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nochmals zum Loslassen...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von sesto sento, 2. Juli 2006.

  1. sesto sento

    sesto sento Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
    87
    Ort:
    Zürich, Schweiz
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    Ich weiss, dass hier schon jede Menge über dieses Thema diskutiert wurde, ich wollte hier aber kurz nachfragen, ob jemand gewisse Spiele kennt, um das Loslassen zu fördern?
    Ich hab letzthin bei einem Therapeuten gesehen, wie er mit jemandem so ein Kartenspiel spielte, da musste man sich irgendwie in gewisse Rollen reingeben und so. Hab den Namen des Spiels leider nicht mitbekommen, aber es hilft anscheinend mit diesem Thema umgehen zu lernen. :confused:

    Gibt es sonst irgendwelche (Meditations-)Techniken?

    sorry, für das xte Mal dieses Themas,
    ganz liebe Grüsse
     
  2. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    weshalb soll ich los lassen, was ich für mich brauche ??? :confused: :)

    los lassen kann und will ich, was ich nicht als zu mir gehörig empfinde. was mir und meinen bedürfnissen nicht gut tut.

    wenn ich erkenne, wo ich mir beim festhalten schade...
    ...und was ich durch fest halten erzwingen will, weil unbedingt brauche...

    dann kann ich unnötiges und mir schädliche besser ab fallen lassen....und mir das andere genauer anschauen, was der kern darin ist für mich.

    dann lasse ich diese methode los, um mit einer anderen doch zum kern für mich zu kommen.
    aber ich lasse nicht vom kern los, wenn er mir wichtig ist.
    kern = gefühl von...(selbst) liebe, sicherheit bezüglich..., das gefühl, mich geborgen zu fühlen,...
    neue funktionierende wege machen andere un-nötig (und da ich dann ausser not bin, kann ich ab diesem augenblick auch anderen mehr freiheiten diesbezüglich zubilligen, gut lassen).

    das ist meine methode dazu.


    :) Jo
     
  3. Lionéz

    Lionéz Guest

    Das Loslassen, ja ... :)

    Man kann meines Erachtens nichts willentlich loslassen. Denn sobald man sich bewußt mit dem, was man nicht mehr haben/sein möchte, beschäftigt, ist man mittendrin oder dabei.

    Dinge ändern sich, während man geht, von ganz allein. Am besten beschäftigt man sich mit mehreren Sachen gleichzeitig, hat also "mehrere Eisen im Feuer des Bewußtseins" oder dessen, was man erreichen möchte. Klappt das eine nicht, ist das dann nur halb so schlimm und man wendet sich eben erst mal etwas anderem zu.

    Ich denke, dieses tausendfach propagierte "Loslassen" ist eine Illusion, mit der man sich nur unnötig unter Druck setzt.
    So könnte ich es mir vielleicht vorstellen: Das Los, das Schicksal einfach sein lassen, wie es ist. Shit happens ... und rückgängig machen kann man Geschehenes oder bestimmte Gefühle nicht.
    Stattdessen: Etwas Neues/Anderes erschaffen. Sich also auf das konzentrieren, was man lieber wäre/hätte. Was einem gut tut, Spaß macht, sich gut anfühlt. Erstens fließt dort die Energie oder die Schaffenskraft leichter und motivierter hin, und zweitens vergißt man dann während des Entstehens und Gehens ganz schnell, was eigentlich mal nicht stimmte. ;)
     
  4. sesto sento

    sesto sento Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
    87
    Ort:
    Zürich, Schweiz
    Danke für eure Antworten erstmals,

    @Javannah:
    Ich will ja nicht etwas loslassen, was mir gut tut, aber ich hatte z.B. ziemliche Essstöungen, welche ich durch das Loslassen gewisser Gefühle (welche ich mir vom Essen versprach, aber halt nicht wirklich bekam) bessern konnte. Es gibt gewisse Dinge, die will ich nicht akzeptieren, und damit das geschieht muss ich von gewisse Erwartungen/Vorstellungen loslassen können. Ich rede hier nicht vom verdrängen oder wegschieben.

    Mein Problem ist ja, dass ich so ein Mensch bin, der halt alles auf das Ziel hin macht, da verlier ich mich schnell und hafte mich dann an gewisse Dinge. Mir tut es gut wenn ich etwas tu, ohne auf das Produkt zu achten (die indische Philosophie gefällt mir da sehr). Ich verliere mich sonst sehr schnell, ich kann mich manchmal einfach nicht gewissen Dingen hingeben... deshalb versuche ich das "Loslassen" ein wenig zu lernen. Es muss ja nicht eine Art Formel oder so sein, welche überall funktioniert, aber gewisse Dinge könnte ich wirklich langsam gehen lassen (aber nicht wegschieben!).
    Ich hoffe du verstehst so in etwa was ich meine. :)

    liebe Grüsse
     
  5. wildlifesara

    wildlifesara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.100
    Ort:
    Da wo ich mich am wohlsten fühle, in mir! :o)
    Meine Erfahrung mit dem Thema ist einfach annehmen und nicht versuchen es krampfhaft los zu werden....;)
    Einfach Empfindungen, Gefühle oder Gedanken annehmen und zulassen..versuchen sie zu verarbeiten und zu verstehen oder einfach lassen wie sie sind...hat mir bis jetzt jedenfalls am besten geholfen..braucht zwar etwas Zeit....aber danach geht es dir wieder besser.

    Meditieren kannst du deswegen totzdem um es für dich besser zu verstehen. Technick würde ich sagen ist egal, einfach nur auf dich und dein Problem konzentrieren.

    Liebe Grüße
    Sara
     
  6. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
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    hallo sesto sento !

    da hast du zusammenhänge und gefühle los gelassen, weil sie dir nicht gut tun. ich sag eben "ab fallen lassen"...denn dann brauch ich gar nichts tun...und durch dieses nichts tun fällt es...(fest halten dagegen ist etwas tun...halten wollen).

    erwartungshaltungen/vorstellungen gehören ja meistens zu methoden der umsetzung. wenn ich...dann...
    und hast du erkannt, dass es so nicht zusammengehört, kannst du wieder aus lassen, siehst,..so..geht es nicht.

    das grundbedürfnis (das du dir vergeblich damit erfüllen wolltest) wirst du nicht los gelassen haben, nehm ich an.
    aber jetzt bist du frei für neue wege dazu...die hoffentlich besser funktionieren für dich.

    liebe grüsse !

    Jovannah
     
  7. sesto sento

    sesto sento Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
    87
    Ort:
    Zürich, Schweiz
    Da triffst du genau den Punkt, da kommt einerseits diese Einsicht, dass es bessere Wege gibt, und andererseits die Gewohnheit, die Angst vor Veränderung. Ich versuche viel darüber nachzudenken und meinen Willen zu stärken, da ich manchmal sehe wie verzweifelt ich versuche etwas anders zu machen, aber doch in die Gewohnheit zurückfalle. Da scheitere ich halt immer wieder... vorallem bei stark verwurzelten Dingen.

    auch liebe Grüsse!
     
  8. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

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    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    hm...willen, klingt irgendwie nach anstrengung in dem fall. anstrengung ohne spass dabei.
    ich habe bisher gelesen, essen soll manches statt-erfüllen.

    darf ich fragen: was genau ist es, was du für dich verändern willst ?
    und wo-zu ?
     
  9. sesto sento

    sesto sento Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
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    Ort:
    Zürich, Schweiz
    es sind verschiedene Dinge, welche ich vorhabe zu verändern: Einerseits das mit dem Essen, hab manchmal Essanfälle, aber nicht mehr so schlimm wie früher. Es geht einfach darum einer gewisse Vorstellung nachzugehen (z.B. Chips essen & Fernsehen), manchmal kann ich einfach nicht davon lassen. Dann habe ich zum Teil auch Erwartungen andern gegenüber, ich warte nur darauf, dass diese Person dann das ensprechende sagt... alles andere verliert dabei an Bedeutung. Es gibt noch weitere Situationen, haben aber alle mit Erwartungen an etwas oder jemanden zu tun...
    Mich stört es einfach, dass ich so bin... ist ja nicht so schlimm, wenn es nicht zu häufig vorkommt, jeder isst gerne und hat auch Erwartungen an andere, aber manchmal ist es ein Bisschen zuviel und ich kann dann einfach nicht davon lassen. Dazu bin ich schon lange genug so.

    In letzter Zeit mehren sich auch bestimmte Träume, alle ähnliche Art. Zum Beispiel: Ich muss unbedingt wegreisen, sammle aber vorher noch alle meine Bücher zusammen. Leider sind es ziemlich viele Bücher und ich kann nicht davon lassen, noch in jedes Buch hineinzuschaune, bevor ich es einpacke. Mit jedem Buch steigt dann der Stress wegen der Reise. In einem anderen Traum waren es Spiele und in nochmal einem anderen Essen, insofern ich mich noch erinnern kann.
    Ich denke die Aussage der Träume sind mehr oder weniger klar: Ich will einfach gewisse Erlebnisse/Gefühle, welche ich hatte, nicht loslassen und sie immer wieder haben.

    Ich will mich endlich verändern. :)
    Ansatzweise gehts ja, aber ich falle doch immer wieder ins Alte zurück.

    liebe Grüsse
     
  10. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

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    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
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    wenn ich so "frech" sein darf...

    welches bedürfnis würde denn aus dir auf tauchen, wenn du es nicht runter drücken würdest ?
     
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