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Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Gnosis_Student, 26. November 2005.

  1. Gnosis_Student

    Gnosis_Student Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2005
    Beiträge:
    54
    Ort:
    Salzburg, Österreich
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    Meditation

    "Wichtig im Leben ist einzig und allein die radikale, totale Änderung,
    die endgültige Umwandlung - alles andere hat schlicht und einfach
    nicht die geringste Bedeutung.

    Die Meditation ist eine grundlegende Notwendigkeit, wenn man diese
    Wandlung wirklich allen Ernstes wünscht.

    Keinesfalls wünschen wir eine oberflächliche, nutzlose Meditation.

    Wir müssen ernsthaft werden und all den überbordenden Unsinn des
    Pseudo-Esoterismus und des billigen Pseudo-Okkultismus beiseite lassen.

    Wenn wir mit der esoterischen Arbeit nicht tatsächlich scheitern wollen,
    müssen wir ernsthaft sein können, müssen wir fähig sein uns zu ändern.

    Wer nicht meditieren kann, wer oberflächlich und schwerfällig ist, dem
    wird es niemals gelingen, das Ego aufzulösen und er wird wie Treibholz auf
    dem Strom des Lebens dahertreiben.

    Ein im täglichen Leben entdeckter Defekt muss in seiner ganzen Tiefe
    durch die Technik der Meditation verstanden werden.

    Das Arbeitsmaterial für die Meditation findet man eben gerade in den
    verschiedenen Ereignissen und Umständen des täglichen, praktischen Lebens.

    Die Menschen protestieren immer gegen unerfreuliche Ereignisse, sind
    sich aber nie der Nützlichkeit solcher Vorkommnisse bewusst.

    Anstelle eines Protestes gegen die unerfreulichen Umstände und Ereignisse
    müssen wir lernen, in der Meditation die für das Wachstum unserer
    Seele nützlichen Punkte herauszuschälen.

    Eine tiefe innere Meditation über dieses oder jenes angenehme oder unangenehme
    Ereignis, erzeugt in uns selbst den Geschmack, das Resultat.

    Wir müssen eine genaue psychologische Differenzierung zwischen dem
    Geschmack der Arbeit und dem Geschmack des Lebens machen.

    Um in uns den Geschmack der Arbeit zu spüren, müssen wir unsere übliche
    Haltung gegenüber den Lebensumständen völlig umkehren.

    Niemand kann den Geschmack dieser Arbeit kennen lernen, so lange er
    den Fehler begeht, sich mit den verschiedenen Ereignissen zu identifizieren.

    Die Identifizierung verhindert die gebührende psychologische Einschätzung
    der Begebenheiten.

    Wenn man sich mit diesem oder jenem Ereignis identifiziert, wird man
    nie die nützlichen Elemente aus ihm herausschälen können, die dazu dienen,
    uns selbst kennen zu lernen und die das innere Wachstum unseres Bewusstseins
    fördern.

    Wer sich der esoterischen Arbeit widmete und dann die Achtsamkeit verliert
    und in die Identifizierung zurückfällt, wird wieder den Geschmack des
    Lebens anstelle des Geschmacks der Arbeit empfinden.

    Seine vorher umgekehrte psychologische Haltung ist wieder in ihren ursprünglichen
    Zustand der Identifizierung zurückgefallen.

    Jeder unerfreuliche Umstand muss mittels der bewussten Vorstellung in
    der Meditation nochmals rekonstruiert werden.

    Die Rekonstruktion irgendeiner Szene ermöglicht es uns in direkter Weise
    selber festzustellen, welche Ichs daran beteiligt waren.

    Ein Beispiel: In einer Eifersuchtsszene wirken Ichs des Zornes, der Eifersucht
    und sogar des Hasses mit.

    Jedes einzelne dieser Ichs, dieser Faktoren, zu verstehen, setzt in der Tat
    tiefe Reflexion, Konzentration und Meditation voraus.

    Die ausgeprägte Tendenz, immer die Schuld auf andere zu schieben, ist
    ein Hindernis für das Verständnis unserer eigenen Fehler.

    Freilich ist es enorm schwierig, in uns diese Neigung der Beschuldigung
    anderer zu besiegen.

    Im Namen der Wahrheit müssen wir sagen, dass wir, und nur wir selbst,
    die einzigen Schuldigen an den diversen unangenehmen Umständen des Lebens sind.

    Die verschiedenen angenehmen oder unangenehmen Begebenheiten existieren
    mit oder ohne uns und wiederholen sich unablässig und mechanisch.

    Ausgehend von diesem Grundsatz kann kein Problem eine endgültige
    Lösung haben.

    Die Probleme sind einfach Probleme des Lebens; gäbe es eine endgültige
    Lösung, wäre das Leben nicht Leben, sondern Tod.

    Die Umstände und Probleme selbst können zwar geändert werden, hören
    aber niemals auf sich zu wiederholen und können nie eine endgültige „Lösung“
    haben.

    Das Leben ist ein Rad, das sich mit allen angenehmen und unangenehmen
    Umständen mechanisch weiterdreht, ständig sich wiederholend.

    Wir können dieses Rad nicht aufhalten, die angenehmen und unangenehmen
    Umstände wiederholen sich immer wieder - aber unsere Einstellung zu
    den Ereignissen des Lebens können wir ändern.

    In dem Maße, wie wir lernen aus den Umständen des Lebens das Material
    für die Meditation herauszuholen, werden wir uns nach und nach selbst
    entdecken.

    In jedem angenehmen oder unangenehmen Lebensumstand existieren
    diverse Ichs, die man mit der Technik der Meditation in ihrer ganzen Tragweite
    verstehen muss.

    Das heißt weiter, dass jede Gruppe von Ichs, die an diesem oder jenem
    Ereignis oder Begebenheit im praktischen Leben beteiligt waren, vollständig
    verstanden und danach durch die Macht der Göttlichen Mutter Kundalini
    aufgelöst werden müssen.

    In dem Maße, wie wir den Sinn der psychologischen Selbst-Beobachtung
    anwenden, entwickelt sich dieser in wundervoller Weise. Und so werden wir
    während der Meditation die Ichs wahrnehmen können.

    Die innere Wahrnehmung der Ichs vor und während der ganzen Arbeit ist
    äußerst interessant.

    Sind diese Ichs endlich enthauptet und aufgelöst, fühlen wir eine große
    Erleichterung und ein unbeschreibliches Glück."


    Auszug aus dem Buch "Die Grosse Rebellion" von Samael Aun Weor

    also dann viel Einsicht für uns Alle
    Student
     
  2. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Das ist ja wirklich interessant! Und so tiefschürfend! Der Herr Weor ist wahrlich ein Meister auf seinem Fach, und bekanntlich weiss ein Meister viel besser als alle anderen, was man so alles müsste und sollte. Du kannst dich glücklich schätzen, dem Pfad eines so weisen Mannes zu folgen, lieber Student der Gnosis.
     
  3. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Hier werden Erkenntnis durch Spiegelung und Erkenntnis durch Meditation in einen Vorgang gebracht. Meditation halte ich für sinnvoll, um in einen Zustand der Ruhe, der Klarheit und der Empfänglichkeit für die Wirklichkeit zu kommen. Meditation öffnet mich für die Kräfte der Liebe, der Gnade und der Empathie. Um meine Alltagsumgebung als Lehrmeister und Spiegel zu verstehen, ist Meditation nicht unbedingte Voraussetztung.
    Heute hatte ich vor Augen, was ich in meinem Leben alles verursache und auszubaden habe..., welche Arbeit mir bevorsteht, bis ich mein reines Sein verwirklicht habe. Diese Erkenntnis hat mich schier erschlagen...
    Die Meditation ist vielleicht eher dazu da, mir die Kraft zu holen, dieser Arbeit gewachsen zu sein...
    Kalihan
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Das reine Sein verwirklichen? Ist denn das Sein nicht das, was schon verwirklicht ist? Gibt es ein Sein, das noch verwirklichter ist, als das Sein, das bereits vorhanden ist? Gibt es ein unreines und ein reines Sein?
     
  5. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2004
    Beiträge:
    4.582
    Ort:
    NRW
    Es gibt nicht nur ein reines und ein unreines Sein, es gibt auch noch unendliche viele Seine zwischen diesen Extrempunkten. :lachen:
     
  6. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
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    Also Niemand hält sehr viel vom Reinheitsgebot. Da isser recht pingelig :beer3: :lachen:
     
  7. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Auf diese Antwort hab ich gewartet! :) Was ich meinte ist: Bis mein Sein mit der Umgebung harmoniert, bis ich ganz im Einklang bin... Oder bis ich meine Lebensumstände so eingerichtet habe, dass ich mich komplett wohlfühle... Wenn ihr glaubt ich solle einfach einverstanden sein, dass mein Auto verreckt ist, das ich mich auch so laufend verspäte, dass ich vergesslich bin und solche Sachen... mir kommt's nicht ganz geheuer vor... Mein Sein nehme ich wahr, aber ...
    Kalihan
     
  8. okidoki

    okidoki Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.380
    Ort:
    Wesel
    :maus:
    hallo Leute
    Was haltet ihr denn davon zur Selbsterkenntnis zu gelangen durch
    Selbsthypnose?
    Habe mir dazu einige Texte runtergeladen von Alexander Cain und Rüdiger Dahlke
    Aber vorab wird da gesagt von einem der beiden das dies nicht funktioniert und keine Wirkung hat wenn man nicht die Original CD hat.
    Aufgrund unterschwelliger Sublimierung die auf der Kopie nicht wirkt oder
    dort nicht vorhanden ist.
    Wie hab ich das zu verstehen?
    Kennt sich da jemand aus?
    Danke schonmal im vorraus für Antworten....
     
    WyrmCaya gefällt das.
  9. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    7.604
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    Niemandsland / Neutrale Zone
    Das heisst soviel wie: Mach keine Raubkopien, davon kann ich nicht leben :D

    Aber Spass beiseite. Erleuchtung erfolgt nicht im hypnoiden Bewusstsein, falls Du nun Selbsterkenntnis mit Erleuchtung gleichsetzt. Erleuchtung erfolgt laut Studien immer auf der Ebene des Überbewussten. Es heisst ja schliesslich: Wachet im Herrn, nicht schlafet im Herrn :)
     
  10. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
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    Nähe Stuttgart
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    So weit so gut. Aber meinst du, es genügt überbewusst zu erkennen? Regeln sich dadurch die Erfordernisse des täglichen Lebens? Die Arbeit findet auf verschiedenen Ebenen statt.
    Kalihan
     
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