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Ideen, wie Sie einfacher loslassen können (Teil 2)

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Nessy, 19. Juni 2004.

  1. Nessy

    Nessy Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2004
    Beiträge:
    86
    Ort:
    NRW
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    Hier der zweite Teil!

    21. Durch Vergraben - Bringe deine Sorgen, dunkle, belastende, drückende, Gedanken zu Papier. Verpacke dieses feierlich. Suche einen Ort in der Natur auf der dir etwas besonderes bedeutet. Vergrabe, verbrenne, versenke dein Sorgenbündel feierlich. Mit einem Lächeln, mit Freude, mit einem Urschrei. Freue dich über dein neues Leben. Du fühlt dich frei, unbeschwert, leicht. Lache laut darüber. (Von K. Fauland)
    22. Durch Entspannen und Relativieren - Mein Tipp zum Loslassen: Ich überlege mir in solchen Momenten, was mir w i r k l i c h wichtig ist im Leben. Und ob diese Sache, auf die ich so verkrampft fixiert bin, es wert ist, mir Sorgen zu machen. Am besten kann ich beim Meditieren loslassen. Ich höre immer die gleiche Meditationsmusik, so dass sich bereits beim ersten Ton mein innerer Schalter auf "Entspannen und Loslassen" einstellt. Wenn ich keine Musik hören kann, dann gehe ich in die Natur und suche einen Fluss oder Bach. Das Plätschern des Wassers beruhigt mich. Das Dahinfließen des Wassers erinnert mich, dass ich nichts im Leben festhalten kann. Und noch ein Gedanke geht mir dabei durch den Kopf: das Leben ist permanent im Wandel, ich kann den Lauf der Dinge nicht beeinflussen. Das Wasser fließt, egal ob ich das gut finde oder nicht. Genauso ist es mit dem Leben. (Von Christa)
    23. Durch Annehmen - Ich habe dazu folgendes Bild, das ich einmal irgendwo gelesen habe: Probleme, die einen umgeben und die man gerne loshaben möchte, sind wie Bälle, die am Boden liegen. Man muss sie zuerst an- oder aufnehmen (Mitschuld eingestehen etc.) um sie dann loslassen zu können. Denn nur, was ich wirklich "habe", kann ich auch loslassen! Sonst hat das Problem mich statt umgekehrt. Also an die "richtige Reihenfolge" denken ;-) (Von Steve, ähnlicher Tipp von Herbert)
    24. Durch Beobachten, Aufschreiben, Meditieren - Ich beschäftige mich mit meinen Gedanken oder Sorgen, indem ich sie zuerst beobachte, akzeptiere, und erkenne. Dann schreibe ich sie alle nieder. Später dann fällt es mir leicht, meine Gedanken und Sorgen loszulassen. Wenn ich mir 100% sicher bin, daß ich meine Gedanken bewußt erkannt habe, meditiere ich in aller Ruhe circa 20 Minuten. Nach der Meditation fühle ich mich wohl und kann endlich jetzt loslassen. (Von Mina)
    25. Mit TheWork - Mir persönlich hilft byron katies methode the work ganz prima, um aus bedrückenden gedankengebäuden rauszukommen.das ist sozusagen loslassen ohne loszulassen :). (Von Monika)
    26. Durch 8 Sätze von Judith Jannberg - Zum Thema loslassen fallen mir sofort die Punkte von Judith Jannberg aus ihrem (leider vergriffenen) Buch "Leben lieben - Liebe leben" (S. 145) ein, die ich schon benutzt habe, um mich aus einer Beziehung zu lösen (was dann später auch ermöglichte, sich freundschaftlich auf einer neuen Ebene zu begegnen).
    1. Ich nehme Dir übel, was du mir angetan hast
    2. Ich nehme Dir übel, was Du an mir versäumt hast
    3. Ich habe mich an dir schuldig gemacht
    4. Ich bin dir schuldig geblieben
    5. Ich bin dir dankbar
    6. Ich kann dir anbieten
    7. Ich wünsche mir von dir
    8. Ich brauche von dir
    Man oder frau kann die Punkte für sich alleine beantworten oder im Idealfall darüber mit der anderen Person in ein Gespräch kommen.
    In dem o.g. Buch gibt es noch viele weitere Hinweise, beispielsweise die Auffassung, dass es verschiedene Stadien von Liebe gibt. In einer Trennungssituation schlägt Judith Jannberg vor, die Liebe wieder "zu sich zurückzunehmen". Oder eben gemeinsame Themen wirklich abzuarbeiten, statt "auf"rechnen eher "ab"rechnen. Das heißt die ehemals gemeinsamen Themen (allein oder gemeinsam) so angehen, dass eine Loslösung möglich werden kann. Ein anderes Lieblingsbuch von mir dazu ist "Ich lasse mich finden" von Daan van Kampenhout. Er beschreibt viele Rituale, die dabei helfen können, frei zu werden von alten Bindungen um dann seineN WunschpartnerIn finden zu können.
    Ansonsten finde ich es das Wichtigste, bei sich selber anzukommen, die eigenen Gefühle wirklich wahrzunehmen. Dabei auch bereit sein, durch ein Jammertal zu wandern, um dann wieder frei zu werden für andere Gefühle. Und sich immer auch daran zu erinnern, dass wir meistens eine große Gefühlspalette in uns tragen, beispielsweise neben Verletzung auch Wut und vielleicht auch Freude über Alltäglichkeiten. Oder zu merken, dass meine Sehnsucht auch den Weg weist! Genau hinspüren gibt manchmal auch neue Kraft, nämlich weil ich merke, dass da außer Jammer gleichzeitig auch noch schöne Gefühle möglich sind.
    Ich wünsche allen viel Mut zum Loslassen von Beziehungen und Dingen, die nicht mehr gut tun – und Freude beim Entdecken neuer Freiräume und Möglichkeiten! (Von Ursa)
    27. Mit einer Zeremonie - Ich rufe mir nochmal die Vergangenheit ins Gedächtnis und schließe alle einfachen und schwierigen Momente und Erlebtes in mein Herz ein. Diese Zeremonie feiere ich mit Räucherstäbchen und angezündeter Kerze. Mein Gefühl sollte ganz bei der Sache sein, sich auch dessen bewusst, dass es nun frei wird von Vergangenem. Tränen dürfen fließen, jeder Emotion darf Ausdruck verliehen werden (stampfen, Polster gegen das Bett schlagen, zeichnen, Briefe zerreißen - alles erlaubt!). Wenn ich so weit bin, blase ich die Kerze aus und atme tief neue Lebensfreude ein, mir dessen bewusst, dass ich jetzt wieder in der Gegenwart lebe!!! (Von Florentine)
    28. Indem Sie das Beste für alle wollen - Ich lasse los, indem ich mich bei meinen Wünschen auf den Standpunkt stelle "wenn es für mich und alle Beteiligten das Beste ist". Das beinhaltet mehrere Komponenten:
    a) ich vertraue (gönne es mir), daß genau das Allerbeste für mich eintreten darf,
    b) ich nicht nur an mich, sondern auch an andere denke, die von dem Thema betroffen sind,
    c) es sein kann, das etwas Anderes vielleicht noch viel besser für mich ist.
    All das führt dazu, daß ich mich nicht so sehr an die Erfüllung des Wunsches/Plans etc. klammern muß und macht frei, da bei "Nichterfüllung" es kein Verlust ist, sondern die Bessere Lösung im Sinne des Großen. (Von Katja)
    29. Durch Ehrlichkeit - Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es einfacher ist ehrlich zu sein! Das ist im ersten Moment zwar sehr dart, aber auf langer sich stellt es sich dann als sehr gut raus!

    Ich habe in der letzen Zeit zu einigen Bekannten gesagt, daß alles was sie tun mir weh tut, und das ich die "Freundschaft" jetzt beenden werde. Das war erst sehr hart, aber mir geht es seit dem viel besser!!! ;o))) (Von Matthais)
    30. Indem Sie nicht zu fest zudrücken - Eine netter herr den ich einmal im zug kennen gelernt habe, gab mir folgenden rat, weil er mich so traurig sah:
    "wenn du einen teig in deiner hand hälst und ihn leicht knetest, was kannst du für tolle sachen daraus machen?unglaubliches. wenn du aber fest zudrückst, kommt der teig aus deiner hand raus und du kannst gar nichts mehr tun, alles gerät außer kontrolle."
    ich erinnere mich immer wieder an dieses bild und versuche einfach locker zu bleiben. man kann eh nichts erzwingen. aber es ist nicht immer einfach.
    ich versuche tapfer daran zu glauben, dass auch für mich irgendwann dieses große glück beginnt.(Von Eve)
     
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