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Schöpfung

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Prema 108, 11. April 2009.

  1. Prema 108

    Prema 108 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2005
    Beiträge:
    22
    Ort:
    Berlin
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    Hallo Ihr Gotteskinder

    Ich hab da mal eine Frage. Im Buch Moses 1Mo 2,7 steht: Da machte Gott der HERR den Mann aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mann ein lebendiges Wesen.

    und im 1 Mo 2,19 Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Mann, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mann jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen.

    Weiter: 1 Mo 2,22 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Mann nahm, und brachte sie zu ihm. 23*Da sprach der Mann: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Mannin nennen, weil sie vom Mann genommen ist.2 24*Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein "ein" Fleisch.

    Nehmt ihr das wörtlich? Ich fragte mal eine Christin wie sie die Liebe zum Nächsten und dem Fleischverzehr vereinbart. Sie sagte, dass Gott ja den Tieren keinen Odem (Seele) gegeben hat und das es daher auch okay ist sie zu töten und zu essen.

    Später las ich, das Gott nach dem Manne erst mal die Tiere und dann die Frau schuf und sie auch kein Odem (Seele) bekam, da verstand ich warum in vielen Ländern die Frauen erst nach den Tieren kommen und so auch entsprechend behandelt werden.

    Meine Frage ist, wenn Frauen also keine Seele haben, warum sollen sie sich dann um ihr Seelenheil kümmern?

    Wie seht ihr das?
     
  2. Brotherhood

    Brotherhood Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2005
    Beiträge:
    577
    Ort:
    S-H
    Herjeh, na gut. Ja, Frauen haben keine Seele, das weiß doch jeder Mensch.

    Aber dennoch - was für eine Bibelübersetzung hast Du denn da? Die der Jehovas?

    Nehmen wir mal Luther, da liest sich die Sache gleich anders:

    7Und Gott der HERR machte den Menschen aus einem Erdenkloß, uns blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele.

    und weiter:

    18Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. Wem ein tugendsam Weib beschert ist, die ist viel edler denn die köstlichsten Perlen. 19Denn als Gott der HERR gemacht hatte von der Erde allerlei Tiere auf dem Felde und allerlei Vögel unter dem Himmel, brachte er sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte; denn der wie Mensch allerlei lebendige Tiere nennen würde, so sollten sie heißen. 20Und der Mensch gab einem jeglichen Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre. 21Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm seiner Rippen eine und schloß die Stätte zu mit Fleisch. 22Und Gott der HERR baute ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.


    Erst wurde der Mensch geschaffen, Männlich und Weiblich in einem. Er war als Ewigkeit vereint - keine Dualität, kein Innen und Aussen ist voneinander zu trennen. Keine Zeit dehnt sich aus - sondern alles ist als Mensch in einem absoluten Punkt vereint (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft). Also auch keine Entwicklung und Fortpflanzung. Es wurde ihm, dem Menschen, die Neschama eingeblasen - die Seele bei Gott. Die Nefesch ist seine körperliche Seele, mit der erscheint er hier im Leben. Der Geist ist das, was beide Seiten in ihm vereint. (Man könnte vielleicht auch sagen: Dein ICH bei Gott, Deine Sehnsüchte als Produkt der Entwicklung, Dein Denken als Erkenntnis des Ich und Möglichkeit alles zu vereinen).

    Die Tiere haben alle eine Nefesch, eine Leibseele, weil sie sonst nicht hier wären und somit seelenlos. Sogar Pflanzen und Steine haben sie. Sonst wären sie nicht hier.

    Im Menschen ist das Verborgene männlich und das Erscheinende weiblich. Alles hier auf der Welt ist erscheinend und damit weiblich. Da der Mensch aber nicht hier auf der Erde leben kann, wenn er vereint ist, wird ihm der Gegensatz erschaffen damit Entwicklung stattfindet. Frau und Mann, Krieg und Frieden, Wärme und Kälte, Himmel und Erde, Innen und Aussen, Glück und Leib, Liebe und Hass, Fragen und Antworten.

    Durch das Trennen von Himmel und Erde (und somit von Mann und Frau) findet erst der Lebensweg zurück statt (auch Wachstum und Evolution); und damit die Erfahrung der Vereinigung - der Rückkehr. Die Bibel redet eindeutig vom Menschen - dann erst wird aus dem einen Menschen die Form herausgeholt und seine Weiblichkeit wird präsent (die Bibel redet niemals von einer Frau und einem Mann in Trennung: ALLES hier erscheinende ist weiblich - ob nun beim Mann oder bei der Frau). Wenn Deine "Christin" meint, das Tiere keine Seele hätten, dann ist sie einfach nur verrückt - mehr nicht.

    Die Bibel redet nicht von Mann und Frau getrennt - sie redet vom Menschen, bespricht das allerdings in einer urhebräischen Grundierung. Weiblich gilt immer als Ausdruck, männlich immer als Verborgenheit.

    Grundwissen zum Lesen der Thora, könnte man sagen.
     
  3. Prema 108

    Prema 108 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2005
    Beiträge:
    22
    Ort:
    Berlin
    Vielen Dank Brotherhood.

    Also legt jede Religionsgemeinschaft "Ihren " Glauben selber aus. Wenn du sagst:" Erst wurde der Mensch geschaffen, Männlich und Weiblich in einem." so ist dies schwer nachzuvollziehen, denn dann hätte Er doch keine "Männin" extra schaffen müssen.

    Ich glaube da haben sich schon viele mit beschäftigt und das so interpretiert, dass es für sie annehmbar war.

    Ich habe erfahren, dass alles beseelt ist und das das Symptom der Anwesenheit einer Seele, das Leben ist. Einmal las ich sogar, das die Seele Qualitäten hat: Ewigkeit, Glückseligkeit und Bewusstheit und das sie unsere eigene Identität ausmacht.

    Daher finde ich, wenn man Gottes Liebe leben will auch der Umgang mit unseren Mitgeschöpfen sehr liebevoll sein sollte.

    Leider beachten viele Nachfolger Christis dies nicht und wundern sich warum ihre Liebe nicht überall ankommt, denn es ist doch eine Gute Nachricht von Christus.

    Noch schlimmer und traurig finde ich die Sektenbildung. Jede ist von sich so überzeugt, dass sie ständig neue Mitglieder für ihre Glaubensauffassung brauchen und scheiß freundlich sind bis sie dich in ihrem Netz gefangen haben. Dann gibt es ein innen und außen, Errette und Höllenanwärter. Nur wer bei uns ist, ist richtig steht in der Luft.

    Aber ist das so?
     
  4. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    Bücher haben keine Seele. Jede Seele hier auf der Erde ist in einem lebendigen Körper bewusst. Die Seele IST (Gott). Kümmern kann man sich um Frauen, z.B. wenn sie Witwe sind oder Hilfe brauchen.

    Jeder Mann und jeder Schreiber der Tora ist von einer Mutter geboren und wir alle stammen von einer Mutter ab.

    Wie soll das anders gehen?


    T.
     
  5. Prema 108

    Prema 108 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2005
    Beiträge:
    22
    Ort:
    Berlin
    "Die Seele IST (Gott)."

    Ich denke eher sie ist ein Teil Gottes ist, so wie die Sonnenstrahlen Teile der Sonne sind.

    "Wie soll das anders gehen? "

    Leider gehen wir mit den Frauen oft nicht entsprechend um. Wir verhalten uns zu ihnen wie Diktatoren ohne ihrem Wesen die Chance zu geben sich zu entfalten. Wir nutzen sie wie Zuchttiere. Wir nehmen uns dadurch die Möglichkeit ihre Schönheit und Würde zu erfahren.
     
  6. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

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    Hä? Wir?

    So ja nicht! Nönö!:nudelwalk:D
     
  7. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    18.071
    Und in der Erscheinung bzw. der Invertierung ebenso vice versa weil sich bedingend. Das ist ja das Unfassbare.

    Danke für den hervorragenden Beitrag! :)

    Loge33
     
  8. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    Das Relevante ist, das die Seele IST. Das bedeutet, dass sie zeitlos ist. Solange sie hinter der Stirn zwischen den Augen eingesperrt ist, ist sie ein Teil von Gott, aber aus der selben Substanz, die Gott ist.
    Mächtige Männer in Indien (Manu) in Assyrien, im Islam, in Rom geben den Männern eine Führung, welche der Evolution dient, aber nicht der Seele. Sie folgen feige dem Wort der Schriften wie die Schafe dem Leitschaf.

    Auch Gott wurde von einer Mutter geboren ..

    http://doormann.tripod.com/thunder0.htm

     
  9. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
    2.906
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Hallo Prema 108

    Ich wundere mich immer wieder. Wenn über die Schöpfung des Menschen gesprochen wird, dass dann immer wieder 1 Mose 2.7 zitiert wird, nicht aber 1.27.

    Unter 'Schöpfung' ist die 7-tägige Schöpfung zu verstehen, an dessen 6. Tag (Kap. 1.27) Mann und Frau geschaffen wurden. Hinterher heisst es ausdrücklich, dass er ihnen Pflanzen und Gräser zu essen gab. Von Fleisch steht da nichts geschrieben.

    Danach gibt es eine sogenannte 'Und es gibt noch eine andere Geschichte', mit der Geschichte von Adam und Eva (Kap. 2.7).

    Ich verstehe schon, dass diese 'andere Geschichte' dem Patriarchat besser gefällt, weil sie die Geschichte von der gefügigen Eva enthält.

    Fest steht, dass Mann und Frau gleichberechtigt erschaffen wurden und dass sie keine Fleischesser waren.
     
  10. Tucholsky

    Tucholsky Guest

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    Wer sagt das?

    :confused:

    T.
     
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