymedia veröffentlichten Erklärung „gegen Vereinnahmung und falsche Kontinuitäten“ und distanzierte sich „von allen Aktionen der letzten Jahre, die unter unserem Namen oder mit Bezug auf uns durchgeführt wurden“.
Nach einem zweiten Bekennerschreiben der vermeintlichen „Vulkangruppe“ tauchte nun auf der linken Onlineplattform Indymedia ein weiteres Schreiben einer angeblichen „Vulkan“-Ursprungsgruppe auf, die sich von der Aktion im Berliner Stadtteil Lichterfelde distanziert.
Wir waren die Vulkangruppe der Jahre 2011. Unser Bezugspunkt war klar und begrenzt. Unser Ziel waren Bundeswehreinsätze, deutsche Kriegsbeteiligung und Waffenexporte. Infrastruktur war für uns kein Selbstzweck und kein Spielfeld, sondern Symbol und Träger militärischer Gewalt nach außen. Unsere Interventionen richteten sich gegen Kriegspolitik, nicht gegen gesellschaftliche Grundversorgung, nicht gegen Menschen im Alltag.

Das ist doch ein linkes Spiel, was hier läuft.
 
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