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Vienna Blue

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von LoneWolf, 30. Juni 2009.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    Erster Freestyleversuch - Vienna Blue

    Bitte nicht auf die Tränendrüse gedrückt fühlen, wegen der alten Trauermauer-Klage-Gschicht, ich weiß, ich bin der schnelllebigen Zeit schlecht angepasst und durch die überlange Rotweininfektion mit der Aufarbeitung gewisser Eindrücke zeitlich im Verzug, aber ich such auch nicht mehr Trost und Rat - was ich sehr zu schätzen wußte - ich möcht jetzt einfach nur schreiben, sonst nix. Und in dem Fall versuch ich halt mal einfach nur Wienerisch zu schreiben, was ich natürlich nicht wirklich beherrsch. Die Schrift, mein ich und die Zeichensetzungen.... also voll Freestyle. Und ganz speziell für mich selber, also, ich bin nicht beleidigt, wenn sich das keiner antut.

    Musik laß i weg.

    Oder na.

    Oder ja?

    Na.






    Ollas einegschiss`n, irgendwie!

    Hoit, net aufleg`n!
    I bin ja no net fertig.

    Ja, aber so is des halt, im Leb`n;
    ollas einegschiss`n,

    wenn ma d`Liebe unterdrückt, zu einer Dame,
    zu einer Netten, net wahr?

    Des macht net wirklich froh und heiter.

    Aber oft bleibt an gar nix ander`s über
    wenn`s Leb`n Regie führt
    und net da Eigenwill vom Mensch`n.

    Ma hat ka Zeit, für a ernsthafte Liebschaft,
    weil ma si vielleicht um`s alte Mutterl kümmern muss...

    oder ma hängt no in einer alten Beziehungsgschicht herum,
    hat mit seiner Vergangenheit net wirklich aufgräumt.

    Oder,
    wia`s der Teife hab`n will,
    weil der Hund kenn ja kan Schlaf,
    treffen alle zwa Umständ gleichzeitig z`sam.

    Und die Dame,

    die hat vielleicht a ähnliche Situation,
    hängt mit ihr`m Herzerl a no a bisserl in der Vergangenheit herum

    und des tut ma als Kavalier der alten Schule natürlich respektieren.

    Noch dazu,
    weil ma ja die Vergangenheit der Dame,
    rein zufällig

    halt a no recht guad persönlich kennt.

    Und schließlich wü ma die Liebe, dort, wo si is,
    wo man`s erkennt, wenn man`s kennt
    weil man`s ja sieht, wo si no lebt;

    net ernsthaft stör`n, bei ihrer Arbeit,
    will net in Wunden, die sowieso no bluten,
    tiefer eine schneid`n und bohr`n,
    weil, wer weiß...

    vielleicht wolln`s ja heilen.

    Aber so wird ma halt zum Unterdrücker wider Willen
    der eigenen Kraft,
    und vom eigenen Hunger,
    und merkts net amoi.

    Und gemeinsam legt ma fest: Freunde... sama "nur" Freunde.

    Is ja net des Schlechteste, wenn sich da a nette Freunschaft mit an fröhlichen Mad`l ergibt,

    Ma muaß si ja net unbedingt in der Kist`n schwitzender Weise ergänzen, net wahr?

    Der Mensch, wurscht ob Mand`l oder Weiberl, hat ja a no andere Bedürfnisse,
    wo er nach an Austausch mit an Ander`n sucht, als die Vöglerei.
    A wenn`s a si um an Menschen vom andern Gschlecht handelt.

    Sama halt Freund` und begegnen uns mit respektvoller Distanz.

    Und es geht guad.
    Kana hat a gröber`s Problem mit`n andern,
    die Dame, der Herr
    und ihre jeweiligen, unaufgelösten Vergangenheiten,

    niemand hat a gröbere Krise, im Gegenteil,
    des ganze wirkt fast, wia a Medizin.

    Und weil`s Glück a Vogerl is....

    macht einer der beiden
    recht jung noch dazu
    einfach über`d Nacht
    und einfach für immer

    die Augerl`n fest zu.

    Und der, der überlebt, schaut jetzt deppert drein,
    schaute am Abend vorm Tod, als Letzter noch rein

    durch die offenen Fensterl`n zur Seel`,
    sieht als Letzter des Lach`n, im Gsicht von dem Mad`l

    und am End` fallt ihm nix Gscheiters mehr ein,
    als wia ein Irrer geg`n den Himme zum schrein:

    Ollas einegschiss`n, Ollas im Oasch ...

    Cola Rot
    bis zum Tod,
    weil dieses Saft`l
    war scho immer;

    der Tod meiner Not.

    Was si aber imma wieda als schwerer Irrtum raußstellt
    und drum üben wir uns heut in gepflegterer Ausdrucksweise und sag`n:

    I tät a gern verreisen, weil eins, des is gwiß`,

    daß d`Liebe net

    ____________________zum dadruck`n is.
     
  2. Atreya

    Atreya Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2008
    Beiträge:
    563
    Ort:
    Bregenz, Österreich
    eng schlingen tage und nächte
    mir dichtes gewand
    ich renne am rand
    niemand sieht
    doch ich löse nähte
    unmerklich
    rieselt sand
    dünen wachsen
    mir wird schmaler strand

    boden
    willkommen selbst
    ich verliere füße
    flügel
    die beinhaut schmerzt
    stoße mich oben und unten
    verwittert
    haut blättert
    und innen pulsiert
    mein wundes herz

    gewidmet c.m.
     
  3. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
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    10.922
    Ort:
    Wien
    Oh, Du hast es hier her transportiert,
    in die Abteilung Trauer,

    Wehmut und Schmerz :)

    Ich bin sehr erfreut, täglich erneut.

    Wo erfreut?

    Ich glaub, der Ort heißt: Mein Herz.

    Genieße die Wunden
    die mir bekunden

    ICH BIN

    noch dazu
    atmend und blutend,
    lachend und weinend
    manchmal tobend und schreiend :-(
    am Leben.

    Doch nie war ein Zweifel, es könnte so sein.

    Ich war nie allein,
    und war es auch dunkel, nein,
    finster,
    zerrissen,
    gar grimmig in mir,

    war da niemals ein Zweifel: ich könnte nicht sein.

    Und auch in dem Licht, weiß, ohne Farbe und Form .......

    war ich nicht vergessen,
    doch lang ist es her;


    jetzt bin ich gebor`n.
     
  4. Atreya

    Atreya Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    563
    Ort:
    Bregenz, Österreich
    Abteilung Trauer Wehmut Schmerz
    Ort Herz

    Boden gewinnen ist manchmal wie
    Rundherum die Kanten abschlagen
    Sich zerstückeln
    Sich Kleider Haut und Fleisch in Fetzen von den Knochen reißen
    Bis diese blank
    und frei für neue Haut neues Leben sind
    Wir häuten uns
    Schürfen tief
    Weil das Leben gerade diese Herausforderung stellt
    Dein Mut dich emotional zu zeigen
    Einer der sein Leid nicht versteckt
    Tief eintaucht und zu Boden gestreckt
    Sich neu ins eigene Leben fügen
    Und neben aller Zweifel zweifellos annehmen
    Hinschauen wo der Schmerz sitzt
    Ein Weg ins Herz das irgendwann
    Und auch jetzt Heimat ist
    Der Weg ans eigene Licht
    Im Geburtskanal stecken und die helle Öffnung schon sehen
    Durchringen durchquetschen
    Nach Atem ringen und freuen
    Dass du bist
    Immer noch bist
    Lebendig in allem
    Wunderbar und neu

    lg atreya
     
  5. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    16. Februar 2006
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    Sehr schön :)
     
  6. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Katharsix, der Grausame
    ist zurückgekehrt!



    Ein Gerücht macht die Runde in der Stadt.

    Die Menschen stecken die Köpfe zusammen und flüstern hinter vorgehaltener Hand:

    Katharsix, der Grausame soll wieder in Aufgeschrieben sein, in dieser Kleinstadt in Esoforicum Imperium, wo er sich immer am wohlsten gefühlt hat, eher er in die Verbannung geschickt wurde. Er soll zurückgekehrt sein, von einer weiten Reise, die ihn bis ans Ende von Esoforicum Imperium führte und Gerüchten zu Folge ist er auf der Suche nach Crazy Monk, dem Durchgeknallten, um diesen zu vernichten, da dieser für seine Verbannung verantwortlich zeichnen soll. Man nimmt an, er sei getrieben von leichten Rachegedanken, denn Augenzeugen haben berichtet, dass er sich eines Nachts selbst die Brust aufgerissen habe, um mit seinem vor Hass brennenden Herz den Weg zu beleuchten. Einige Licht und Liebe Tanten und andere Optimisten wieder behaupten das Gegenteil und sagen: Sein Herz brennt vor Liebe.

    In Blogstätten soll Katharsix, der Grausame wahnsinnig geworden sein, nachdem er dort auf erste Spuren seines Erzfeindes gestoßen ist und angeblich hat er dort sein fortwährend bluttriefendes Schwert gegen eine Liedzeile von Thomas D. eingetauscht und sang sie leise vor sich hin, während er mit stumpfsinnig gesenktem Haupt über die Felder, die Berge, durch die tiefen Täler und Schluchten, die dunklen Gassen und hellen Straßen und über die schnellen Highway`s von Esoforicum Imperium stapfte.

    "... und du läßt es herein und dann begreifst du, wenn du daran nicht zerbrichst, dann reifst du, und dann entdeckst du, wenn du das überstehst, dann wächst du..."

    Dieser Art bewaffnet wird Katharisix, der Grausame seinen Erzfeid wohl oder übel mit bloßen Armen und Händen umarmend, im liebevoll donnernden Zweikampf bezwingen müssen und viele Bewohner in Esoforicum Imperium schließen bereits Wetten ab, welcher der beiden Giganten aus der Schattenwelt des Imperiums am Ende als Sieger aus der Begegnung hervorgehen wird, denn auch Crazy Monk, mit den durchgebrannten Sicherungen ist nicht unbewaffnet. Er beherrscht die Kampfkunst der Feindesabsorbtion in recht brauchbarer Weise und manche behaupten sogar, dass er sogar schon den schlimmen Krampus mitsamt dem Nikolausi geschnupft hat.

    Aber etwas genaues weiß man natürlich nicht und man wird sich auch nach der Begegnung, die durchaus auch geräuschlos verlaufen kann, niemals wirklich sicher sein können, wer einem da nun begegnet und man wird nie wissen, hat Katharsix, der Durchgeknallte sich den grausamen Monk nun liebevoll in die Brust gerieben oder wurde er selber von diesem inhaliert, denn rein äußerlich ist an den beiden Monstern kein Unterschied festzustellen, wie uns die Experten von CSI Miami versicherten.

    Doch die Bevölkerung von Esoforicum Imperium ist guter Dinge und frohen Mutes, dass das Ergebnis ein Friedliches sein wird, denn der Rotwein ist ausgegangen und die Weisen und Astrologen des Imperiums sagen voraus, dass aus der Begegnung ein neues Wesen hervor gehen wird und zwar ein Schlumpf mit dem nichtssagenden Namen...

    Willi K. aus Wien.
     
  7. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Schreiben auf Wienerisch - 2. Versuch

    Es gibt ja hierbei mehrere Möglichkeiten bzw. Härtegrade, könnt ich mir denken.
    soft, medium, hard, und bis ich weiß, ob`s da ein Regelwerk gibt, probier ich einfach herum.

    Ich versuch hier eine soft-Variante zu verwirklichen, in der Hoffnung, dass es auch für Nicht-Wiener verständlich bleibt.
    Aber es is gar net so leicht, wie ich dachte.



    Die Liab, di fragt net,

    ob`s gsund is, oder net,
    wenn si zwa verstehn,
    si jed`s mal g`freun,
    wenn`s a sich sehn.

    Heut erst wieder,
    hat a Freund zu mir gsagt:

    Des wär eh nix gwes`n;

    ihr zwa, mitnand
    weil`s ja alle zwa,
    wia ma so sagt,

    ____________a Problem habt`s mi`n Wei.

    Des führt nirgendwo hin,
    sowas hat doch kan Sinn,
    endet im Rinnsal
    und bringt kan Gewinn.

    Des hab i gmerkt;

    daß nirgendwo hinführt,
    aber s`geht mir,
    wia ma so sagt,

    __________________am Popscherl vorbei,

    weil d`Liab, die fragt net,
    nach an Zweck oder Nutzen,

    ______________nach an ärztlichen Attest,

    wenn`s zwa Herzerl`n
    mitnander vernetzt.
    Wenn sich zwei finden,
    soll ma d`Liab nimma schind`n
    .



    _______________Und hätten`s diePest.
     
  8. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    In meiner Brust
    da schlag`n zwa Herz`n
    a Rotes, a Schwarz,
    des is net zum scherz`n

    Und wer`s mit mir z`tun kriegt,
    der darf an`s
    am Anfang glei wiss`n:

    Wann i an Wei riach
    dann stirbt ma mei G`wiss`n.


    A wann i drein schau,
    wia a braver Ministrant;
    wann i recht fett bin,
    is mei Charakter am Sand.

    Und i bin,
    im Laufe vom Leb`n
    scho viel Tode gstorb`n,

    hab mi erfangen,
    wieder verlor`n.

    I will`s euch nur g`sagt hab`n,
    weil wer`s mit mir z`tun kriegt,
    der soll`s am Anfang glei wissen:

    Wann i an Wei tinkt
    dann hab i ka G`wiss`n

    In meiner Brust drin`
    da pumpern zwa Herz`n
    a Schen`s und a Grauslich`s
    des is net zum scherz`n
    _____________________________________

    Gewissen, das ist so ein Problemwort irgendwie.
    Da weiß ich nicht recht, wie ich schreiben soll:

    G`wissn - Gwiss`n oder G`wiss`n :dontknow:
     
  9. Allegrah

    Allegrah Guest

    Dachte sich Atman auch, als er in sich ein Gefühl von Unbehagen verspürte. Seither nimmt er sich selbst so differenziert wahr.
    (Weisheit in Telegramm-Stil)

    LG
    Allegrah
     
  10. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    jetzt war dich ein wenig

    eingepennt

    ward erwacht,
    und hat mich völlig erkennt

    _________________________________

    In meiner Brust drin`
    da pumpern zwa Herz`n
    a Schen`s und a Grauslich`s
    des tut mi recht schmerz`n
    _____________________________________

    :rolleyes:
     

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