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Gilgamesch vs Noah

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Tucholsky, 1. März 2009.

  1. Tucholsky

    Tucholsky Guest

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    Gilgamesch Epos

    Elfte Tafel

    "Utnapischtim sprach zu ihm, zu Gilgamesch:
    »Ein Verborgenes, Gilgamesch, will ich dir eröffnen, Und der Götter Geheimnis will ich dir sagen.

    Schuruppak - eine Stadt, die du kennst, Die am Ufer des Euphrat liegt -, Diese Stadt war schon alt, und die Götter waren ihr nah.

    Eine Sintflut zu machen, entbrannte das Herz den großen Göttern.

    Den Eid leistete ihr Vater Anu, Enlil, der Held, der sie berät, Ihr Minister Ninurta, ihr Deichgraf Ennugi.

    Ninschiku-Ea hatte mit ihnen geschworen Ihre Rede jedoch gab er einem Rohrhaus wieder:
    'Rohrhaus, Rohrhaus! Wand, Wand! Rohrhaus, höre, Wand, begreife! Mann von Schuruppak, Sohn Ubara-Tutus! Reiß ab das Haus, erbau ein Schiff, Laß fahren Reichtum, dem Leben jag nach!
    Besitz gib auf, dafür erhalt das Leben! Heb hinein allerlei beseelten Samen ins Schiff! Das Schiff, welches du erbauen sollst - Dessen Maße sollen abgemessen sein, Gleichgemessen seien ihm Breite und Länge Du sollst es wie das Apsû bedachen.'

    Ea tat zum Reden den Mund auf und sprach zu mir, seinem Knecht:
    'Du Mann, zu ihnen sollst also du reden:

    Mir scheint, daß Enlil nichts mehr von mir wissen will Da darf ich in eurer Stadt nicht mehr wohnen,
    Darf auf Enlils Boden meine Füße nimmer setzen. So will ich steigen hinab zum Apsû. Dann wohn ich bei meinem Herren Ea.

    Auf euch aber läßt er dann Überfluß regnen, Ertrag der Vögel, auch "Verborgenes" der Fische!
    Schenken wird er euch Reichtum und Ernte. Am Morgen wird er Küchlein, Am Abend auf euch einen Weizenregen niedergehen lassen! -'

    Kaum daß ein Schimmer des Morgens graute, Versammelt' zu mir sich das Land.

    Der Zimmermann brachte die Holzpfosten, Der Bootsbauer brachte die Klammern.
    ... die Männer...
    ... das Geheimnis.
    Das Kind trug herzu das Erdpech, der Arme ... brachte den Bedarf heran.
    Am fünften Tage entwarf ich des Schiffes Außenbau

    Ein "Feld" groß war seine Bodenfläche, Je zehnmal zwölf Ellen hoch seine Wände, Zehnmal zwölf Ellen ins Geviert der Rand seiner Decke.
    Ich entwarf seinen Aufriß und stellte es dar: Sechs Böden zog ich ihm ein, In sieben Geschosse teilt' ich es ein.
    Seinen Grundriß teilte ich neunfach ein.' Wasserpflöcke' schlug ich ihm ein in der Mitte. Für Schiffsstangen sorgt' ich, legte nieder den Bedarf:

    Sechs Saren Erdpech goß für den Ofen ich dar, Drei Saren Pech tat ich hinein Drei Saren Korbträgersleute waren es, die das Öl trugen: Außer einem Sar Öl, das das Backmehl verbrauchte,
    Zwei Saren Öl, die der Schiffer speicherte. Rinder schlachtete ich für den Proviant, Schafe tötete ich Tag für Tag Most, Feinbier, Öl und Wein, Dazu Suppen tranken sie, als ob's Flußwasser wäre, Daß sie ein Fest begingen als wie am Neujahrstag!

    Bei Sonnenaufgang legte ich Hand an, das Letzte zu tun Das Schiff war fertig am siebenten Tag bei Sonnenuntergang.
    Schwierig waren ...
    Immer neue Stützhölzer brachten sie "oben und unten", Bis das Schiff zu zwei Dritteln im Wasser schwamm.
    Was immer ich hatte, lud ich darein: Was immer ich hatte, lud ich darein an Silber, Was immer ich hatte, lud ich darein an Gold, Was immer ich hatte, lud ich darein an allerlei Lebenssamen:

    Steigen ließ ich ins Schiff meine ganze Familie und die Hausgenossen, Wild des Feldes, Getier des Feldes, Alle die Meistersöhne hab ich hineinsteigen lassen.

    Den Zeitpunkt hatte Schamasch mir so angesetzt:
    'Am Morgen werde ich Küchlein, am Abend einen Weizenregen niedergehen lassen.

    Dann tritt hinein ins Schiff und verschließ dein Tor!'
    Der Zeitpunkt kam herbei: Am Morgen gingen Küchlein nieder, am Abend ein Weizenregen. Des Wetters Aussehn betrachtete ich - Das Wetter war fürchterlich anzusehn. Ich trat hinein ins Schiff und verschloß mein Tor.
    Dem Schiffer Pusur-Amurri, dem Verpicher des Schiffes, Übergab den Palast ich samt seiner Habe.

    Kaum daß ein Schimmer des Morgens graute, Stieg schon auf von der Himmelsgründung schwarzes Gewölk.

    In ihm drin donnert Adad, vor ihm her ziehen Schullat und Chanisch.
    Über Berg und Land als Herolde ziehen sie. Eragal reißt den Schiffspfahl heraus, Ninurta geht, läßt das Wasserbecken ausströmen, Die Anunnaki hoben Fackeln empor, Mit ihrem grausen Glanz das Land zu entflammen.

    Die Himmel überfiel wegen Adad Beklommenheit, Jegliches Helle in Düster verwandelnd Das Land, das weite, zerbrach wie ein Topf. Einen Tag lang wehte der Südsturm..., Eilte dreinzublasen, die Berge ins Wasser zu tauchen, Wie ein Kampf zu überkommen die Menschen. Nicht sieht einer den andern,
    Nicht erkennbar sind die Menschen im Regen.

    Vor dieser Sintflut erschraken die Götter, Sie entwichen hinauf zum Himmel des Anu - Die Götter kauern wie Hunde, sie lagern draußen! Es schreit Ischtar wie eine Gebärende, Es jammert die Herrin der Götter, die schönstimmige:
    'Wäre doch jener Tag zu Lehm geworden, Da ich in der Schar der Götter Schlimmes geboten! Wie konnte in der Schar der Götter ich Schlimmes gebieten, Den Kampf zur Vernichtung meiner Menschen gebieten!
    Erst gebäre ich meine lieben Menschen, Dann erfüllen sie wie Fischbrut das Meer!'

    Die Anunnaki-Götter klagen mit ihr, Die Götter ... sitzen da und weinen Die verdorrten Lippen nehmen ... -Speisen.
    Sechs Tage und sieben Nächte Geht weiter der Wind, die Sintflut, Ebnet der Orkan das Land ein.
    Wie nun der siebente Tag herbeikam, Schlug plötzlich nieder der Orkan die Sintflut, den Kampf, Nachdem wie eine Gebärende sie um sich geschlagen. Ruhig und still ward das Meer, Der böse Sturm war aus und die Sintflut.
    Ausschau hielt ich einen Tag lang, da war Schweigen ringsum, Und das Menschengeschlecht war ganz zu Erde geworden!

    Gleichmäßig war wie ein Dach die Aue.

    Da tat ich eine Luke auf, Sonnenglut fiel aufs Antlitz mir Da kniete ich nieder, am Boden weinend,
    Über mein Antlitz flossen die Tränen. - Nach Ufern hielt ich Ausschau in des Meeres Bereich:

    Auf zwölfmal zwölf Ellen stieg auf eine Insel, Zum Berg Nißir trieb heran das Schiff. Der Berg Nißir erfaßte das Schiff und ließ es nicht wanken Einen Tag, einen zweiten Tag erfaßte der Berg Nißir das Schiff und ließ es nicht wanken Einen drittenTag, einen vierten Tag erfaßte der Berg Nißir das Schiff und ließ es nicht wanken Einen fünften und sechsten erfaßte der Berg Nißir das Schiff und ließ es nicht wanken.

    Wie nun der siebente Tag herbeikam, Ließ ich eine Taube hinaus Die Taube machte sich fort - und kam wieder: Kein Ruheplatz fiel ihr ins Auge, da kehrte sie um. - Eine Schwalbe ließ ich hinaus
    Die Schwalbe machte sich fort - und kam wieder: Kein Ruheplatz fiel ihr ins Auge, da kehrte sie um. -
    Einen Raben ließ ich hinaus Auch der Rabe machte sich fort da er sah, wie das Wasser sich verlief,
    Fraß er, scharrte, hob den Schwanz - und kehrte nicht um. Da ließ ich hinausgehn nach den vier Winden, ich brachte ein Opfer dar, Ein Schüttopf er spendete ich auf dem Gipfel des Berges:
    Sieben und abermals sieben Räuchergefäße stellte ich hin,
    In ihre Schalen schüttete ich Süßrohr, Zedernholz und Myrte.
    Die Götter rochen den Duft, Die Götter rochen den wohlgefälligen Duft, Die Götter scharten wie Fliegen sich um den Opferer. Sobald wie die Mach herzugekommen,
    Hob sie die großen Fliegengeschmeide empor, Die Anu ihr zum Vergnügen gemacht:
    'Ihr Götter hier, so wahr des Lasuramuletts An meinem Halse ich nicht vergesse: Will ich die Tage hier, fürwahr, mir merken,
    Daß ewig ihrer ich nicht vergesse!
    Die Götter mögen nur kommen zum Schüttopf er!
    Doch Enlil soll nicht kommen zum Schüttopfer,
    Weil er unüberlegt die Sintflut machte
    Und meine Menschen dem Verderben anheimgab!'
    Sobald wie Enlil herzugekommen,
    Sah das Schiff und ergrimmte Enlil,
    Voller Zorn ward er über die Igigi-Götter:
    »Eine Seele wäre entronnen?
    Überleben sollt' niemand das Verderben!« "

    *

    Noah

    "Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel und führte ein göttliches Leben zu seinen Zeiten. und zeugte drei Söhne Sem, Ham und Japheth. Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels. Da sah Gott auf die Erde Da sprach Gott zu Noah: Alles Fleisches Ende ist vor mich gekommen; denn die Erde ist voll Frevels von ihnen; und siehe da, ich will sie verderben mit der Erde

    Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech inwendig und auswendig.

    Und mache ihn also: Dreihundert Ellen sei die Länge, fünfzig Ellen die Weite und dreißig Ellen die Höhe.

    Ein Fenster sollst du daran machen obenan, eine Elle groß. Die Tür sollst du mitten in seine Seite setzen. Und er soll drei Boden haben: einen unten, den andern in der Mitte, den dritten in der Höhe.

    Denn siehe, ich will eine Sintflut mit Wasser kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin ein lebendiger Odem ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen.

    Aber mit dir will ich einen Bund aufrichten; und du sollst in den Kasten gehen mit deinen Söhnen, mit deinem Weibe und mit deiner Söhne Weibern.

    Und du sollst in den Kasten tun allerlei Tiere von allem Fleisch, je ein Paar, Männlein und Weiblein, daß sie lebendig bleiben bei dir.

    Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach seiner Art und von allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art: von den allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, daß sie leben bleiben. Und du sollst allerlei Speise zu dir nehmen, die man ißt, und sollst sie bei dir sammeln, daß sie dir und ihnen zur Nahrung da sei. Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot.

    Und der HERR sprach zu Noah: Gehe in den Kasten, du und dein ganzes Haus; denn ich habe dich gerecht ersehen vor mir zu dieser Zeit. Aus allerlei reinem Vieh nimm zu dir je sieben und sieben, das Männlein und sein Weiblein; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männlein und sein Weiblein. Desgleichen von den Vögeln unter dem Himmel je sieben und sieben, das Männlein und sein Weiblein, auf daß Same lebendig bleibe auf dem ganzen Erdboden. Denn von nun an über sieben Tage will ich regnen lassen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte und vertilgen von dem Erdboden alles, was Wesen hat, was ich gemacht habe. Und Noah tat alles, was ihm der HERR gebot.

    Er war aber sechshundert Jahre alt, da das Wasser der Sintflut auf Erden kam. 7Und er ging in den Kasten mit seinen Söhnen, seinem Weibe und seiner Söhne Weibern vor dem Gewässer der Sintflut Von dem reinen Vieh und von dem unreinen, von den Vögeln und von allem Gewürm auf Erden gingen zu ihm in den Kasten paarweise, je ein Männlein und Weiblein, wie ihm Gott geboten hatte.

    Und da die sieben Tage vergangen waren, kam das Gewässer der Sintflut auf Erden. In dem sechshundertsten Jahr des Alters Noahs, am siebzehnten Tage des zweiten Monats, das ist der Tag, da aufbrachen alle Brunnen der großen Tiefe, und taten sich auf die Fenster des Himmels, und kam ein Regen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte.

    Eben am selben Tage ging Noah in den Kasten mit Sem, Ham und Japheth, seinen Söhnen, und mit seinem Weibe und seiner Söhne drei Weibern, dazu allerlei Getier nach seiner Art, allerlei Vieh nach seiner Art, allerlei Gewürm, das auf Erden kriecht, nach seiner Art und allerlei Vögel nach ihrer Art, alles was fliegen konnte, alles, was Fittiche hatte; das ging alles zu Noah in den Kasten paarweise, von allem Fleisch, darin ein lebendiger Geist war. Und das waren Männlein und Weiblein von allerlei Fleisch, und gingen hinein, wie denn Gott ihm geboten hatte. Und der HERR schloß hinter ihm zu.

    Da kam die Sintflut vierzig Tage auf Erden, und die Wasser wuchsen und hoben den Kasten auf und trugen ihn empor über die Erde.

    Also nahm das Gewässer überhand und wuchs sehr auf Erden, daß der Kasten auf dem Gewässer fuhr.

    Und das Gewässer nahm überhand und wuchs so sehr auf Erden, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden. Fünfzehn Ellen hoch ging das Gewässer über die Berge, die bedeckt wurden. Da ging alles Fleisch unter, das auf Erden kriecht, an Vögeln, an Vieh, an Tieren und an allem, was sich regt auf Erden, und alle Menschen Alles, was einen lebendigen Odem hatte auf dem Trockenen, das starb. Also ward vertilgt alles, was auf dem Erdboden war, vom Menschen an bis auf das Vieh und das Gewürm und auf die Vögel unter dem Himmel; das ward alles von der Erde vertilgt. Allein Noah blieb übrig und was mit ihm in dem Kasten war. 24Und das Gewässer stand auf Erden hundertundfünfzig Tage.
    Da gedachte Gott an Noah und an alle Tiere und an alles Vieh, das mit ihm in dem Kasten war, und ließ Wind auf Erden kommen, und die Wasser fielen; und die Brunnen der Tiefe wurden verstopft samt den Fenstern des Himmels, und dem Regen vom Himmel ward gewehrt; und das Gewässer verlief sich von der Erde immer mehr und nahm ab nach hundertfünfzig Tagen.

    Am siebzehnten Tage des siebenten Monats ließ sich der Kasten nieder auf das Gebirge Ararat. Es nahm aber das Gewässer immer mehr ab bis auf den zehnten Monat. Am ersten Tage des zehnten Monats sahen der Berge Spitzen hervor.

    Nach vierzig Tagen tat Noah das Fenster auf an dem Kasten, das er gemacht hatte, und ließ einen Raben ausfliegen; der flog immer hin und wieder her, bis das Gewässer vertrocknete auf Erden. Darnach ließ er eine Taube von sich ausfliegen, auf daß er erführe, ob das Gewässer gefallen wäre auf Erden.

    Da aber die Taube nicht fand, da ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in den Kasten; denn das Gewässer war noch auf dem ganzen Erdboden.

    Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in den Kasten.

    Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals eine Taube fliegen aus dem Kasten. Die kam zu ihm zur Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug's in ihrem Munde. Da merkte Noah, daß das Gewässer gefallen wäre auf Erden.

    Aber er harrte noch weiter sieben Tage und ließ eine Taube ausfliegen; die kam nicht wieder zu ihm.

    Im sechshundertundersten Jahr des Alters Noahs, am ersten Tage des ersten Monats vertrocknete das Gewässer auf Erden. Da tat Noah das Dach von dem Kasten und sah, daß der Erdboden trocken war. Also ward die Erde ganz trocken am siebenundzwanzigsten Tage des zweiten Monats. "


    Strong: 727 Hebräisch 'arown (aw-rone') ist ein Behälter. Das Wort wird ebenso für die 'Arche' als auch für den mit Pech verschlossenen Korb des auf einem Fluss ausgesetzen Moses in der Tora verwendet.

    Ich denke, man kann erkennen, dass der Anspruch, dass ein historischer Noah und ein historischer Gott da etwas Historisch Authentisches geleistet haben sollen, ein Schwindel ist, denn bevor die Semiten nach Mesopotamien kamen erzählte man sich in Sumer schon die Geschichte des Gilgamesch.

    T.
     
  2. nizuz

    nizuz Neues Mitglied

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    Beiträge:
    12.322
    NÖ !

    Im Hebräischen wird für "Wort" und "Kästchen" der selbe Begriff verwendet: tewa. Z.B. heißen Moses Kästchen im Nil, die Arche Noah oder der Thoraschrein in der Synagoge "tewa", gleichzeitig sind sie Träger des Wortes der Überlieferung. (Quelle: der folgende Link)

    http://www.richard-rendl.net/german/gottesnamen/g04.htm

    http://www.w-studio.ch/spracho.html

    Das von dir genannte Wort hat eine andere Bedeutung: Bundeslade und Lampe

    http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=studybible&strong=H727&word=Lade#H727_0_Lade

    Die Strongnummern haben mit den Zahlen der Hebräischen Sprache nullkommanix zu tun.

    Ich denke, man kann sehen, dass du falsch liegst.

    Öh – ich glaub von einem historischen Noah hatte niemand gesprochen.

    Gute Nacht
    :flower2:
     
  3. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    MOHA ATTACHMENT

    KABIR MAAYAA MOHINI, MAARE JAAN SUJAAN BHAAGAAHI CHUUTE NAHIN, BHARI BHARI MARE BAAN ||

    Attachment like a tempting woman bewitches even the wise man, if driven away, she hits back again and again
    (Kabir)


    Ich habe hier die beiden Geschichten gegenübergestellt, damit man das Gemeinsame darin erkennen kann.

    Ich kann darin etwas Gemeinsames erkennen.

    T.
     
  4. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    Sargon vs Moses

    " Die Legende von Sargon von Akkad (~2300 BCE)

    Ancient Near Eastern Texts 119

    1. Sargon, der mächtige König von Akkadien bin Ich,
    2. Meine Mutter war einfach und bescheiden; meinen Vater kannte ich nicht;
    3. Der Bruder meines Vaters wohnt in den Bergen.
    4. Meine Stadt ist Azupiranu, welche am Ufer des Purattu [Euphrat] liegt.
    5. Meine bescheidene Mutter empfing mich, heimlich brachte sie mich fort.
    6. Sie legte mich in einen Korb v aus Schilfrohr, sie verschloß meinen Zugang mit Erdpech,
    7. Sie warf mich in den Fluß der mich nicht überspülte.
    8. Der Fluß trug mich, er brachte mich zu Akki, den Bewässerer.
    9. Akki, der Bewässerer, in seiner Güte seines Herzens zog mich heraus,
    10. Akki, der Bewässerer, als seinen eigenen Sohn zog er mich auf.
    11. Akki, der Bewässerer, als seinen Gärtner bestimmte er mich.
    12. Als ich ein Gärtner war liebte mich die Göttin Ishtar [Venus],
    13. Und für 4 Jahre herschte ich über ein Königreich.
    14. Ich herrschte über die schwarzköpfigen Menschen und regierte.
    15. Ich zerstörte mächtige Berge mit Axten aus Bronze (?).
    16. Ich stieg auf in die hohen Berge;
    17. Ich brach aus aus den kleinen Bergen.
    18. Das Land des Meeres habe ich dreimal besiegt.
    19. Ich habe Dilmun mit meiner Hand erobert.
    20. Ich ging hinauf zum grossen Dur-ilu, Ich ...
    21. ..... Ich veränderte ...
    22. Was sich auch immer als König erhebt nach mir,
    23. .....
    24. Lasse ihn herrschen, lasse ihn regieren, die schwarzköpfigen Menschen.
    25. Mächtige Berge lasse ihn zerstören mit Äxten aus Bronze;
    26. Lasse ihn aufsteigen die hohen Berge,
    27. Lasse ihn ausbrechen aus den kleinen Bergen,
    28. Das Land der Meere lasse ihn besiegen dreimal;
    29. Lasse ihn Dilmun mit seiner Hand erobern ;
    30. Zum grossen Dur-ilu lasse ihn hinaufgehen.

    [Source: George A. Barton, Archaeology and The Bible, 3rd Ed., (Philadelphia: American Sunday-School Union, 1920), p. 310.]



    Bibel (Exodus 2, 2-10)
    Und das Weib empfing und gebar einen Sohn. Und als sie sah, daß er schön war, verbarg sie ihn drei Monate lang. Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, nahm sie ein Kästlein von Rohr, und verklebte es mit Lehm und Pech, tat das Kind darein, und legte es in das Schilf am Gestade des Flusses.

    Aber seine Schwester stellte sich in einiger Entfernung hin, damit sie erführe, wie es ihm ergehen würde. Da kam die Tochter des Pharao herab, um im Flusse zu baden, und ihre Jungfrauen gingen an das Gestade des Flusses; und als sie das Kästlein mitten im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen. Und als sie es öffnete, sah sie das Kind. Und siehe, es war ein weinendes Knäblein!

    Da erbarmte sie sich über dasselbe und sprach: Es ist eines der hebräischen Kinder! Da sprach seine Schwester zu der Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und eine hebräische Säug-Amme rufen, daß sie dir das Kindlein säuge?

    Die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh hin! Die Jungfrau ging hin und rief des Kindes Mutter. Da sprach des Pharao Tochter zu ihr: Nimm das Kindlein hin und säuge es mir, ich will dir deinen Lohn geben! Das Weib nahm das Kind und säugte es. Und als das Kind groß geworden, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es ward ihr Sohn, und sie hieß ihn Mose ( Hebräisch: Moshe) . Denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen. ...."

    (Exodus 19, 1) Am ersten Tag des dritten Monats nach dem Auszug der Israeliten aus Ägyptenland, genau auf den Tag, kamen sie in die Wüste Sinai. Denn sie waren ausgezogen von Refidim und kamen in die Wüste Sinai und lagerten sich dort in der Wüste gegenüber dem Berge. Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der Herr rief ihm vom Berge zu und sprach ... . ""


    Ich habe hier die beiden Geschichten gegenübergestellt, damit man das Gemeinsame darin erkennen kann.

    Ich kann darin etwas Gemeinsames erkennen.

    T.
     
  5. nizuz

    nizuz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2008
    Beiträge:
    12.322
    :lachen:

    Das wird ja immer besser.

    Du zitierst mich aus einer Diskussion die DU für beendet erklärt hast !

    Du wählst eine Überschrift die da lautet Gilgamesch GEGEN Noah.

    Du zauberst einen Begriff aus der Tasche, der im Original der Noah-Geschichte gar nicht steht und ihren Sinn völlig verdreht.

    Ich war so frei das zu korrigieren.

    Und speziell dein letzter Absatz zeigt ja wirklich überdeutlich, dass es dir NUR um Geimsamkeiten geht. Pruuussst :D

    An der Stelle würde mich mal interessieren, was ein historischer Gott sein soll ?

    Zweitens ist deine Beweisführung völlig unlogisch:

    Der Zeitpunkt, wann die Semiten nach Mesopotamien kamen, belegt nicht, dass die Gilgamesch Version die ältere ist.

    Die Noahgeschichte kann ebenso gut die älteres sein und von anderen adaptiert worden sein, ohne dass eine unmittelbare räumliche Nähe bestand.

    Mir ist das unterm Strich letztlich egal – mir ist beides gleichwertig.

    Die Veden , das AT…..die indianischen Mythen……Mythen rund um den Globus….sie alle enthalten Weisheit und Wahrheit.

    Zu guter letzt fällt mir auf:
    Wenn du nicht mehr weiter weißt, gibt’s einen „schlauen“ Spruch von Kabir oder Rumi auf die Mütze – möglichst noch in einer anderen Sprache – das sieht dann noch ne Spur schlauer aus.

    Ohne dass du jedoch inhaltlich auf das Geschriebene eingehst – aber anderen Diskussionskultur predigen. Saubere Leistung !

    Armer weiser Mann, der von einem bösen Hexchen verfolgt wird.

    :witch:
     
  6. Tucholsky

    Tucholsky Guest

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    Das ist Heuchelei.

    Es ist nicht von Bedeutung etwas, das nicht ist, zu sprechen, sondern das, was IST.

    Sowohl in der Vorstellung der Hebräer als auch der Christen ist die historische Zeitlinie samt der genetischen (!) Linie im Detail beschrieben, die bis auf Abraham oder Adam zurück gehen soll.

    Bis heute ist die Moral unserer Gesetze tradiert aus den Geboten die die historische Person Moses von Gott persönlich empfangen haben will, die aber nachweislich von Hammurabi Codex stammen und heute im Louvre in Paris zu lesen sind.

    Die Moral darin geht davon aus, dass ein sich Mächtiger Herrscher wähnender Irrenede die Würde des Menschen antasten darf.

    Und das ist ein theologischer Irrtum.

    Das ist keine Harry Potter-Welt, sondern diese Welt mit ihrem historischen Anspruch.

    Wenn erkennbar ist, dass die weltlichen Ansprüche der Religionen ein Schwindel ist, der keine historische Basis hat und nur den Wahn von Mächtigen als Wirklichkeit hat, dann denke ich kann man das diskutieren, denn viele Gott ergebene Menschen haben ihr Vertrauen in diese Ansprüche gegeben, auch wen sie darunter leiden.

    http://209.85.129.132/search?q=cach...tory+mose&hl=de&ct=clnk&cd=7&gl=de&lr=lang_de

    There is no religion higher than truth.

    Dass überhaupt die in den Mythen verborgenen spirituellen Symbole von den Religionen zurückgewiesen werden mit der Macht der unfreien Wissenschaft Theologie, ist schon fatal, und läßt erkennen, dass es nur um die Macht und Erniedrigung geht 'Armer weiser Mann, der von einem bösen Hexchen verfolgt wird.' .

    T.
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.035
    Ort:
    burgenland.at
    Tucholsky hat folgendes angeführt:

    Wenn man sich mit der Zugehörigkeit von Moses (mo-ses) auseinandersetzt,
    dann sollte man es für mehr als möglich halten, dass

    die Mutter eine Jüdin, und

    der Vater ein Ägypter

    gewesen ist. Wobei die Hinwendung zur Seite der Mutter und die Abwendung des väterlichen Teiles als Ursprung in ererbten Analgen vermutet werden könnte. Während die Prägung durch eine NTE und darin die Verknüpfung zu einer Frau, also der Mutter, hier etwas mehr in mein Interessensgebiet fällt.

    Verbunden mit meditativen Tätigkeiten in den Praktiken von Moses kann man auch hier beide Richtungen für möglich halten. Aber die Hinwendung in der Meditation an ein jenseitiges Leben dürfte hier eher mehr zugunsten der NTE sprechen.

    Wohlgemerkt, eine NTE!


    und ein :weihna2
     
  8. nizuz

    nizuz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2008
    Beiträge:
    12.322
    Und ich bin das böseste Hexchen aller vs. T.

    :lachen:

    Merke !
    § 1: T. hat recht !
    § 2: Wenn T. nicht recht hat, tritttt § 1 zu.

    :D

    PS: Falls du wieder mit schlauen Zitaten kommst – geht es diesmal auf Deutsch ?

    Ich mein, ich kann wohl etwas Englisch, aber nicht alle, die es vielleicht auch interessiert – auf dies bist du bereits mehrmals hingewiesen worden !
    Das ist auch ein Punkt von Diskussionskultur !

    allerbesten :witch: Gruß
     
  9. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    Kabîr's Leben war immer das Einfachste. Als sein Ruhm und die Zahl seiner Schüler wuchs, drängte einer von ihnen darauf, äußerlicher Prunk sei notwendig für seine Position, weil es ihn an seine eigenen Erfahrungen auf dem Stoffmarkt erinnerte. Weil Kabîr diesen Enthusiasten auf direkte Weise nicht überzeugen konnte, nahm Kabîr ihn mit einem Palast in der Nachbarschaft, der durch Raja Bir Singh besetzt war. Der Pförtner am Haupttor verweigerte ihnen den Eintritt und auf Kabîr's Anfrage, dass zwei Pilger die Nacht in diesem Gasthaus verbrigen sollten, meinte der Pförtner, dies sei Raja's Palast. Kabîr wies darauf hin, dass dies ein Gasthaus sei, und der Krach dieser Auseinandersetzung führte dazu, dass Raja aufmerksam wurde. Von diesem setzte Kabîr seinen Anspruch fort, im Einzelnen die Namen der Rajas, die hier vor ihm gelebt haben, zu erfahren, bis der widerwillige Raja die Wahrheit seiner Beschreibung übermittelte. Kabîr und sein Schüler legten sich nieder in getrennten Innenhöfen des Palastes. In der Nacht weckten die Diener den Schüler und frugen ihn, wer er sei. Er antwortete: "Ein Sadhu"; woraufhin sie ihn laut schlugen und dann hinauswarfen. Sie gingen dann zu Kabîr, aber er gab ihnen gar keine Antwort. Am Morgen trafen sich Lehrer und Schüler außerhalb des Palastes und der Schüler beschrieb detailliert seine Leiden. Kabîr antwortete: "Du hast Dich als Sadhu aufgestellt und warst Nichts; darum wurdest Du geschlagen. Kein Sadhu sucht jemals danach, in einem Königspalast zu schlafen. "

    T.
     
  10. nizuz

    nizuz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2008
    Beiträge:
    12.322
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    Zitat T: [....:baden:...]

    :D

    Ene mene Muh….

    der Kabir ruft uns zu.

    Der Rumi macht grad Mittagsschlaf

    Und ich bin bloß ein

    :dontknow::schaf:

    Schlafe sanft mit Himmeltau

    Gruß

    Harriett Potter

    :zauberer1
     
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