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Meditation: Gedankenvoll oder frei?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von _Jim_, 22. November 2005.

  1. _Jim_

    _Jim_ Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Februar 2005
    Beiträge:
    10
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    Ich hatte vor kurzem einen Disput mit einem Freund.
    Ich behauptete es sei ein gedankenfreier Zustand mittels meditation möglich, was er hingegen bezweifelte.

    Um seine Meinung zu untermauern zeigte er mir ein Buch in dem Stand:

    "... oft wird meditieren mit konzentrieren verwechselt.
    Dabei besteht echtes meditieren nicht darin,
    dass man sich anstrengt, an etwas bestimmtes zu denken. im gegenteil, man lässt das gehirn um ein allgemeines thema "schwimmen".der mensch befindet sich in einem passiven zustand und sein gehirn empfängt am meisten empfindungen!.."

    -dem ersten Satz stimm ich zu, doch der zweite wirft bei mir schon zweifel auf. "Um ein allgemeines Thema schwimmen"?

    "..es ist dies also keine "tiefenträumerei", bei der die gedanken leicht aufeinander folgen, weil eben das gehirn "schwimmt" und die anzahl arbeitender nervenzentren sehr hoch ist. das gehrin ist in einem zustand allgemeiner offenheiz für alle empfindungen!. die klarheit und die empfänglichkeit sind maximal. das meditieren stell wahrscheinlich den höchsten und edelsten grad des menschlichen denkens dar!

    Ich hab aber aus verschiedenen Quellen gelernt, dass das Ziel
    der Meditation ein Gedankenloser Zustand ist und die Konzentration nur ein mittel um dies zu erreichen sei.
    Ich beziehe mich hierbei auf die "Stille Meditation".

    Zu meinen frage:
    -Bezieht sich der Text auf eine andere Art der Meditation?
    -Könnt ihr dem Zustimmen was in dem Ausschnitt aus dem Buch steht?
    -Ist die Meditation ein gedankenvoller oder ~freier Zustand?
    -Geht es um die Konzentration?
     
  2. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    1.855
    Ort:
    Braunschweig
    Es gibt doch verschiede arten von Meditation....

    vielleicht sollten wir erstmal den Begriff meditation klären, den Ursprung.
    Meditation kommt aus dem lateinischem und bedeutet soviel wie "nachsinnen, nachdenken" oder "in der mitte sein (meditare, meditatio, medius)

    somit ist eigentlich auch schon alles geklärt denn es kann beides sein, es gibt genauso die stille meditation (passive) wie auch die kreative (aktive)...

    es stimmt schon was in dem Text steht, du konzentrierst dich auf ein bestimmtes Thema auf eine frage oder ähnliches und lässt die gedanken kreisen, spielst mit den möglichkeiten, lässt alles zu und siehst was bei rauskommt...das ist die kreative form und die passive kennst du ja schon...

    in der kreativen Meditation geht es um konzentration, allerdings darf diese nicht starr sein, so dass ideen keine chance haben...vielmehr soll sie nur die richtung vorgeben, das thema...
     
  3. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Mir sind auch mehrere Meditationsmöglichkeiten bekannt.

    Die Konzentration auf eine Silbe, auf den Atem und/oder auf ein einfaches Bild (z.B. Kerze), haben den Sinn, die Gedankenaktivität in die Gegenwart zu bringen und zu beruhigen. Nachdenken oder nachsinnen wird auf diese Weise eben vermieden, zugunsten einer Klärung des Geistes, der dadurch empfänglich werden kann für tiefere Einsichten, die nicht der Denkaktivität entspringen sondern einer unmittelbaren Durchlässigkeit für Informationen aus der "geistigen Welt".

    Eine andere Möglichkeit als die Konzentration auf "einen Punkt", ist innere Sammlung in folgendem Sinne: Die Gehirnaktivität wird entspannt, weit und so offen, dass sie eben nichts bestimmtes mehr wahrnimmt. Es ist ein Zustand der energiereichen Dunkelheit, in der Gedanken wie Sternschnuppen vorbeifliegen können. Aber diesen Gedanken wird keine Bedeutung beigemessen, sie werden nicht bewusst angesehen. Diese Offenheit bewirkt auch eine Grundhaltung der intuitiven Empfänglichkeit.

    Die Ruhigstellung des Geistes und das ruhige Verweilen bewirken ein Aussteigen aus dem Gedankenkarusell und erwirken z.B. auch in Folge ein unmittelbares Wahrnehmen der Gegenwart.

    Es gibt natürlich auch zahlreiche andere Meditationsarten, die gewollte Effekte bewirken, in dem die Aufmerksamkeit auf bestimmte Imaginationen gerichtet ist.

    So long, Kalihan
     
  4. _Jim_

    _Jim_ Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Februar 2005
    Beiträge:
    10
    Vielen Dank!
    Eure Antworten waren sehr hilfreich.
     
  5. ALPHA 1

    ALPHA 1 Mitglied

    Registriert seit:
    6. November 2005
    Beiträge:
    64
    Ort:
    Wien
    Hallo Jim,

    ich meditiere seit 5 Jahren.
    Gedanken sind Teil der Meditation und gehören unbedingt dazu.
    Im Wesentlichen beachtet man aber das Mantra.

    Und wenn das Mantra in eine gute Schwingung kommt - Alphawellen (voll super),
    dann kann es passieren,daß man vollkommen "abtaucht" (am Schönsten)
    und in einen gedankenfreien Zustand kommt,der aber leider nur sehr kurz ist.

    Es ist dann wie eine Sucht,du willst diesen Zustand immer wieder erreichen,
    aber willentlich gelingt das nicht.Entweder es kommt von selbst oder gar nicht.
    Man kann in der Meditation nichts beeinflussen.
    Selbst das Mantra ist wie eine nasse Seife,wenn du fest zupackst,rutscht sie dir aus der Hand.
    Mit Konzentration auf irgendwas ,erreichst du gar nichts.

    Ich hoffe ,ich konnte als erfahrener Meditierender etwas positives zu deiner
    Frage beitragen.

    LG

    ALPHA 1
     
  6. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Umj ein allgemeines Thema schwimme ich am ehesten bei der Kontemplation um ein Thema/ einen Sachverhalt, z.B. Mann/Frau. Da lote ich alle Gedanken und Gefühle aus, die ich dazu habe und beschäftige mich auch körperlich im Inneren mit dem Thema. Das wäre für mich die Kontemplation.

    Die Meditation zu definieren, was sie nun ist, das ist nicht möglich. Die Idee von Meditation existiert nur innerhalb bestimmter Wege, also innerhalb von Gruppen, die Meditation jeweils so oder so lehren und beschreiben. Insgesamt geht es wohl darum zu erkennen, daß es nichts zu erkennen gibt und das Suchen im Geist zu lassen. Was dann blüht, ist das Hier und Jetzt.

    Grüße!!
     
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