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Ideen, wie Sie einfacher loslassen können (Teil 1)

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Nessy, 19. Juni 2004.

  1. Nessy

    Nessy Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2004
    Beiträge:
    86
    Ort:
    NRW
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    Hallo ihr lieben,
    ich habe im Internet dieses gefunden ;)

    Also, wie kann man einfacher loslassen?
    1. Durch Entspannung - indem man sich entspannt!! Yoga, Autogenes Training, Medidation, was immer. Lockert auf, macht frisch, bringt einen auf den Boden zurück.

    Man lernt zu sehen, welche die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind und welche schlußendlich keinen Einfluss auf das Leben haben (zb alltägliche Kleinigkeiten, über die man sich normalerweise maßlos ärgern könnte).
    2. Mit der Mülleimer-Methode - Wenn ich etwas loslassen oder auch loswerden möchte, dann benutze ich oft die "Mülleimer"-Methode. Ich gehe an einem Mülleimer vorbei und stelle mir vor, wie ich die Sache da reinwerfe. Das klappt nicht immer, und braucht auch ein wenig Übung, aber zumindest mit dem Stress des Arbeitstages klappt das in letzter Zeit ganz gut.

    Oft hilft es mir auch, Dinge aufzuschreiben, die mich belasten. Wenn ich etwas aufschreibe, nehme ich es dabei aus meinem Kopf heraus. Naja, so mehr oder weniger. ;-)
    3. Hier und Jetzt - Mein Tip zum Loslassen ist einfach die Konzentration auf das HIER und JETZT. Einfach ? Na ja! Ich habe festgestellt es hilft. Aber einfach finde ich es noch nicht.
    4. Durch Dankbarkeit - Loslassen könnte so gehen: Frieden machen, mit dem was man ist und was man hat.
    Das Rezept: Abends kurz vor dem Einschlafen eine Mini-Mediation zur Dankbarkeit. Ich mache mir bewußt, dass ich dankbar für z. B. meine Gesundheit bin, aber auch für den leckeren Erdbeernachtisch oder die Schuhe, die ich mir gestern gekauft habe.
    Dankbar und zufrieden einschlafen, am nächsten Morgen ebenso aufwachen.
    5. Indem Sie Vertrauen visualisieren - Als kleines Hilfsmittel stelle ich mir dann Bilder vor, mit viel Sonne, was für mich Leichtigkeit betrifft und einer gewissen "Ergebenheit", dass die Dinge so geschehen, wie sie geschehen sollen
    6. Indem Sie Vertrauen haben - Die besten Erfahrungen habe ich gemacht, wenn ich Vertrauen in eine Sache setze, überhaupt nicht bezweifle, dass es so kommt, wie ich es mir wünsche. Vertrauen darauf, dass das Problem oder die Sache sich so wendet, wie es für mich zum Besten ist. Nicht immer, aber sehr oft hab ich damit Freude gehabt, etwas erzwingen wollen, verschärft das Problem nur.
    7. Mit der Luftballon-Vorstellung: - Man kann zum Thema Loslassen zum Beispiel einen Luftballon nehmen, in den man alles reinprojeziert, was man loslassen möchte. (zB den Ex-Partner)Dann läßt man den Luftballon fliegen. Mit so einer Art Symbol kann das mentale Loslassen Gestalt annehmen und leichter fallen.
    8. Durch Relativieren - Ich frage mich: Wie wichtig ist das Ganze?

    In dem Moment, in dem ich mir diese Frage bewusst stelle, wird mir auch schon klar, dass es wirklich wichtigere Dinge auf der Welt gibt. Und dann kann ich auch schon ein bisschen loslassen. Außerdem klappt es bei mir mit dem Loslassen immer dann am besten, wenn ich mir selbst damit keinen Stress mache. Wenn ich nämlich immer nur daran denke, dass ich diese Sache oder diesen Menschen loslassen muss, kann ich weder die Sache oder den Menschen loslassen noch den Gedanken an das Loslassen selbst. Ich sage mir also, dass es mir ziemlich egal ist, ob mir dieses Loslassen gelingt oder nicht und wende mich in Gedanken einem anderen Thema zu. Anfangs kehren meine Gedanken noch mal wieder zu dem loszulassenen Thema zurück, aber je lockerer ich diese "Rückfälle" nehme, desto besser funktioniert es mit dem endgültigen Loslassen.

    Bei mir funktionieren fast alle Veränderungen so: nicht auf die Veränderung fixieren, sondern einfach die Zeit für sich arbeiten lassen.
    9. Mit einem Ritual - Einfach das, was man gerne loslassen möchte, ganz genau aufschreiben und das Blatt dann im Rahmen einer kleinen Zeremonie mit einem Glas Sekt für immer verabschieden. Das Blatt Papier mit dem Text über das, was ich loslassen möchte, während der Abschiedszeremonie verbrennen.
    10. Durch einen Brief - Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man jemanden besser loslassen kann, wenn man ihm/ihr einen Abschiedsbrief schreibt. Und zwar sollte es nicht ein "gemeiner" Brief sein, wenngleich schon die Wahrheit geschrieben werden sollte, sondern ein Brief, in dem man sich auch bedankt für die schönen Zeiten und für all das was man in dieser Zeit lernen durfte. Und dann kommt es auf jeden Einzelnen an, ob er den Brief tatsächlich an den Adressaten abschickt, oder an eine "unechte" Adresse. Ich glaube es ist im Grunde genommen auch gleichgültig - wichtig ist, dass man sich das alles von der Seele geschrieben hat und mit den neuen positiven Gedanken versucht endlich loszulassen. Und das kann man am Besten, ein kleines Ritual daraus macht den Brief in einen Briefkasten zu werfen. Nämlich die Handlung ganz bewußt auf einen zukommen lassen, in dem man den Brief ganz langsam zum Briefschlitz schiebt und den Moment, in dem der Brief aus meiner Hand in die Briefkasten gleitet, als DAS Loslassen empfindet.
    11. Mit einer Abschieds-Visualisierung - Wenn ich einen Menschen, speziell einen Ex-Partner, loslassen möchte, stelle ich mir vor, dass wir beide an einem kleine, sehr schönen Hafen stehen. Es ist morgens, Sonnenaufgang zu einem traumhaften Tag. Mein Schiff liegt abfahrbereit am Ufer. Ich verabschiede mich vom anderen, danke ihm für die gemeinsame Zeit und wünsche ihm alles Gute. Dann gehe ich an Bord, und das Schiff fährt in den Sonnenaufgang. Ich stehe ganz vorne, sehe nicht zurück, und hinter mir bleibt der andere zurück, wird immer kleiner. Ich stelle mir vor, dass ein neuer, schöner Platz mit neuen, interessanten Menschen auf mich wartet. Diesen \"Film\" wiederhole ich so oft, wie ich es brauche. Wichtig ist, dass ich gehe, ohne schlechte Gefühle, und mich auf das Neue freue!
    12. Indem Sie sich grenzenlose Liebe vorstellen - Zum besseren Loslassen stelle ich mir ein ganz grosses Herz vor, schön rot, so weich wie eine Matraze, da kann man alles abladen, bis es darinnen versinkt... Und das grosse Herz symbolisiert dann so etwas wie "Grenzenlose, ewige Liebe", aus deren Sehnsuchtskraft wir alle schöpfen, und die uns besser versteht als uns selbst und die uns alle wunderbar mütterlich trösten will. Dann wird alles gut, das Herz findet seine Ruhe wieder.
    13. Indem Sie sich auf das Neue konzentrieren - Wenn ich etwas loslassen möchte, stelle ich mir eher die Frage, was möchte ich, das in mein Leben kommt. Und es darf nichts mit dem zu tun hat, was ich loslassen möchte.

    Wenn ich dann das Neue definiert habe, konzentriere ich mich drauf und beschäftige mich damit. Plötzlich stelle ich fest, daß ich das was ich loswerden wollte automatisch losgelassen habe, weil durch das Neue kein Platz mehr dafür war.
    14. Mit einer Kosten / Nutzen-Rechnung - Loslassen kann ich ohne Groll, wenn ich eine Art Kosten/Nutzen-Rechnung aufgemacht habe.
    Ich frage mich, was bekommst du, und zwar wirklich und nicht nur Wunschdenken, wenn du weiter am Ball bleibst oder dich sogar verbeißt? Was mußt Du dafür bezahlen? Schlaflosigkeit oder Verschwendung von Zeit für Nachdenken über Problemlösungen - die Du anders wo auch einsetzen könntest-, Gefühle der Überforderung etc.

    Dieselben Überlegungen stelle ich an für das Loslassen/Aufhören. Was bekomme ich - das ist natürlich ebenfalls Fiktion, was bezahle ich wirklich?

    Es entsteht für mich dann ein Bild auf der Soll und Haben Seite und eine Entscheidung - so oder so - ist dann mit der nötigen Motivation versehen, daß es "wie geschmiert" geht.

    Loslassen ohne Bauchschmerzen funktioniert nur freiwillig und mit Einsicht in die Notwendigkeit. Werde ich durch äußere Umstände gezwungen, geht es mir schlecht, wenn ich loslassen muß, also nicht wirklich will und mein Verstand keine Einsicht hat.
    15. Indem Sie die Lücke füllen - Die Sache mit dem Loslassen ist wirklich so ein Thema...so wie das Beispiel: Denken Sie jetzt nicht an rosa Elefanten. Wenn man an das denkt, was man loslassen will, klappt es nicht. Also: Ich habe herausgefunden, dass man sich abwenden muß von z. B. einer Person, und sich mehr um sich selbst kümmern muß. In der Praxis sieht das dann so aus, dass man viel mit Freunden unternimmt oder auch neue Leute kennenlernt....oder auch einfach nur für sich ist...einfach auf die innere Stimme hört und sich selbst etwas Gutes tut. Irgendwann wird man feststellen, daß dieser Mensch (meistens ist es ja eine Person, die man nicht loslassen will)einem gar nicht mehr fehlt. Man hat die Lücke, die entstanden ist, ausgefüllt. Klingt einfach, ist es zum Teil auch. Es hat auch viel damit zu tun, Zustände zu akzeptieren, anzunehmen. Je früher man das tut, umso besser ist es für einen. Eine Situation ist wie sie ist. Wenn ein Mensch, für den man etwas empfindet sich von einem abwendet, weil er keine Partnerschaft eingehen will, dann ist das eben so. Genau diese Situation habe ich kürzlich erlebt und habe zum Glück durch viel Nachdenken früh genug losgelassen und es akzeptiert. Ich habe daduch verhindert, mich nicht noch tiefer zu verstricken, bzw. Gefühle zu entwickeln, die es mir später noch schwerer gemacht hätten, ihn loszulassen.
    16. Durch Annehmen - Jedem Loslassen muss ein Annehmen vorausgehen. Dieses Annehmen findet im Herzen statt. Im Kopf zeigt es wenig Resultat. D.h. der Kopf kann analysieren und erkennen, doch nur das Herz kann annehmen und integrieren. Annehmen heißt diesen ungeliebten, oftmals verdrängten Anteil von mir ins Herz bringen, so dass Integration und daraus resutierend Transformation stattfinden kann. So wird gebundene Lebensenergie frei und trägt zur Entfaltung bei.
    17. Indem Sie sich Zeit lassen - Um etwas oder jemanden loszulassen, der dir sehr nahe am Herzen stand braucht es meines erachtens Zeit. Nur Zeit kann Wunden verheilen lassen und nur wen man es abhackt,nicht mehr dauernd an das loslassen denkt, kann man loslassen.
    18. Über einen Buchtipp - um Thema Loslassen kann ich Dir einen sehr guten Buchtipp geben: "Kraft zum Loslassen" von Melody Beattie. Dort gibt es für jeden Tag des Jahres ein kurzen Text, der uns auf uns zurückbesinnt und beim loslassen hilft. Loslassen hat viel, denke ich, mit Glauben und Glauben darauf, daß das richtige geschieht, zu tun. Es ist eins der schwierigsten Dinge im Leben, meiner Meinung nach. In dem Buch geht es um Loslassen von alten Verhaltensweisen, die einem nicht gut tun, von Dingen, Menschen, Beziehungsmustern etc.
    19. Durch eine Vorstellung - Etwas oder jemanden festhalten bedeutet doch, seine gesamte oder wenigstens einen wichtigen Teil der eigenen Lebensenergie in das Thema hinein fließen zu lassen.

    Ich stelle mir dann vor, wie meine Lebensenergie von mir abfließt und konzentriere mich darauf sie wieder in mich hineinzusaugen. Dazu kann man auch die Hand ausstrecken und sich die Energie wie einen Lichtstrahl vorstellen, den man wieder zu sich zurückzieht. Das Gefühl, wieder der Herr über diese Energie zu sein stärkt ich mich und investiere diese zurückgewonnene Energie und Lebenskraft dann direkt in ein für mich angenehmes Thema. Sobald die Energie wieder in die andere Richtung fließen will, wiederhole ich das ganze. ES FUNKTIONIERT.
    20. Indem Sie noch mehr Vertrauen haben - Seit einigen Jahren schon schleppe ich eine Sportverletzung mit mir herum. Mein Physiotherapeut meint nun, dass die Ursache von diesen ganz bestimmten Verspannungen gedanklichen Ursprungs sein könnten. Nämlich Gefühle der "Angst od. Bedenken vor existenziellen Mängeln"! Ich müsse "loslassen" oder genauer "vertrauen haben, dass für mich gesorgt werde"!

    Das hat mich auf folgende Gedanken gebracht: Woran erkenne ich, dass für mich gesorgt wird? Ganz klar: sofort sind mir Ereignisse aus der Vergangenheit in den Sinn gekommen bei denen es mir damals schon durch den Kopf geschossen war "das hätte ich alleine nie geschafft" od. "hier müssen Engel im Spiel gewesen sein - wer sonst weiss über meine Wünsche so genau Bescheid?" od. "meine innere Stimme hat mich rechtzeitig gewarnt - zum Glück!" usw.

    Man glaubt es nicht: seitdem ich mich "ihnen - meinen Engeln" übergeben habe, ihnen völlig vertraue und weiss, dass ich nicht alles wissen muss und alleine regeln muss und für mich zum Besten gesorgt wird, geht es mir täglich besser!!! Jetzt weiss ich was es heisst loszulassen...!
     
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