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Wie innere Stimme finden?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Sheirdan, 23. Oktober 2006.

  1. Sheirdan

    Sheirdan Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2004
    Beiträge:
    104
    Ort:
    Wien
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    Hallo Leute,

    mich würde interessieren, wie ihr euere innere Stimme warnimmt bzw. wie ihr sie entdeckt habt oder ob es Methoden gibt, sie zu hören?

    Persönlich tue ich mir da sehr schwer, da ich eher ein kopflastiger Mensch bin. Ich beschäftige mich zwar mit Reiki und anderen Sachen, aber ich bin erst jetzt so auf das Thema gestoßen, da ich auf der Suche nach meiner Berufung bin.

    Ich setze mich zwar hin und versuche in mich hineinzuhorchen, aber da kommt irgendwie nichts. Entweder kommen dauernd Gedanken oder ich schlafe ein. Vorallem weiß ich nicht auf was ich da hören muss.

    Obwohl ich mir schon viele Gedanken für meinen zukünftigen Beruf gemacht habe (bin 33, arbeite seit etwa 10 jahren, aber ich weiß, dass meine aktuelle Tätigkeit nicht das richtige ist, obwohl ich gut darin bin), gehen meine Pläne in Bezug auf die Ausbildung nicht auf (da es zB entweder zu teuer ist, zu weit weg, oder was auch immer ist).

    Daher frage ich mich, ob meine Überlegungen richtig sind, und ich nicht eher auf meine innere Stimme hören sollte. Was das auch immer sein mag und wie ich auch immer dazu kommen mag.

    Gibt es dafür Kurse, Seminar, Bücher, CDs, etc. (Wien)?

    wäre froh wenn mir jemand helfen könnte oder aus seiner Erfahrung berichten könnte, etc.

    Vielen Dank im Voraus und

    LG
    Georg!
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Hai (O:

    Das Wort, das Du hörst, ist die innere Stimme. Ob Du sie Gedanke nennst, innere Gegenrede gegen Gedanken, Intuition, Selbst, Ich, Ego oder sonstwie ist vollkommen egal. :weihna1

    Meine Anregung: einfach diese Stimme aufschreiben. Dann wandelt man sehr ganzheitlich auf der Schöpfungsebene des Menschseins, dem eigenen Wort. Ohne rumzudenken, was das Richtige Wort sei und wo die Quelle sei. Einfach sofort jetzt gleich direkt das Wort aufschreiben, dass du hörst. Ohne es zu redigieren, ohne es zu bewerten, was es über Dich aussagt.

    Jeder Mensch hat eine Stimme. Sie kann unterschiedliche Klänge in uns auslösen, je nachdem durch was sie in ihren Worten motiviert ist. Aber insgesamt ist alles unsere eine Stimme, die wir haben und die wir veräussern können.

    Ich habe oft das Problem gehabt, dass mir die Worte nicht gefallen haben, die ich innerlich gehört habe ;-) Alles innerer Rubbish, den man innerlich bewältigen sollte. Die Sache ist nur die: wenn der ganze Rubbish einmal "hinausgeschrieben" wurde aus Dir, dann hast Du ihn angeguckt und weisst, was Du denkst. Bewusst bist Du dann noch nicht, aber immerhin hast du einen Neuen Grad an Bewusstheit über Dich selber.

    Wirklich bewusst zu werden über das Innere Wort bedeutet, dass man nicht selber weiss. Sondern dass das Innere Wort, das im Moment kommt, für einen weiss. Das gibt dem eigenen Geist die Möglichkeit, in der Lücke zwischen den Sätzen zu ruhen und unbewortet zu sein. Da ist dann auch kein Ich, kein Irgendetwas, das sich differenzieren würde ausser dem nächsten Laut in Dir, der von irgendwo her erscheint.

    Nimm Sie alle an, Deine Worte, sie gehören ganz allein nur Dir. Mache sie nicht künstlich krank oder falsch- es ist der Prozess, der verändert, nicht ein Einschnitt. Manchmal hört ein Satz auch mittendrin auf- lass ihn ziehen. Das nächste Wort kommt bestimmt, es gibt keinen Grund, irgendeine Angst vor dem Inneren Wort zu haben. Auch wenn es Satan ist, Du Ar***loch lautet oder Tod bedeutet. Alles für Dich.

    Das ist Alles für Dich.

    Liebe Grüsse,

    Trixi Maus
    Sum Arktis i,aye

    Wie die Worte und Silben fallen. Hören,...
     
  3. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
    Hallo Georg,

    Es gibt keine Methode, mit der Du Deine Stimme wahrnehmen kannst. Im Grunde geht es nur darum, jeden Augenblick bewußt wahrzunehmen. Zu sehen, was gerade ist. Nicht darüber nachdenken, einfach nur da-sein. In erster Linie ist ja die innere Stimme Deine Intuition. Und die nimmst Du nur wahr, wenn Du jeden noch so kleinen Impuls/Gedanken, der in einer Situation aufkommt, wahrnimmst. Das erste Geffühl/Gedanke, der in einer Situation aufkommt, ist die Intuition. Je weniger Du darüber nachdenkst, ob es nun das ist, was Du tun solltest und je öfter Du auf die Intuition/Bauchgefühl hörst, umso deutlicher wird diese Stimme mit der Zeit.

    Wenn Du Dich hinsetzt und in Dich hineinzuhorchen, dann erwartest du ja etwas und dann bist Du automatisch im Kopf. Deine innere Stimme kommt aber spontan, ohne daß Du sie erwartest, aus dem Herzen, nicht aus dem Kopf.

    Wenn Deine innere Stimme wirklich die Stimme Deiner Seele ist, dann höre auf sie, denn sie sagt Dir, was Dein Weg ist. Weißt Du, ich hatte einen tollen Job, gut verdient, "äußerlich" alles prima. Aber ich wußte, das ist nicht das, was stimmt. Das ist nicht mein Weg. Und so habe ich den Job gekündigt, bin weggezogen, ohne zu wissen, was kommt. Ich habe vollkommen losgelassen, irgendetwas bestimmen zu wollen, d.h. ich habe den Augenblick gelebt, wie er sich gezeigt hat. Natürlich reicht es nicht, einfach den Job zu kündigen und zu sagen: wird schon was kommen, Gleichgültigkeit also ist da nicht angebracht. Es geht darum, zu spüren, was wirklich stimmt, was Dir dient. Und das sagt Dir Deine Seele.

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  4. Sheirdan

    Sheirdan Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2004
    Beiträge:
    104
    Ort:
    Wien
    Hallo Gabi,

    danke für deine Antwort.

    Gute Beschreibung, aber genau das fällt mir als kopflastiger Mensch schwer. Wie weiß ich, was der erste Gedanke ist beziehungsweise was die Quelle dafür ist (Kopf oder Bauch)...


    Bin ich auch im Kopf, wenn ich versuche zu entspannen. Meine Idee ist die, dass ich mich entspanne (Reiki, einfach locker lassen, was auch immer) und dass dann Bilder hochsteigen, die einem weiterbringen, ähnlich wie zB in der Körpertherapie...

    Tsja, so geht es mir momentan auch. Da sprichst du mir echt aus der Seele. Habe aber momentan nicht vor zu kündigen, sondern möchte herausfinden, was meine Berufung ist und dann in diese Richtung weitergehen. Aber das Schwierige für mich ist, die Berufung zu finden....

    Ich habe eine Rückführung gemacht und gesehen, was ich im vorigen Leben war, daher dachte ich, das könnte ich in diesem Leben auch machen und dachte das ist es, was ich machen soll. Aber derzeit gibt es für diesen Bereich berufsbegleitend keine Ausbildung, ist zu teuer oder dauert zu lang.

    Daher bin ich jetzt unsicher, ob es das Richtige ist. Klar könnte mir man jetzt unterstellen, ich möchte den einfachen Weg gehen. Aber warum nicht? Warum muss ich eine teuere, lang dauerende Ausbildung machen, wenn es meine Berufung ist? Diesen Anspruch darf ich stellen, oder?

    Aber das nur am Rande...

    LG
    Georg!
     
  5. aphoris

    aphoris Mitglied

    Registriert seit:
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    402
    Hört sich nach Methode an. :party02:




    Die innere Stimme finden, das hieße, sich auf die Suche machen. Sich nicht auf die Suche machen, hieße, die Stimme da sein zu lassen. Die Stimme zu sein.

    Was ist die innere Stimme für Dich, Sheirdan?

    Was meinst Du, Sheirdan, hat Dich veranlasst, die innere Stimme hören zu wollen? Hat das einen Grund? Was ist es, was Du Dir davon versprichst?
     
  6. Sheirdan

    Sheirdan Mitglied

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    Hallo aphoris,

    Die Suche impliziert aber nicht unbedingt die Suche nach der inneren Stimme, oder? Wenn ich schon länger nach dem Lebenssinn suche, ohne dabei die innere Stimme benutzt zu haben, dann bin ich ja auch auf der Suche, oder? Nur irgendwann wurde mir klar, dass ich offenbar doch die innere Stimme verwenden sollte, um dem Sinn näher zu kommen, oder?

    hm, gute Frage. Im Grundgenommen ist es für mich das eigenliche Ich, das genau weiß, was es will und braucht (inneres Kind, ...). Ich glaube, dass es je nach Individium sich als Stimme, Bild, Eingebung oder was auch immer bemerkbar macht und auch ad-Hoc abrufbar ist.

    Nur wie es sich bei mir äußert, weiß ich noch nicht. Das will ich herausfinden, welcher Weg dafür mich geeignet ist.

    Warum ich es herausfinden will. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das was ich mache, zwar ganz nett ist, aber dass da irgendetwas anderes für mich bestimmt ist (oder vielleicht auch nicht). Auf jeden Fall ist da eine unbestimmte Leere, der ich auf den Grund gehen möchte und eine Methode oder bestimmtes Gefühl/Bild/Eingebung, dass mir sagt, dass ist der Weg...

    LG
    Georg!
     
  7. aphoris

    aphoris Mitglied

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    402
    Hallo Georg,

    ich kann Dir keine Antwort liefern. Sie wäre lediglich für den Verstand gemacht. Ich habe es soeben versucht und wieder gelöscht, weil mich das Paradox kitzelt. Deine Stimme allerdings braucht nicht gefunden zu werden. Gefunden werden sollten die Bilder und Motive, die Dich auf einen Weg schicken wollen.

    Du sagst, die innere Stimme sollte abrufbar sein. Willst Du sie zweckgebunden anwenden, diese innere Stimme, von der Du sprichst?

    Ach ja. Was ist denn eigentlich die äußere Stimme, wenn es eine innere geben sollte?

    aphoris
     
  8. Sheirdan

    Sheirdan Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo aphoris,

    Antworten für den Verstand können aber sehr hilfreich sein. Ich glaube, wenn man mit Gedankenmodelle (auch für die nicht-physikalische Welt) den Verstand befriedigen kann, fällt es leichter das nicht-physikalische zu akzeptieren.

    Zumindest ist das bei mir der Fall. Beispiel: Auch wenn ich seit einigen Jahren Reiki mache, war mein Verstand davon nicht 100 % überzeugt, aber irgendetwas in mir glaubte doch an die Energetik, etc. Mir bzw. meinen Verstand half die Erklärung eines Lehreres bei einer Radiästhesiekurs, dass die Energie des Wassers, etc. ein physikalisches Verhalten aufweisen. Beispielsweise schlägt die Rute aus, wenn man in eine Wasserader eintritt, d.h. es ist ein Energiepotential da, was der Körper registriert, aber noch nicht die Physik messen kann.

    Bingo! Ab da akzeptierte auch mein Verstand die Energetik und mit diesem Gedankenmodell konnte ich auch die restliche Energetik/Esoterik akzeptieren.

    Im Prinzip will ich die Erkenntnis haben, ich weiß, was mein Innerstes will, was ich will, bei jeder Handlung die ich mache und das ich unterscheiden kann, was kommt vom Verstand, was vom innersten. In jeder Lebenslage.

    Aktuell ist es geworden, weil ich auf der Suche nach meiner Berufung bin, und eine klare Antwort von meinem Innerten bekommen möchte.

    Die äußerste Stimme ist für mich der Verstand, bzw. die Umstände die verhindern, dass die innerste Stimme (Stimme, Bilder, etc.) sich meldet, weil andere einem unterdrücken, etc. wollen.

    LG
    Georg!
     
  9. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

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    Schleswig Holstein
    Hallo Sheirdan!

    Wenn du weißt, was dein Innerstes will und bei jeder Handlung, die du machst unterscheiden kannst, was vom Verstand und was vom Innersten kommt, warum fragst du dann? Dann hörst du die Innere Stimme doch... :)

    Wenn der Verstand und das Gefühl miteinander harmonieren, dann folgst du deinem Weg. Dann sind deine "innere Stimme" und dein bewußter Verstand sich einig.

    liebe Grüße
    Nordluchs
     
  10. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Hi Georg

    Ich bin selbst noch auf der "Suche" nach dem Draht zu innen.

    Aber es ist ganz einfach schon da,
    ich muss nur hinhören.
    Ich kann nicht beschreiben, wie das ist, aber denke, bei jedem sieht das anders aus, und deswegen kann man es schwer beschreiben.

    Ich denke, es hat einiges mit Intuition zu tun. Ist man fähig das Richtige für den Moment zu tun? Es ist wie eine Tarot Frage: Soll ich das tun, oder soll ich X nicht tun?
    Ich lausche, ob ich zB raus gehen sollte, um draussen in der Natur eine (kurzzfristige) Erfüllung zu finden, aber intuitiv erkenne ich, dass es wohl hier jetzt besser ist. Intuitiv kommt ein Gespür für das Richtige auf. Sinnvolle. Eine innere Warnung oder positiv ein innerer Wegweiser. Bei mir ist es oft auch eine Stimmung, die mich leitet.

    Man muss bereit sein, einfach mal spontan zu handeln und herauszufinden, war es die innere Stimme, oder war es Einbildung. Man muss etwas tun, experimentieren. Ich habe mal eine Zeit lang nur auf meinen Körper gehört, der wollte mal dort hin wandern und dann dort hin, da war keine bewusste Entscheidung, das war ganz spontan und natürlich, ich hab versucht so meine Gedanken auszuhebeln, und das brachte völlig neue Eindrücke.

    Es ist die Leitfrage: Will ich leben, ohne "selbst" zu handeln? Denn es ist fast so, als würde ich - wenn ich meiner inneren Stimme folge - das Handeln abgeben an eine höhere Instanz. Es ist natürlich paradox, weil ich schreibe "ohne selbst zu handeln", man könnte auch anders rum sagen: eigentlich denken wir unser Selbst, und es ist eine zwangsläufig falsche Ansicht von dem Selbst, die dabei entsteht - und wenn wir unserem Inneren folgen, vielleicht sind wir dann erst uns selbst richtig nahe!
    Aber das verstehhen, kann man erst, wenn man irgendwie der inneren Stimme mal nahe war. Wenn man wirklich versteht was der Unterschied ist, weil man es mit eigenem Leib erfahren konnte. Da ist etwas in uns, und wir ignoieren es und als Folge davon ist es schwer geworden, den Kontakt wieder herzustellen. Wir wissen es angeblich immer besser, was das richtige ist und folgen doch nur unseren Gewohnheiten. Unsere innere Stimme weiss immer, was das Beste ist und das ist schwer zu beherzigen, weil es oft verlangt, einige Dinge in unserem Leben tatsächlich zu ändern. Es ist alles ein Ganzes.

    Was passiert denn, wenn ich jetzt etwas tue, was mir meine innere Stimme rät, und ich bin davon eigentlich überhaupt nicht überzeugt?

    Denken und innere Stimme liegen im Widerstreit oft, aber es ist das Denken, dass den Streit verursacht.


    Demut...

    Lg
    Stefan
     
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