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Khhhaarrrrrrrma *sabber*

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Et libera nos, 31. August 2007.

  1. Et libera nos

    Et libera nos Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2006
    Beiträge:
    4.135
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    *messertiefinderwundedreht*



    "Ach was muss man oft von bösen
    Karma-deutungen hören oder lesen..."

    (frei nach Wilhelm Busch)



    Die Großmutter Hitlers väterlicherseits hieß Maria Anna Schicklgruber.
    Sie brachte 1837 einen unehelichen Sohn zur Welt: Alois Schicklgruber. Der spätere Vater von Adolf Hitler.
    5 Jahre später heiratete sie einen Johann Georg Hiedler, den Sohn gab sie aber zu dessen Bruder, Johann Nepomuk Hüttler, der für die Geschichtsschreibung neben Hiedler selbst und einem Grazer Juden als Vater in Betracht kam.
    Der jüdische Grazer Kaufmann Frankenberger (bei dem Maria als Köchin arbeitete als sie schwanger wurde) soll 14 Jahre lang Alimente an Maria Schicklgruber gezalht haben (sein Sohn soll sie geschwängert haben).
    Johann Nepomuk Hüttler nun begab sich ca. 40 Jahre später zum Pfarrer in Döllersheim, und beantragte vor drei Zeugen die Legitimierung Alois Schicklgrubers als Sohn seines in der Zwischenzeit verstorbenen Bruders Johann Georg Hiedler.
    Der Pfarrer vermerkte (fälschlicherweise): "Daß der als Vater eingetragene Georg Hitler, welcher den gefertigten Zeugen...". Die drei Zeugen unterzeichneten - als Analphabeten - mit drei Kreuzen.
    Ab Januar 1877 nannte Alois Schicklgruber sich also Alois Hitler.


    Der Grund für die Legitimierung war u.a. der Stolz über die erfolgreiche Karriere dieses Alois Schicklgruber, der es in die höchsten Ränge der Zollbeamten schaffte.
    Alice Miller denkt, es lastete eine mehrfache Schmach (aus damaliger Sicht) auf ihm:
    - der Armut
    - der unehelichen Geburt
    - der Trennung von der leiblichen Mutter
    - das Gerücht seiner jüdischen Abstammung.

    Er soll streitsüchtig und äußerst reizbar gewesen sein, verlangte von seinen Söhnen absoluten Gehorsam. Alois jr. beklagte sich später darüber daß sein Vater ihn häufig "umbarmherzig mit der Nilpferdpeitsche geschlagen" habe.
    Die Schläge gingen auch so weit daß er das Bewusstsein verlor.
    Er hatte sich eine kleine Diktatur aufgebaut,
    Hitler selbst soll sich vor seinen Sekretärinnen damit gebrüstet haben, daß er auch dreißig Schläge auf das verlängerte Rückgrat ertragen hätte ohne einen Laut von sich zu geben.

    Wir sprechen von Zeiten, in denen eine "Schwarze Pädagogik" (z.B. Dr. Schreber) die Züchtigung des Säuglings (sic!) eindringlich empfahl,
    und behauptete daß man das Böse nie früh genug austreiben könne, damit das "Gute ungestört wachse".

    1938 soll Hitler (auf selbst veranlaßte Nachforschungen hin) direkt mit der angeblichen jüdischen Abstammung seines Vaters konfrontiert worden sein. Schon im Mai desselben Jahres
    Der "politische Haß" gegen die Juden soll zu dieser Zeit in einen "persönlichen" umgeschlagen sein.
    Alice Miller meint:
    D A S ist Karma.
    Das Wirken und die Wirkung.

    Ursachen und deren (in diesem Fall un-reflektierte) Folgen.



    (Alle Daten und Zitate aus "Alice Miller - Das Drama des begabten Kindes" - Suhrkamp 1983)
     
  2. sage

    sage Guest

    Tja, nach damals geltendem Gesetz und als "guter Deutscher" hätte sich der Adolf selber denunzieren und in´s KZ schicken lassen müssen.
    Hätte er´s doch bloß getan...
    "Zucht und Ordnung" wurde damals arg übertrieben.
    Wie heißt ein altes russisches Sprichtwort: "Ein Vater, der seine Söhne liebt, züchtigt sie."
    Ich hab nix gegen eine Klaps, wenn´s zu arg getrieben wird, aber Auspeitschungen wie auf der legendären Bounty und das oft bei "Vergehen" wie Schuhe nicht geputzt oder Quatschen mit dem Banknachbar....
    Deshalb muß ich auch immer grinsen, wenn hier einige posten, wie "frei" Kinder doch früher aufgewachsen sind.
    Welches früher ist denn damit gemeint?
    "karma" seh ich da allerdings nicht so sehr, eher das Ausleben sadistischer Triebe, wenn ich so an manche Geschichten denke.
    Ursprünglich bedeutet doch "Karma", daß man mit den Vorgaben, mit denen man in dieses Leben gekommen ist, das bestmögliche daraus macht.



    Sage
     
  3. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    also bitte
    ein kleiner exorzismus ... hier und da ...
    hat noch keinem geschadet... und viele habens wirklich nötig!!!!

    und wenn ich mir das so recht überleg, habens die leute heute nötig als in den dreißiger jahren .... bei der ganzen medien manipulation ...
    ist teilw. schon ärgste schwarze magie wenn man mich um die meinung fragt

    lg vom liber
     
  4. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    ***Thema verschoben***

    LG Ninja
     
  5. Et libera nos

    Et libera nos Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2006
    Beiträge:
    4.135
    Aller guten Dinge sind drei heißt es...:weihna1
    Die dritte Antwort an sage (c) binnen weniger Minuten... rekordverdächtig.

    "Früher war alles besser"... "Die guten alten Zeiten"...
    Gibt es das schon? Das "Schwarzbuch der Pädagogik" über 19. und erste Hälfte des 20. Jahrhunderts?
    Selbstverständlich kann man da das Ausleben von Trieben beobachten!
    Ob es Sadismus ist/war weiss ich nicht - es hatte jedenfalls seine Wurzeln in der eigenen Kindheit, in der bereits das Kleinkind verprügelt wurde.

    "Karma" ist wohl der abgelutschtetste Begriff der Gebrauchsesoterik (ja ich hab' ein neues Wort gelernt *freu*) -
    aus der Perspektive hat sich nämlich der Alois Schicklgruber, späterer Alois Hitler selbst ausgewählt, in jenen Verhältnissen und unter jenen Umständen sein Irdenleben anzutreten, um - ein Jahrhundert später - den Millionen Juden, Kommunisten, Intellektuellen und Behinderten zu ermöglichen, eine leidvolle Inkarnation anzutreten, da sie sich in ihrem Vorleben gewiss irgendeiner Verfehlung schuldig gemacht hatten.
    Dafür hatte sich selbstverständlich auch noch der Adolf Hitler den Alois Hitler zum Vater ausgesucht - der vermutlich die eigene Cousine gehelicht hatte - um auch von ihm gebührend auf sein himmlisches Amt vorbereitet zu werden.
    Iss der Sache schliesslich nur förderlich, wenn ein Vater sein Kind wie einen Hund heranpfeift, es halb zu Tode prügelt und es demütigt.
    Wenn dann auch noch die gesamte Gesellschaft antisemitisch eingestellt ist, und der Verdacht aufkommt, man könnte selber so ein "Judenschw****" sein... Dann ist das Bild wirklich fast vollkommen.
    Zum allerletzten Feinschliff gereicht dann noch die vielleicht veranlagte, wohl eher aber durch die "Erziehung" hervorgerufene und sicher begünstigte psychotische Tendenz !

    Ja, und das alles hat man sich nur zu dem einen Zweck ausgesucht, den Millionen Seelen dann zu ermöglichen, eine schmerzhafte Lebenserfahrung zu machen. Als Juden, Kommunisten, Intellektuelle, Behinderte... :stickout2



    :mad:
     
  6. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    23.784
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    wo ich Wurzeln schlage
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    Was meint Ihr denn, wen Hitler wirklich so gehasst hat? Wirklich "die Juden"? Oder vielleicht doch eher seinen Vater....
    Ist traurig, dass deswegen soviele Menschen leiden mussten!
     
  7. Et libera nos

    Et libera nos Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2006
    Beiträge:
    4.135
    @ Ahorn:
    ja ich denke auch, daß Adolf Hitler unbewußt seinen Vater hasste für das Leid und die Erniedrigungen die er durch ihn erlitten hat.
    Das Problem entsteht meistens durch eben diese Unbewußtheit - die Bewußtheit würde erkennen, wodurch das eigene Verhalten pro-voziert wird, und somit das "schlechte Karma" (= schlechtes Handeln) unterbrechen.
    Jedes unreflektiert übernommene Verhaltensmuster kann solch ein "Problem" sein.

    Zu den Juden: leider waren die Juden seit Jahrhunderten schon gehaßt und verfolgt, nicht zuletzt (aber nicht nur) durch die christlichen Kirchen, die in den Juden Christusmörder sahen.
    Auch hier wieder (kollektives) "schlechtes Karma", in Form einer unreflektiert weitergeführten Tat.
    Hinzukommt ein in primitiveren Kulturen weit verbreiteter Brauch, im eigenen sozialen "Körper" einen "Sündenbock" auszumachen und ihm alle negativen Eigenschaften (die "Schatten") aufzuhalsen, sich selbst dadurch vordergründig "reinwaschend".

    ~~~~~~~

    Ich möchte jetzt ein paar Aussagen zum ursprünglichen Karmabegriff hereinstellen:
     
  8. Et libera nos

    Et libera nos Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2006
    Beiträge:
    4.135
    Oh!!! Das große Schweigen!

    Wo sind nun all die Karmaexperten hin ?!

    ~~~~~~~

    Aufmerksame Leser werden unter dem von mir angegebenen Tibet.de-link was ... schönes gelesen haben, und sich gewundert haben.
    Abgesehen von der egoistischen Note (ich mach' das Gute nur damit es MIR dann nicht schlecht geht) -
    Nun werden die meisten "Esoterikkenner" zwar die christliche Vorstellung von Fegefeuer und Hölle als abergläubische Angstmache ansehen,
    gleichzeitig aber dem beschriebenen karmischen Reinkarnationsglauben anhängen.

    Nur sieht dieser vor - wie in dem Text erwähnt - daß man, außer in der Hölle oder im Fegefeuer, auch als Tier oder Pflanze wiedergeboren werden kann.

    Davon ist in der westlichen Gebrauchsesoterik wiederum keine Spur mehr zu finden...
    Der Westler (und nur er!) wird -seiner Meinung nach- AUSSCHLIESSLICH als Mensch wiedergeboren.
    Die Heimwerkerspiritualität pickt sich romantische Trostmotive aus den verschiedensten Kulturkreisen heraus, und erstellt sich damit ein gefälliges Religionspatchwork-Deckchen, mit dem sie die eigene Blöße zu verdecken versucht.

    Der "Esoterikkenner" gehört natürlich zu jenen Zeitgenossen, die die eigene Kultur NICHT kennen, sie nichtsdestotrotz als minderwertig betrachten, und in dem Irrglauben leben, "frühere" - möglichst archaische - Kulturepochen seien IMMER die besseren.
    Ihnen fällt natürlich nicht im Traum ein, dass es auch für eine Kultur so etwas wie eine Entwicklung gibt, und dass JEDE Kultur VIELES falsch interpretiert (hat), im Laufe der Zeit - aus einer Beschränktheit der eigenen Erkenntnismittel heraus.
    Der "Esoterikkenner" ist natürlich auch nicht in der Lage, zwischen einer oralen und einer litteralen Tradition zu unterscheiden, geschweige denn das Symbolische vom Wortwörtlichen zu trennen.


    Im Falle der hinduistischen Anschauung könnte man z.B. mutmaßen, dass sich zwar "die eine Göttlichkeit" in das Ex-istierende aufgespalten hat - sie das aber selbst für kein gerade gelungenes Werk hält, und alles daran setzt, es so rasch als möglich ungeschehen zu machen... durch die Vermeidung der Reinkarnation.

    :confused: :foto:
     
  9. La Dame

    La Dame Guest

    Lieber Et libera!

    Wenn man Karma als Erfahrungsprozeß versteht, welcher der Erweiterung des eigenen Handlungsspielraums, des Lösungspotentials, also des Bewußt-Seins und somit auch einer Erweiterung der bewußten Wahlmöglichkeit - genannt freier Wille - dienlich ist, so mag eine Vermeidung von Karma nicht zielführend erscheinen.

    Bei den in abendländischen Kulturen durchaus noch geläufigen Vorstellungen von Fegefeuer und Hölle kann ich nicht mehr mitreden, da ich das Spiel des Lebens auf Ebene "Without Hell" spiele, wie es ein ganz lieber Seelenfreund formulierte.

    Interessant wäre für mich eine Wortschöpfung, welche von einer Gleichzeitigkeit der Bewußtseinserfahrungen ausgeht, da (Re-)Inkarnation(en, auch als mehrfach erlebt) ja ein Nacheinander implizieren.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Karma im Sinne von Bewußtseinserweiterung nicht als nicht-gelungen bezeichnet werden kann, mit der Intention, sich so rasch als möglich ungeschehen zu machen. Vielmehr meine ich, daß wir auf den Weg zum Schöpfergott gar keine Fehler machen können, da der Weg das Ziel IST.


    Mercie
    La Dame
     
  10. Et libera nos

    Et libera nos Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2006
    Beiträge:
    4.135
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    Hi Ma Dame,

    was verstehst du unter "Karma"?


    Und gibt es diesen "Begriff " in der abendländischen Tradition?
     

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