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Mir kommt Alles wie im Traum vor

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von mimi, 14. November 2008.

  1. mimi

    mimi Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Wien
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    Hallo,
    seit einiger Zeit kommen mir im Nachhinein Situationen beinahe wie im Traum vor, d.h. irgendwie so weit entfernt. Das macht mir Angst.

    Das betrifft eigentlich nur mein Zusammensein mit meinem Freund. Egal ob wir etwas miteinander unternehmen oder Intimitäten austauschen, nachher (sprich Stunden später) erscheint es mir so unwirklich, realitätsfern.

    Ich habe Angst, dass wir uns entfremden, dabei ist es super schön wenn wir uns sehen und zusammen sind. Ich kann es teilweise noch immer nicht glauben dass ich einen so lieben Mann kennen gelernt haben.

    Wenn wir zusammen kuscheln, dann will ich ihn gar nicht mehr auslassen und bedaure aufstehen zu müssen. Wir verbrachten ein wunderschönes "Kuschelwochenende", das mir jetzt auch irgendwie so "verschwommen" vorkommt.

    So als passiert das Alles nicht wirklich. Und nur mit ihm zu telefonieren genügt mir nicht, da habe ich nachher immer noch ein ungutes Gefühl, so als wäre irgendwas nicht in Ordnung zwischen uns. Wenn wir uns aber sehen, ist das wieder vorbei.

    Sollten wir uns mal nicht sehen, so wie heute, da wird es sich nicht ausgehen, macht mir das Angst und ich fürchte dass das der Anfang vom Ende ist und es bald aus ist. Ich weiß nicht woher ich diese Befürchtung nehme.

    Das irritiert und ängstigt mich! Ich habe erst seit wenigen Wochen dieses eigenartige Gefühl.

    Gut, Unsicherheit wenn ein Telefonat mal nicht so läuft wie ich es mir vorgestellt hatte, war immer schon vorhanden. Da war ich nachher oft unzufrieden und unglücklich. Ich will immer sowiel und erwarte auch viel zuviel.

    Aber wenn ich z.B. an heute Früh zurück denke, dann kommt es mir so vor als wäre das nicht passiert oder ich kann es mir gar nicht so richtig vorstellen. Es kommt mir vor als würde ich mir einen Fremden vorstellen.

    Was ist bloß los mit mir?
     
  2. Silverhawk

    Silverhawk Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2008
    Beiträge:
    1.597
    Ort:
    VL
    Hallo,


    Es kommt es mir so vor das du mal was sehr schlimmes Schlimmes in der Vergangenheit erlebt hast und dadurch eine Vergangenheitsunterdrückung über diese Sache getan hat. Wie es scheint unterdrückt es auch deine anderen und schönen Erlebnisse.

    Andererseits ist da auch trotzdem immer noch eine sehr grosse Angst in dir, die befürchtet das sich sowas wiederholt.

    Es ist nur eine Annahme jetzt von mir gewesen, ich empfehle dir jedoch mit deinen Partner ausführlich darüber zu sprechen.
    Und bei Bedarf profisionelle Hilfe aufsuchen.

    Wie du dich auch entscheidest, ich wünsche dir alles Gute und verlier nie den Glauben an dir selbst.


    LG
     
  3. mimi

    mimi Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Wien
    Hallo,
    ich kann mich an nichts Schlimmes erinnern, muss in einem anderen Leben gewesen sein. Ich war 15 Jahre mit meinem Exmann zusammen, da gab es nichts Aufregendes, wir lebten uns auseinander. Er sagte mir von heute auf morgen dass er mich verlassen wird. Ich hatte sowas von KEINE Ahnung und war natürlich schockiert.

    Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass DAS so schlimm gewesen sein soll, weswegen ich mich jetzt so fühle!

    Ja, den Glauben an mir nicht verlieren! Der kommt mir ständig abhanden. Ich neige dazu immer viel zu viel in irgendetwas hinein zu interpretieren, dadurch grüble ich stundenlang herum.

    Gerade jetzt ein Beispiel: wir telefonierten, er fragte mich ob ich demnächst irgendwohin mitfahren möchte. Er soll eine Bekannte wohin bringen und meinte dass ich mit den Kindern auch mitkommen könne. Ich wollte aber nicht, weil es meine Kinder 1. nicht interessieren würde, weil die Bekannte dort nur etwas abholen muss und 2. weil ich die Kids nicht so zeitig aufwecken möchte, noch dazu für etwas was sie nicht interessiert.

    Und was tu ich jetzt? Ich grüble herum, ob er jetzt wohl sauer ist auf mich, weil ich abgelehnt habe, ob das ein schlechtes Zeichen ist, weil ich nicht mitfahren möchte, .... und bin verzweifelt, weil ich Angst habe, dass sich etwas zwischen uns ändert. Ständig bilde ich mir ein, dass etwas nicht in Ordnung sei, dass Etwas zwischen uns stehen würde - was ich aber nicht in Worte fassen kann, weil ich nicht weiß WAS es ist.

    Angst habe ich auf jeden Fall in mir. Aber ich weiß nicht genau welche. Ich bin alleine, ohne Mann, auch ganz gut zurecht gekommen. Ist es die Angst verlassen zu werden? Enttäuscht zu werden? Sicher hat mich mein Exmann enttäuscht, weil die Beziehung auch nicht so toll war. Aber das kann es doch nicht sein, oder doch?

    LG
    mimschi
     
  4. pfizer

    pfizer Guest

    musstest du in der kindheit amal alleins bleibn?

    hat di dei mutter mal net an d hand nehma o. ind arm nehma mögn?

    sowas tat i amoi erinnern


    hast schöne wünsche im köpfchen statt real ghabt?


    greez

    pfizer
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311


    Hi Mimi!

    Ich glaube, dass Du Dir da keine Sorgen machen musst. Diese leicht veränderte Wahrnehmung ist der Realität in gewisser Weise sogar näher als das was wir bei der Wahrnehmung von Erinnerungen als normal ansehen.

    Ich kenne das auch. Und ich glaube, dass es Situationen betrifft, die in gewisser Weise auf andere Weise ablaufen, als man in einem Teil seiner selbst erwartet. Weiß gerade nicht wie ich das formulieren soll... Aber nimm mal Dein Beispiel. Du machst zwischen den Zeilen, aber auch sehr konkret deutlich, dass Dein Freund erstens sehr wichtig für Dich ist, Du aber auch Angst davor hast ihn zu verlieren, und v.a. könnte es sein, dass die gesamte Situation sozusagen noch nicht zu Deiner "inneren Programmierung" passt. Nimm mal diesen Satz von Dir:
    Ich könnte mir vorstellen, dass Deine inneren Programmierungen oder Muster oder Konditionierungen, die auf dem basieren was Du durch Deine Erfahrungen an Schlüssen gezogen hast und daher als wahr glaubst, nicht mit dem übereinstimmen was Du mit Deinem Freund erfährst.

    Wenn Du mit ihm zusammen bist, ist alles bestens, eine schöne Erfahrung... Wenn Du über diese Erfahrung nachdenkst, stellst Du das Wissen die Erfahrung erlebt zu haben gegen das "Wissen" wie es Deinen inneren Konditionierungen entspricht... Du könntest da jede Menge eher negativen Glauben in Dir haben und es gibt auch ein paar Dinge aus dem was Du schreibst die darauf hin deuten, z.B. Deine Unsicherheit, wie schnell Du denkst das etwas nicht in Ordnung ist. Im Extrem gesehen bedeutet das: Du brauchst die Erfahrung um zu wissen dass es (noch) so ist wie Du es Dir wünscht und nicht so, wie Du fürchtest, basierend auf vielen alten Einprägungen die durch negative Erfahrungen, Enttäuschungen, entstanden.

    Um es etwas extremer zu verdeutlichen: Denk Dir mal eine Frau, die ihr ganzes Leben lang mies von Männern behandelt wurde, in deren Leben es niemals auch nur einen Mann gab der eine positive Rolle spielte. Und dann lernt sie auf einmal jemanden kennen, der sich in sie verliebt und sie absolut schätzt und einfach aus ihrer Perspektive heraus perfekt behandelt. Das wird großes Glück in ihr auslösen, aber auch ein Gefühl von "zu schön um wahr zu sein" oder so, als ob sie dieser Situation vielleicht nicht ganz trauen kann, bzw. kann es ihr tatsächlich unwirklich vorkommen. Oder noch extremer: Wenn Du aus dem Fenster schaust und gerade Aliens in Deinem Vorgarten gelandet sind. Dann wirst Du auch ein Gefühl der Unwirklichkeit haben.

    Ich glaube wirklich, dass das darauf basiert das eine Erfahrung nicht dem entspricht was man eigentlich glaubt. Nicht dass man nicht theoretisch daran glaubt, aber dieser "Mir passiert das nicht - Glaube". Aber Sorgen musst Du Dir da sicher keine machen. Frag Dich vielleicht mal, ob Du eine "Stimme" in Dir hast die vollkommen von etwas anderem überzeugt ist. Und achte vielleicht ein bisschen daraud, Dir immer mal wieder bewusst zu machen, dass die schönen Erfahrungen mit Deinem Freund wahr sind, nicht bestimmte Ängste.

    VG,
    C.
     
  6. mimi

    mimi Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
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    481
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    @pfizer
    Du hast recht, ich kann mich nicht erinnern, dass mich meine Eltern umarmt hätten oder sonst irgendwie ihre Zuneigung gezeigt hätten. Das vermisste ich eigentlich auch in meiner Ehe. Und ich hatte nicht die Kraft daran etwas zu ändern oder meinen Exmann darauf anzusprechen. Es kam einfach nichts zurück. Da gabs zwischendurch kaum Zärtlichkeiten, und wenn dann eher gedankenverlorene, gewohnheitsmäßige.

    @condemn
    Danke, du hast es wunderschön beschrieben. Ich musste ständig vor mich hinnicken. Es ist tatsächlich so, dass ich mir oft denke, das kann mir doch nicht passieren!!! Soviel Glück kann ich nicht haben.

    Ich habe so eine Beziehung bisher noch nie erlebt, d.h. es ist völlig neu für mich. Und ich denke mir, das KANN doch nicht so weitergehen. "Zu schön um wahr zu sein", das denke ich mir ständig. Sicher ist nicht Alles perfekt, vor allem weil ich auch mit meiner Eifersucht zu kämpfen habe, aber das ist etwas, woran ich arbeiten kann. Aber bis auf ein paar Kleinigkeiten, kommt mein Freund an "perfekt" schon ziemlich nahe ran.

    Nämlich meine Vorstellung von einer (fast) perfekten Beziehung ist zum Großteil ident mit den Dingen die ich jetzt mit meinem Freund erlebe. Er ist fürsorglich, er schaut auf mich, er zeigt und sagt mir immer wieder wie sehr er mich mag, liebt, begehrt, ...

    Und nachdem das eigentlich so ist, wie ich es mir eigentlich vorgestellt habe, kann ich es jetzt beinahe gar nicht glaube, dass so etwas tatsächlich passiert.

    Und wenn dann doch einmal etwas ein kleinwenig anders läuft (anders als in meiner Vorstellung) werde ich nervös. Denn dann hätte ich ja den Beweis, dass es doch nicht so "perfekt" ist.

    Ich bin auch ziemlich unsicher, das spielt auch eine Rolle.

    Viele liebe Grüße
    mimi
     
  7. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
    Hi Mimi!

    Im Grunde bist Du in einer fast beneidenswerten Situation. Wünschen sich sicherlich viele, Erfahrungen zu machen, die um vieles schöner sind, als sie geglaubt hätten. ;) Aber... ohne die Unsicherheiten ginge es Dir trotzdem besser und Du solltest Dir immer mal wieder klar machen, was da in Deiner Psyche abläuft, wenn sie auftreten. Du kannst das ganz pathetisch als Kampf des Guten gegen das Böse sehen, als Wahrheit gegen Illusion. Du hast nun ganz offensichtlich die Wahrheit in Form realer Erfahrungen auf Deiner Seite, was es Dir vielleicht möglich macht, gleichzeitig sowohl zu erkennen was Dich verunsichert, wie auch ihm mit Souveränität zu begegnen, was soviel bedeutet wie... ein Schulterzucken... eine Einstellung, dass Dich das nicht ankratzen kann, weil Du weißt, dass da alte "Programme" quatschen deren Zeit schon abgelaufen ist. Sie haben noch ein bisschen Eigendynamik und Du kannst ihnen dadurch Schwung verleihen, dass Du ihnen Deinen Glauben und Deine Angst schenkst, aber es reicht darum zu wissen, um es zu lassen.

    Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass das Thema Beziehung für Dich eine sehr große Rolle spielt, eine hohe Bedeutung hat. Das ist dann auch das Thema aus dem Du am meisten lernen kannst und sicher auch schon gelernt hast. Du hast da wahrscheinlich gewisse Ängste, die zu kennen Dir unheimlich weiter helfen könnten, womit ich schlicht meine, dass Du durch Erkennen sie lösen würdest (das geschieht von selbst), was eine große Befreiung darstellt, wenn man das bei einem Thema schafft das sehr wichtig ist. Beziehungen sind oft sehr lehrreich, aber auch oft etwas... "zickige" Lehrer ;) ... man verliert sich zu schnell darin, weil man so sehr auf die andere Person schaut und dort Ursachen vermutet, denn Ängste haben ja immer auch damit zu tun, dass einem die Kontrolle fehlt, was den Blick nach außen gehen läßt, weg vom Erkennen. Das einzige was man "tun" muss ist ihn zurückzuholen. Wenn man das konsequent macht, aufmerksam ist, kann es auch wirklich schnell gehen. Und das wird auch das "Äußere" verbessern, also die Beziehung, bzw. wird es umgekehrt immer weniger zu Problemen kommen, die von Eifersucht u.ä. heraufbeschworen werden können.

    VG,
    C.
     
  8. Irisblume30

    Irisblume30 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2008
    Beiträge:
    5
    Ort:
    wohne in österreich-oberösterreich
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    hallo mimi,

    die schönen momente kommen dir ab und zu immer vor wie im traum, wahrscheinlich, willst du nicht, dass deine beziehung zu ende geht. auch ich habe einige momente gehabt, wo ich geglaubt hatte, war das wirklich oder ist das nur ein traum? aber, da spielt deine eigene psyche einen streich, du versetzt dich in dieser sogenannten fernbeziehung so hinein, dass die seele nicht mehr weis wie sie es verarbeiten wird. es wird aber auch ab und zu bei dir sicher sein, dass du komische träume in der nacht hast, die so real sind, dass du dreimal überlegen musst,ob dass wahr ist oder nicht. solche träume sind mir auch schon untergekommen, aber dass heist, das du mit einer situation, die du damals hattest nicht folgen kannst oder abschliessen willst. war es etwas, dass dir so dermaßen wehgetahn hatte, dass du angst hast, diesen netten, freund zu verlieren und nicht wieder solche situationen zu erleben? wahrscheinlich. die innere seele sagt dir ganz genau wie du dich fühlst und was du machst. die sogenannten deppressionen kommen auch in dieser form, wie.: schwindel, kopfschmerzen, unguten magengefühl, schlappheit, alles dinge die dir so vorkommen , als ob du wetterfühlig bist.
    achte mal auf diese punkte, dann weist du ob du wirklich psychisch gesund oder hilfe brauchst um mit jemanden zu reden.
    du kannst mich jederzeit anschreiben. wenn du reden willst.

    mfg irisblume :trost:
     
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