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Schizophrenie/Psychose = Larvenbildung?

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Budulai, 12. Januar 2007.

  1. Budulai

    Budulai Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2006
    Beiträge:
    298
    Ort:
    in der nähe von Backnang
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    Also es geht um meine Krankheit Psychose. Bitte nur posten wer sich etwas mit der Krakheit auskennt.

    Wenn sie ausbricht höre ich eine Gedankenstimme(Stimme in meinen Gedanken). So oft ich über 5 Jahre Psychose hatte hab ich festgestellt, das die Stimme das glaubt zu sein was ich glaube was sie ist.

    Die Psychologen sagen es sei nur eine Störung des Stoffwechsels im Gehirn, durch erhöhte Dopaminkonzentration(Informationsträgerstoff zwischen Synapsen) zwischen den Synapsen hervorgerufen. Laut den Psychologen können dann Halutinationen auftreten, da ein Schall z.B: vielfach verstärkt weitergegeben kann, es erscheint dann wie ein Dröhnen.

    Ich aber glaube(im Moment), dass es ein geistiges Wesen ist wahrscheinlich durch meine Psyche und meinen Glauben entstanden und genährt.

    Es hat mir in vergangenheit schreckliche Qualen gebracht, da ich damals bei Zeugen Jehowas war und es für Satan, den Teufel selbst, hielt. Später hielt ich es für den Gott der Zeugen, der mich für meine Sünden strafte und verfluchte.

    Ich bin schon 2 Jahre nicht mehr bei den Zeugen gewesen(oder mehr).

    In letzter Zeit wenn ich in eine Psychotsche Phase gerate halte ich es meistens für Gott der mich verführen will, was ihm, so blöd das auch klingt, oft gelingt. Es fühlt auch irgendwie Liebe für mich, was es dann im Sex zum Ausdruck bringen will. Es ist aber stark gefühlsschwankend zum Teil und schimpft die meißte Zeit.

    Wenn es einen echten Gott gibt würde er sich sicherlich nicht so herablassen.

    Heute Nacht hat es sich als mein Ich bezeichnet als ich lange und hartnäcking es danachgefragt habe was es ist.

    Mir sind auch solche akustische Worte vorgekommen die man nicht mehr als Haluzination bezeichnen kann, weil es nicht nur der akustischn verstärkte Schall war sondern weil es Sinn hatte.

    Meine Frage wäre nun ist das jedesmal bei neuer Psychose eine neue Larve oder die Gleiche, die durch meinen Glauben und Psyche immer etwas verändert wird?

    Es ist gerade 3 uhr nachts ich konnte nicht einschlafen und habe Angst das dieses Wesen in die reale Welt eingreift, wie és schon vorher aus Liebe zu mir gemacht hat.:escape:

    Was meint ihr zu der ganzen Sache ihr Magier?:morgen:

    Und nochwas: Psyche ist doch der Geist. Geist ist unabhängig vom Körper.(Körper und Geist werden zumindest immer getrennt). Wie können dann Medikamente, die auf den Körper wirken den Geist verändern, so dass er zur Ruhe kommt und wieder klar wird???
     
  2. seagull

    seagull Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2006
    Beiträge:
    6.500
    Ort:
    seagullcity
    Hi Budulai!

    Ja, dies ist die am meisten verbreitete Ansicht, aber dennoch eine Theorie. Es gibt aber auch an der rein wissenschaftlichen Front mittlerweile einige wenige Kollegen, die dies anzweifeln und die erhöhte Dopaminkonzentration auf den entstandenen Stress durch das Stimmenhören selbst und/oder anderweitige Halluzinationen oder Gedankenstörungen zurückführen.


    Wir alle bilden ständig Gedankenformen (auch Larven, Schemen etc. genannt) aus, welche sich durch unsere geistige Aufmerksamkeit und ggf. Gefühle ernähren. Bewusst oder unbewusst gebildete Gedankenformen können nicht nur von ganz unterschiedlicher Intensität und Komplexität sein, sondern sind generell mit einem gewissen Selbsterhaltungstrieb ausgestattet, so dass sie sich eigenständig in gewissen Intervallen - aber auch bei vorhandensein eines geeigneten zusätzlichen Stimulus - in unser Bewusstsein drängen. Vom magischen Standpunkt aus sind also z. B. Gewohnheiten eigentlich nichts anderes, als solch gut genährte und integrierte Gedankenformen. Wird eine Gedankenform nicht weiter beachtet bzw. belebt, so hungert diese mit der Zeit sozusagen aus.

    Leider kann es auch vorkommen, dass solch eine Gedankenform u. a. auch durch ihre eigenständige Intelligenz und durch übermässige Beachtung, übersteigertes Wunschdenken oder Ängste uvm. einen überdurchschnittlich großen Einfluss auf eine Person aufüben kann - insbesondere wenn z. B. auch noch Angstenergien oder dgl. mit im Spiel sind - so dass diese regelrecht davon beherrscht wird. In so einem Fall kann es dann z. B. zu dem berühmt berüchtigten Verfolgungswahn uvm. kommen.

    Eine andere Möglichkeit für das Auftreten des Stimmenhörens ist, dass man z. B. durch ein entstandenes Ungleichgewicht etc. Wesen auf der Astralebene zu hören beginnt. Je nach Charakter geben sich diese Wesen für alles mögliche aus, nur um Beachtung und dadurch Einfluss auf den Betreffenden ausüben zu können.


    Das ist auch alles ganz typisch, was du schreibst und das Nachfragen oder die Kommunikation mit "ihm" wird auch weiterhin unfruchtbar bleiben und kann dich sogar im Gegenteil in einen sog. "psychotischen Zustand" bringen. Vielleicht solltest du auch mal darüber nachdenken, dass eine Gedankenform letztendlich nur das Wissen besitzen kann, mit welchem wir es bewusst, aber auch unbewusst gefüttert haben.

    So etwas kann durchaus recht unterschiedlich sein, in der Regel ist es aber eine bzw. einige wenige, die es geschafft haben, solch einen großen Einfluss auszuüben und die diese Zustände immer wieder mal auslösen können.

    Als allererstes mach dir mal um dieses Wesen und was es dir alles androht keinerlei Gedanken mehr. Entziehe dem Wesen gegenüber völlig deine Aufmerksamkeit und dies unabhängig davon, ob es ein Jenseitiger ist oder eine Gedankenform. Überlasse es einfach sich selbst. Es ist wichtig, die Gewohnheit zu durchbrechen, dort hin zu hören oder an es zu denken und man muss dabei auch sehr viel Geduld mit sich selbst mitbringen. Gleichzeitig sollten wir uns unseres eigenen Wesens und der Welt um uns herum Stück für Stück bewusster werden.

    Da unser Geist sind eigentlich nur auf eine Sache auf einmal konzentrieren kann, kann man sich dies hier zu Nutze machen, in dem wir ihn ganz auf die physische Welt, auf unserem Körper mit seinen Empfindungen und auf die Tätigkeiten, die wir gerade ausführen richten. Gleichzeitig können wir unseren Atem zur Zentrierung benutzen, in dem wir unseren Geist auf ihn richten und dabei tief und ruhig (bis in den Bauch) ein- und ausatmen. Auch gerade bei der Verarbeitung deiner Ängste oder Unruheerscheinungen etc. kann dir die Atembeobachtung jederzeit, egal wo du gerade bist und was du gerade tust, stützend zur Seite stehen und dir das Loslassen bzw. das Beruhigen erleichtern.

    Unser physischer Körper ist unser Fahrzeug in der physische Welt mit welchem unser Geist z. Zt. verbunden ist und unser Gehirn spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle, so dass ein dort ausgeübter Einfluss sich auch entsprechend bemerkbar macht. Denke z. B. nur mal an Menschen mit schweren Hirnschädigungen durch einen Unfall oder dgl. mehr. Neuroleptika wirken sozusagen hemmend auf bestimmte Gehirnregionen, so dass man sich davon erhofft, dass das Stimmenhören unterdrückt wird und der Mensch so wieder in sein Gleichgewicht geraten kann. Eine Heilung ist aber nicht möglich, dennoch tritt bei einem Teil der Patienten das Stimmenhören nach Ausschleichen der Medikamente nicht mehr auf. Bei Rückfällen müssen erneut Medikamente verabreicht werden, z. T. werden auch Empfehlungen für eine lebenslange Einnahme ausgesprochen.

    Interessanterweise hat man in der Homöopathie durch eine professionelle Konstitutionstherapie sogar bei Psychosen erstaunliche Erfolge erzielt. Leider trauen sich dies immer noch viel zu wenige Homöopathen zu, ohne dabei zusätzlich zu Neuroleptika & Co. zu greifen. Aber ich denke mal, auf diesem Gebiet wird sich im Laufe der Zeit noch viel tun.

    Alles liebe dir

    Seagull
     

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