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Paulus..der wahre Judas

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von JimmyVoice, 9. August 2011.

  1. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
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    Paulus der mal Saulus war, ist für mich der echte Verräter von Jesus...Dieser Paulus hat ein Christentum geschaffen, dass Jesus nicht gerecht wird.....
     
  2. Paulus

    Paulus Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Januar 2010
    Beiträge:
    4.163
    Ort:
    Berlin

    Eingeweihte wissen, dass die Geschichte nicht anders verlaufen konnte. Auch Judas war eingeweiht.

    Paulus konnte nach der Erscheinung des Jesus CHRISTUS nicht anders handeln. Ihm war kein anderes Bewusstsein gegeben. Er hatte genau diese Aufgabe

    Und selbst seine Ansichten wurden in den anfänglichen heimlichen Zusammenkünften von den Veranstaltern anders interpretiert.
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.035
    Ort:
    burgenland.at
    Saulus, wie ich ihn hier im Thread nennen will, war von den Römern eingesetzt worden als so etwas wie ein Kommissar oder Agent, und da kann man schon Erscheinungen haben, wenn man sich in spirituelle Kreise einschleichen möchte, die sehr stark von einem familiären Gefüge geprägt gewesen sind. Oh pardon, das soll natürlich „Infiltration“ heißen.

    Er war also bei den Zusammenkünften der Jünger ein Missionar der sich auf die Lehre des Nazaräners in einem jüdischen Milieu verstanden wissen wollte. Aber sobald eine umgebende Gesellschaft vorwiegend römisch linientreu gewesen ist, da konnten sich die Teilnehmer der neuen Religion auf diesen Saulus berufen, und so ist man mühelos durch alle Absperrungen gekommen.

    Er hat damit eine solche Bedeutung in der Öffentlichkeit unter Menschen erlangt, der Saulus, die er zuvor nie gekannt hatte und er gefiel sich in dieser Aufgabe so sehr, dass er sein „Betätigungsfeld“ immer mehr ausdehnte und nie enden lassen wollte. Darum war er aus seiner Sicht ganz einfach mehr als nur ein gewöhnlicher Apostel und mit dieser seiner Meinung hat er auch nie hinterm Berg gehalten.

    Inhaltlich müssen wir, ob mit Argwohn oder Zustimmung, eingestehen, dass ein Mensch der von der Lehre des Nazaräners nur eben so berührt worden ist wie von einem Lufthauch im Spätsommer eines 26jährigen, seine persönlichen Werte und Wunschvorstellungen einbringen konnte, ohne davor wie in einer Gehirnwäsche von einer jenseitigen Information berieselt worden zu sein.

    Dadurch hatte er tatsächlich die besten Voraussetzungen mit den Wertvorstellungen der breiten Masse konform zu gehen, die konnten gegenseitig reflektieren und sie taten es auch wie wir in der weiteren Folge feststellen.

    Wir können deshalb davon sprechen, dass sich das Papsttum wie wir es heute kennen eigentlich auf einen spionierenden Saulus zurückführen lässt.
    Wer eine andere Meinung haben möchte, der wird sofort in militante Geiselhaft genommen und verhört bis er sich nicht mehr rührt. Seine uns noch geheimen Berichte sollen auch als Grundlage für die römische kaiserliche Planung gedient haben um eine neue Gesellschaftsordnung zu gestallten, denn das was einmal funktionierte könne doch weiterhin verwendet werden …

    Persönlich dürfte ihm ein Ausgedinge wie einem Soldaten in Korinth in Aussicht gestellt worden sein, das nach seiner persönlichen Beschreibung in Spanien sein sollte, dort wollte er sich auch finden lassen.

    Aber leider war wieder einmal die römische Staatskasse knapp geworden,
    und wie wir wissen hat man sich diese Idee in Rom dramatisch eingespart.

    Auch das war die andere Seite der Lösungsmöglichkeiten,
    oder wie man eben mit Verrätern so umgegangen ist.

    Nicht auszudenken wenn ein solches Verhalten allgemein Schule macht – ist es nicht so?
    Die religiöse Anerkennung war auf diese Weise sichergestellt,
    ob wir uns auf den Kopf stellen oder auch nicht.

    Den möchte ich sehen der einen Saulus als Paulus anbeten und um Hilfe anflehen will, wenn er bis ins hohe Greisenalter noch immer in spanischen Orangenhainen „missioniert“ hätte …


    und ein :weihna1


    Ach ja, und schwul ist Saulus auch gewesen,
    vor seiner körperlichen und geistigen Verwesung.
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.035
    Ort:
    burgenland.at
    Was verraten worden ist, das kann ich Dir sagen.

    Wie ich schon angedeutet habe war es neben persönlichen familiären Verhältnissen, die eine Aktivität nie enden lassen sollten, auch über den Tod hinaus, eben diese Ereignisse die sich unmittelbar in einer Konstellation ereignet haben, direkt bei einem Vertreter der herrschenden Kaste, also einem Regenten wie einem Priesterkönig, oder der es noch werden sollte.

    So erwähnt Nostradamus nicht selten den Titel „Prinz“ in seinen Centurien.

    Hat sich also ein gesellschaftliches Model von Saulus bewährt, dann haben wir hier noch zusätzlich den Faktor, dass sich eine NTE in Visionen entfalten konnte eben in einer solchen hochrangigen Person. Aus der Sicht von Kaisern, Königen und anderen Edelmännern bedeutet das: er war/ist einer von uns. Ein Umstand von dem man gerne eine Legitimation von aller höchster Stelle ableiten wollte für Regenten. Denn wenn es Gott gibt, wenn es einen Gott tatsächlich geben sollte, dann habe er hier eine Bewertung vorgenommen, es solle eine Ordnung gefälligst von obern nach unten vor sich gehen. War eine solche gewünschte Bestätigung nicht ausschließlich hier bei den Königen zu finden, dann war es zumindest die Garantie, dass es hier keine Ausnahme sein sollte. Was will man mehr? Vielleicht noch die Zusage im höchsten Rang wäre die kräftigste Darstellung dieser spirituellen Entfaltung?

    In den Anfängen ist es bestimmt darum gegangen wie hoch man untereinander diesen besonderen Wert einordnen könne, und ob andere handelnde Personen mehr zu sagen hätten, ob man diesen Nazaräner vielleicht ein wenig abwerten könne.

    Hier ist das 14. Kapitel von Johannes heranzuziehen, in dem sich der Verfasser bemüht davon zu sprechen, dass der Nazaräner zum Vater gehen werde, um Zimmer, Wohnungen und Häuser bereitzustellen. Er verwendet erneut eine Formulierung in der die zukünftige Handlung in seiner Person schon in der Vergangenheit die Verwirklichung gefunden hat. Eine Bestätigung also, auf Grund dessen man davon ausgehen könne, es wird auch zukünftig so sein, im Charakter oder auch in tatsächlichen Aktivitäten.

    Ganz anders dagegen bei Saulus als Paulus, der davon schreibt in einem seiner Briefe nichts genommen zu haben von einer Gemeinde für seinen eigenen Bedarf, und da ist noch keine Rede von der Vorsorge für andere aus seinem persönlichen Verhalten.


    und ein :winken5:
     
  5. Fee777

    Fee777 Sehr aktives Mitglied

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    30. April 2010
    Beiträge:
    5.263
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    Avalon
    Dies finde ich besonders bemerkenswert...

    winke...die Fee:)
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    22. August 2008
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    6.536
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    Die Rolle Paulus sehe ich anders, denn ohne ihn währe das Christentum mit dem Ende der Judenchristen verbunden gewesen. Paulus hatte auch nichts mit der Begründung des Papsttums zu tun. Das päpstliche Primat steht im Widerspruch zu den Vorstellungen der Urchristen und ist erst ab dem 3. Jahrhundert entstanden.

    Ich denke auch, daß die direkte Lehre Jesus immer das Scheitern in sich trägt und auf Dauer nicht gelebt werden kann. Was bleibt, wird immer mit Kompromissen verbunden sein.

    Merlin
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.035
    Ort:
    burgenland.at
    In der Liste der Päpste finden wir mit Mercurius, oder Johannes II,
    den ersten Papst, der seinen Namen geändert hatte nach seiner Wahl, 533.
    So wie etwa Saulus zu Paulus.

    Und vielleicht liegst Du richtig, Druide Merlin,
    wenn Du meinst man könne ein Christentum nicht leben – man muss es wohl sterben. ;)

    In der Hauptperson des Nazaräners waren es nicht wenige dramatische Ereignisse die sowohl seine eigene Seele als auch die einwirkenden externen seelischen Elemente nicht wenig beeinflusst haben. Dabei gilt wohl, je näher eine Seele bei einem Körper – ob jüdisch oder nicht – umso lebensbezogener versorgend von der körperlichen Energie abhängig wird sich hier die Verhaltensweise ausrichten. Was soviel bedeutet wie die Seele des Nazaräners war sehr wohl an einem langen Erdenleben interessiert und er sollte in seinem Leben mit gleichartigen Menschen kommunizieren.

    Beachte dazu auch meine seelischen Wahrnehmungen im Vorfeld des verheerenden Tsunami im Pazifischen Ozean, als vergleichende Ergänzung.

    Erst danach sieht es so aus wie es ist, nämlich sein Tod war vorhergesagt, aus seelischen Elementen die weit unabhängiger von einer körperlichen Energieversorgung agieren konnten und kein wenn und aber gelten lassen. Ergänzend bekommt ein Petrus erst danach durch ein solches aufwühlendes Ereignis seine kommunikativen Visionen, die möchte er auch als solche ausweisen, kann sich aber nicht durchringen sie als göttlich zu deklarieren, denn zu tief sitzt der Schmerz über die Situation den Freund mit seinem Verlangen allein gelassen zu haben, und wenn möglich in einem Jenseits, sollte das nachgeholt werden. Obwohl diese seine Entwicklung ebenso aus jenen höheren Wahrnehmungsebenen stammt.

    Wenn Petrus das seinem Jesus zusprach,
    von dem eben erfahren hatte, dann ist das seine Sache.

    Wie von selbst tritt dieser alleingelassene Plan B in Aktion. Daran hat man sich geklammert, und er musste sich auch mit Kritik auseinandersetzten. Nicht allein in unseren Tagen wird gefragt wo denn nun der Bruder Judas geblieben wäre? Sondern schon damals hat Philippus in der Apostelgeschichte sich danach erkundigt, wie es denn nun sei mit dem Verbleib von Jakobus – als Petrus gerade erst aus dem Gefängnis entkommen war.

    Der war nämlich exakt zwischen dem Nazaräner und dem Petrus eingereiht,
    was die Vorherrschaft in der Gemeinschaft betraf,
    und er war soeben verstorben, also als Verbrecher hingerichtet worden.

    So wie es damals gewesen ist und teilweise auch noch heute ist,
    war es wohl davon abhängig ob man nur in Todesgefahr gewesen ist,
    oder ob da vielleicht schon eine Nahtoderfahrung sich ereignet hatte?

    Davon ist Saulus abhängig gewesen – egal was er getan hat, oder tun wollte.

    Viele Möglichkeiten waren es nicht,
    wie man beim langen und hochgewachsenen Partner vom Apostel Andreas,
    dem Jakobus, sehen kann.

    Jaja, die Söhne des Zebedäus,
    Josef, Judas und Jakobus.

    Seelig wer reich geheiratet hat und keine Morgengabe gegeben,
    sondern eine Mitgift erhielt aus der Familie seiner Gattin.

    So gesehen war die Finanzierung der neuen Gemeinde durch Saulus,
    mit Geldern aus der römischen Staatskasse ein ganz übliches Vorgehen.

    Die eine Seite hat es befürwortet, die andere abgelehnt, in der Welt.
    Es geht und ging
    doch immer nur um die seelenleere Sache Geld,
    diesem Ding.




    und ein :weihna2
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Nur einige in diesem Forum werden meiner Meinung zustimmen können, wenn ich sage:

    „Wer eine Frau dem Mann gleich stellt,
    oder sogar noch die Frau über dem Mann setzt,
    damit sie über ihn Macht habe,
    der missachtet die Gewalt des Geldes,
    macht daraus nur eine Sache,
    und er ehrt auch den nicht der das Geld gibt.“


    Wenn also die heilige Jungfrau Maria nicht mehr die Göttin Artemis besiegen kann,
    keine schnellen Wunder der Genesung unter den Menschen zur Verfügung stehen,
    weil die doch nicht gegeben werden, sondern aus den Betroffenen heraus wirken sollten.
    Dann bleibt vielleicht noch ein Mittel damit man andere Menschen von sich abhängig machen kann,
    und das wäre eben das liebe alte gute Geld.

    So gesehen, hat nun ein Saulus Kapital aus der römischen Kasse bekommen um seine Vorhaben in den urchristlichen Reihen voranzutreiben. Dann hat er freilich kein Geld genommen, war nicht abhängig vom Almosen aus den untergeordneten jüdischen Herrschaftsreihen rund um den Sanhedrin, sondern konnte machen was er für gut und richtig hielt, und darüber hinaus selbst jene unterstützen die er fördern wollte, auch materiell.

    Aus seiner Sicht hat er nicht genommen, sondern sich selbst als Mäzen aufgeführt.

    Eingereiht in die Formel des Verrates, für den man Bezahlung bekommt bedeutet das:
    Er, der Saulus, hat das Urchristentum an die Römer ausgeliefert,
    und dafür nicht nur einmal einen Geldbetrag erhalten.

    Die moralische Seite der Römer ist nicht schwer zu verstehen, denn sie haben damals nach eingehenden Ermittlungen einige Verbrecher hingerichtet wie sie meinten, etwa Andreas oder Jakobus, und einen unkontrollierbaren Stephanus. Als Motivation in die richtige Richtung und nicht nur eine abstrakte tugendhafte Unterstützung sollte hier in Form von Geldmitteln bestens greifen, wie man es immer nach dem Motto von “Brot und Spiele“ gewohnt war.

    Die alte Prophetie: „Der Verräter hat bereits seine Ferse gegen mich erhoben.“
    Sie reimt sich hier vortrefflich auf einen Kaiser jener Tage, Caligula.

    Ob ich mich selbst nun als „Ceigabid“ benennen wollte?

    Was will´st? Ist eh´ noch christlicher als der Papst!



    und ein :lachen:
     
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