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Neoschamanismus Artikel

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Ldzukunft, 24. September 2009.

  1. Ldzukunft

    Ldzukunft Guest

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    ***artikel wegen copyright gelöscht***
     
  2. FayInanna

    FayInanna Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2009
    Beiträge:
    807
    Ort:
    Vorarlberg
    ...nur so weil ich finde das es hier ganz interessant ist auch sowas mal zu berichten...

    die Quelle für den Artikel ist hier zu finden:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/reise/2009/9/20/news-133669711/detail.html

    Wo große Geister heilen

    USA: In Arizona engagieren führende Luxushotels Indianer und ihre Techniken für ihre Spa-Bereiche

    Velia war abends irgendwo von der Straße abgebogen und steuerte den Wagen auf sandiger Piste hinein ins Dunkel. Nach ein paar Meilen stoppt der Wagen. „Wir sind da”, sagt sie knapp. „Jetzt zieh dich aus.” Ungläubig schaue ich sie an. Einfach so? Hier und jetzt?

    Velia schaltet die Scheinwerfer aus. Sterne funkeln, Sand rieselt über meinen Rücken. Rot ist der Wüstensand im Norden Arizonas. Und fein. Sehr fein, wie gemahlen. Mit den Händen schaufelt Velia vom Stamm der Navajo-Indianer kleine Portionen davon auf meinen Körper und verteilt sie auf der Haut – ein Peeling. Es scheuert nicht und fühlt sich angenehm kühl an.

    Sie hat den Platz für die Sandmassage sorgfältig ausgewählt. Kein Busch, kein Strauch, der piekst, verspricht sie. In der Ferne heult ein Kojote. Aber alles okay, kein tierischer Wüstenbewohner lässt sich blicken. Alle Zweifel verschwinden. Oder besser gesagt: sie versanden im nächtlichen Wüstenwind.

    Der Sand enthält Spuren von Eisen, Magnesium und Zink. So wird die Haut gleich mit Mineralstoffen versorgt. Ich kneife die Augen zu, Velia zieht ihre Baseballkappe tiefer ins Gesicht. Dann fährt sie fort, den Sand körperabwärts bis zu meinen Fußzehen und Fingerspitzen zu verteilen. Mit sanftem Druck. Wortlos.

    Velia ist Anfang Vierzig. Sie arbeitet für eine Navajo-Agentur in Page, die neben Sandmassagen auch Schwitzhüttenzeremonien im größten Indianerreservat der USA anbietet. Da sitzt man ziemlich eng zu dritt oder viert in einer niedrigen Hütte, die wie ein Erdhügel aussieht. Heiße Steine bringen einen zum Schwitzen wie in der Sauna – eine alte Tradition der Ureinwohner Nordamerikas zur Reinigung von Körper und Geist.

    Nackt bei Nacht in der endlosen Sand- und Steinwüste Arizonas zu liegen, solch ein rustikales Naturerlebnis trifft vielleicht nicht jedermanns Geschmack.

    Aber es geht auch luxuriöser: Indianisch inspirierte Wellness bieten inzwischen auch einige Luxus-Resorts an, etwa das Sheraton Wild Horse Pass Resort & Spa. Die lehmfarbene 500-Zimmer-Anlage in der Nähe von Phoenix gehört den Pima- und Maricopa Indianern. Sheraton-Besitzer Starwood hat das Management übernommen, befristet bis zum Jahr 2012. Dann will man sich zusammensetzen und weitersehen.

    Über die Gestaltung des Resorts bestimmen die Stammesältesten. So zeigt der Haupteingang nach Osten, entsprechend der alten Tradition die Sonne zu begrüßen. Gemälde an der Decke in der Lobby erzählen die Schöpfungsgeschichte der Indianer, es gibt viele kunstvolle Details wie hölzerne Agaveherzen an den Treppengeländern.

    Indianisch inspiriert ist auch der Aji-Spa. Am Pool steht ein „Olas Ki”, die traditionelle Rundhütte. Dorthin lädt Belen Stoneman, eine Heilerin vom Stamm der Pima, Hotelgäste zum Meditieren ein. Und seit kurzem bietet sie die „Spiritual Healing Massage” an. Belen erzählt, dass die Gäste heute häufiger als früher spirituelle Erlebnisse suchen. „Dabei sind viele lieber im Resort als irgendwo draußen in der Wüste”, sagt sie. Der Spa gebe ihnen „ein sicheres Gefühl”.
    Belen empfängt mich in einem abgedunkelten Raum. Das lange Haar hat die 47-Jährige zu einem Zopf geflochten. Belen nimmt meine Hände, hält sie fest. „My spirit guides…”, flüstert sie. Das dauert ein bisschen. Dann beginnt sie zu massieren, ihre Hände nähern sich meinen Verspan-nungspunkten: „Jeder Körper erzählt mir, was er braucht”, erklärt sie mir später.

    Hals, Schulter und Rücken haben gesprochen, Belen streicht Verspannung und Schmerz sachte über jede einzelne Fingerspitze und Fußzehe nach außen. Belen spricht von Aura und Chakra-Energien, offenbar liegen indianische und fernöstliche Weisheiten nah beieinander.
    Einmal morgens, einmal abends zieht eine Rauchfahne durch den Aji-Spa. Salbeiblätter kokeln dann in einer Muschelschale, die durch alle Räume getragen werden muss. Wer dabei an einen mit Fellen bekleideten Schamanen denkt, liegt allerdings daneben: Ein junger Indianer aus dem Hotelbetrieb erledigt den Job in wenigen Minuten. Trotzdem: Der heilige Rauch, vertreibt im Glauben der Indianer negative Energien.

    Mit Indianer-Folklore hat das Wild Horse Pass Resort wenig am Hut. Jeden Tag treffen hier in der Wüste die Service- und Komfort-Ansprüche der weißen Gäste auf indianische Kultur und Denkweise. „Manchmal ist das ein ziemlicher Spagat”, sagt Ginger Sunbird Martin.

    Die Pima-Indianerin ist im Resort als Kultur-Concierge zuständig für die Begegnungen zwischen Weißen und Ureinwohnern. Dabei entsteht auch Kreatives: So tragen die Löcher der zwei 18-Loch-Golfplätze Namen wie „Der Hund hat Gewichtiges gesprochen”. Weil es an Loch Nummer sechs immer zieht, heißt es eben „Home of the Wind”. Und die Wildpferde, die hier frei durch die Wüste galoppieren, haben sich schon an den Anblick verschlagener Golfbälle gewöhnt.

    Mächtig viel heiliger Rauch weht durch den Boynton-Canyon, etwa 180 Kilometer weiter nördlich bei Sedona. Ein wildromantischer Canyon, bestückt mit imposanten Sandsteinfelsen, die in der Abendsonne glühen. Und es ist ein besonderer Platz auf Erden: Für die Indianer ist der Canyon heilig, und für die spirituellen New Age-Anhänger besitzt er magische Kraftplätze à la Stonehenge. Mitten im Canyon liegt das Enchantment Resort, es zählt zu den Leading Hotels of the World. Drumherum leben Indianer der Stämme Navajo, Hopi und Yavapai-Apachi. Sie kommen in den Boynton-Canyon, um den Geistern Respekt zu erweisen. Und sie kommen ins Luxushotel des Weißen Mannes, zeigen den Gästen wie man trommelt und nehmen sie mit auf Sternenwanderungen. Ein Medizinmann erklärt ihnen die Heilpflanzen und den „Talking Circle”, in dem man zusammen, und jeder reihum eine Geschichte erzählt, die ihn berührt.

    Im Mii amo-Spa des Hotels kann spürt man den Indian Spirit. Früh um acht findet das morgendliche Reinigungs-Ritual mit viel Salbei-Rauch in der Kristall-Grotte statt. Sie ist das Herz der Anlage: ein runder hoher Raum, der Boden mit rötlichem Sand bedeckt. In der Mitte befindet sich ein Kristall auf einem versteinerten Stück Holz.

    Eigens für den Spa hat Bob Bear, ein Ältester vom Stamm der Yavapai-Apachen, die Anwendung „Inner Quest” kreiert. Dabei geht es darum, zu sich selbst zu finden und etwas über die indianische Sicht der Dinge zu erfahren. Bob legt gar nicht selbst Hand an, er hat weiße Spa-Mitarbeiter unterrichtet, und sie entführen die Hotelgäste in die Welt der Zeremonien und Rituale.
    Es beginnt mit Schwitzen. Auf mir liegt eine Wolldecke. Sie ist gelb, rot und erdfarben.

    Während ich nach draußen schaue, direkt auf einen der roten Felsen, entzündet Kim getrocknetes Süßgras, das zu einem Zopf geflochten ist. Mit dem kokelnden Gras in der Hand umrundet sie mich. Sweetgrass ist neben Salbei die zweite wichtige Räucherpflanze der Indianer. Sie wirkt heilend, harmonisierend. Es riecht nach Vanille und frisch gemähtem Gras. Kim verteilt den Rauch mit einer Adlerfeder. Dann ein Schlag: „Tam!”, Kim schlägt die Trommel und öffnet, im Osten beginnend, die vier Richtungen des Medizinrads. Je ein Trommelschlag pro Himmelsrichtung, dabei sagt sie leise: „East is birth, south is child years, west is adult, north is elder wisdom.” Der Lebenszyklus von der Geburt bis zur Weisheit.

    Kaum ist der letzte Trommelschlag verhallt, da rumpelt es im Canyon. Blitze zucken am Himmel, gefolgt von tiefem Donnergrollen. Was hat das nun zu bedeuten? Zürnt der große Manitu? Doch er beruhigt sich rasch, das Gewitter zieht weiter.

    Mollig warm ist es unter der Decke. Kim haucht in ihre Hände, reibt sie gegeneinander und berührt mich. Atem und Berührung stellen die Verbindung zu meiner positiven Energie her, erfahre ich – und bin bereit für eine Massage mit dem Zedern- und Salbeiöl. Kim drückt und knetet an Nacken, Schultern, Knien und Füßen. Auf einige Stellen legt sie dunkle Steine und erklärt: „Steine sind die ältesten Ahnen der Indianer, sie besitzen spirituelle Kraft und Weisheit”.

    Nach einer Weile umrundet mich Kim erneut, dabei schlägt sie rhythmisch die Trommel und schüttelt eine Rassel. In Kopfhöhe dann das Finale: „Tam! Tam! Tam! Tam!” Das Medizinrad ist geschlossen, Kim pflückt die Steine von meinem Körper. Leicht benommen, dabei ganz ruhig, so stehe ich auf. Ich bin geerdet. Und gerade eben war mir, als wehte ein Hauch Indian Spirit vorüber.
     
  3. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2007
    Beiträge:
    4.673
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    Bayern
    Ja mei, hats Buberl net aufpasst, da braucht man sich dann auch net wundern. Den Natives gehts nicht darum, daß man ihr Zeug richtig übernimmt sondern daß es ihr Zeug ist. Mehr als ein Native hat gesagt, daß wir hier unsere eigenen Geister, unsere eigenen Mythen haben. Und eigentlich auch eigene Möglichkeiten, mit ihnen zu arbeiten. Daß man sich bei der Erarbeitung dieses Themas praktisch auch Techniken bedient, die die Natives lehren, ist ja grundsätzlich nicht falsch, ist halt einfacher, nen entsprechenden Skill von Medizinman Peeping Willie zu lernen als monatelang in Antiquariaten oder bei alten Leuten im europäischen Raum nachzuforschen.
    Natürlich gibts dann auch Leute bei uns, die sind so verwirrt, daß sie den Schamanismus, die Geister und alles was so dazugehört komplett in ihr Wunschland verlagern, weil bei uns gibts nur Scharlatane usw. usf. , da da einfach die geistige Potenz fehlt, glauben diese Leute dann auch, daß man Geister nur mit irgendwelchen Meisterpflanzen connecten kann, daß die zwingend dazugehören und so weiter, du kennst das sicher. Im Vergleich zu solchen Clowns lob ich mir dann sogar die Indianerfreaks, für die Schamanismus gleichbedeutend mit Federn, Perlen und Wildleder ist.

    ciao, :blume: Delphinium
     
  4. Ldzukunft

    Ldzukunft Guest


    Also wenn hier einige gerne die europäische Schamanen Kultur lernen wollen gerne. Es gibt keine Variante die unterentwickelter wäre. Alleine wegen der eu Geschichte des Glaubens etc. Antike Methoden kann man weiter entwickeln sehe ich auch so. Persönlich fange ich lieber mit einer besseren Basis an. Aber wenn ihr eso Schamanen Tanten gerne mit Steinzeit Methoden arbeitet…finde ich gut. Ich gehe lieber und lerne was Richtiges.
    Du kannst dann gerne Schamanen Tanz anstatt Tupperware machen, mich interessiert sowas wenig. Sowas ignorantes wie dich trifft man nur hier.

    und jetzt ab auf Ig-liste :lachen:
     
  5. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

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    Manchmal frag ich mich ob du überhaupt selbst kapierst, was du schreibst und ob du dir dessen bewusst bist, daß der Sinngehalt mehr als fragwürdig ist.

    Ha? Wos? ODer meinst du, weil das Christentum die ganzen alten Sachen ausgemerzt hat? Naja, ich kann mir zwar nicht vorstellen, daß du soweit denkst, aber falls doch, stimmt nur bedingt. Das Christentum hat auch vieles adaptiert.

    Welche antiken Methoden? Methoden aus der Antike?

    Allein für diesen Absatz hättest du diverse besondere Preise verdient. Was für eine bessere Basis? :D Bisher besteht deine Basis darin, daß du davon träumst in Südamerika nem Indioschamanen irgenndwas nachzumachen und daß du dir irgendwas eingepiffen hast.

    Ach in dem anderen Forum, in dem du gebannt wurdest, bin ich auch und habe deine grenzwertigen Emissionen lesen müssen. Aber eigentlich warst du da in sehr guter Gesellschaft *g*

    Ich befürchte, du lügst.

    ciao, :sabber: Delphinium, der schon die siamesischen Schamanlinge riecht
     
  6. Ldzukunft

    Ldzukunft Guest

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    :lachen: es ist zu hoch für dich

    Klar haben alles adaptiert und die Hexen Verbrennung war auch nur ein Spass.
    Das redest du dir ein weil du irgendein Problem hast. Ich kann dir nicht helfen aber du solltest vielleicht mal einen therapeuten suchen.


    Ich wurde gebannt? Wo das denn. Wusste ich noch gar nicht :lachen:

    nein, ich klicke auf Beitrag anzeigen... aber nicht mehr lange :banane::lachen:
     
  7. sage

    sage Guest


    ...Du hast es doch gelesen...wenn es hier keine "Indianergesellschaft" gibt, muß man eben die vorhandene Gellschaft umerziehen:lachen:
    Typisch Nu Ätsch Eso-Indianer-Shamans...wenn die es sich in den Kopf setzen, legen die nem Karnickel nen Sattel auf...weil sie es als Pferd haben wollen...



    Sage
     
  8. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Und das nennt sich dann Karnickel-Schamanismus....
     
  9. sage

    sage Guest

    ...und der Spirit von Hattumöhrchen leitet sie auf ihren Reisen...


    Sage
     
  10. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

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    Eher zu flach.

    Du kapierst nicht mal was die Steinzeit ist, von daher ist eine Diskussion über Hexenverfolgung in etwa das gleiche wie die Klospülung betätigen.

    Ich hab nur ein Problem mit der Blödheit anderer Menschen :kiss4:

    Jojo ;)

    Wieso, gehts dann ab nach Peru? :D

    ciao, :sabber: Delphinium
     
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