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mein eigenen glauben erschaffen ??

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von mimi22, 31. Mai 2012.

  1. mimi22

    mimi22 Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2011
    Beiträge:
    101
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    Hi
    ich weiß garnicht wie ich anfangen soll
    ich hatte gestern nacht sowas wie eine eingebung
    es ging darum sein eigenen gott sein eigenen glauben
    zu erschaffen ich weiß nicht kann man das einfach so machen
    ich bin etwas erwirrt ich weiß nicht was das zu bedeuten hat bitte um hilfe
    liebe grüße mimi22
     
  2. Azura

    Azura Guest

    Ist doch nichts Neues. Du und wir alles tun dies jeden Tag.
    http://www.tremmener-archiv.de/archiv/gesundheit/wir-erschaffen-unsere-eigene-realitaet.html

    Genau genommen hat die Kirche sich Gott auch so erschaffen, wie er ihr in den Kram passt, einschließlich der Sache mit den Sünden und dem Fegefeuer. Da ist man doch gut beraten, sich bewusst seinen eigenen Glauben zu erschaffen.
     
  3. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2009
    Beiträge:
    12.598
    Ort:
    Hessen
    warum dieses nicht tun und anderes einfach annehmen? man sollte immer kritisch hinterfragen. glaube sollte sich authentisch anfühlen damit dieser auch gelebt werden kann, empfinde ich zumindest so. dogmen schnüren oft das herz ein...denkt und handelt dann vielleicht so wie es erwartet wird. was dabei raus kommen kann erleben wir ja täglich

    ich bin der meinung das die vielen glaubensrichtungen eher chancen bieten...unterschiedliche wege ein und das gleiche ziel zu erreichen. mit dem weg der zu einem paßt. deshalb verstehe ich diese oft erkennbare intolleranz unterschiedlicher glaubensgruppen nicht.
     
  4. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Willkommen im Club!

    Ich kann nur für mich sprechen/schreiben...

    ...und demnach hat jeder seine eigene individuelle Wahrheit...

    ...zum Glauben an Gott, oder gegen einen Glauben an Gott.
    ...zum Glauben an einen religösen Glauben, oder an die Wissenschaft.
    ...zum Glauben an den Sinn des Lebens, oder eine Illusion der Existenz.
    ...zum Glauben an die Freiheit, oder an ein Schicksal.

    Was Du glaubst, wie Du glaubst und wie Du Deinen Glauben vertrittst oder erklärst --- ist ganz alleine Deine Entscheidung! Mit der Entscheidung Dich dafür zu entscheiden, erschaffst Du für Dich Deine Wahrheit.

    Und alle Wahrheiten zusammen werden vielleicht als Teile der gesamten Wahrheit die absolute Wahrheit erschaffen?

    Auf jeden Fall sind es nach meiner Wahrheit, nach meinem Glauben, unsere Entscheidungen die uns ausmachen und unsere eigene Realität erschaffen.
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.045
    Ort:
    burgenland.at
    Sinn und Ziel von jeder Religion und von jedem Glauben ist es und kann es nur sein,
    dass alle Menschen „unter einen Hut“ kommen,
    was soviel bedeutet wie, es werden sich alle Glaubensrichtungen in einer Gesellschaft vereinigen.

    Das wurde im vorigen Jahrhundert bereits versucht,
    ist aber bei der Abstimmung von einem Grundsatzkatalog „hängen geblieben“.

    Das ist keine Bewegung „von unten“ ausgehend gewesen,
    sondern ist Erfolg versprechend und Grundlage bildend,
    „von oben“ versucht worden.

    Hat die Politik der Religion in dem zusammenführenden Bestreben den Rang abgelaufen?

    War der Völkerbund gestern oder ist die UNO in unseren Tagen erfolgreicher?

    Nostradamus schreibt dazu in seinen Centurien,
    gleich am Anfang,
    also ein Thema das ihm nicht ganz gleichgültig gewesen ist:


    Keine sehr optimistischen Prognosen für eine weltliche einheitliche Gesellschaftsform,
    aber im Sog der Trennung in Katholiken und Protestanten,
    wird auch der vorherrschenden kulturellen Glaubenrichtung in Europa,
    kein sehr positives Zeugnis ausgestellt,
    mehr wird so ein metallisches Klirren bemerkbar,
    ist man fast schon geneigt hier anzufügen.

    Es ist nur so,
    wenn das Christentum nicht als Teilorganisation in einer alleinigen Weltreligion ihren Rang bekommt,
    dann wird das auch nichts mit einer solchen universellen Gemeinschaft.

    Oder muss sie Federn lassen?


    und ein :weihna2
     
  6. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
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    Das Problem hier ist, dass die gedankliche Erschaffung eines eigenen Gottes nicht der Wahrheit entsprechen muss. Es scheint mir aber, dass deine Eingebung, wie du sie nennst, dich zu einer Prioritätensetzung auffordern mag, damit in dir die Irritation nach der ewig jungen Frage, wer oder was Gott sei, abnehmen und dir einen seelischen Halt geben soll.

    Wenn dem so ist, würde ich dir die Selbsterschaffung eines eigenen Gottes vorerst empfehlen. Aber ebenso empfehle ich, sich stets ein Hintertürchen insgeheim offen zu lassen ...
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.537
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Eigentlich sollte eine Religion den Gleichgesinnten eine Heimat bieten, in der sie sich entfalten und orientieren können. Eine Gemeinschaft bringt aber zwangsweise auch Einfluß und das Gefühl von Stärke mit ins Spiel, deshalb spielten Religionen in der Vergangenheit auch eine verbindendende Rolle im weltlichen Machtgefüge. Die Einigung der Stämme Israels unter einem Gott ist dazu ein gutes Beispiel.

    Ein weiterer Faktor liegt in unserer Denkstruktur der Kästchen, mit der wir alles Ordnen und Strukturieren, um es verstehen und somit auch gestalten zu können. Wir organisieren auf diese Weise auch unser soziales Umfeld und somit auch die spirituellen Gemeinschaften. Das Problem dabei ist jedoch, daß für diese Gemeinschaften ein gemeinsamer Nenner gefunden werden muß, der mit steigender Größe immer kleiner wird.

    Diese beiden Faktoren führen nun dazu, daß das einzelne Individuum Mensch auf der Suche nach seinem Seelenheil in stark strukturierten, großen Gemeinschaften zu viele Kompromisse eingehen muß und damit zunehmend seine Heimat verliert. Der Rest wird dann häufig von Reglementierungen und Dogmen erstickt. Klar bracht eine Lehre einen roten Faden, aber sie sollte auch genügend Raum für die Entfaltung der eigenen Gedanken und Bedürfnisse bieten.

    Es macht also keinen Sinn eine alles verbindende Gemeinschaft etablieren zu wollen, vielmehr sollten wir versuchen größere Freiräume und mehr Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu schaffen. Eventuell wurde aber auch schon mit dem Gedanken der Esoterik eine neue Strömung auf den Weg gebracht, in der alle unter einem Dach friedlich vereint sein könnten. Gut, man müßte da auch noch ein paar Ecken und Kanten in Sachen der Toleranz beseitigen. Zumindest bildet die Esoterik schon einmal einen Gegenpol zu den stark reglementierten Buchreligionen.

    Wie man das durchlässiger gestalten kann, sieht man zum Beispiel bei den Vorstellungen zu den Engeln: man kann sich ihnen zuwenden, ohne mit einer angestammten Lehre in Konflikt zu kommen. Man wird es auf den ersten Blick nicht glauben, aber gerade durch diese Flexibilität haben auch die Hexenkünste die Zeit überdauert. In meiner Sammlung alter Zaubersprüche finden sich häufig Bezüge zu christlichen Werten.

    Sicherlich werden wir das Kästchendenken niemals ablegen können, aber wir könnten die Kästchen einfach etwas größer gestalten. Man sollte gerade seine Religion nicht von der Stange kaufen, sondern auf die Seele schneidern. Ich verstehe schon, warum verschiedene Leute über die sogenannte Patchwork-Religion die Nase rümpfen, aber sie wird sich wohl mit zunehmender persönlicher Freiheit nicht aufhalten lassen. Es soll ja bei der Spiritualität um das eigene Seelenheil gehen und nicht um den Erhalt einer Institution.


    Merlin
     
  8. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    Damit wäre die Souveränität, die Individualität, die Freiheit eine Person(-lichkeit) zu sin, die uns Gott vorzüglich zugedacht hat, dahin....
    Trennen wir doch den Glauben. Das Persönliche.
    Und die Religion. Die Institution, welche mir der Zeit den Glauben verliert und anstelle dessen hohle Rituale und Mantren ohne Sinn zelebriert.


    Die von Oben Verordneten Bewegungen habe bis Heute nie richtig funktioniert.
    Einerseits wegen des Fehlens einer "lebendigen Seele" drin.
    Und andererseits, weil "die da Unten" sich nicht dafür interessierten...

    So wird es auch in der Zukunft sein. Individualität versus Einheitsbrei "von Oben diktiert"...

    Leider oder zum Glück noch nicht ...

    Im Prinzip "ja" und eventuell "nein"...

    So fehlen eben der ausgleichende Zen bzw. Buddhismus.

    Solange das "Christentum" sich auf einen "Katholischen" Papst als alleinigen Repräsentanter Gottes auf Erden beruft, solange kann das Christententum sich in keine offene tolerante Gemeinschaft "als eine unter den Vielen" einfügen ...

    Einen "Rang" spreche ich den Juden, Christen und den Mohammedanern sowieso ab. Die habe genug Unheil in die Welt gebracht. Ganz zu schweigen von den Atheisten und sonstigen gleichgesinnten Gottlosen.
    Ich schreibe bewusst "Gottlose" weil sie immer je eines seiner "Vermittler" als den "alleinigen Wahrhaber" und zu Gott erhoben oder zwischen sich und Gott "eingeschoben" haben...

    Wenn sie Federn hätte. Aber ihre Stacheln sollte sie vielleicht ablegen...

    Liebe Grüsse
     
  9. Marku

    Marku Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Du bist damit auf den richtigen Weg.
    Mehr dir selbst zu vertrauen als irgendwelchen Schriften, die bestenfalls ein guter Wegweiser zu deiner eigenen Wahrheit sind.
    Icn glaube, Gott ist es nicht wichtig wie du ihn siehst oder an ihm glaubst solange du deinem eigenen Weg folgst.
     
  10. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Ich musste ein paar Tage über Deine Frage nachdenken, bis ich zu folgendem Schluss kam.

    Deine Eingebung will Dir aufzeigen, dass Du Deinen Persönlichen Glauben entwickelst.
    Dies in der Form, dass Du alles was Dir "von Aussen" kritisch begutachtest und dich Fragst, ob dieses Dir zugetragene

    a) Bei Deiner weiterentwicklung weiterhilft
    b) Deinen innersten ureigensten Werten entspricht.
    c) Deine Umgebung im Guten mitberücksichtigt.
    und Zuletzt:
    d) Dass Du nichts und niemanden zwischen Dich und Deinem Gott stelltst.

    So, dass Du die Verantwortung der Freiheit tragen lernst und eines Tages mit hocherhobenem Kopfe und der Demut im Herzen in wohlgefallen Himmelwärts schreitest ...
    ...
    ...
    Liebe Grüsse
    und viel Arbeit wünsche ich Dir...
     
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