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Verantwortung für Eltern und Geschwister ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von sonnenkind58, 26. Februar 2009.

  1. sonnenkind58

    sonnenkind58 Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2007
    Beiträge:
    435
    Ort:
    Leipzig
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    Hallo,

    es würde mich mal interessieren, wie ihr dass mit der Verantwortung den Eltern und den Geschwistern gegenüber sieht.
    Damit meine ich, wenn z.B. ein Elternteil nicht mehr alleine leben kann, krank ist, und man damit rechnen muss, dass etwas passiert, sie oder er aber nicht in ein Heim will. Muss man dann einfach zusehen, oder eingreifen und die Behörden einschalten ? :confused:
    Wie sieht das denn bei Geschwistern aus. Wenn man sieht, dass derjenige z.B in einer Glaubensgemeinschaft gelandet ist, und sich zugrunde richten läßt. Da bringt es nichts sich einzumischen, aber sollte man das in dem Fall überhaupt ?
    Bevor ich jetzt dazu noch näheres schreiben, würde ich gerne mal Meinungen hören. Denn es ist ein langjähriges Problem von mir, was meine Mutter betrifft. Leider höre ich auch immer wieder unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen, ich hätte keine Verantwortung, die anderen sagen das Gegenteil.Mein schlechtes Gewissen will ich erst mal ganz hier raus lassen.

    Freue mich über Antworten. :)

    LG Sonnenkind58
     
  2. Nightbird

    Nightbird Guest

    Nunja, Eltern und Geschwister, überleg mal kurz, stehen dir die irgendwie nahe ...?

    Grüße

    ever
     
  3. loveforfree

    loveforfree Mitglied

    Registriert seit:
    19. Januar 2009
    Beiträge:
    927
    Ort:
    München
    Ich denke wenn es zeitlich geht, dass man sich um die Eltern kümmern könnte, sollte man dies auch tun, sofern einen etwas an ihnen liegt. Aber mit Job und eigener Familie wird das sehr schwer, außer man hat noch Geschwister, andere Verwandte oder Freunde, die sich mitkümmern würden. Wenn nicht, dann finde ich sollte die zu betreuende Person es verstehen, dass man sich nicht kümmern kann und man sollte sie dazu bewegen in ein Heim zu gehen.
    N ähnlichen Fall hatte ein Freund unserer Familie, da wollte nach den Tod ihres Mannes, die Mutter von den Bekannten nicht in ein Heim, obwohl sie sich wirklich nicht mehr selbst versorgen konnte. Also zum Teil nicht mal mehr selbst aufs Klo oder sich anziehen. Zuerst ging es noch mit einer Dame die 3 mal die Woche für 12 Stunden am Tag bei ihr war, aber es wurde immer schlimmer. Auch gesundheitlich. Da hat der Bekannte ihr klar gemacht, dass es einfach von seiner Seite nicht ginge mehr da zu sein und er hat sie dann mal zu einigen Heimen gefahren dass sie sichs mal anschauen kann. Und siehe da, sie hat sich sofort wohlgefühlt, weil sie merkte dass da viele liebe Menschen um sie rum sind. Also hatte sie wieder ein wenig Action in ihrem Leben. Natürlich sollte man schon drauf aufpassen wohin man geht. Gibt auch einige Heime die mieserabel sind..........

    Mit den Geschwistern ist es so ne Sache........genauso mit guten Freunden....
    Kommt immer darauf an wie weit sie in solchen Dingen involviert sind. Ab nem gewissen Grad, hilft nur noch beten und hoffen dass sie selber checken dass es ihnen nicht gut tut. Da hilft alles Reden und Handeln nichts.....
    Aber ehrliche, offene, verständnisvolle Gespräche könnten noch etwas am Anfang bringen.......
    Tja manchmal ist man einfach machtlos, so schade das ist.......
    Habe einen sehr guten Freund vor einigen Jahren verloren, weil er den Drogen verfallen ist "H". Aber er wollte keine Therapie........er wollte sterben.......das hat er auch immer ausdrücklich gesagt. Und nur weil ihn nach einjähriger Beziehung ne Frau verlassen hat.............Da war er dann tilt......

    Grüße Love
     
  4. aussteiger

    aussteiger Guest

    meine geschwister haben mir redeverbot erteilt, wenn ich mal bei mutters geburtstag in d-land bin:

    'und du spinner haeltst den rand hier' - hab ich dann auch gemacht, war amuesant...

    man muss ja nicht auf alles einsteigen...
     
  5. Sheela

    Sheela Guest

    Wie die haben dir Redeverbot erteilt? Warum das?

    Und warum lässt du dir das reden überhaupt verbieten?
     
  6. aussteiger

    aussteiger Guest

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    tja sheela, sowas gibts:

    ich bin der spinner, rede von gott und ausserirdischen und aufstieg und krank oder heil(ig) sein und pipi trinken usw. - und das wollen sie nicht hoeren, das tut weh - haben alle ganz doll krank ... - :kleine gefuehlstraene...:

    und ich lass es mir gefallen, weil 20 zu eins, und das auf nem 80-jaehrigen geburtstag von mama - da bin ich gaaaanz leise, akzeptiere alles so wie es ist - und halt meinen mund - und hab ne nette party ohne stress!

    der nachts-aussteiger
     
  7. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Sonnenkind,

    schwierige Fragen, für die es sicher auch eine Lösung gibt.
    zu den Eltern: Wie ist die Meinung deiner Mutter dazu? Hast du schon mal mit ihr darüber geredet? Wohin möchte sie lieber, zu welchem Kind oder eher ins Heim? Selbst habe ich mit meinen Eltern rechtzeitig über solche Themen gesprochen. Wie es dann wird, wenn es schlimm kommen sollte, das wird sich zeigen.

    Zu deinem Geschwister:
    Normalerweise obliegt hier die Verantwortung bei seinen Eltern. Als Geschwister ist es manchmal ganz schön schwer sich rauszuhalten. Ich sehe hier mehr ein familiäres Thema, dass er in so einer Gemeinschaft überhaupt erst landen konnte. Er scheint das schwarze Schaf zu sein, der etwas trägt, das im Verborgenen liegt, worüber in der Familie geschwiegen wird. Unausgesprochenes, das unter Umständen schon seit Generationen vorhanden ist. Was ist es konkret, was dich stört, dass er sich dort "zugrunde richtet"? Vielleicht gefällt es ihm ja?

    LG Pluto
     
  8. sternenblume

    sternenblume Guest

    Hallo Sonnenkind,

    das ist echt ne schwierige frage... ich hab mit meiner mutter ein ähnliches problem, das ich gerade löse. ich hatte auch lange zeit gewissensbisse und nichts unternommen. mit meinem bruder zusammen konnte ich dann aber etwas in die wege leiten. wir haben uns zuerst an den soz.-psych.-dienst gewandt, der uns wiederum geraten hat, eine amtliche betreuung für einen teilbereich anzuregen. da müßtest du dich schriftl. an das zuständige amtsgericht wenden, dann wird ein gutachter eingeschaltet. das mal so grob umrissen der "technische" ablauf.
    ich hab mich dabei ganz und gar nicht wohl gefühlt, und hab auch vieele stunden mit meiner therapeutin darüber gesprochen. das schlimme war für mich, anzuerkennen, daß ich für ihr leben und ihre krankheit nichts kann, ich habe keine schuld. meine verantwortung bestand für mich darin, ihr die geeignete hilfe zu suchen. denn manchmal fällt es müttern leichter mit fremden menschen als mit den eigenen kindern über ihre unzulänglichkeiten zu sprechen. ich kann hier nur von meine mutter und mir ausgehen...

    ich denke schon, daß ich mich in deinen zwiespalt gut reinfühlen kann. und ich hab die erfahrung gemacht, daß meine mutter schließlich meinte, das die lösung, die wir anstreben auch für sie vorteile hat. das war für mich eine riesen erleichterung. hoffe mal, daß es dir genauso ergeht...

    glg anne
     
  9. Evy52

    Evy52 Guest

    Da passt wieder mal das Sprichwort:
    ,Eine Mutter kann sich um zehn Kinder kümmern -
    aber zehn Kinder nicht um EINE Mutter!´

    Ich persönlich bin schon dafür, dass man alte Menschen zu Hause pflegen sollte - sie nicht von ihrer gewohnten Umgebung wegbringen - wo sie ihre Familie, Freunde, Nachbarn um sich haben - eben alles, was ihnen ein Leben lang vertraut ist.

    Natürlich kommt das auch auf die Umstände an - aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg......

    Auch unsere Mütter haben einst Verantwortung für uns übernommen - Opfer gebracht - und ich denke, wir sind es ihnen einfach schuldig, den letzten Lebensweg für sie so schön wie nur möglich zu bereiten....
    Sie haben es sich verdient!

    Meine Großmutter hat mich großgezogen, weil meine Eltern noch sehr jung waren (beide 17 Jahre) als ich zu Welt kam und beiden noch in der Ausbildung steckten.
    Und vor einigen Jahren hab ich Oma zu mir nach Haus geholt um sie zu pflegen - aber sie hatte schwerste Alzheimer und mich gar nicht mehr erkannt.
    Also wäre es ein Einfaches gewesen, sie in ein Heim zu stecken - sie hätte es gar nicht nehr mitgekriegt - und trotzdem hätte ich es nicht fertiggebracht - ich fühlte mich für sie ,verantwortlich´- wie sie es einst für mich war bzw. übernommen hat.

    Oma starb (im 96. Lebensjahr) - noch einmal kurz bei Bewusstsein, indem sie sich bei mir für alles bedankte - sie sprach mich zwar mit ,gnä Frau´ an - aber ich denke, in ihrem Unterbewussten spürte sie sehr wohl, wer ich war.....

    ....und dort oben weiß sie es ohnehin......

    Und ich werde auch meine Mutter nicht in ein Heim stecken - obwohl wir nie so ein inniges Mutter - Tochter - Verhältnis zueinander hatten - so wie ich mit meinen Töchtern - aber sie ist meine Mutter und ein Teil von mir - ich würde es nicht übers Herz bringen - wie ich auch ein Kind nicht einfach in ein Heim stecken könnte!

    Evy
     
  10. Isisi

    Isisi Guest

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    Ich hätte auch keine Lust mir irgend etwas über Pipi-Trinken anzuhören.
     
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