Hier schreibt ein selbstgefälliger Mann ...
kann sein, aber es ändert nicht das geringste am Übel einer Abtreibung. Ich kann ja nicht einmal sagen, wie ich mich verhielte, wäre ich in so einer Situation ... als Mann oder als Frau ... meist kann man da ja nicht aus und ich kann mir vorstellen wie dreckig es einem bei so einer Entscheidung geht. Was ich aber im JETZT erkenne ist, dass jedes Leben es Wert ist geschützt zu werden ... und ich weiß, welch schwerwiegende karmische Last ein Mensch auf sich selber legt, wenn er/sie sich für Abtreibung entscheidet.
Heute bei Orientierung im ORF ... da hieß es z.B. dass eine Familie 4,5 Jahre auf die Adoption eines Neugeborenen warten musste. Und es derer viele gibt, die ein Kind adoptieren möchten. Gerade in diesem Zusammenhang erscheint eine Abtreibung ja noch viel törichter ... und das in einem so zivilisierten Land wie Österreich. Es werden Abtreibungen durchgeführt, obwohl es Wege gibt kein Leben zerstören zu müssen. Für das Kind wäre gesorgt und es könnte glücklich aufwachsen. z.B. heute im ORF-Beitrag ... das adoptierte Mädchen war ganz niedlich ... und ich denke, ihr würdet das nicht zusammen bringen ... diesem Mädchen in die Augen zu sehen und zu ihm zu sagen: Deine Eltern sollen über dich entscheiden! Ob sie dich abtreiben oder nicht ist ihre alleinige Sache!
Das alles geht natürlich viel viel tiefer in die Gesellschaft hinein als man denkt, aber den größten Teil der Verantwortung tragen die Eltern. Sicherlich ist die Gesellschaft ... die Leute rund um einen herum ... oft der Auslöser, warum Menschen abtreiben. In diesem Bericht heute wurde z.B. erwähnt, dass Frauen Angst haben, wenn sie ihr Kind zur Adoption frei geben, dass sie von der Gesellschaft deswegen verurteilt werden. Damit sie also nicht verurteilt werden, lassen sie abtreiben. Hier gilt es wiederum nicht die Abtreibenden zu verurteilen. Aber das was sie tun ist keine feine Sache! Das verurteile ich. Auch wie die Menschen hier reagieren ist keine feine Sache und es spricht wohl kaum für menschliche Reife. Hier müsste ein Umdenken stattfinden. Bei uns allen müsste ein Umdenken stattfinden.
Wie sich jemand auch verhält (Abtreibung oder nicht) ... in jedem Falle lastet insbesondere auf der Frau ein enormer Druck, weil sie das Kind ja in sich trägt. Die Frauen sehen oft keinen Ausweg, weil sie mit Diffamierungen der Gesellschaft rechnen und das ist wirklich schlimm ... und dennoch rechtfertigt das nicht eine Kind zu töten. Letzteres legt der Seele schwere Fesseln an und sie muss dafür sehr sehr lange leiden. Die Diffamierungen verschwinden mit der Zeit ... aber der Schmutz einer Abtreibung bleibt sehr lange an der Seele haften.
Romaschka schrieb:
Das sehe ich auch so. Topper harley erwähnt pausenlos nur die Frau, die abtreibt. Dass der dazugehörende Partner, der für das entstehende Kind nicht einstehen will und die Frau vielleicht sogar nötigt zu dem Schritt, auch seinen Anteil hat... naja, lassen wir das.
Ich habe erst einmal im Leben einen Mann getroffen, der gesagt hat: "Wir haben abgetrieben, weil..." Die meisten Männer beziehen das ausschließlich auf die Frau, halten sich raus und schieben ihr die Verantwortung zu, die beide zu tragen hätten!
Ja du hast Recht. Auch der Mann hat eine enorme Verantwortung gegenüber dem neu entstehenden Leben ... ob er die Abtreibung ablehnt, fördert, nichts dagegen tut bzw. sich aus dem Staub gemacht hat. Das ist nicht nur eine Sache der Frau. Sie kann oft alles alleine ausbaden und wir (die Gesellschaft) ziehen über sie her.
Die Frau hat aber ... wie könnte man das bezeichnen ... die 'letzte Instanz' inne. Wenn sie sagt ich trage das Kind aus und gebe es zur Adoption frei ... kann der Mann nichts dagegen tun. Wenn sie abtreibt, weil er es so will, dann ist sie äußerst dumm. Vielleicht sagt sie: "Ich kann nicht anders. Er will es so ... oder er verlässt mich sonst! Also tu ich lieber was er sagt!" Was für ein Mann ist das? Der will, dass ich für ihn morde? Und glaubt die Frau womöglich noch, dass sie jetzt selbst keine Verantwortung für ihr tun trägt?
Auch diese Seite gibt es ... und viele andere. In jedem Fall geht es darum, Leben zu zerstören. Manchmal gibt es schwerwiegende Argumente für eine Abtreibung und manchmal erfolgt sie aus kaum nachvollziehbaren Gründen. Es ist natürlich ein sehr schwieriges Thema. Aber mein Standpunkt ist eben der, dass es keinen einzigen Grund gibt, der es rechtfertigen würde, Leben zu zerstören ... weil jedes Leben einen sehr hohen Wert hat ... insbesondere die menschliche Geburt.
lg
Topper