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Zerstörungs-, Selbstzerstörungsdrang

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Faydit, 16. März 2011.

  1. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
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    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
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    Menschlicher Zerstörungs-, Selbstzerstörungsdrang.

    Menschliche Destruktivität, Aggression, Autoaggression.

    Woher kommt das alles eigentlich? Und warum manifestiert er sich immer wieder in erschreckenden Formen?

    Was um uns oder in uns selbst ist dafür verantwortlich, oder macht uns selbst so kaputt, dass wir uns selbst und/oder andere so gerne kaputt machen, oder kaputt sind, sein wollen? Was in uns selbst tut uns so weh, dass es dazu führt?

    Und ist "mehr Liebe" dafür tatsächlich eine Lösung oder dient sowas lediglich einer oberflächlichen Symptomlinderung und der weiteren Verschleierung der tatsächlichen Ursachen?

    Was wäre dann, soferne das überhaupt lösbar, veränderbar wäre, eine Lösung? Oder sollten, müssen wir uns damit abfinden, dass wir eben so sind?
     
  2. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.771
    Ort:
    halle
    was bedeutet "mehr liebe"

    genau genommen schaukelt sie im klassichen sinne das von dir beschriebene naturgemäß hoch


    eine lösung ist immer nur individuell, weil du deinen kegenüber zu keiner handlung nötigen kannst
    (kannst du zwat versuchen fürht aber lediglich zu dem von dir angesprochenem)

    menschen zu vergiegen oder vrebiegen zu wollen ist meines erachtens in gleichem maße gewaltsam
     
  3. morgenröte

    morgenröte Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Wien
    Kann der Mensch sich nicht mehr freuen und hat er kein sinnvolles Interesse am Leben mehr, spürt er, dass seine Seele gestorben ist, während er physisch noch am Leben ist, dann langweilt er sich und fängt an, das Leben zu hassen und möchte es zerstören.
    Ist ein Zitat von Erich Fromm und bringt es finde ich sehr gut auf den Punkt.

    Beschäftige mich zur Zeit sehr mit dem Thema Zerstörung und Vandalismus bei Kindern und Jugendlichen.
     
  4. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Fromm ist ziemlich gut. Schätze ihn sehr.

    Was sagt das über unsere Gesellschaft? Wohl eine Menge, oder?
     
  5. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    halle
    ist nicht wirklich stimmig

    der mensch zerstört viel mehr durch zuwendung - verbessungsideen - und dem glauben das gute zu tun, als aus langer weile oder sonstwas.
    ein desinteressierter wird garnix tun

    es braucht schon etwas engagement um etwas zu zerstören
    meistens in dem glauben etwas besseres aufzubauen

    wirklich bewusst destruktiv ist kaum ein mensch
    menschen scheitern maximal an der realität
     
  6. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.771
    Ort:
    halle
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    dieses zitat sagt lediglich etwas über fromms sichtweise
     
  7. morgenröte

    morgenröte Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wien
    Sicher kann man auch Pflanzen durch übermäßiges Gießen absaufen lassen, und die Katze füttern bis sie an Herzverfettung stirbt, aber das ist dann sicher kein Zerstörungsdrang.

    Zerstörungsdrang ist es wenn du keinen Bezug zu etwas hast und du dadurch die nötige Distanz hast es für deinen Drang zu mißbrauchen.
     
  8. morgenröte

    morgenröte Aktives Mitglied

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    Wien
    Auf unsere Gesellschaft bezogen würde ich sagen heißt das, dass die Liebe zum Leben fehlt. Denn wer das Leben liebt hat Interesse an der Welt und würde diese nie zerstören.
     
  9. peterle

    peterle Aktives Mitglied

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    halle
    und?

    hat der schuldige auch einen namen oder ist es der ominöse: "die anderen"?
    oder gar: "die gesellschaft"?
     
  10. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    genau das gegenteil ist der Fall
    der komplette fortschritt und damit einhergehend auch indirekte/direkte zerstörung des lebensumfeldes, geht auf den grundantrieb der lebensverbesserung zurück.
    das grundmuster war immer und wird immer sein "voran" zu kommen / es "besser" zu machen

    der mensch wird von einem tiefen lebensdrang durchdrungen und frisst dabei alles was ihm in den weg kommt
     

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