1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

warum widert mich mein Ex an?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von mimi, 15. Oktober 2008.

  1. mimi

    mimi Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    Hallo,
    ich frage mich schon seit längerem weshalb mich mein Exmann so dermaßen anwidert, dass ich ihn am Liebsten durch Sonne und Mond schießen tät?

    Ich hab eine Wut auf ihn, einen Zorn, aber wir sind bereits seit 3 1/2 Jahren getrennt bzw. geschieden. Die Wut müsste doch schon verraucht sein.

    Kommen nun die ganzen Emotionen hoch, die ich in meiner Ehe nicht rausgelassen habe? Jedes Mal wenn ich an ihn denke, und wegen der Kinder müssen wir notgedrungen irgendwie Kontakt haben, krieg ich die Phrasen! Da fällt mir immer ein, was er früher getan, gesagt bzw. nicht getan hat. Und vor allem wie, und wie ich mich damals gefühlt haben muss. So richtig ist mir erst nach der Trennung bewusst, WAS ich mir alles gefallen habe lassen, und da bekomm ich noch viel mehr Wut auf ihn - und auch auf mich.

    Aber trotzdem, das ist über 3 Jahre her! Warum kann ich nicht endlich damit abschließen? Wir reden kaum miteinander. Schon nach der Trennung hielt er sich extrem reserviert, da versuchte ich irgendwie einen "normalen" Kontakt aufrecht zu erhalten, indem ich mich mit ihm über dies und das unterhalten wollte. Das ließ er nicht zu und schottete sich ab. Und nun will ich mit ihm nichts mehr zu tun haben.

    Jeder notwendige Anruf bleibt mir im Hals stecken und zögere ich hinaus.

    Ich kann unserer Beziehung absolut nichts Schönes oder Angenehmes mehr abgewinnen! Außer dass wir zwei liebe Mädels haben! Aber das ist schon das Einzige. Und das schockiert mich etwas! Es muss doch auch schön gewesen sein, sicher. Aber ich fühle das nicht mehr. D.h. ich kann das nicht nachvollziehen. Ich sehe an ihm nur Negatives, absolut keine guten Eigenschaften!

    Aber soweit ich mich erinnern kann, habe ich "positive Eigenschaften" von ihm während unserer Beziehung auch nicht gesehen. Hatte ich da wirklich so eine rosarote Brille auf? Ich frage mich WARUM ich ihn geheiratet habe! Weil man es so tut, wenn man eine Zeit lang zusammen ist? War ich einfach zu jung? Ich war 22 als wir heirateten. Er war mein erster fester Freund (inkl. Sex). Vielleicht lag es daran dass ich mich "blenden" ließ.

    Denn die Dinge die mich dann immer mehr störten, die waren ja schon von Beginn an da! Wenn er nicht die Trennung wollte, würde ich noch immer dahin vegetieren! Denn was Anderes war es nicht.

    Und das entsetzt mich! Normalerweise nimmt man aus jeder Beziehung irgendwas Positives mit. Es kann doch nicht sein, dass es in meinem Fall hier nur die Kinder sind!

    Seitdem hatte ich zwei kurze Techtelmechtel, wobei sich einer davon einfach daneben benahm. Aber selbst da nahm ich jetzt irgendwas Positives mit. Sei es mehr Rücksicht auf meine Gefühle zu nehmen. Ich denke mir, dass es einfach interessante Monate in meinem Leben waren, die einfach zu mir gehören. Ich kann zwar jetzt so auch keine besonders positiven Eigenschaften herausfiltern, bei einem von den Beiden zwar schon Negative, aber die berühren mich nicht. Weil die Affäre (eine Beziehung kann ich das einfach nicht nennen) nur ein paar Monate dauerte. Und mit dem Zweiten hätte ich noch gerne Kontakt, hat sich aber nicht ergeben. Ihm bin ich nicht böse, auch wenn die Trennung von ihm ausging. Aber das war von Anfang an klar. Trotzdem bin ich Beiden nicht böse. Es hat eben nicht sein sollen.

    Aber mein Ex? Nie und nimmer gehört der zu mir. Das versteh ich nicht.

    Und deshalb habe ich ein Problem damit, wenn mein Freund nett und positiv von seinen "Verflossenen" spricht, hingegen ich nur von Hass erfüllt bin wenn ich an meinen Ex denke.

    LG
     
  2. daljana

    daljana Guest

    guten morgen!
    ich brauchte auch ne weile,um dem vater meiner tochter wieder normal zu begegnen,warum?weil es anders kam als von mir gedacht;)daher alle wut auf ihn.verzeih dir!dir das es so war wie es war und ist
     
  3. Morticia

    Morticia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2007
    Beiträge:
    29.799
    Ort:
    Bayern
    da bin ich aber froh ich empfinde weder hass noch sonst etwas...es war aber da bevor wir uns trennten....und nun is ruhe und pure zufriedenheit da....vielleicht hegt ihr doch noch gefühle für den ex...?!

    lg mummin
     
  4. melinaeloise

    melinaeloise Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2007
    Beiträge:
    620
    ich kann es so gut nachvollziehen.ich hbe 2 exmänner .
    ich denke das mit der zeit auch das "abrechnen" mit der vergangeneit kommt .was ich sehr wichtig finde,
    wenn wir uns in einer beziehung befinden,lassen wir uns so manches gefallen,weil es einfach manchmal´leichter ist.lass diesen prozess geschen,weil es zu verarbeitung gehört.
    lg melina
     
  5. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Liebe mimi,

    häufiger als du denkst passieren nach einer Trennung 2 Extreme:
    entweder man glorifiziert die vergangene Beziehung
    oder die positiven Gefühle haben gar keinen Raum mehr, so wie bei dir.

    Beides passiert meistens, wenn die Trennung nicht "ordentlich" abgeschlossen wurde. Womit ich nicht das "darüber hinwegkommen" meine, sondern das gemeinsame Reflektieren, warum es so gelaufen ist.

    Der Hass, den du empfindest, ist ein starker Indikator dafür, dass noch unverarbeitete Emotionen eine Rolle spielen.

    Trotz allem ...

    ER wollte, wie du sagst, die Trennung. Und das zehrt nachhaltig am Selbstwert. Vielleicht machst du ihn unbewusst dafür verantwortlich, dass du dich schwer damit tust, dich zu stabilisieren.

    Manchmal dauert es sehr lange, bis man wieder mit einander sprechen kann. Nach all der Zeit ist es aber vielleicht möglich. Ein ehrliches Gespräch, eine tiefe Auseinandersetzung mit deinem Ex-Mann könnte sehr heilsam sein, auch wenn (oder gerade weil) wieder alte Wunden aufbrechen.

    Es wäre auch wichtig für deine Kinder, dass die negativen Gefühle keinen derartigen Stellenwert mehr haben. Kinder spüren das, trotz aller gegenteiligen Bemühungen. Die Kinder sind zur Hälfte ihr Vater, und deinen Hass auf ihn könnten sie unterschwellig auf einen Teil ihrer selbst beziehen.

    Mach dir keine Vorwürfe, weil du so fühlst, wie du es eben tust, das lässt sich ja nicht von heute auf morgen ändern bzw. abstellen.

    Liebe Grüße,
    Lucille
     
  6. SabiMa

    SabiMa Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2008
    Beiträge:
    308
    Werbung:
    ich kann dich sehr ut versehen, ich kann mi meinem Ex auch nich am selben Tisch sitzen, und wir sind schon 3 Jahre getrennt( es war meine längste Beziehun, 4 Jahre) und jetzt frage ich mich immer wieder was ich in ihm gesehen habe, warum habe ich ihn so geliebt, ich bin zwar nicht mehr verletzt, trotzdem kann ich nicht vor meinen Augen haben, ich kann nicht normal mit ihm reden....ich weiß auch nicht warum...wahrscheinlich weil er mich so stark erletzt hat, und ich werde ihm nie verzeihen können
     
  7. mimi

    mimi Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Wien
    Hi,
    Nein, also sicher nicht. Ich könnte mit ihm nicht mehr zusammen sein. Unsere Gefühle gingen schon vor langer Zeit verloren.

    Das leuchter mir ein. Er sagte einfach, er geht, und ich hab mich nicht ausgekannt. Obwohl ich in der Ehe nicht glücklich war (was mir natürlich nicht aufgefallen ist). Darüber gesprochen haben wir dann nicht. Für ihn war das Thema erledigt und kein Wort mehr darüber verloren. Ich versuchte einige Male anzusprechen, dass es so doch nicht einfach enden kann, ob wir zu einer Paar-Beratung gehen sollten, doch daran hatte er kein Interesse.

    Ich kann nicht beurteilen ob er mich verletzt hat. Vielleicht fühlte ich mich um die "Sicherheit" betrogen. Denn sicher fühlte ich mich, uns gings ja gut (finanziell und gesundheitlich).

    Und wenn ich da noch an die Kaltschnäuzigkeit denke, mit der er das durchgezogen hat, bekomme ich grad wieder einen Zorn. Hinter mir die Sintflut! Das strahlte er aus.

    Das kann ich mir schon vorstellen. Ich unterdrückte sehr viel in der Ehe, ließ nie meine Wünsche oder Vorstellungen raus. Und wenn ich mal einen kleinen Ansatz machte, erstickte er es gleich im Keim, indem er mir klarmachte, wie wenig ihn das interessierte bzw. wie unwichtig meine Sorgen oder Gedanken haben. Sein Standardspruch war immer: Deine Sorgen möcht ich haben ....

    Da war ich immer gleich ruhig. Und deshalb bin ich viell. auch so wütend auf mich selber, dass ich mir das bieten hab lassen.

    Über die Trennung bin ich froh, aber er hat mich womöglich während der Ehe ständig verletzt, mit seinen Ansichten und Meinungen. Er hat mich meist herablassend behandelt. Eigentlich ein Wunder, dass er nicht schon viel früher gegangen ist.

    LG
     
  8. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2008
    Beiträge:
    1.385
    Ort:
    Wildeshausen, Nähe Bremen
    Den Grund für Deine Wut wirst Du nur hinter Deiner Wut finden. Bring sie nach außen, Kissen stellen sich dafür gerne zur Verfügung. Alles analysieren bringt nichts, verstehen und erklären ebenso wenig. Wenn wir wütend sind ist das ein alter Schmerz, der in uns berührt wird. Welcher, zeigt sich wie gesagt dahinter. Alles andere wird keinen Frieden bringen. Es wäre höchstens ein Verdrängen, ein Abfinden...

    Nutz die Chance. Vermöbel das Kissen und lass das raus, was in Dir ist. Du hast lange genug geschluckt. Du musst es ihm ja nicht an den Kopf schmeissen, hat meist' eh keinen Sinn. Dann mach es mit Dir alleine raus. Irgendwann kommt der Punkt wo Du verstehen wirst, woher dieser Schmerz wirklich kommt. Und dann werden noch eine Menge Tränen kullern. Aber die haben schon immer Last von unseren Schultern genommen...

    Viel Erfolg.

    Gruß
    Andreas
     
  9. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.709
    Hallo Mimi,

    kann es nicht einfach auch sein das du wütend auf dich bist, du sagtest doch selber, er war von anfang an so, und anscheinend hattest du wirklich eine "Brille" auf.

    Lerne daraus für die Zukunft und gebe ihm nicht die Schuld dafür (denn er hat dir nichts vogespielt), das du damals etwas nicht erkannt hast. Lerne es für die Zukunft besser zu machen.
    Versuche deine neuen Freunde realistisch zu sehen und frage dich bei allem, kann ich diese Charakterzüge oder auch Eigenarten längerfristig akzeptieren.

    Immerhin hast du zwei liebe Kinder aus dieser Ehe und wer sagt, das du mit diesem Mann selbst weiter engeren Kontakt haben mußt, es reicht wenn die Kinder diesen haben.
    aber schlimm fände ich, wenn du deinen Kindern das unbeschwerte Vaterbild nimmst und ihnen deine Empfindungen mitgibst.

    Denn dein Problem sollte nicht das deiner Kinder werden.
    Immernoch denke ich ist ein Vater wichtig für sie.

    Liebe mimi, das soll keine Kritik sein, es fällt mir grad so auf.

    Wünsche dir alles Liebe :trost:

    flimm
     
  10. mimi

    mimi Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    sicher bin ich auch wütend auf mich. Es ist nicht so dass ich ihm die Schuld für das Scheitern der Beziehung gebe, absolut nicht. Denn ich weiß ja selber, dass unsere Gefühle irgendwann abhanden gekommen sind.

    Aber ich verabscheue einfach seine Art. Die Kinder haben unlängst einen Streit am Telefon mitbekommen. Normalerweise mache ich das nicht vor den Kindern, aber in dem Fall hat es eine Tochter von mir betroffen, weil er sich zuerst weigerte sie von einem Sporttraining abzuholen, nur weil er nicht eine halbe Stunde zu spät zum Essen mit seiner Mutter kommen wollte. Und meine Kleine war total verzweifelt (dieses Training findet nur 6x in der Saison statt und es stand ein Wettkampf bevor) und das konnte ich einfach nicht mit ansehen, also versuchte ich ihm das am Telefon klarzumachen, was in einem Megastreit ausartete.

    Ich bin einfach der Meinung, dass ich meinen Kindern ihre Hobbies und Freizeitaktivitäten ermöglichen möchte, soweit es geht natürlich. Und er sieht das nicht ein, dass er sich nach dem blöden Training richten soll, dann lässt sie es halt einmal ausfallen. Da sah ich einfach rot.

    Und wenn es meine Kinder betrifft werde ich noch wütender. Wenn es nach ihm ginge, müssten sie sich bei jeder Kollision (Papa-Wochenende und zufällig mal eine Geb.einladung oder so) zwischen ihm und den Freunden entscheiden. Das finde ich nicht okay.

    LG
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen