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Perspektiven für meinen Sohn????

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Naturliebende, 10. Dezember 2008.

  1. Naturliebende

    Naturliebende Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2008
    Beiträge:
    14
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    Hallo!


    Ich bin neu hier und stelle mich mal vor. Bin Mutter von zwei Kindern, sehr gutmütig und liebe meine Kinder über alles.

    Ich bin Alleinerzieherin, aber mein Exmann steht mir JETZT etwas zur Seite.

    Mein Problem:

    Mein Sohn ist bald 16 Jahre alt, war in der Schule sehr faul und auch immer auffällig.

    Er konnte nicht akzeptieren, dass er nicht der Mittelpunkt ist und war zu den Lehrern rotzfrech. Als Respektspersonen konnte er die Lehrer nicht anerkennen und ich glaube, er kann es auch bei mir nicht.

    Mein Sohn lernt seit September, die Berufschule ist geblockt. Und er hat im ersten Zeugnis drei Fünfer!!! Nun geht es in der Firma rund und ich bin ratlos.

    Mein Sohn erkennt einfach den Ernst der Lage nicht, nimmt das Leben zu leicht.

    Mein Exmann hat sich nie sonderlich gekümmert und ich war alleine mit meinen zwei Kindern. Es gab auch schwierige Situationen, wo ich alleine war. Gemeistert habe ich sie recht und schlecht, aber natürlich haben meine Kinder es mitbekommen.

    Ich habe sie immer respektiert und war für sie da. Sie wurden nie geschlagen und ich habe mir förmlich den A..... aufgerissen, damit es ihnen gut geht.

    Und nun? Ich habe Angst, dass er mir entgleitet und brauche Hilfe.

    Nur wo bekomme ich die?

    Er hat Freunde, die nicht gerade die besten sind. Doch ist es seine Verantwortung und ich möchte, dass er das endlich kapiert.

    Kann mir wer Rat geben, ich bin ziemlich fertig.


    Danke, S.
     
  2. Aladdin

    Aladdin Guest

    Auf die Fresse fallen lassen...

    weißt du auch warum?
    Dein Sohnemann kennt den Ernst des Lebens nicht,
    weil du ihm immer alles abgenommen hast
    und er empfindet keinen Respekt, weil man Ihn nicht respektiert hat.
    Keine Beachtung vom Vater und die Mutter hat alles abgenommen.

    Beratungsstellen wären sicherlich gut,
    aber ich sehe den Fall wie bei einem Drogenabhängigen.
    Erst einmal muss man seine geliebte Person stürzen lassen,
    weil man sonst nur das Suchtverhalten weiter trägt.
    Das ist schlimm, weil man ja seine Kinder liebt.

    Du musst ihm klar machen, dass er selbst für sein Verhalten nachher gerade stehen muss! Zeige ihm mal den Weg auf, wohin das führen kann und sage ihm, ER WÄHLT das!
    Die Erkenntnis kommt dann vielleicht spät, aber lieber zu spät, als niemals!

    :)
    Ansonsten ist sicherlich auch eine Therapie gut, aber dein Sohn ist im rebellischen Alter und daher ist ein Absturz erst einmal besser, weil dann vielleicht auch eine Einsicht in Sachen Therapie kommt.
    Deinem Sohn fehlt eben auch eine starke durchführende Hand, eine Bezugsperson an der er sich auch einmal reiben kann und die nicht wie eine liebende Mutter nachgibt. Du kannst eben den Ehemann nicht ersetzen.
    Daher solltest du dir auch keine Schuld geben.
    Lass deinen Sohn fallen, zeige ihm die Konsequenzen auf und sei dann da, wenn er deine Hilfe wirklich erbittet.
     
  3. Felice

    Felice Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2008
    Beiträge:
    7.536
    Ort:
    Wien

    Wow, hast du schön geschrieben. Respekt! :kiss4:

    Ich schliesse mich Aladin an....auch wenn es dir sicher schwer fällt. Bin auch Mutter, kann mir vorstellen, wie du dich fühlst......

    Ich wünsche euch viel Kraft und alles Gute.....


    lg Felice
     
  4. Tanita

    Tanita Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2008
    Beiträge:
    792
    Ort:
    Norddeutschland
    Hallo liebe Naturliebende,

    das kommt mir so bekannt vor:). Ich schließe mich Aladdin und Felice an. Er soll Verantwortung lernen? Dann hör auf, sie ihm abzunehmen und ihn zu bemuttern, wo`s gar nicht angesagt ist. Loslassen ist die Devise und Loslassen bedeutet nicht Aufgeben.
    Ist hart, so hart und es kann dauern, lange dauern. That`s life!

    Weißt Du, ich glaube manchmal, unsere Kinder gehen den ihnen gemäßen Weg, - so oder so. Unser Einfluß darauf ist nur Einbildung.

    Liebe Grüße

    Tanita
     
  5. sandraviola

    sandraviola Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2008
    Beiträge:
    246
    Ort:
    salzburg
    Auch ich schließe mich an. ich bin alleinerzieherin und pädagogin. habe früher auch alle wege geebnet für meinen sohn, auch zum teil, um mein schlechtes gewissen, daß er ohne vater aufwächst, zu beruhigen. er hat ähnlich reagiert wie dein sohn. ich habe ihn dann stärker in die pflicht genommen, es hat konsequenzen gegeben wenn er auf alles gepfiffen hat (dann musste er eben auch mal auf handy oder internet "pfeiffen") und habe ihm aber NIE meine liebe entzogen. anfänglich habe ich gelitten wie sau. mir hat es fast körperlich weh getan, konsequent zu sein, ihm leistung abzuverlangen....aber jetzt sehe ich...ER IST STOLZ AUF SICH! er ist stärker und selbstbewusster geworden. und er hat respekt vor MIR und VOR SICH selbst!! im positivsten sinn! ich kann dir wirklich nur raten, hol dir hilfe (hab ich auch getan, wir haben eine ganz gute beratungslehrerin), nimm seinen vater in die pflicht und tu was, bevor es zu spät ist. er ist schon 16...
    viel glück, es zahlt sich aus!!! :)
     
  6. Naturliebende

    Naturliebende Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2008
    Beiträge:
    14
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    Hallo erstmals!


    Vielen Dank für eure Antworten. Ich dachte auch in diese Richtung, doch habe ich Angst, dass er mir dann entgleitet.

    Sein Vater hat sich leider nie so um ihn gekümmert, wie er es gebraucht hätte. Möchte nicht die Schuld auf den Vater schieben, aber mein Sohn hat fürchterlich an der fehlenden Vaterfigur gelitten.

    Nun ist es so, dass der Vater ihm sagt, wenn er das mit der Lehre verbockt, dann kann er ihn vergessen. Dann bekommt er nichts mehr von ihm. Sein Vater möchte sich jetzt mehr annehmen, aber schon in der Schule, wenn es Probleme gab, war er kurz da und hat dann doch nichts bewirkt.

    Was mache ich, wenn mein Sohn resigniert?

    Heute holte ich ihn vom Bus ab und habe mit ihm wieder mal über das Thema gesprochen. Ich wurde auch lauter, weil es mir sehr nahe geht.

    Wie schon geschrieben, hat er wenig Respekt vor mir uns ist rotzfrech, er wird auch lauter und spricht abfällig. Das war auch der Grund, warum ich dann lauter wurde. Ich drohte ihm auch mit einer Ohrfeige, weil ich nicht mehr weiterweiss. Dann meinte mein Sohn, er spricht nicht mehr mit mir. Weil wenn ich schreie. Was sagt ihr da dazu?

    Auch sagte ich ihm, dass er alles nur für sich selbst macht und ich ihm nicht zuschauen kann, wie er sein wertvolles Leben wegwirft. Und dass aber auch ich nur ein Mensch bin. Und wenn er nichts dazu beiträgt, kann er auch nichts von mir erwarten. Es ist sein Leben und er muss es in den Griff bekommen und die Verantwortung übernehmen.

    Daraufhin meinte er, dass ich ihn ja nicht lasse. Ich soll ihn öfters wo anders schlafen lassen!!! Ich schrie gleich wieder und meinte, dass er sich das abschminken kann. Er schläft nirgens anders, solange er sein Leben nicht im Griff hat.

    War das falsch? Ich fühle mich so hilflos, habe Anst um meine Sohn.

    Mein Sohn geht nicht mehr in die Schule, wo kann ich Hilfe suchen? Wir leben in Wien. Ehrlich glaube ich aber nicht, dass er da mitmacht.

    Verzeiht mir, wenn ich wirr schreibe, aber ich fühle mich auch so.


    lg. S.
     
  7. Aladdin

    Aladdin Guest


    Deine Lautstärke und Drohungen verschlimmern alles.
    Weißt du was Konsequenzen sind?
    Entweder du machst das jetzt oder du kannst auf die Straße!
    Das sind Konsequenzen. Diese führen schnell zur Ernüchterung.
    Eine harte Hand zeigt Konsequenzen auf. Nicht nur den PC verbieten,
    richtige Handlungen. Dein Sohn weiß ja unterbewusst, dass du ihm alles verzeihst! Der hat ja immer nen Schutz im Rücken.
    Da ist immer die Mamma, die mich auffängt.

    Konsequenzen aufzeigen. Du willst nicht hören, dann landest du auf der Straße und dort hilft dir Niemand! Das ist die härteste Methode, aber sicherlich auch die Effektivste.
    Ich würde ein ernstes Wörtchen mit dem Sohnemann sprechen.
    Ich würde "klare" Regeln aufstellen, an die er sich zu halten hat.
    Er braucht ein bisschen einen Lebensplan, eine Ordnung.
    Regel alles mit ihm und wenn er dann nicht folgt, muss eine Konsequenz nach der anderen folgen. Rausschmiss die schlimmste Handlung.
    Was glaubst du wie er reagiert, wenn du ihm plötzlich Koffer hinstellst?

    Ganz ehrlich, gerade aus Liebe musst du jetzt erst richtig hart handeln.
    Nur so begreift er, dass er für sein Handeln selbst verantwortlich ist.
    Er gibt sonst für alles immer nur dir die Schuld!
     
  8. Naturliebende

    Naturliebende Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2008
    Beiträge:
    14


    Ich finde es toll, wie du das geschafft hast.

    Deine Beweggründe fürs Verhätscheln kenne ich zu gut, auch ich habe für ihn alles getan, weil er mir so leid tat. Denn er hätte eine funktionierende Familie verdient und hat sie nicht bekommen. Der Gedanke ist schrecklich für mich.

    Und ich fühle mich als Versagerin, weil ich ihm das nicht bieten konnte.

    Sein Vater sagte zu ihm, dass wenn er das verbockt, er nicht mehr für ihn da ist und er sich auch nicht mehr kümmern wird. Was sagst du dazu? So reagierte er immer, obwohl ich ihm sagte, er soll es nicht machen. Denn unser Sohn braucht ihn.

    Ständig hat er die Verantwortung mir überlassen, obwohl ich Hilfe gebraucht hätte, emotional.

    Heute sagte mein Exmann, dass er unserem Sohn gesagt hat, dass er Glück mit mir hat, weil ich eben so gutmütig und lieb bin. Aber ich habe alles für ihn getan, und er hat zwar nur Alimente bezahlt, aber ihm doch auch einiges ermöglicht. Ist das erste Mal, dass er das von sich gegeben hat. Er hat jetzt gestanden, dass er emotional nie was für seinen Sohn gemacht hat und eben zuwenig da war.

    Es macht mich so traurig, ich bin echt verzweifelt und stehe komplett an.
     
  9. Tanita

    Tanita Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2008
    Beiträge:
    792
    Ort:
    Norddeutschland
    Liebe Naturliebende,

    Wen ich jetzt bei Dir wäre, würde ich Dich ersteinmal feste in den Arm nehmen - so du es zulassen würdest. Und dann würde ich uns ein Gläschen Wein einschenken:).
    Ich kann dir so gut nachempfinden. Durch all das bin ich auch gegangen und es war wirklich die Hölle. Wirklich! Und ich kann Dir heute nichtmals sagen, dass es dann wenigstens ein erfreuliches Ende gegeben hätte. Nein, das kann ich nicht. Leider. Aber unsere Geschichte ist ja noch nicht vorbei und mein Herz sagt mir immer wieder, wenn ich zweifele und mich marte, "Nur ruhig Blut, es ist alles gut".
    Entwicklungsprozesse brauchen einfach ihre Zeit. Es gibt nicht die Lösung X und dann ist alles gut. Aber der Entwicklungsprozess Deines Sohnes ist auch ein Entwicklungsprozess für Dich. Es geht nicht nur um ihn, auch um Dich.

    Wir können, so sehr wir uns bemühen, als Mutter unseren Kindern den Vater nicht ersetzen. Bleib`Du die Mutter, auch wenn der Vater - im Moment - als Vater versagt. Dein Sohn will die Reibung, er braucht das. Ein junger Hirsch ist er, der die Konfronation braucht. Ja! Aber nicht mit Dir. Du bist die Falsche. Du als Mutter bist gefordert, für ihn zu sorgen. Ja! Aber nicht über Deine persönliche Grenze hinaus. Das muß er mit anderen ausmachen, wenn die Vaterfigur fehlt. Und das wird er. Und Du wirst das nicht wirklich verhindern können. Aber Du bleibst immer seine Mutter. D.h. aber nicht, dass Du Dich auf immer und ewig aufopfern mußt. Für ihn da sein "Ja", aber doch nicht um jeden Preis.

    Du willst, dass er Dich mit Respekt behandelt? Dann benimm`dich wie jemand, der Respekt auch vedient hat. Wer sich in solche Kämpfe hineinziehen läßt, gehört zum Fußvolk und bekommt keinen Respekt. Ganz hart, aber so ist das.Wenn wir wollen, dass unser heranwachsenden Kinder erwachsen werden, dann müssen wir sie auch entsprechend behandeln und uns respektloses Verhalten absolut verbitten. Das läuft nicht über Worte, sondern über eine entsprechende innere Haltung, die auch nach außen strahlt.
    Das zumindest hat mein Sohn heute verstanden. Und dennoch ist immer noch er ein Suchender in dieser Welt, der bei einem Vater lebt, der - in meinen Augen - als Vater völlig versagt. Aber die Geschichte ist ja noch nicht zu Ende.......

    Liebe Grüße

    Tanita
     
  10. Naturliebende

    Naturliebende Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2008
    Beiträge:
    14
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    Ja, du hast recht!!! Heute habe ich ihm gesagt, dass er, wenn er so weiter macht, auf der Straße landet...er meinte, na und!!!

    Auch meinte er, nachdem ich ihm sagte, dass er ein großes Glück hat, weil es ihm so gut geht, was ich für ihn mache? Sieht er es wirklich nicht? Ich sagte dann, dass er doch alles hat und ich ihn abhole, auch mal wo hinführe, ihm Geld gebe, wenn er es braucht......er daraufhin, dann lass es doch....

    Jetzt denke ich, dass ich nur einen Satz hätte sagen sollen. Nämlich dass ich ihn liebe, von ganzem Herzen!!!!

    Daheim habe ich dann nicht mehr mit ihm gesprochen. Wir wohnen abseits und er schläft seit gestern unter der Woche bei seinem Vater wegen der Fahrt in die Arbeit.

    Mein Sohn hat auch ein Moped, welches jetzt auf unbestimmte Dauer entzogen wurde. Das schmerzt ihn schon. Und er muss weiterhin am Wochenende um 23 Uhr zuhause sein. Er wollte ja länger wegbleiben. Ich sagte ihm, wenn er die Schule gut schafft, können wir darüber reden. Tja, mit drei Fünfern hat sich das erübrigt.

    Unter der Woche muss er nun gleich nach der Arbeit zu mir Essen und dann um 20 Uhr bei seinem Vater sein. Finde ich persönlich gut, weil er jetzt weniger Zeit mit seinen tollen Freunden verbringen kann.

    Aber heute wollte er nichts essen und ist gleich gefahren. Findet ihr es hart, wenn ich ihn nicht mehr abhole und er alleine heimkommen muss? Mit dem Bus braucht er 40 Minuten zu uns, nachdem er schon eine Stunde gefahren ist. Mit dem Wagen, 5 Minuten.

    Er beschwerte sich auch immer, dass er unter der Woche um 21 Uhr und am Wochenende eben um 23 Uhr daheimsein muss. Aber mir schien es als angemessen, solange, bis er kapiert, wie wichtig es ist, wenn er seine Leistung erbringt. Ich wollte ihn dafür belohnen und jetzt???

    Keine Bemühungen.
     
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