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Über den Erklärungswert der allgemeinen Relativitätstheorie

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von DUCKFACE, 26. November 2012.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Hallo!

    Bei der allgemeinen Relativitätstheorie handelt es sich um eine Gravitationstheorie, die erstmals im Jahre 1915 von Albert Einstein publiziert wurde. Zentrales Element der allgemeinen Relativitätstheorie stellt die Geometrisierung der Gravitation dar. Gemäß dieser Theorie ist die Gravitation keine physikalische Kraft mehr, sondern lediglich eine geometrische Eigenschaft des vierdimensionalen Raum-Zeit-Kontinuums. Sowohl Massen als auch Energieformen sind der allgemeinen Relativitätstheorie zufolge in der Lage, Krümmungsfelder innerhalb der Raumzeit zu generieren. Es handelt sich dabei um lokale Raumzeit-Modifikationen, für deren Induktion es offenbar keiner physikalischen Kräfte bedarf. Die Empirie eines jeden Menschen lehrt jedoch, dass ein Kraftaufwand vonnöten ist, um Objekte in beschleunigte Zustände zu versetzen (nach Newton: F = m * a ).

    Meine Behauptung lautet deshalb, dass die allgemeinen Relativitätstheorie keinerlei dynamische Erklärungen liefert, sondern lediglich die mathematische Beschreibung kinematischer Prozesse erlaubt. Die Negation der Gravitationskraft bedingt, dass keine physikalisch realen Ursachen der Gravitationseffekte (z. B. Beschleunigungen, gravitative Zeitdilatation, Lichtablenkung an der Sonne und bei Gravitationslinsen) mehr benannt werden können. Denn die Geometrie resultiert aus den Aktivitäten des zentralen Nervensystems des Menschen und existiert sich nicht in der objektiven Realität. Als ein Teilgebiet der Mathematik dient sie somit der mathematischen Deskription des Naturgeschehens. Die während einer Sonnenfinsternis in Sonnennähe zu beobachtende Lichtkrümmung lässt sich zwar mit Hilfe von Geodäten beschreiben. Allerdings ist es absolut widersinnig zu postulieren, dass Geodäten irgendwie mit elektromagnetischen Wellen korrelieren und damit deren Bewegung manipulieren.

    Schönen Gruß

    Julia
     
  2. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    1.) Die Emperie eines jeden Menschen lehrt vieles, was sich als falsch herausstellt.

    2.) Die Raumzeit ist kein Objekt mit einer Masse, auf das sich Newtons Kraftgesetz anwenden ließe.

    3.) JEDE physikalische Theorie ist eine mathematische Beschreibung - auch Newtons Kraftgesetz, auf das Du Dich weiter oben beziehst. Im übrigen kann man auch die newtonschen Bewegungsgleichungen ebenfalls durch mathematische Überlegungen analog zu den Geodäten-Gleichungen der ART herleiten (siehe z.B. Euler-Langrange-Gleichungen) Macht das die newtonsche Mechanik weniger "erklärungswertvoll"?

    Es sind die gleichen mathematischen Überlegungen, die über die Geodäten-Gleichungen in der ART zu den Bewegungsgleichungen der ART führen - d.h. die ART ist immernoch eine Newtosche Dynamik mit Modifikationen.
     
  3. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Welche Substanz besitzt die Raumzeit, wenn sie weder Materie noch Energie ist? Ist sie mehr als ein mathematisches Modell? Interagiert die Raumzeit im Realen mit der Materie?
     
  4. edisson

    edisson Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2012
    Beiträge:
    29
    auch Physik ist Evolution
     
  5. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Was hast Du gegen mathematische Modelle? Auch die Kraft ist ein "mathematisches Modell"; eine vektorielle Größe. Die newtonsche Dynamik ist ein "mathematisches Modell"; eine Sammlung von Formeln, die die Bewegung von Massen ziemlich gut beschreibt. Und die ART macht es noch besser.

    Du versuchst da den Formeln mehr beizumessen, als drin ist, und unterscheidest zwischen Kraft, die Du aus Deinem Alltagsleben kennst, und Raumzeit, die Du nicht kennst oder nicht so gut fassen kannst. Deswegen scheinst Du der Kraft mehr Realität beizumessen als der Raumzeit. Dabei ignorierst Du, dass eben das Fassungsvermügen der menschlichen Vorstellung nicht das Maß aller Dinge ist.
     
  6. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Fazit: Die Physik erklärt das Naturgeschehen nicht dynamisch, sondern beschreibt es lediglich mathematisch.
     
  7. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    17.465



    Ich lese nicht, dass sie 'was dagegen hat'. Sie stellt 'eine', für mich klare, Frage.

    Uns das ist es, was ich Deinem Resümee entnehme:

    Du weißt es nicht - ist es so?
     
  8. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Ja, so ungefähr. Das Ziel der Physik ist es, eine möglichst einfache - d.h. mit möglichst wenig Prämissen auskommende - Beschreibung der Naturgesetze zu finden. Dabei bedient sie sich der Mathematik als eine Art Sprache.

    Man darf hierbei nicht Weltbild und Welt verwechseln, wenn die Begriffe unsere Erfahrungen widerspiegeln, während man Begriffen, die unsere Erfahrung nicht widerspiegeln, die Realität abspricht.

    Die Raumzeit ist ebenso "real", wie die Zahl 2 oder das Wort "Löwe". Denn der reale gegenstand, den wir "Löwe" nennen ist nicht mit dem Wort identisch. Das Wort ist nur mit dem Gegenstand verknüpft.

    Die ART beschreibt das Verhalten der Raumzeit mit den Mitteln der Mathematik. Die Mathematik ist allerdings der Natur ziemlich egal. Da passiert es einfach nur.

    Den 3 Bananen in meiner Obstschale vor mir ist es egal, ob sie nun 3 sind oder nicht. Dem fallenden Stein ist es egal, ob wir dem Fall nun den Wert 9.81 m/s² zuschreiben, welcher seinen Fall bescheibt. Er fällt einfach. Ebenso ist es der Natur egal, ob wir nun sagen: "Die Raumzeit krümmt sich auf bestimmte Weise bei Anwesenheit von Masse." Die Natur verhält sich einfach auf diese Weise, die wir mit diesen Formalismus beschreiben können.
     
  9. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
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    Hamburg
    Jain. Die Frage beruht meiner Ansicht nach darauf, dass man dazu neigt, Weltbild und Welt zu verwechseln bzw zu vermischen. Weil die newtonsche Dynamik mit den Begriffen Kraft und Masse unserem Alltagserfahrungen so schön bekannt vorkommt, messen einige Leute inuitiv diesen Begriffen mehr Realitätsnähe zu als den abstrakt erscheinenden Rechnung der ART. Mein Resümee soll zeigen, dass beide Beschreibungen - newtonsche Dynamik mit Kräften und Massen und die ART - die gleiche Realitätsnähe besitzen. Beide dienen dazu, Naturvorgänge zu beschreiben.
     
  10. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    17.465
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    Kenne mich nicht im Detail mit diesen 'Formeln' aus.
    Was ich daraus ziehe, ist, dass es ums Beschreiben geht ohne das Wissen um die Urkraft, da wissenschaftlich nicht messbar, wahrmehmbar.

    Sehen wir das ähnlich?
     
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