Abtreiben?

Abtreibung?

  • Ja, jederzeit, egal aus welchen Gründen

    Stimmen: 177 30,5%
  • Nein, nur wenn die Mutter vergewaltigt wurde

    Stimmen: 150 25,9%
  • Nein, nur wenn ein schwerst behindertes Kind erwartet wird

    Stimmen: 195 33,6%
  • Nein, auf gar keinen Fall - egal unter welchen Bedingungen

    Stimmen: 160 27,6%

  • Umfrageteilnehmer
    580
Ja,ich verstehe,was Du meinst.Aber ich kann vor allem nachvollziehen,dass eine Frau nicht nur erstmal,sondern ihr ganzes Leben lang ,eine Vergewaltigung als ein ungerechtes Übel betrachtet.Man kann aus dieser "Erfahrung"etwas lernen,man kann damit mit der Zeit umgehen und als eine "Begebenheit" akzeptieren,die stattgefunden hat ohne sich dabei als selbstbemitleidendes Opfer dabei zu fühlen.Verstehst Du?.......aber:"Die Wunden heilen,aber die Narben bleiben".........


Sehr viele Frauen sehen es ihr Leben lang als Übel, akzeptieren es, weil es "halt so sein sollte", arangieren sich damit, ABER, sie heilen es nicht und damit bleiben sie weiterhin im Leiden, wenn auch weniger bewußt. D.h. sie akzeptieren, was geschehen ist, nehmen es aber nicht wirklich an, verschieben es also lediglich ins Unterbewußte, um damit besser leben zu können. Mir ist klar, daß das (noch) die meisten Menschen tun, denn wir sind es gewohnt, zu leiden und können uns nicht vorstellen, daß es auch ohne geht, bzw. daß diese Dinge wirklich geheilt werden können. Heilen heißt, ganz werden, d.h. wir werden uns der wahren Natur des Geschehens bewußt, erkennen, wieso weshalb warum und vor allem ein großes Stück von unserem wahren Selbst und wenn wir das wirklich ANnehmen, NICHT akzeptieren oder HINnehmen, dann heilt es wir leben wieder ein Stück mehr unseres wahren Selbst.

Jeder/jede wertet und urteilt auf irgendeine Art und Weise.Und die,die Kinder,Frauen,Männer vergewaltigen verurteile ich.Man kann auch für das Verhalten solcher Verbrecher eine ERKLÄRUNG finden (sie wurden z.B.: selbst in der Kindheit sexuell missbraucht),aber keine ENTSCHULDIGUNG....

Etwas nicht zu ver-/beurteilen, bedeutet nicht, dem Täter eine Entschuldigung für seine Tat zu geben. D.h. nur weil ich ein Verbrechen nicht verurteile, heißt das nicht, daß ich den Täter laufen lasse. Keinerlei Wertung bedeutet, sich bewußt zu sein, daß JEDER ALLES schon einmal getan hat, als Täter und Opfer, daß wir nicht wirklich getrennt sind und das was der Eine auslebt, verdrängt der andere und umgekehrt. Man verurteilt etwas solange, bis man diesen Teil, in sich selbst entdeckt, erkennt, daß man selbst es ist, der das tut oder erlebt hat. Verstehst Du, was ich meine ? Mir ist klar, daß man das auch nicht einfach so "tun" kann. Also, ich habe mich auch nicht dafür entschieden so nach dem Motto: ab sofort verurteile ich nicht mehr. Nee, was ich den Männern, ja der Menschheit früher gewünscht habe, ist "heftig". ;) Aber ich habe erkannt, durch Erfahrung, nicht im Kopf, daß ich nicht getrennt bin von anderen und wenn ich einen Menschen oder sein Tun ablehne, lehne ich gleichzeitig einen Teil von mir selbst ab, denn auch ich habe irgendwann einmal genau das getan, was ich da jetzt ablehne.

Es ist wie das Sprichwort: der getroffene Hund bellt. Wenn jemand auf irgendetwas "allergisch" reagiert, also sich darüber aufregt, es verurteilt, oder nichts damit zu tun haben will oder auch augenscheinlich grundlos in Tränen ausbricht usw., dann hat er genau das in sich selbst noch nicht geheilt. Es spricht ihn emotional so sehr an, weil er selbst darunter irgendwann einmal gelitten hat oder es selbt einmal getan hat.

Liebe Grüße
Gabi
 
Werbung:
Aber ich habe erkannt, durch Erfahrung, nicht im Kopf, daß ich nicht getrennt bin von anderen

Du hast Deine Erkenntnisse,ich meine..........jeder hat seine eigene Wahrheit........

und wenn ich einen Menschen oder sein Tun ablehne, lehne ich gleichzeitig einen Teil von mir selbst ab, denn auch ich habe irgendwann einmal genau das getan, was ich da jetzt ablehne.
Dem kann ich nicht ganz zustimmen.....


LG
KaraTimere
 
Stimmt gar nicht, dass die Frauen für mich nebensächlich sind. Oder sind für dich die ungeborenen Kinder nebensächlich? Aber sehe nur,was du sehen willst, sei mal weiter oberflächlich, ich weiß nun mal mehr, als ich hier niederschreiben kann. Ist nämlich eine komplexe Angelegenheit, Vereinfachungen, dienen nur der Einfachhalt, komplexere Schreibweise würdedas Thema hier nämlich total sprengen.

Oh Arroganz... meine Lieblingssünde XD

*kettetjimmyambodenfest* nich abheben junge... irgendwann kommste im weltall an und dann kriegste keine luft mehr!

Kinder sind nich nebensächlich. Aber wenn du das meinst *gg
 
lach, nur weil ich anderer Meinung bin und durchaus auch beide Seiten sehe, bin ich arrogant. Dann bin ich eben arrogant. Ausserdem hab ich nicht geschrieben das Kinder nebensächlich sind.
 
lach, nur weil ich anderer Meinung bin und durchaus auch beide Seiten sehe, bin ich arrogant. Dann bin ich eben arrogant. Ausserdem hab ich nicht geschrieben das Kinder nebensächlich sind.

Nein arrogant bist du weil du allen ernstes meinst du wüsstest tiefgründigere dinge als ich, und auchnoch meinst ich sei oberflächlich. Aber das Thema wäre irgendwie einfach zuviel und würde den Thread sprengen.. ich kann einfach nicht alles sagen dazu...

Hachja... ich bin so ein Kluger Mensch.... so erfahren.... schön!! *gg

*Davonschweb*
 
Also ich finde, man sollte ein Kind nur abtreiben, wenn es ganz schwer behindert ist. Wenn es kein selbständiges Leben führen kann durch die Behinderung.

Aber auch das ist ein schwieriges Thema, denn auch ein behinderstes Kind kann glücklich sein und seine Eltern glücklich machen, wenn es lacht.

Ich finde das Thema ist ein sehr heikles Thema.
 
Also ich finde, man sollte ein Kind nur abtreiben, wenn es ganz schwer behindert ist. Wenn es kein selbständiges Leben führen kann durch die Behinderung.

Aber auch das ist ein schwieriges Thema, denn auch ein behinderstes Kind kann glücklich sein und seine Eltern glücklich machen, wenn es lacht.

Ich finde das Thema ist ein sehr heikles Thema.

Hmm, kann ein geistig behindertes Kind ein selbstständiges Leben führen? Was verstehst du unter Selbstständig?
 
Na ja, vieles liegt an der eigenen Vorstellung, man meint es müsse ja schlimm sein behindert zu sein, man meint ein behinderter mensch würde ja nur leiden, dabei leidet man nur selber beim Anblick eines behinderten Menschen. Es wird auch vergessen, dass ein Mensch, der behindert zur Welt kommt gar nicht leidet, denn er kennt ja gar nichts anderes. Wenn ich ein gehender bin und plötzlich im Rollstuhl sitzen muss, ja dann leide ich, weil ich weiß wie es ist ein Gehender zu sein. Wenn ich sehend bin und blind werde, ja denn leide ich, weil ich weiß wie es ist ein Sehender zu sein usw. Hört also bitte auf euch einzureden, dass ein Mensch der Behindert zur Welt kommt leiden tut. Er tut es nicht, sondern ihr redet euch sein Leiden nur ein!
 
Werbung:
Nein ein geistig behindertes Kind kann kein selbstständiges Leben führen. Es ist immer auf die Eltern angewissen. Sry. wenn ich mich falsch ausgedrückt habe.

Wie JimmyVoice schon schrieb, dass Kind kennt es nicht anders. Aber ich denke es wäre besser, wenn man es abtreiben würde, weil ich denke, dass die Eltern damit überfordet sein würden. Muss natürlich nicht sein, aber es kann sein. Wieviel behinderte Kinder werden in Heime abgeschoben? Und das tut mir wahnsinnig leid. dann sollte man sich doch lieber dafür entscheiden es abzutreiben, wenn es schwer krank ist.
 
Zurück
Oben