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Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von hexchen1000, 3. Juni 2008.

  1. hexchen1000

    hexchen1000 Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    286
    Ort:
    Bayern
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    Hi @all,

    ich versuchs jetzt mal hier und hoffe, ich bin hier richtig gelandet, ich wär Euch sehr dankbar, wenn ihr mir Eure Meinung zu folgender Situ. schildern könntet. Ich hab da eine Situ. im Leben, die mich sehr traurig macht, ich erzähl einfach mal, ja? Die, die schon länger in diesem Forum sind, können sich vielleicht auch daran erinnern, dass ich seit Ende letzten Jahres meinem ehem. Nachbarn (76 Jahre) helfe so gut ich eben kann, d.h. inzwischen ist er in ein Seniorenheim gezogen, betreutes Wohnen, wir haben abgemacht, daß ich ihn einmal die Woche besuche und wir jeden 2. - 3. Tag telefonieren, was ich auch immer eingehalten habe. Ich bin selbst voll berufstätig und alleinerz. Mama, mein Tag könnte oft doppelt so lange sein, damit ich allem gerecht werden kann. Ich möcht hier nicht rumjammern oder so, ich bin glücklich mit meinem Leben, nur....mein Nachbar macht jetzt wieder mal Probleme, so wie es ausschaut ist er grade ziemlich depressiv, er schottet sich auch im Altenheim ab, möchte nix Neuse wie z.B. malen oder so, ausprobieren, die Leute sind ihm alle zu alt!!! Gestern hab ich ihn angerufen, um zu hören, wie es ihm geht....vielleicht hätt ich`s besser nicht getan. Er hat sich benommen, wie ein kleines Kind, hat nur rumgejammert, dass er so viel alleine ist, allerdings wenn ich ihm sage, dass er selber Verantwortung für sein Leben übernehmen muß und sich Gedanken z.B. wg. `nem Hobby machen soll, was ihm Freude machen würde, dann will er das auch nicht, gestern hat er einfach den Telefonhörer aufgelegt. Alles was ich immer wieder bei ihm raushöre ist, dass er möchte, dass ich am besten jeden Tag bei ihm vorbeikomme. Er hat sonst niemanden mehr, es gibt da zwar noch Familie, eine Tochter, Schwiegersohn und 2 Enkel, aber die hatten 15 Jahre keinen Kontakt und er möchte es auch nicht sagt er. Es gibt keine Freunde mehr und tut aber auch nix dazu, um wieder neue Kontakte zu knüpfen. Er tut mir leid und ich versuch auch, ihm Mut und Vorschläge zu machen, was und wie er etwas an seiner Situ. ändern könnte, aber wenn er nicht möchte, dann kann ich das 20.000 x runterbeten, mir den Mund fusselig reden, wie ich es schon so oft getan habe, es bringt aber nix und ich hab dazu auch keine Lust mehr, er ist nicht mein Vater, sondern ein ehem. Nachbar, dem ich zur Seite stehe. Dieser Mann hat jetzt sein Testament geschrieben, er möchte mir all sein Geld vermachen, hört sich gut an, ja das gebe ich schon zu, aber...ich bin grad an nem Punkte, wo ich auf all das Geld pfeiffe, es ist mir wurscht, ich will einfach nur mein zurfriedenes und unabhängiges Leben gemeinsam mit meiner Maus weiterleben und mich nicht verpflichtet fühlen und schon gar nicht mehr der Fußabtreter für andre sein.

    Puuuuuh, das war jetzt ganz schön viel, bitte entschuldigt, aber ich mußte das jetzt alles mal schreiben und vielleicht hat auch jemand ein Momentchen Zeit. Was soll mir diese Situ. sagen und wie soll ich mich am besten verhalten? Ich selber denke, daß ich grade dabei bin, zu erkennen wie schön und ausgefüllt mein Leben doch ist, auch wenn das Geld immer knapp ist. Klar wäre es schön, wenn es mir finanziell besser gehen würde, aber muß ich mir das antun, ist es das alles wert? Ich meine, ich bin kein Therapeut oder so und mit der Situ. manchmal völlig überfordert. Ich denke, es geht hier auch darum, Grenzen zu setzen und auf das zu achten, was ich möchte. Ich wär Euch wirklich sehr dankbar, was würdet ihr mir raten, Eure Meinung dazu, es würde mir ganz bestimmt helfen....

    Vielen, vielen Dank schon mal vom Hexchen :liebe1:
     
  2. Woherwig

    Woherwig Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Mai 2008
    Beiträge:
    825
    Ort:
    Elsaß
    Hallo Hexchen1000,
    wenn Du allein für Geld die Fürsorge aufrecht erhalten würdest, würdest Du ernten was Du säst: du würdest dich selbst ruinieren!
    Ich denke, daß weißt Du, deshalb laß den Geldgedanken erstmal ganz außer acht - so kannst Du auch später nicht enttäuscht werden, wenn es doch nichts gibt oder es nur 5,80 € sind.

    Dein nachbar ist jetzt wie ein kleines Kind, also behandle ihn auch ein wenig so. Echte Liebe erfordert auch Disziplin. Wenn Du wieder zu ihm auf Besuch gehst, würde ich ihm klar und deutlich sagen, daß Du nicht mehr kommen willst, weil Du sein Gejammer nicht ertragen kannst. Sage ihm klar, daß es Dich kaputt macht.
    Entweder er läßt es jetzt und lebt sich in seiner Umgebung ein, oder er soll sich richtig ruinieren! :nudelwalk Sag es ihm klipp und klar. Wichtig dabei ist, Du mußt es überzeugend bringen, auch wenn Du´s ja gar nicht so ernst meinst.
    Klappt die "harte" Methode nicht, ihn umzustimmen, dann mußt Su dich damit abfinden, Deine Besuche Dir und Deiner Familie zuliebe einzuschränken. Das Telefonieren würde ich lassen, außer er ruft Dich an und redet "normal", also ohne Gejammer und so.

    Leider ist sein Symptom weit verbreitet und eigentlich allzu gut verständlich.
    Denn was ist es denn anderes, als daß diese Menschen abgeschoben werden?
    Wie würden wir uns heute, in unserer "Jugend" :)weihna1) fühlen?

    Echte Liebe muß loslassen können, wenn man selbst in Gefahr kommt, von ihr verschlungen zu werden!
    Paß auf dich auf.

    Liebe Grüße

    Woherwig
     
  3. ALEXANDRA37

    ALEXANDRA37 Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2008
    Beiträge:
    123
    Der Meinung bin ich auch!!!!!!!du musst an dich denken....was willst duuuuuu!!!!
     
  4. hexchen1000

    hexchen1000 Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    286
    Ort:
    Bayern
    Hallo ihr beiden,

    ich danke Euch sehr, ihr beide habt mir mit Eurer Meinung ganz feste weitergeholfen und mich auch darin bestärkt, daß ich schon richtig liege. Ich dachte halt, vielleicht bin ich zu hart, aber durch die Blume versteht er es nicht und er ist nun mal "nur" mein Nachbar. Leid tuts mir trotzdem und verstehen kann ich ihn auch. Stimmt schon was ihr sagt, wie würden wir uns fühlen, wenn wir das Gefühl kennenlernen, nicht mehr gebraucht zu werden, niemanden mehr zu haben, der sich für einen interessiert. Aber letztendlich ist er selber schuld an seiner Situ., sorry, aber wenn ich 20 Jahre zurückgezogen, als Einsiedler ohne jeden Kontakt nach draußen lebe und mich kein Stück für meine Mitmenschen interessiere, an nichts teilhabe und keine Freundschaften pflege, dann ist das wohl das Endergebnis. Ende letzten Jahres ist dann seine Frau verstorben und da er vor zwei Jahren einen Schlaganfall hatte und sich nicht selbst den Haushalt führen konnte war es sein eigener Wunsch ins Seniorenheim zu gehen. Ich hab ihm geholfen ein schönes Haus, ganz in unsrer Nähe zu finden, das Personal dort findet er sehr nett, aber die Bewohner sind ihm zu alt. Schrecklich, er ist doch selber alt und auch im Alter und auch im Seniorenheim kann doch das Leben noch schön sein. Ich versteh ihn einfach nicht, aber das muß ich auch nicht. Es tut mir nur in der Seele weh, wie er jegliche Hilfe und Unterstützung Neues in sein Leben zu lassen, mit Füßen tritt. Ja, ich werde jetzt wohl oder übel Klartext mit ihm reden müssen, stimmt schon, was ihr beide schreibt, es geht wohl nicht anders, das ist sehr traurig, aber ich sehe auch keine andre Lösung.

    Vielen, vielen Dank für Eure Meinung, ihr habt mir wirklich sehr geholfen.

    Alles Liebe für Euch beiden, Michaela :liebe1:
     
  5. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Ich sehe das ein bißchen anders.
    Ich denke der alte Mann hat dich in Gedanken schon sowas wie adoptiert...
    Seine richtige Familie pfeift auf ihn, und er auf sie.
    Aber du warst scheinbar lange für ihn da.
    Sein Hab und Gut möchte er dir vermachen...
    Er hat scheinbar andere Vorstellungen von eurer Beziehung als du.
    Du "hilfst" ihm "nur", und er denkt sich, du bist da für ihn, als Freundin, nicht aus Mitleid sondern aus Freude mit ihm zusammen zu sein...zu quatschen, wasweißich...
    Merkt man dann dass man mit seiner Annahme falsch lag, und der andere sich als Fußabtreter fühlt, und man selbst nur Balast ist,...naja, was soll man da denken?
    Danke sagen??

    Dass ihm die Leute dort im Seniorenheim zu alt vorkommen, kommt mir bekannt vor, meine Mutter sagt nämlich das gleiche über die Leute in ihrer Beschäftigungsgruppe zu der sie geht...und sie ist 63.
    Viele Menschen finden sich nunmal schwer ab mit dem Gedanken alt zu sein, zu nichts mehr nütze, und wie blöd als Beschäftigung gerade mal Bildchen malen zu dürfen wie im Kindergarten.
    Ich kann sowas schon nachvollziehen, würde mir auch dumm vorkommen, wie ein Kleinkind oder eine senile Greisin behandelt zu werden mittels Zeichnen und Basteln, obwohl evtl. doch noch mehr geistiger Verstand, als den Buntstift zu halten, in einem ist.

    Evtl. ist er gar nicht so sehr an seiner Situation schuld, wie man annimmt.
    Eine Depression zB treibt einem zu sozialer Abgrenzung. Man ist mitunter nicht fähig sich sozial wieder einzubringen, Hobbies zu suchen, da einfach die Freude daran fehlt und der Antrieb.
    Du warst bist jetzt für ihn da, nun ziehst du dich zurück, somit vielleicht sein letzter sozialer Kontakt den er hatte, da äussert sich klar eine gewisse Hoffnungslosigkeit und somit vielleicht auch etwas Wut, und man legt demjenigen den Hörer auf...

    Ich hoffe du erzählst ihm nicht über deine Fußabtretergefühle...das würde ihn sicherlich schwer verletzten...
    Oder evtl. vielleicht doch, und wäre gar nicht so schlecht, denn ehrlich gesagt...einem Fußabtreter würde ich keinen Cent vererben...

    So, sorry, klingt vielleicht etwas hart, denke aber nunmal so.
     
  6. ALEXANDRA37

    ALEXANDRA37 Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2008
    Beiträge:
    123
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    vielleicht solltest du kontakt mit seinen Kindern aufnehmen????denke insgeheim wünscht er sich kontakt....obwohl er es anders sagt!!!!
    l.g.alexandra
     
  7. hexchen1000

    hexchen1000 Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    286
    Ort:
    Bayern
    @JoyeuX

    Guten Morgen und vielen Dank auch für Deine Meinung. Jetzt musste ich fast schmunzeln, ja er hat mir tatsächlich angeboten, mich zu adoptieren, damit ich mehr vom Erbe habe. Hab allerdings abgelehnt, das Geld und das Erbe ist mir egal, bin auch so ganz zufrieden. Mir gings immer um ihn als Person. Und ja, ich fühle schon, dass er gerne hätte, dass ich am besten jeden Tag bei ihm vorbeikomme, um mit ihm zu quatschen oder Karten zu spielen, ach egal was, Hauptsache ich komme. Aber das geht halt nicht, die Tage sind eh oft viel zu kurz und ihn als Einschiebetermin dazwischenklemmen, nein das möchte ich nicht, wenn dann möchte ich auch gerne hingehen und mir Zeit für ihn nehmen, nur scheint ihm einmal die Woche besuchen und 2-3 mal telefonieren tatsächlich zu wenig zu sein. Das habe ich eigentlich immer gerne gemacht, weil es ein schönes Gefühl ist, einem Menschen zu helfen, ihn aufzumuntern oder gar ihn zum Lachen zu bringen. Nur, dass wenn er Kummer hat, ich dann der Mülleimer für alles sein soll, er mich beschimpft und sagt, ich brauch gar nicht mehr zu kommen. Also, ich finde schon, der Ton macht die Musik und auch ältere Leute haben kein Recht, sich zu benehmen, als seien sie ein Kleinkind. Wozu also und warum soll ich mir das gefallen lassen, dass mir dieser Mann so weht tut? Bitte entschuldige, aber so sehe ich das im Augenblick, es war nicht das erste Mal, dass er sich mir gegenüber so aggressiv und böse benommen hat und es würde auch nicht das letzte Mal sein.

    Weißt Du, ich kann die Situ. das Leben im Seniorenheim, die Menschen drumherum, kann ich alles nachvollziehen, aber er hat betreutes Wohnen, d.h. er kann kommen und gehen, wann er möchte, heißt also, er könnte, wenn er wollte, auch mal eine Busreise machen, einen Kurs an der VHS besuchen oder schwimmen gehen, oder versuchen alte Kontakte wieder aufleben zu lassen, ich hab ihm schon x-mal angeboten, ihm dabei zu helfen, aber er will nicht, will nicht mal mehr lesen und er sagt, es ist ihm sowieso alles egal. Ja, ich weiß, wenn ein Mensch depressiv ist, dass er da nicht einfach so schnipp machen kann und dann hat er urplötzlich wieder Antrieb, ich war 8 Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet, der war auch depressiv, aber ich weiß auch, dass nur die Person selber etwas verändern kann und auch nur dann, wenn dieser es von ganzem Herzen will, er aber möchte es nicht.

    Du warst bist jetzt für ihn da, nun ziehst du dich zurück, somit vielleicht sein letzter sozialer Kontakt den er hatte, da äussert sich klar eine gewisse Hoffnungslosigkeit und somit vielleicht auch etwas Wut, und man legt demjenigen den Hörer auf...

    Ich denke, hier haben wir uns missverstaden, ich habe mich nicht zurückgezogen, noch nicht jedenfalls, aber ich werde es tun, wenn er sich weiterhin so verhält. Bei allem Verständnis auf seine Situ. gibt ihm das noch lange nicht das Recht, sich mir gegenüber so böse und aggressiv zu verhalten.

    Ich hoffe du erzählst ihm nicht über deine Fußabtretergefühle...das würde ihn sicherlich schwer verletzten...
    Oder evtl. vielleicht doch, und wäre gar nicht so schlecht, denn ehrlich gesagt...einem Fußabtreter würde ich keinen Cent vererben...

    Hierzu möchte ich gar nicht weiter drauf eingehen.....sorry, aber vielleicht solltest Du mal genauer lesen, bevor Du solche Sätze loslässt.

    Alles Liebe für Dich vom Hexchen :liebe1:
     
  8. hexchen1000

    hexchen1000 Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    286
    Ort:
    Bayern
    @ALEXANDRA37

    Ja, das dachte ich auch immer und hab`s auch versucht, hab Blumen für seine Tochter besorgt und Schoko-Osterhäschen für die beiden Enkelkinder. Sein Schwager war so lieb und ist dann mit ihm hingefahren, obwohl die auch seit gut 15 Jahren nichts mehr miteinander zu tun hatten. Ich hab mich rausgehalten, dachte das ist Familie, hab immer wieder versucht zwischen den beiden Seiten zu vermittelen, hat nix gebracht, außer nen Riesenzoff, weill er seinen ganzen Dreck dann an mir ausgelassen hat. Er mag seinen Schwiegersohn nicht, seine Tochter ist mit 48 Jahren schon berentet, sie ist psychisch krank. Angeblich hatte seine verstorbene Frau damit zu tun, sie hat die Tochter vor vielen Jahren aus dem Haus getrieben, die beiden waren fürchterlich verkracht und hatten keinen Kontakt. Mein Nachbar hat sich damit abgefunden, hat in all den Jahren nicht versucht, Kontakt zu seiner Tochter aufzunehmen, wußte aber auch nicht warum kein Kontakt mehr bestand. Ich hab ihm nach dem Tod seiner Frau die Wäsche gewaschen, eingekauft, allen Behördenkram erledigt, Seniorenheime besichtigt, ja sogar die Grabstelle für seine Frau ausgesucht. Ich hätte mir nichts mehr gewünscht, als daß diese Familie wieder zueinanderfindet, aber alles was ich davon hatte, war ein fürchterlicher Krach, weil ich versucht hatte zu vermitteln. Tja....alles ganz, ganz schrecklich.

    Alles Liebe vom Hexchen :liebe1:
     
  9. Glashaus

    Glashaus Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2007
    Beiträge:
    196
    Hallo liebes Hexchen :liebe1:

    hier meine Gedanken dazu:
    ich denke, wenn jemand einen verletzt, dann ist dieser tief im Inneren selbst verletzt. "Wie Du mir - so ich Dir". Aber, WAS verletzt ihn? Hast Du ihn mal gefragt bzw. darauf angesprochen? Bitte frag' ihn doch einfach mal in so einer Situation, wieso er Dich jetzt beschimpft, was der Grund dafür ist und natürlich sag' ihm, daß Dir das weh tut. Denke, Ihr solltet da die Ursache finden. Mann sagt ja auch, daß wir jede Situation selbst hervorrufen - also hast Du da natürlich auch Deinen Anteil 'dran. Wichtig ist einfach, daß Ihr darüber redet, so könnt Ihr das auflösen. Mach ihm klar, daß er sich auf Eure Treffen freuen kann und dankbar dafür sein "darf", daß Du für ihn da bist. Versuche, "die Geschichte / Situation" etwas umzudrehen und in eine andere Richtung zu lenken. Er hat scheinbar sehr viel Kummer, wenn er Dich als "Mülleimer" benutzt. Sag' ihm ganz offen und ehrlich, wenn Dir das zuviel wird und Du ja auch Deine (evtl.) Probleme hast, die Du im Übrigen ja evtl. auch mal mit ihm besprechen könntest. Somit würde er wieder "eine Aufgabe" haben.. das würde ihm evtl. das (positive) Gefühl geben, nicht mehr "nutzlos" zu sein... (vielleicht) gebraucht zu werden.....

    Jedenfalls ist das eine große Aufgabe für Dich ... für Euch beide .... daran könnt Ihr wachsen.... ich würde den Kontakt definitiv nicht abbrechen ... erst versuchen, Gespräche, Situationen, Gefühle IN LIEBE auf andere Wege zu leiten... es gibt Vieles, das man ausprobieren kann.... und, er ist Dein Spiegel.

    Sehe ihn in Liebe, gebe Liebe so viel Du kannst und Du wirst nicht verletzt werden....

    Wünsche Euch alles, alles Liebe!
    :liebe1:
    Bianca
     
  10. hexchen1000

    hexchen1000 Mitglied

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    Liebe Bianca,

    das was Du schreibst, hab ich alles schon versucht, aber er redet sich immer wieder raus, findet immer jemanden bzw. immer eine Situ., die als Grund bzw. als Auslöser für seine Beschimpfungen herhalten muß, allerdings nehme ich ihm das nicht ab, ich kann sehr wohl fühlen, was das eigentliche Problem ist, aber das geht nicht, auf gar keinen Fall. Dieser Mann ist 76 Jahre alt, ich bin 42....!!! Er hat anfangs mal so Andeutungen gemacht, von wg. wenn er nur 30 Jahre jünger wär und noch vieles mehr. Ich hab das damals nicht so ernst genommen, aber trotzdem ziemlich deutlich gemacht und klargestellt, dass er sich da bitte keine falschen Hoffnungen machen soll und, daß er darüber überhaupt nicht nachzudenken braucht. Er hat das dann auch eingesehen, jedenfalls nach außen hin und ich denke, genau hier liegt der Hund begraben, innerlich schauts anders aus. Ich denke, er hat ein Problem damit, dass ich mein eigenes Leben lebe und es mir dabei auch noch gut geht. Er wird wütend, ungerecht und neidisch, es kommt mir grad so vor, als wäre er eifersüchtig, deswegen auch die Wut und die Beschimpfungen. Ich denke, er hätte es gerne, wenn ich all meine Freizeitaktivitäten mit ihm teile, aber das möchte ich nicht. Ich hab liebe Freunde, in meinem Alter halt und da passen auch die Interessen zueinander, außerdem gibts noch mein Tochter, mit der ich wenigstens am WE was unternehmen möchte, sei es Schwimmbad, Kino, was auch immer, jedenfalls ist mein Leben ausgefüllt und seines nicht. Ich denke er hat das längst erkannt und hat jetzt ein Problem damit. Manchmal hatte ich schon das Gefühl, er wird so wütend, weil ihn das anstinkt, dass ich z.B. im Fasching öfters mal weg war oder mich mit Freundinnen treffe, aber er kann sich nun mal meine keine Familie nicht einfach so kaufen. Das alles ist nicht so easy und ich hab über Monate versucht, aber jetzt bin ich grade an nem Punkt, wo ich keine Lust mehr habe. So gehts ganz bestimmt nicht weiter und Du hast völlig Recht, dass ich diese Geschichte in eine andre Richtung lenken muß.

    Am So. hat meine Tochter Kommunion, ich hatte ihn eigentlich auch eingeladen, er sollte meine Familie kennenlernen, dachte es wäre gut für ihn, wenn er Familienanschluß hat. Jetzt allerdings bin ich mir nicht mehr sicher, ob das überhaupt Sinn macht. Ich möcht nicht, dass er meiner Tochter diesen Tag irgendwie "kaputt macht", sie freut sich doch so auf diesen großen Tag. Tja, wir werden sehen, ich laß ihn jetzt einfach mal in Ruhe, hab im Augenblick so überhaupt keine Lust auf Kontakt mit ihm, er würde sich eh, wie schon so oft, rausreden und nicht den Tatsachen ins Gesicht schauen. Ich finds wirklich sehr schade, hätt ihn gerne ein bischen an meinem Leben teilhaben lassen wollen, aber offensichtlich ist ihm das bischen, das ich bereit bin zu geben und auch von Herzen gerne gebe, einfach zu wenig.

    Liebe Bianca, hab ganz lieben Dank, für die Zeit, die Du Dir für mich genommen hast.

    Alles Liebe für Dich :liebe1:

    Michaela
     
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