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Umweltschutz nur ohne Mensch?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Solis, 26. Oktober 2012.

  1. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
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    Manche erheben ihre Stimme so sehr gegen den Menschen, der die Natur verschmutze und zerstöre, derart laut, dass man meinen könnte, er hätte auf der Welt nichts verloren, er sei überflüssig und nur ein Schmarotzer. Tatsächlich wird das manchmal in verschiedener Form gesagt. Die einen sagen, die Natur könne ohne den Menschen sein, aber der Mensch könne ohne die Natur nicht sein. Andere propagieren den Spruch: Zurück zur Natur! - Aber wie soll man sich das denn vorstellen? Sollen wir etwa zu den Affen auf den Bäumen oder dergleichen? Wieder andere erheben die Natur zu Gott oder zu etwas Göttlichem. Sie meinen damit eine gewisse Unantastbarkeit der Natur, da sie unmittelbar durch die Göttlichkeit geschöpft sei. Aber auch hier stellt sich die Frage, wie wir als Menschen denn unser Leben ausrichten sollten, ohne die Natur zu berühren.

    Ist das überhaupt das Ziel oder kann es so überhaupt sein, die Natur sich selbst zu überlassen, in sie nicht eingreifen zu sollen und sie als ein unberührbares göttliches Tabu zu betrachten?
     
  2. Farid

    Farid Sehr aktives Mitglied

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    27. September 2011
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    Hallo Solis,

    hier ein Zitat aus der Botschaft der Hopi an die Welt:

    "Unsere Ältesten wissen, wie man, ohne der Erde zu schaden, Energie erzeugt oder sich fortbewegt. Dieses Wissen dürfen sie aber erst preisgeben, wenn es kein Geld mehr gibt und es niemand mehr vermarkten kann."

    Liebe Grüße
     
  3. Hellequin

    Hellequin Guest

    Dem kann man entgegenhalten, dass Parasiten kein widernatürliches Phänomen sind, sondern die Regel. Jede Art verhält sich auf ihre Weise parasitär. Der Mensch hat sich seiner natürlichen Feinde weitgehend entledigt und tut, was alle Arten an seiner Stelle täten: fruchtbar sein und sich mehren, ohne Rücksicht auf andere Arten oder die eigene Zukunft. An diesem Verhalten ist nichts Verwerfliches, jedoch ist es ein hehres Ziel, sich von den Gesetzen der Natur zu emanzipieren. Es ist also einerseits gut, daran zu arbeiten, dass die Menschheit in Zukunft keine parasitäre Lebensform mehr sein wird, und andererseits gut, keinen Menschen dafür zu verdammen, dass er nicht dabei hilft.

    Zurück zur Natur hieße zuallererst, sich keine Gedanken mehr darüber zu machen, möglicherweise die Natur zu zerstören. Keine Kuh schert sich um die Ozonschicht, keine Ratte um Mülltrennung, keine Bazille um Artenschutz. Und wenn sich einige Spezialisten auf die ach so friedlichen und naturfreundlichen Indianer berufen, sitzen sie dem Mythos vom edlen Wilden auf.

    Nein, hier stellt sich vielmehr die Frage, was denn an Plastik so gottlos sein soll. Plastik kommt zwar in der Natur nicht vor, besteht aber ausnahmslos aus natürlichen Stoffen - woraus auch sonst? Es ist, wenn man so will, Gott in bis vor kurzem unbekannter Form. Wenn außerdem die Natur göttlich ist, sind wir Teil des Göttlichen. Höchstens sitzt uns ein Satan auf der Schulter, der nicht von dieser Welt ist und sie bekämpft. So what? Diese Welt will uns alle tot sehen.

    Es wäre ein unsinniges Ziel, da es nur durch die restlose Ausrottung der Menschheit zu erreichen wäre. Und, sowieso, keinerlei Nutzen brächte.
     
  4. Schnabeltasse

    Schnabeltasse Mitglied

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    275
    Laut den Hopi Legenden soll es überall auf der Erde brennen und eine Zeit großer Umwälzungen beginnen. Nur Menschen, die es nicht verlernt haben, mit der Natur zu leben, würden überleben. Also fast alle werden sterben und erst dann geben sie ihre Geheimnisse preis. :D
     
  5. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    "Geld" und "Vermarkten" dürften Synonyme für "Gier" sein. Die Gier steht im Zusammenhang mit der Klugheit, nicht aber mit der Weisheit.
     
  6. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Wir richten uns nach der Klugheit aus, von der es zwei Formen geben mag. Die eine geht rücksichtslos zum eigenen Vorteil vor, was der "reine Egoismus" genannt wird, während die andere die Belange anderer berücksichtigt, was durchaus egoistisch sein kann und als "sozialer Egoismus" genannt wird, indem nur deshalb Rücksicht genommen wird, um selbst keinen eigenen Schaden davonzutragen. Was aber Weisheit ist, mag uns das noch als ein Rätsel erscheinen?

    Aber wo stehen wir derzeit? Schauen wir uns eine Zeit an, die wir noch nachvollziehen können. Sind wir nach dem zweiten Weltkrieg nicht rücksichtslos gegen die Natur vorgegangen, indem wir zum Beispiel die so genannante Flurbereinigung vorgenommen haben oder haben wir nicht kaltschnäuzig ungefilterte chemische Abwässer der Industrie bedenkenlos in die Gewässer der Natur abgeleitet? - Wo stehen wir also heute, sind wir noch die rücksichtslosen Egoisten, entsprechen wir heute eher dem sozialen Egoismus oder lässt sich doch schon ein Stückchen Weisheit durchschimmern?
     
  7. Farid

    Farid Sehr aktives Mitglied

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    Berlin
    "Kein Aufschrei geht durchs Land, nur stilles Ducken, kein Aufmucken,
    Keiner geht mehr auf die Straße, nur ein müdes Achselzucken
    Über Unterschlagung, Hinterziehung, Lügen und Skandale.
    Eine schlappe Spaßgesellschaft, ohne Moral und Ideale.
    Gib ihnen Brot und Spiele, das betäubt die Republik,
    Ein Bißchen Love-Parade, Schmuddel-TV und Volksmusik.
    Bißchen Unterleibskomik, bißchen nackten Hintern Zeigen
    Und keiner hört mehr auf die Mahner und die Lästermäuler schweigen.
    Gib ihnen hohle Plastik-Idole, die durch ihren Alltag geistern
    Und bunte Werbung, um ihnen die Augen zu verkleistern,
    Gib ihnen ihre Seifenoper und du hast sie in der Hand:
    Heiterkeit und Lechz! und Freizeit, danach strebt das Vaterland!"
    http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/heimatlos
     
  8. puenktchen

    puenktchen Guest

    ganz und gar zurück zur Natur würde nur gehen, wenn wir nichts, aber auch gar nichts in Anspruch nehmen. Wenn wir tatsächlich nur mit selbsthergestellten Sachen durch die Natur streifen und wenn wir unseren Zehnagel verletzen, einfach sterben würden an einer Infektion oder uns ein Raubtier auffuttern würde. Das wird und will sicherlich niemand. Die Menschen haben sehr viele Rechte auf der Welt und keiner will darauf verzichten. Wenn man es streng nimmt, sind Menschen für die Erde ein böses Krebsgeschwür. Es ist numal so, wir können es nicht groß ändern. Aber wir können bwußter mit allm umgehen, keinen Müll in die Natur werfen, nichts kaputtmachen. oder auch helfen wo man kann. Wenn man etwas Geld spenden kann, dieses tun für guten und nützlichen Umwelt, Naturschutz. Bewußt einkaufen ohne daß jemand zu schaden komm durch unbedachten Einkauf. daß man alles in allem die Tiere, die Natur achtet und respektiert und schützt. dann ist der Mensch schon gar nicht mehr so schädlich. Viele arbeiten auch aktiv für die Natur, machen oelverschmierte Vögel sauber, die erfolgreich ausgewildert werden, päppeln Seehunde auf, uvm.
     
  9. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Nordrhein-Westfalen
    Nun, wir wissen nicht, was die Hopi meinen. Wenn sie unter den oben genannten Bedingungen erst ihr Wissen preisgeben, könnte es ja auch zu spät sein, womit sie selbst untergehen würden.

    Nachdem aber die Welt ja kürzlich untergegangen ist, haben wir jetzt eine gewisse Narrenfreiheit gewonnen und die Gewissheit, dass die Welt wegen unseres Raubbaus an der Natur so schnell nicht noch einmal untergehen wird, so dass wir guter Hoffnung sein dürfen.

    Vor rund 200 Jahren gingen die so genannten Walfänger auf Jagd und erbeuteten in gnadenloser und gefährlicher Schlacht die größten Säugetiere der Welt. Den Tieren wurde viel Leid zugefügt, die Anzahl der Wale schrumpfte stark und der biologische Haushalt wurde empfindlich gestört.
    Aus einer Substanz der Wale wurden Gegenstände hergestellt, wie heute aus Erdöl Gegenstände hergestellt werden.
    Dann entdeckte man das Erdöl. Aber die Vorräte der Erde sind nicht unbegrenzt. Irgendwann wird es kein Erdöl mehr geben. Müssten wir dann wieder Wale bei lebendigem Leibe schlachten?
    Seit einigen Jahrzehnten wird von Wiederverwertbarem und von nachwachsenden Rohstoffen gesprochen.

    Wir können eine Stufenfolge erkennen: Erst brutale Waljagden, dann der Rückgriff auf einen begrenzten Rohstoff und schließlich die Idee der Wiederverwertung und des Nachwachsens.

    Haben wir damit einen Fortschritt gemacht? Sind wir auf einem guten Weg und dürfen guter Hoffnung sein? Nähern wir uns möglicherweise an, was die Hopi meinen könnten?
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2013
  10. Flugzeug

    Flugzeug Mitglied

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    2. Juli 2012
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    337
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    Wo liegt das Problem ?
    Wir warten einfach geduldig darauf dass die Natur zurück schlägt.
    Aktion,Reaktion-ein Naturgesetz.
    Viele werden ernsthaft krank vom zivilisierten Leben,doch oft ist es dann schon für das Individuum zu spät etwas zu ändern.
    Ein paar Generationen kann man so tun als ob einen das nichts anginge.
    Schleichend verändert sich der genetische Pool.
    Mangelnde Zeugungsfähigkeit.
    Schon kleine Kinder sind sehr krank und reagieren extrem allergisch auf die biologisch unpassenden Lebensbedingungen.
    Wir Menschen sind träge,reagieren erst wenn das Leid zu gross geworden ist.
    Leider merkt man die Beeinträchtigung von Elektrosmog nicht sofort,bekommt man vom Verzehr eines Hamburgers nicht sofort Hautausschläge oder Magenkrämpfe.
    Eine Krebserkrankung braucht viele Jahre um auszubrechen,oft zu spät um Ursache und Wirkung klar zu erkennen.
    Wie kann man etwas ändern,wenn der eigene Körper und die eigene Psyche nur ein mangelhaft ausgeprägtes Bewusstsein dafür haben,was nun schädlich ist und was nicht ?
     
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