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War Hitler homosexuell?

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von opti, 2. Dezember 2005.

  1. opti

    opti Guest

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    Hallo

    Ich bin eben auf das Buch des Historiker Lothar Machtan gestoßen, der die Behauptung aufstellt, dass Hitler homosexuell veranlagt war. Mich hat diese These zunächst einmal stutzig gemacht, da ich bisher noch nichts derartiges gehört habe. Was haltet ihr von dieser These?

    Hier das Buch: Hitler war homosexuell
    Und hier die Antwort des Autors an seine Kritiker: Hitler war keine leere Hülse

    Der zweite Link scheint nicht immer zu funktionieren. Wenn Fehlermeldung angezeigt wird, dann auf neu laden klicken.
     
  2. Ahriman

    Ahriman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2004
    Beiträge:
    3.385
    Ort:
    Berlin
    ja war er... schwer fuer ihn damit zu leben, aber er hatte auch juden innerhalb seiner familie... und war unehelich gezeugt worden

    er war sein eigentlicher gegner..
     
  3. opti

    opti Guest

    Ich bin auf eine weitere Seite gestossen, auf der der Hitler-Biograph Ian Kershaw behauptet, dass Lothar Machtans These, Hitler sei aktiv homosexuell gewesen, auf zwei höchst zweifelhaften Zeugen beruht.

    siehe: Der ungerade Weg
     
  4. opti

    opti Guest

    Hallo Ahriman

    Ich kenne die Behauptung, dass Hitler jüdisches Blut in seinen Adern hatte. Aber erst vor kurzem habe ich gelesen, dass diese Behauptung nicht stimmt. Es wurde, glaube ich, behauptet, dass Hitlers Urgroßvater, der jüdisch gewesen sein soll, eine Dienstmagd geschwängert haben soll. Aus der Verbindung heraus soll dann Hitlers Vater (oder war es doch die Mutter?) entstanden sein. Weitere Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass es zu der Zeit, als Hitlers Urgroßvater die Dienstmagd schwängerte, keine Juden in dem Ort gab (den Ort habe ich leider auch vergessen), wo das passierte.

    Es scheint also festzustehen, dass Hitler definitiv kein jüdisches Blut in den Adern hatte. Ich werde mich bemühen, die Seite, auf der ich das gelesen habe, ausfindig zu machen.

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob Hitler unehelich gezeugt wurde. Meines Wissens war es sein Vater oder seine Mutter, die unehelich gezeugt wurden, nicht aber Hitler selber.
     
  5. Ahriman

    Ahriman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2004
    Beiträge:
    3.385
    Ort:
    Berlin
    naja ich las das mal... weiss nicht wo...
    war nen buch eines psychologen....
    ist mir eh gleich was er war... aendert ja nichts...
    unehelich, das stimmt, kann auhc so gewesen sein... zumindets hat er alles was er verabscheute indirekt selbst erfahren... das mit der magd ist vielleicht nicht bewisen, aber er slesbt wusste es wohl auch nicht sicher...

    fuer mich sind es plausible erklaerungen, aber spielt auch keine rolle, das war was mir dazu einfiel, im grunde genommen hat es keine bedeutung
     
  6. opti

    opti Guest

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    Hallo Ahriman

    Adolf Hitler wurde 1889 in der oberösterreichischen Grenzstadt Braunau am Inn als viertes von sechs Kindern des Zollbeamten Alois Hitler und seiner dritten Frau - seiner um 23 Jahre jüngeren Cousine - die er mit kirchlicher Sondererlaubnis heiratete - Klara (geb. Pölzl) geboren.

    Was Hitler dem Vater zeitlebens zugute hielt, war die Tatsache, dass der uneheliche Sohn der Bauernmagd Anna Maria Schicklgruber 1876 im Alter von 40 Jahren seinen Nachnamen in Hitler hatte ändern lassen.

    Es war also der Vater Hitlers (Alois Schicklgruber, der sich ab 1876, nach dem Tod seiner Eltern, in Hitler umbenannte), der unehelich geboren wurde, nicht Hitler selber.

    siehe: wikipedia.org


    Hier der Stammbaum der Hitlers.

    Man schaue sich einmal Hitlers Mutter an. Hitler scheint ihr wie aus dem Gesicht geschnitten zu sein.

    Ich bin ehrlich gesagt, zu faul, um jetzt noch einmal nachzuforschen, ob Hitler wirklich jüdisches Blut in den Adern hatte. Es würde zu viel Zeit kosten. Darum lasse ich das jetzt einmal auf sich beruhen. Aber wie gesagt, ich meine, ich hätte gelesen, dass Hitler kein jüdisches Blut in seinen Adern hatte.

    Aber gerade habe ich eine Seite gefunden, auf der stand, dass seine Verwandten offenbar nicht des Schreibens kundig waren. Offenbar auch ein Umstand, warum Hitler seine Biographie so verstecken wollte.

    siehe: Wie aus Schicklgruber und Hiedler Hitler wurde
     
  7. Ahriman

    Ahriman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2004
    Beiträge:
    3.385
    Ort:
    Berlin
    das ist das einzige interessante... er wollte sie verstecken..
    ich glaube uebrigens ich las in einem buch von allice miller was darueber, was ist erziehung, ist der titel
     
  8. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Das ist gar nicht die interessante Frage. Viel interessanter ist die Frage: Hat Hitler onaniert?

    Der amerikanische Historiker Bobble. D. Dick behauptet das in seinem Buch "Sex and the Fuhrer" und stützt sich dabei auf Zeugenaussagen von hochrangigen deutschen Offizieren, die den Adolf quasi in flagranti erwischt haben wollen während einer Rauchpause während einer strategischen Sitzung in Schloss Braunwald. Hitler soll in "unzweideutiger Pose von Offizier von O. auf dem Klosett erwischt worden sein", wohin sich Offizier von O. "zwecks Verrichtung seiner natürlichen Bedürfnisse zurückziehen im Sinne hatte".

    Allerdings widerspricht der spanische Historiker Alfredo Americo del Castello Picolo dieser These vehement. Seiner Meinung nach war Hitler gänzlich impotent.
     
    Shanna1 gefällt das.
  9. Achilleus

    Achilleus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. August 2005
    Beiträge:
    1.536
    Ort:
    Beautiful Switzerland
    War Stalin auch homosexuell? Und was ist mit Mussolini? Und wie siehts mit Hideki aus? :D

    Das höhere Kader des 2. Weltkrieges hat sich wahrscheinlich regelmässig zum Flötenkonzert getroffen.

    Für mich stirbt die Frage der Wichtigkeit, ob Hitler jetzt homosexuell war, mit seinem Suizid.

    Sh!ne
     
  10. opti

    opti Guest

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    Die Antwort liegt irgendwo unter einem Dickicht verborgen. Es scheint nicht so ganz sicher zu sein, wer wirklich Hitlers Großvater war. Es wird gesagt, Johann Georg Hiedler, ein Müllergeselle, sei Hitlers Großvater.

    Johann Georg Hiedler selbst hat die Vaterschaft an seinem Stiefsohn Alois Schicklgruber (Hitlers Vater) zu Lebzeiten aber nie anerkannt. Hitler wusste also nicht mit letzter Sicherheit, wer sein Großvater war.

    siehe: Adolf Hitler

    Und dann habe ich auch die Seite wiedergefunden, auf der behauptet wird, Hitler hätte kein jüdische Blut in den Adern:

    Hatte Hitler jüdische Vorfahren?

    Dort ist u.a. zu lesen:

    Hin und wieder taucht in Diskussionen die Behauptung auf, Hitler hätte jüdische Vorfahren gehabt. Letztlich greifen jedoch alle diese Werke nur auf einen einzigen Urheber zurück: auf Hans Frank, Hitlers Generalgouverneur in Polen.

    Der Vater Hitlers war das uneheliche Kind einer in einem Grazer Haushalt angestellten Köchin namens Schickelgruber aus Leonding bei Linz. Hausherr und Arbeitgeber der Maria Schicklgruber wäre ein Jude namens Frankenberger gewesen. Dieser Frankenberger war aber nach Hans Franks Darstellung nicht Hitlers Großvater, denn: Adolf Hitler selbst wusste, dass sein Vater nicht von dem geschlechtlichen Verkehr der Schickelgruber mit dem Grazer Juden herstammte. Er wusste es von seines Vaters und der Großmutter Erzählungen.

    Hans Frank ist hier ein peinlicher Schnitzer unterlaufen: Adolf Hitler wurde 1889 geboren. Die Großmutter Maria Anna Schicklgruber ist aber bereits 1847 gestorben; sie kann ihm also nichts erzählt haben. Diese Darstellung ist offensichtlich falsch.

    Wenn die Angaben Hans Franks ... zutreffen, müsste ein Jude namens Frankenberger 1836 in Graz gelebt haben ... Und nachgewiesen werden müsste auch, dass Hitlers Großmutter Maria Anna Schicklgruber 1836 in Graz angestellt war. Alles das kann nicht bewiesen werden. Und bewiesen werden kann auch nicht, dass es im 19. Jahrhundert deutsche Juden mit dem Namen Frankenberger gegeben hat. Gerhard Kessler fand 1935 (unter Berücksichtigung aller Abwandlungen im Lauf des 19. Jahrhunderts) nicht einen einzigen Träger des Namens Frankenberger.

    Der erwähnte Kessler hat eine Arbeit mit dem Titel Familiennamen der Juden in Deutschland geschrieben. Es gab in Graz zwar Leute mit dem Namen "Frankenberger", aber keiner der nachweisbaren Grazer Frankenberger kommt als Vater Alois Schicklgrubers in Frage.

    Hinzu kommt noch folgender Gesichtspunkt: In Graz gab es seit dem Ende des 15. Jahrhundert bis ein Jahrzehnt nach dem Tode Maria Anna Schicklgrubers keinen einzigen ansässigen Juden.

    Der Grund war eine kaiserliche Verfügung, die es Juden verboten hat, dort zu wohnen. Da in Graz kein Jude namens Frankenberger gewohnt hat, kann Hitlers Großmutter nicht bei einem Juden namens Frankenberger in Diensten gestanden haben und von ihm geschwängert worden sein.

    Was ich bisher wiedergegeben habe, unterstellt zu Hans Franks Gunsten, dass seine Behauptungen wenigstens insofern zutreffen, als dass Hitlers Großmutter tatsächlich in Graz als Hausmädchen beschäftigt war. Aber nicht einmal das entspricht der Wahrheit, denn: Anna Maria Schicklgruber von Strones ist weder im Grazer "Dienstbotenbuch" noch im "Bürgerbuch" registriert.

    Aber wie gesagt, die Frage ist, wer war Hitlers Urgroßvater wirklich?
     

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