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Mond Konjunktion Saturn

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Ereschkigal, 20. Juni 2005.

  1. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,

    nachdem ich jetzt so viel in dem Thread Saturn Quadrat AC über Saturn gelesen habe, denke ich über meine Tochter nach. Sie ist sehr auf mich fixiert und ihr fällt es sehr schwer selbstständiger zu werden. Ich überlege welches Verhalten von mir als Mutter ihr helfen kann selbstständiger zu werden und nicht so an meinem Rockzipfel zu hängen.

    Ihr Geburtsdaten sind 20.02.1996 um 13:25 in Bonn.

    Sie hat eine Konjunktion zwischen Mond und Saturn und zwischen Mars und Sonne alles in den Fischen. Wahrscheinlich bringt es mir auch etwas, wenn ich einfach ihre Gefühlslage besser verstehen könnte.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
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  2. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    Hallo Ereschkigal,

    als unselbständig hätte ich deine Tochter beim ersten Blick auf ihr Horoskop nicht angesehen. Denn sie hat die Venus in Widder, und das ist für mich sehr selbstständig, manchmal mit dem Kopf durch die Wand ohne Rücksicht auf Verluste. Es kann allerdings sein, dass sie in ihrem Tatendrang äußerst gebremst wurde, denn sie hat einen Krebs-Aszendenten mit Fische-Betonung.

    Hat sie sich ihre Eltern als Vorbild genommen, könnte es sein, dass sie sich versucht anzupassen, entgegen ihrem eigentlichen Temperament, denn das dürfte sehr wohl vorhanden sein. Ihre Eltern erlebt sie als nicht greifbar, auch wenn sie immer da waren. Sie waren mit sich und ihren Verletzungen beschäftigt. Oder sie erlebte sie als die Helfer, die zwar für andere stets Zeit hatten, jedoch nicht so sehr für ihr eigenes Kind. (Verstehe das jetzt bitte nicht falsch, denn ich schreibe hier von der Sichtweise deiner Tochter.)

    Es gibt im Horoskop auch eine Du-Betonung, da ist man unselbständiger, weil man auf die anderen angewiesen ist.

    Außerdem dürfte sie einen Opa innig lieben. Er ist freiheitsbedürftig, reist evtl. gerne oder ist Jäger. Vielleicht hatte er auch einmal ein Unternehmen und hat es dann wieder verloren. Auf jeden Fall dürfte er in der Familie nicht so gern gesehen sein, weil er einfach anders ist als alle anderen. Er hat einen eigenen Willen, hatte immer Ziele vor Augen, auch wenn diese manchmal zu groß waren.

    Ihre inneren Gefühle haben meiner Meinung nach mit dem Herrscher des 4. hauses, dem Merkur in Wassermann in Haus 8 zu tun. Hier handelt es sich um sehr tiefe Gefühle, die jedoch nicht nach außen gezeigt werden. Aus Angst, die alten Wunden könnten wieder aufbrechen. Auch aus Angst, die anderen könnten sehen wie es ihr geht.

    Liebe Grüße pluto
     

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  3. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

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    bei Köln
    Liebe Pluto,

    es stimmt schon, daß sie sehr sturr ist, aber gleichzeitig braucht sie mich im Hintergrund ständig und wenn ich einmal etwas eigenes mache, dann leidet sie furchtbar. Sie ist mittlerweile 9 und irgendwie nervt es mich wirklich, wenn ich für einen halben Tag mal unterwegs bin und sie dann heult und leidet wie ein Kleinkind.

    Nach den Sommerferien steht eine Klassenfahrt mit der Schule an und das einzige was einfällt damit sie mitfährt, ist anzubieten als Betreuerin mitzufahren. Aber eigentlich will ich nicht mitfahren und hoffe, daß sie alleine mitfährt. Gleichzeitig kann ich es mir nicht vorstellen, da sie schon rotz und Wasser heult wenn ich 3 oder 4 Stunden am Tag nicht da bin und sie von ihrem Bruder und seiner Freundin, die sie beide heiß und innig liebt, bestens betreut ist.

    Wenn irgend welche stressigen Dinge für sie anstehen und sie das Gefühl hat, daß ich nicht für sie da bin, reagiert sie mit Bauchschmerzen und Krankheit. Auf jeden Fall ist sie super sensibel und für mcih als Mutter bringt das oft schwierige Situationen mit sich.

    Es ist aber auch so, daß sie eine ganze Weile braucht, bis sie über ihren Kummer redet. Und oft genug sagt sie überhaupt nicht was los ist. Und mich interessiert eben, ob ein Verhalten von mir ihr mehr Sicherheit geben kann und ihr helfen sich etwas von mir zu lösen.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    dort, wo es schön ist
    Hallo Ereschkigal,

    Frage: Warum hat deine Tochter Angst davor, verlassen zu werden?

    Du scheinst mir ihr einziger Rettungsanker zu sein und es könnte sein, dass sie sich an dich hängt, weil sie von einer (evtl. mehreren) wichtigen Personen verlassen wurde. (sie könnte auch gestorben sein) Und um das auszuschließen, kontrolliert sie ihre Umgebung. Sie möchte einzig dazu gehören und gesehen werden.

    Liebe Grüße pluto
     
  5. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

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    26. Januar 2004
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    bei Köln
    Liebe Pluto,

    die warum Fragen bringen nicht wirklich weiter. Ihr Vater und ich haben uns getrennt, aber sie war schon vorher so. Mittlerweile verweigert sie zum Vater den Kontakt, aber sie macht das und nicht der Vater.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    liebe ereschkigal!

    mein sohn war mit neun ein veritables muttersöhnchen, und ich erinnere mich gut, wie wir ihn nach dem ersten tag eines einwöchigen landaufenthaltes der schule abholten, weil er vor heimweh schier am verzweifeln war.

    zwei jahre später war es überhaupt kein problem mehr, mit der schule 1 schiwoche zu verbringen, und heute ist er mit noch nicht ganz 18 äußerst ungeduldig, wann er endlich in eine WG ziehen kann, und zeigt sich äußerst unabhängig.

    in der "schwarzen pädagogik" war es gang und gäbe, die kinder so früh wie möglich zu entwöhnen... die schäden, die dadurch angerichtet wurden, sind legion. ein kind mit neun jahren darf doch ohne weiteres eine ganz enge mutterbindung haben - und sie wird umso enger sein, je mehr sie (aus den augen des kindes) in frage gestellt erscheint. und sie wird ja spüren, dass du dir von ihr mehr unabhängigkeit wünschst...

    was ist das für ein wunsch? ist es deiner? soll deine tochter da womöglich etwas leben, was du dir für dich gewünscht hättest oder noch wünschst? wieviel projektion steckt in diesem wunsch?

    bauchschmerzen, krankheit... das alles sind symptome des kindes, um sich die zuwendung der mutter zu sichern - geboren vielleicht aus der angst des kindes, die mutterliebe könnte zu fließen aufhören (mond/saturn kann ein indikator dafür sein), geboren vielleicht aber auch aus der bindungsliebe des kindes, das der mutter zeigen möchte: schau, du wirst eh gebraucht...

    und wenn du ihr auf der einen seite vermittelst, dass es dir lieber wäre, wenn sie sich von dir mehr löst, ist es auf der anderen seite nicht verwunderlich, dass sie dir nicht ihr herz ausschüttet und schwer über sich redet... da ist es nicht nur "der" saturn, der sie bindet, sondern da wird die mutter zum saturn, der sich dem freien fluss der gefühle in den weg stellt.

    was sie mit ihrem verhalten wirklich äußert, ist der wunsch nach der unverbrüchlichen sicherheit von mutterliebe. es mag viele systemische zusammenhänge geben, warum es offenbar hindernisse in diesem fluss gibt, das weißt du selbst besser bzw. kennst du die möglichkeiten, mit solchen verstrickungen umzugehen. aus meiner erfahrung mit vielen kindern: der beste boden für ihre unabhängigkeit ist die sicherheit der eltern. rebecca wild vergleicht das mit einem flughafen: von dort startet man am liebsten dann, wenn man weiß, dass man auch wieder sicher landen kann.

    alles liebe, jake
     
  7. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Jake,

    herzlichen Dank für diese Antwort. Irgendwie ist es für mich immer wieder schwierig, da der Wunsch meiner Tochter nach meiner Erreichbarkeit sehr groß ist. Wenn sie weiß, daß ich morgens, wenn sie in der Schule ist, etwas vorhabe, dann wird sie krank mit Bauchschmerzen und geht nicht zur Schule und hat Alpträume. Und das alles weil ich 2 Stunden außer Haus sein könnte und nicht sofort telefonisch erreichbar, falls irgend etwas sein sollte.

    Egal wie langweilig es ist, sie nimmt lieber Langeweile in Kauf als zu Hause mit anderen Bezugspersonen zu sein. sie geht überall mit hin, wo ich hingehe und ist es wirklich ein Drama, wenn das einmal nicht geht.

    Im Kindergarten haben mir die Erzieherinnen schon erzählt, ich würde mich so an mein Kind klammern ... Ich müßte ihr mehr Freiraum gewähren ...

    Es ist ja nicht so, daß ich nicht da sein will, wenn sie mich braucht, aber ich habe nicht das Gefühl, daß sie überhaupt auf die Idee kommt irgendwann mal zu fliegen um in Deinem Beispiel mit dem Flugplatz zu bleiben.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
    PS Danke für das Beispiel mit Deinem Sohn, der auch lange sehr an seiner Mutter gehangen hat.
     
  8. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    dort, wo es schön ist
    Hallo Ereschkigal,

    was du beschreibst klingt so, als ob es mein Mann und seine Eltern wäre. Die Mutter betont heute noch, wie wichtig ihr ihre Freiheit und ihr eigenes Leben ist und wie wenig Interesse sie an ihren Kindern hat. Für meinen Mann ist seine Mutter unerreichbar, sein Vater ebenso, denn der ist schon lange tot. Und genau so, wie sie einst ihrem Kind zu verstehen gab, wie wichtig ihr seine Selbständigkeit ist, und genau so unselbständig ist er geworden.

    Für mich ist das, was du beschreibst, das Dilemma, wenn man Fische-Eltern hat und sich ungeliebt und ungewollt fühlt, weil man nicht ihrem Bild entspricht.

    Liebe Grüße pluto
     
  9. Chochma

    Chochma Mitglied

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    19. Mai 2005
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    154
    Das kann ich nur unterstreeichen. Ich bin zwar kein Fische, aber mein AC ist Fische. Und ich habe mein Ballettunterricht als Kind "geschmissen" (hab mich geweigert hinzugehen, sondern angefangen zu heulen), weil ich Angst hatte, dass meiner Mutter etwas zustößt, während ich im ballett bin und sie mich dann nicht mehr abholen kann.
    Ich muss wohl irgendetwas aufgeschnappt oder gesehen haben. Jedenfalls kam bei mir die Vorstellung hoch (und Fische tagträumen sehr gerne und steigern sich in Dinge hinein), dass ich also im Ballettunterricht bin und meine Mutter durch einen Unfall stirbt. Deswegen wollte ich nicht mehr in Ballett - weil ich nicht wollte, dass sie einen Unfall hat.
    Ich habe mich immer mehr hineingesteigert. Im ähnlichen Alter waren meine Eltern in der Grundschule zum Elterngespräch (Dieser Tag, an dem die Eltern zu den Lehrern gehen können.) Ich habe sie nicht gehen lassen wollen aus Angst, dass ihnen was passiert und sie nicht wieder zurückkommen. Nach 15 Minuten hatte ich dann so viel Panik und einen Heulkrampf, dass ich meine (riesengroße) Schüchternheit sogar überwunden hatte und anrief und meine Eltern völlig hilflos und wohl auch überfordert dann nach Hause kamen.

    Das allerschlimmste, was du machen kannst, ist sie ins "kalte Wasser" zu schmeißen. Natürlich ist es nicht gut, ein Kind zu verhätscheln. Aber man kann ein Extrem nicht mit dem anderen ausgleichen. Statt dessen ergänzen sich die beiden Extreme nur.

    Meine kritsche Phase war mein Grundschulalter. Als ich auf die höhere Schule gegangen bin und mit 11 meine erste Klassenfahrt gemacht habe, ging es besser.

    Wie weit geht denn die Klassenfahrt deiner Tochter? (Wie weit von zu Hause weg?) Ich würde ihr anbieten, immer anrufen zu können, wenn sie Heimweh hat und sie auch sofort abzuholen, wenn sie es will.
    Und vielleicht mit ihr ruhig reden, weshalb sie denn so sich verhält.


    Liebe Grüße :)
    Chochma
     
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  10. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    liebe ereschkigal!

    mal auf den punkt gebracht: du kannst dir nun alle möglichen meinungen und "expertisen" zu dem thema anhören ... bringt das mehr klärung oder mehr verwirrung? und vor allem: wirst du dem verhältnis zwischen dir und deiner tochter mit meinungen gerecht?

    es ist offensichtlich, dass es für dich ein gravierendes thema ist und für deine tochter auch. da sind statt meinungen lösungen gefragt. findest du die im forum? wohl kaum...

    auf die gefahr, penetrant zu wirken und scheinbar immer den gleichen vorschlag zu produzieren: so wie du das schilderst und bei mond/saturn überhaupt kann ich mir kaum ein geeigneteres anliegen für eine familienaufstellung vorstellen. ein präzise fokussierbares thema im kontext familiärer verstrickungen (ich gehe mal davon aus, dass du das verhalten deiner tochter nicht bloß als nervende "charaktereigenschaft" von ihr siehst, sondern schon auch als symptom einer systemisch eingebetteten situation!?) ... da sehe ich gute chancen, eine lösung zu finden, die ein "sich lösen" umfasst.

    alles liebe, jake
     
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