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Wer wird ein Engel?

Dieses Thema im Forum "Engel" wurde erstellt von seego, 25. September 2017.

  1. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
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    Was ist denn für eine Mutter, bei dem frühe Tod ihres Kindes schlüssig? Soll ich ihr nun zum Trost sagen, dass sie sich keine Sorgen machen sollte, denn die Wahrheit sei, dass es nur vermodern und zerfallen wird, bis am Ende nichts mehr übrig bleibt?

    Ich würde auch einmal über Dein eigenes Beispiel mit dem Zahnarztbesuch nachdenken, denn gerade darin könntest Du zu einer anderen Wahrheit finden. Gerade hier zeigt sich doch, dass viele Dinge reine Kopfsache sind (z. B. Angst und Schmerz).

    Glauben heißt hoffen und mit diesem Aspekt haben sich die Menschen in der Vergangenheit aufgemacht Dinge zu wagen, deren Ausgang im Ungewissen lag. Ohne dieses Hoffen gäbe es keine Menschen außerhalb Afrikas und das Fliegen wäre immer noch ein Traum.

    Ist nicht auch das Leben im Kleinen mit Wagnissen verbunden, bei denen wir auch nur hoffen können, dass sich alles zum Guten wendet? Auch Du würdest ohne diesen Glauben an Dich noch Zuhause an Mutters Tische sitzen und hättest Dich nicht auf das Wagnis der Eigenständigkeit eingelassen.

    Vielen Menschen hat bei dieser Entscheidung der Gedanke geholfen, dass ja im äußersten Notfall immer noch die Familie sie auffangen könnten. Ja und bei diesem Gedanken von der Familie sind wir dann auch bei den Engeln angekommen. Das ist Dir jetzt sicherlich auch nicht so ganz schlüssig ist, aber so ticken nun einmal die Menschen als soziale Wesen.

    Das soll nun alles nicht heißen, dass der Glaube an die Engel mit einem Muss verbunden ist – es ist aber ein guter Weg, den man gehen kann. Jeder kann dabei erfahren, dass es neben dem Streben nach einer Wahrheit auch noch weitaus wichtigere Dinge im Leben gibt – nämlich die Sorge um das Seelenheil.


    Merlin
     
  2. seego

    seego Mitglied

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    41
    @ Merlin und Frl. Zizipe

    Die Hoffnung halte ich für den Motor. Es ist schon richtig, dass der Glaube/der Wunsch/die Hoffnung in mir mich am Leben erhält. Nicht in Bezug auf die Engelgeschichte jetzt. Generell. Würde ich wie alle Welt davon ausgehen, es gäbe nicht mehr als zwischen Himmel und Erde, könnten wir alle einpacken. Ein reiner Zufall eines Universums, das ich nicht verstehe, will ich nicht sein. Damit käme ich nicht klar. Das macht für mich auch keinen Sinn. Man lebt um des Lebens willen? Eintagsfliegen sind wofür da? Wenn man sich nicht des Lebens bewusst ist - wie manche Tiere - lebt man dann wirklich? Wenn ja wofür?

    Ergo MUSS ich an irgendwas glauben, damit das Leben im Allgemeinen (also nicht nur meins) für mich einen Sinn ergibt.

    Das Problem dabei ist nur, dass ich mit dem reinen Glauben an etwas, was womöglich nicht existiert, so meine Last habe. Wenn mein Seelenfrieden davon abhinge, dass es fliegende, rosa Elefanten gäbe, hätte ich ein Problem. Was also machen? Suchen! Vielleicht gibt es ihn ja doch ;) Ich werde es erst wissen wenn ich ihn entweder gesehen habe oder bis wirklich Schluss ist, dann hätte sich das Problem aber auch erledigt ;) lol. Also wird mein Leben aus suchen oder Beweisen bestehen.
     
  3. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    Natürlich sagt man das nicht. Aber eigentlich weiß das jeder selber. Weil es eben so ist.
    Aber, wenn mir jemand sagen würde, mein Kind ist jetzt ein Engel - dann weiß ich, dass derjenige das halt nur so sagt und dass es nicht stimmt. Wie kann mich das dann trösten?


    Ich hab keine Angst vorm Zahnarzt. Ich war bei der Mundhygiene. Mach ich jedes Jahr im Frühling und im Herbst. Eben damit ich nie Angst vorm Zahnarzt haben muss ... :D


    Ja, da bin ich ganz bei dir. Aber zu hoffen und zu glauben, dass es außerhalb Afrikas auch lebenswert ist, ist ein ganz anderer Glaube, als der an Engel, die dann helfend zur Seite stehen, wenn man am Rand von Afrika ins Nichts stürzt.

    Und ich bin ziemlich sicher, dass sich Lilienthal oder die Brüder Wright nicht auf den Glauben an Engel gestützt haben, sondern an den Glauben an die Technik.

    Ja, aber ich ich hab nie geglaubt, dass mir dabei ein Gott oder ein Engel hilft.
    Ich hab noch nie gehofft, dass sich irgendetwas von allein zum Guten wendet. Ich wusste immer, wenn was passieren soll, dann muss man was tun.
    Ok - manchmal gabs halt grad glückliche Umstände. Aber auf sowas warten und hoffen sollte man eher nicht.

    Meine Familie hat ganz bestimmt nichts engelhaftes.
    Nein, ist mir tatsächlich nicht schlüssig was es mit Engel zu tun hat, wenn eine Familie zusammen hält.
    Die Mafia hält auch zusammen.


    Ich mach mir um mein Seelenheil keine Sorgen.
    Sorgenmachen ist nicht wichtig sondern eigentlich nur hinderlich. Mich haben selbst die Sorgen meiner Mutter oft behindert - wenn die Sorgen mich betrafen.
    Ich bin ein braves Mädchen - auch wenn es nicht immer so aussieht - ich tu niemanden was, ich helfe gerne, wenn man mich braucht, bin da für alle meine Lieben, ich spende für Menschen, denen es nicht so gut geht und arbeite freiwillig und unentgeltlich in der Leseförderung für Kinder und bringe brav Bücher in Kinderheime - und das ganz ohne an irgendeinen Gott oder Engel zu glauben, der mich dafür irgendwann mal belohnt. Ich klau höchstens mal sonntags die Zeitung ...

    Ich finde solche Figurgen romantisch oder auch poetisch aber nicht real.

    :o
    Zippe
     
    Loop und SunnyAfternoon gefällt das.
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Die Beantwortung Deiner Frage nach dem Sinn des Lebens wäre eigentlich einfach zu beantworten, denn er liegt im Glücklichsein. Das ist natürlich für einen vernunftbetonten Menschen zu einfach, deshalb beginnt die Suche nach einem anspruchsvolleren Ziel. Man möchte also lieber etwas lernen, nach einer Erleuchtung streben oder gar den Geist von seiner Körperlichkeit befreien.

    Nehmen wir einmal an, der Sinn des Lebens läge tatsächlich in dieser Vergeistigung, wie ist es dann mit unseren Mitgeschöpfen, deren kognitive Fähigkeiten solche Ziele ausschließen? Gäbe es für sie also keinen Sinn für ihr Dasein oder läge er nur darin von uns geschlachtet oder vernichtet zu werden? Man kann unseren Mitgeschöpfen alles möglich absprechen, aber nicht ihr Glücklichsein.

    Mit dem Glücklichsein im Hier und Jetzt spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob das Universum einer Sinnhaftigkeit folgt oder nicht. Es reicht doch für uns, dass es einfach nur da ist. Gut, ich denke gerne über das Wie und Woher des Kosmos nach, aber nicht über einen Sinn, der sich nicht finden lässt.

    Ist es nicht so, dass wir schwierige oder abstrakte Dinge gerne mit anschaulichen Bildern erklären? Das hat seinen Grund darin, dass unser ganzes Denken, Erinnern und Fühlen an Bilder gebunden ist. Man kann also mit solchen Bildern auf eine einfache Weise komplex Dinge darstellen, die sprachüberwindend von jedem verstanden werden kann.

    Ein solches Logos verkörpern auch die Engel, denn mit ihnen verbinden wir zunächst Schutz, Geborgenheit, Nächstenliebe, Reinheit, Gerechtigkeit und einige Eigenschaften mehr. Kurzum sind Engel der Inbegriff des Guten. Etwas, das zunächst unabhängig davon ist, ob jemand an Engel glaubt oder nicht. Wenn ich also bildhaft davon spreche, dass ich mich vom Wesen der Engel erfüllen lassen möchte, wird auch ohne viele Worte klar, welchen Weg ich einschlagen möchte.

    Sich mit den Engeln zu beschäftigen und sie sich bildhaft vorzustellen, verändert auf subtile Weise unsere Haltung zum Dasein. Über solche Bilder werden auch in der Hypnosetherapie Botschaften in der Seele eines Menschen verankert. Die Wirklichkeit der Engel liegt also tatsächlich in der transzendenten Welt.

    Die Kraft, aus der hier geschöpft werden soll, ist die kreative Fantasie, mit der wir unser Leben gestalten. Natürlich können da auch andere Logos ihren Platz finden, man sollte aber darauf achten, was in ihm verpackt wurde. Diese Logos gleichen den Schatten in unseren Träumen – also Seelenaspekte, die man fördern möchte.

    Nun ja, man könnte nun trefflich darüber nachdenken, welche Seelenaspekte ein rosaroter Elefant verkörpern könnte. Ja und wenn Du sie gefunden hast, beschreiben sie auch Deine Wirklichkeit.


    Merlin
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Tja, Du bist halt taff und ausgeschlafen. Brauchst keine Hilfe und wenn Dich jemand als seinen Engel bezeichnet, erntet er Unverständnis. Wir haben da halt ein andere Lebenseinstellung und das solltest Du einfach tolerieren.


    Merlin
     
  6. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    Ich bin gar nicht ausgeschlafen, glaub mir ... :D

    Wenn mich jemand seinen Engel nennt, dann kriegt er kein Unverständnis von mir, sondern ein Lächeln.
    Ich nehms ja auch nicht wörtlich, wenn mich der Bärenkönig liebevoll Hasenprinzessin nennt.

    :o
    Zippe
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Ich denke, Du hast mich verstanden.

    Merlin
     
  8. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    Ja - aber du mich nicht ....

    :o
    Zippe
     
    sibel gefällt das.
  9. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

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    Engel sind keine beseelten Wesen, also nur Wesen und keine "Lebe"-Wesen. Sie sind bloßer Geist/"Heiliger Geist". Darum kann kein Mensch ein Engel werden, durchaus aber ein geistiger Begleiter, worin er ähnliche Aufgaben erfüllt, jedoch nur über das Kronenchakra wirkt/Zugang erlangt, während Engel über das Herz kommunizieren.
     
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