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Bedingungsloses Grundeinkommen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Terrageist, 3. April 2020.

?

Wärst du für ein bedingungsloses Grundeinkommen für Jeden ohne Besehen der Person?

  1. Ja, auf jeden Fall.

    14 Stimme(n)
    63,6%
  2. Nein, das fände ich nicht gut.

    4 Stimme(n)
    18,2%
  3. Schon, stelle es mir aber nicht realisierbar vor.

    4 Stimme(n)
    18,2%
  1. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    3.803
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    Es geht nicht um Definition "Arm - Reich", sondern das reine Überleben abzusichern, so dass Menschen eine Grundbasis haben, die auch zur Not alleine tragen kann.

    Ich selbst lebe von 500 Euro (netto) im Monat und es geht mir sehr gut.

    Ich weiß nicht was man sich so vorstellt, was für Abzüge von 1000 Euro kämen, aber soviel ich weiß, geht das immer prozentual.

    Und es geht um eine Umschichtung der Steuern, da gibt es auch einige Informationen im Netz, und hat daher erstmal überhaupt nichts mit Banken zu tun.

    Es wird ja wohl hoffentlich noch die Regierung sein, die regiert.
     
    LalDed gefällt das.
  2. Orphina

    Orphina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    2.583
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    Berlin
    Aber wie gesagt, arme Leute werden sich dadurch nur verschlechtern.
    Ziehe von den 1000 € Krankenkasse, Rentenkasse und Miete ab, da kommst du schnell unter den Hartz4 Satz.
    Die Krankenkasse hat einen Mindestgrenze, die liegt höher als 1000 € Einkommen.
    Dito bei der Rentenkasse.
    Dir wird also mehr Einkommen angerechnet.
    Dann wird sich die Mehrwertsteuer drastisch erhöhen.
    Als Arbeitsloser hast du also die A-Karte.
    Und nach der Corona Krise wird sich die Arbeitslosigkeit noch verschärfen.
     
    Neutrino gefällt das.
  3. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    32.072
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    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße
    Bin dafür!
    Wer geboren wird, hat das Recht zu leben.
    Und wer mehr möchte, kann ja dafür arbeiten - es ist ja ein GRUNDeinkommen und kein LUXUSeinkommen.
     
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  4. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

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    ich denke die Preissteigerung macht einiges,
    abzüge sind KK, Rentenkasse-wenn es das noch braucht, pflegebeitrag, das sind zur Zeit gut 100 Euro von 1000.Wenn nicht mehr.
    viele preise werden steigen, wie die der Grundnahrungsmittel, allein aus dem erhöhten Einkommen vieler-eben der ca 1000 euro,
    dann kommt die Miete, sozialleistungen/Sozialwohnungen fallen weg, die Städte werden keinen Platz mehr für die 1000EuroEinkömmler haben, wie jetzt schon die hohen Mieten die mit 1Zimmer 500 eurp minimun, jetzt schon tituliert werden. Daran wird sich noch mehr negativ ändern.
    da bleiben also 400 Euro fürs leben,
    strom,telefon,gebühren weg, also noch 300Euro,

    fürs Leben wäre das ausreichend, aber was ist mit Versicherungen, Auto, Reisen, ?
     
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  5. Schöpfung

    Schöpfung Sehr aktives Mitglied

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    1.822
    Ich glaub ja, dass so ein BGE Minijobs attraktiver macht, vor allem gemeinnützige Arbeit. Kein Mensch ist geboren um "faul" zu sein. Die die jetzt eh in Arbeit sind, werden kaum ihren Job aufgeben (vllt könnten die sogar in Teilzeit gehen und so noch Platz für andere machen). Und die, die Minijobs haben oder arbeitslos sind haben mehr Spielraum, würden vllt dann auch in die Erntehilfe gehen und so. BGE -Ja
     
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  6. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ja, es soll ja für´s Leben ausreichen. Nicht unbedingt für Extrasprünge, wie oben schon erwähnt von @NuzuBesuch , ist es ein Grundeinkommen, kein Luxuseinkommen.
    Aber grundsätzliche Überlebensangst würde wegfallen. Ich kenne diese Art von Angst.
    Niemand wäre gezwungen, sich irgendwo zum Beispiel bei Behörden, zu erklären oder dort entsprechend einem Umfeld zu arbeiten, in dem er sich nicht wohlfühlt.
    Innere Ruhe als Grundsatz wäre zumindest eher möglich, was auch die Sinne oder wie soll ich sagen, inneren Ideen öffnet für das was man gerne tun würde, und Potenzial würde frei.
    Klar kann so ein Grundeinkommen nicht zaubern, und Menschen gewisse Grundängste nehmen, wenn sie in Wirklichkeit von was anderem kommen.
    Es ist halt nur eine Unterstützung, die , wenn es jemand versteht, genommen und genutzt werden kann.
    Der Phantasie wären keine Grenzen gesetzt, man sieht doch schon jetzt manchmal angesichts der Corona-Krise, was aus Menschen so kommen kann. :)
     
  7. soundscapes

    soundscapes Guest

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  8. Orphina

    Orphina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Noch mal.
    Das BGE würde aus der Mehrwertsteuer finanziert werden, die wird sich drastisch erhöhen.
    Für Arbeitslose wird das zur Armutsfalle, bzw. existenzbedrohlich, es wird keine anderen Sozialleistungen mehr geben!
    Also auch keine einmaligen Beihilfen, bei drohendem Wohnungsverlust, drohender Stromsperre, Übernahme der Zahnartzkosten u.s.w. .
    Daran denken leider Hart4 Empfänger nicht, sondern nur daran, daß sie nicht mehr aufs Amt müßten.
    Das ist eine fatale Kurzsicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. April 2020
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  9. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    3.803
    Sagen wir mal s0, jeder hat seine eigenen Rechnungen, und niemand hier ist tatsächlich in dieser Hinsicht Fachmensch.

    Wenn ich jetzt zum Beispiel diese Aufzählung betrachte, so geht es dann zur Frage, warum es Arbeitslosen schaden sollte, ein bedingungsloses Grundeinkommen zu erhalten.
    Ich gehe nicht davon aus, da es ein Solches bei uns zur Zeit nicht gibt, dass da tatsächlich schon alle politisch vorgehenden Einzelheiten und wie es genau gehandhabt werden sollte, bereits geklärt und gesichert ist.

    Und ich sage oder behaupte nicht, dass es einfach wäre, naiv und unkompliziert. Und politisch sowie gesellschaftlich, sozial, rechtlich unsw. kenne ich mich nicht besonders gut aus. Ich nehme allerdings auch nicht sofort an, dass andere, die genaue Beschreibungen verfassen, wie es sein würde, da tatsächlich entsprechend
    kompetent sind.

    Es ist hier einfach ein Thema, das uns alle angeht, und hier durchaus immer mal wieder seinen Platz haben sollte. :)
     
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  10. Orphina

    Orphina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ich würd eher dein Kompetenz anzweifeln, weil du nur von deiner Sicht aus argumentierst und nicht die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen mit einbeziehst.
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=46469

    Dass sämtliche Sozialleistungen wegfallen und sich die Lebenshaltungskosten drastisch erhöhen, habe ich mir nicht ausgedacht sondern, das ist ein Fakt.
    Als ganz relevantes Fallbeispiel nenn ich mal Behinderte.
    Die bekommen dann keinen Mehrbedarf mehr, können sich keinen Assistenten mehr leisten und werden ihrer Selbständigkeit beraubt, müssen also ab ins Heim.
    Daran denkst du natürlich nicht.
    Sei froh, dass du in einem Sozialstaat leben kannst!
     

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