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Homöopathie - Alternative Heilmethode oder doch nur Symptomverschiebung?

Dieses Thema im Forum "Homöopathie" wurde erstellt von Eudemonic, 18. Juni 2013.

  1. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.581
    Ort:
    Kärnten
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    Gute Tipps ! :thumbup::)
     
  2. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    7.723
    Unabhängig davon, ob man an die Homöopathie glaubt oder nicht (wissenschaftlich gibt es ja keine Beweise für ihre Wirksamkeit) - das stimmt nicht.

    Samuel Hahnemann betont in seinem Hauptwerk zur Homöopathie (dem "Organon"), dass eine Krankheit nichts andere ist als die Gesamtheit ihrer Symptome. Das heißt: Wenn alle Symptome beseitigt sind, ist definitionsgemäß die Krankheit beseitigt. Das war ein relativ radikaler Gedanke, aber auch einer der wenigen, die man Hahnemann positiv anrechnen kann. Die damalige "Schulmedizin" war nämlich ungefähr so wie die heutige esoterische Wunderheilmethode - es gab kein strukturiertes medizinisches Wissen, sondern nur krude (falsche) teils sehr abergläubische Vorstellungen, auf deren Basis gehandelt wurde. So dachte man, man würde mit dem "Aderlass" den Körper von bösen, krankmachenden Stoffen befreien (so wie heute diverse Leute "Entschlackung" anbieten), selbst wenn die Krankheiten keinerlei Bezug zum Blutkreislauf oder Giftstoffen hatten. Hahnemann hat sich von diesen Vorstellungen aber ganz konkret distanziert - für ihn waren Krankheiten nicht Auswüchse von irgendwelchen ominösen Schlackestoffen, sondern er definierte Krankheiten ganz einfach pauschal als Gesamtheit aller Symptome - wer frei von Symptomen ist, ist frei von der Krankheit. Die ganze Homöopathie baut auf dieser Idee auf - denn das Ähnlichkeitsprinzip, das du selbst zitierst, fundiert nur auf Symptomen - ein Stoff, er ein Symptom hervorrufen kann, kann das Symptom angeblich auch behandeln (aus heutiger Sicht gesehen völliger Unsinn, aber lassen wir das dahingestellt).

    Damit verfehlen auch solche Beiträge völlig die Essenz der Homöopathie:
    Denn wie Hahnemann dargelegt hat ist das Symptom die Krankheit (bzw. die Gesamtheit der Symptome). Wer erfolgreich alle Symptome auf Dauer besiegt hat, hat auch die Krankheit besiegt. Das ist ein relativ pragmatischer Weg, den Hahnemann eingeschlagen hat, aber im Vergleich zu seinen zeitgenössischen Kollegen eigentlich wegweisend (denn die haben Symptomverbesserung ignoriert).

    Kurz gesagt, auch an Eudemonic, den Threadsteller: Homöopathie ist per definitionem von Hahnemann nichts anderes als Symptombehandlung, aber Symptombehandlung ist wiederum nicht prinzipiell was schlechtes (muss natürlich aus heutiger Sicht viel differenzierter betrachtet werden - diverse Krebsarten zeigen z.B. lange keine Symptome, und wenn sie es tun, ist es oft schon zu spät).
    Nachdem ich das kurz aus Sicht der Homöopathie dargelegt hab möcht ich nochmal betonen, dass ich selbst nichts von der Homöopathie halte.
     
  3. pekeglo

    pekeglo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2012
    Beiträge:
    1.628
    guten morgen Tarbagan,

    es gibt zwar studien, sind aber nicht anerkannt, so wie ich weiss.... aber das spielt für mich persönlich keine rolle....

    ich hab genug "beweise" für mich das ich sehe was es bei den leuten bewirken kann, gelöst hat, gut getan hat... mehr brauche ich nicht ;-)

    danke für deine Informationen :thumbup:

    alles liebe petra
     
  4. Eudemonic

    Eudemonic Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2013
    Beiträge:
    18
    Ort:
    NRW
    Ich finde das ganze Thema wahsninnig interessant.
    Habe die Homöopathie stets abgelehnt und auch alle Leute in meiner Umgebung die mich davon überzeugen wollten immer "tot-argumentiert"

    Bis ich in eine Lebenskrise kam. Ich war so enttäuscht von der Schulmedizin, sie konnte mir gar nicht helfen.
    Mit pflanzlichen und homöopathischen Mitteln habe ich innerhalb kürzester Zeit (verglichen zu der Zeit vorher) Erfolge erzielt.

    Ich vermute um daran zu "glauben" muss man erst in einer solchen Situation gewesen sein. So jedenfalls war es bei mir...

    Habt ihr vielleicht Bücher, die ihr mir empfehlen könnt, in denen die Wirkungsweise der Homöopathie gut erklärt ist?

    Viele Grüße
     
  5. pekeglo

    pekeglo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2012
    Beiträge:
    1.628
    guten morgen Eudemonic,

    toll wenn sich endlich erfolge ergeben, ich freu mich für dich.

    mein schwager war auch ein totaler skeptiker, alles humbug, bis ihn meine schwester mitschleppte, heute absolut überzeugt! ohne glauben ;-))

    wieterhin gute gesundheit und leider weiss ich dir keinen tip zu einem buch.... vielleicht weiss dir dein Arzt ein gutes buch?!

    schönen sonntag petra
     
  6. nizuz

    nizuz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2008
    Beiträge:
    12.322
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    also erstmal kurz vorab:

    Hahnemann sagte etwas sehr weises, nämlich daß es keine Methode gibt, um die Ursache/Urgrund welcher Erkrankung auch immer herauszufinden.

    Mensch kann sich dem bestenfalls nähern. Das tut die Hom über die besonderen, ungewöhnlichen, individuellen Zeichen/Symptome, die der Kranke zeigt.

    Nicht jeder Hom. ist ein Könner und so kann es auch da passieren, daß bei falscher Mittelwahl eine Erkrankung unterdrückt wird und sich auf eine tiefere Ebene verschiebt.
    Um ein Beispiel zu nennen: jemand hat Hautausschlag und bekommt ein Mittel. Der Ausschlag verschwindet, aber der Patient bekommt Probleme mit der Lunge.

    Sofern Organe durch eine solche Verschiebung noch nicht zu schwer geschädigt sind, kann der Prozeß umgekehrt werden...die Lungenprobleme verschwinden, der Ausschlag kommt wieder....

    Es kann (muß nicht) zum Beispiel auch passieren, daß ein körperliches Leiden (durch welche Behandlung auch immer...hom. / 'schulm.') scheinbar erfolgreich 'behandelt' wird, aber gleich darauf starke psychische Symptomatiken auftreten.
    Bei der richtigen Behandlung werden mit dem Verschwinden der psych. Symptome die körperlichen wieder zurückkehren und müssen dann natürlich anders als zuvor behandelt werden - dazu gehört ziemlich viel Können.

    Viel genauer läßt sich das in einem Forum nicht erläutern.
    Vielleicht hilft dir das weiter.

    PS: was Literatur angeht...das ist wirklich sehr komplex. Wenn du viel Zeit und Interesse hast, kann ich dir die Bände von Dr. Otto Eichelberger empfehlen und das Organon 6 von Hahnemann (nicht einfach zu lesen und zu verstehen).
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2013
  7. nizuz

    nizuz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2008
    Beiträge:
    12.322
    der Threadersteller hatte eine Frage.

    Wenn du auch diesen Thread wieder versuchst ins OT zu schießen, werde ich dich diesmal melden.
    Wenn du über Homöopathie an sich diskutieren willst, steht es dir frei deinen EIGENEN Thread dazu zu eröffnen.
    Es gibt im übrigen sehr wohl positive Studien und darüber kann dann in DEINEM Thread diskutiert werden.
     
  8. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2011
    Beiträge:
    12.990
    Eigentlich alle Krankheiten schlummern vor sich hin, Veranlagung, Vererbbarkeit hinzukommend. Alles was Oma, Opa, Mama, Papa hatten, kann man auch bekommen.

    Zeigen sich erst Symptome, ist die Krankheit schon längst da, sie war schon da, hat sich langsam entwickelt. Die Schulmedizin nimmt dann erst die Symptome zusammen. Zu den Symptomen, gehören die Auffälligkeiten am Körper, die Probleme die ein Kranker schildert, die Familiengeschichte, dazukommend Serenuntersuchungen und bildgebende Verfahren. Erst dann kann sich ein Schulmediziner etwas zusammenreimen, zur möglichen Diagnose.

    Daher schreibe ich gerne von Symptommedizin. Symptome, die ein Mediziner zusammen nimmt, um die mögliche Diagnose rauszufinden. Steht die Diagnose noch nicht felsenfest, werden die Symptome behandelt, immer in Zielrichtung auf die vermutete Diagnose. Schlägt die Therapie an, war es auch die richtig vermutete Diagnose = Ursachenmedizin.


    Das Alles, kann man mit Homöopathie nicht bewerkstelligen, daher unwirksam. Egal in welcher Konstellation. Es fehlt an vorgenanntes Grundlegendes.

    Und noch dazu, selbst die Schulmedizin kann daneben liegen, selbst wenn die Therapie augenscheinlich erfolgreich war ........... dumm aber auch.


    In der Psychosomatik kann hingegen sehr wohl die Symptombehandlung vollumfänglich greifen. Sogar nur die Behandlung einer Symptomatik, als reine Zuwendung ....... böse aber auch.
    Nehmen wir Burnout, es ist keine Krankheit, es ist auch kein Überforderungssymptom, sondern ein Unfähigkeitssyndrom. Man ist überhaupt nicht in der Lage noch die Anforderungen zu schaffen, in der Regel mit Unfähigkeit gegenüber der Situation begründet. Spiegelt sich bei allen Burnout-Syndromen wieder, Verzettelung, nicht der Situation gewachsen, die ein überfordert.

    Wenn hier noch nicht die Symptome einer klinischen Erkrankung und deren Anzeichen (Herzinfarkt, Apoplex) aufgetreten sind, kann auch HOM helfen, aber genauso gut der Tritt in den Allerwertesten (bildlich gesprochen).
    Es hat die gleiche Wirkungsweise :D der Tritt vielleicht effektiver und schneller. :lachen: kosteneinsparend
     
  9. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

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    Lieber kleiner grüner Drache, was los mit dir (zu viel Weihrauch inhaliert :D :umarmen:)

    geht doch genau darum, war doch die Fragestellung und Menschen haben dazu unterschiedliche Ansichten.

    Welche wissenschaftlichen Studien meinst du, die, der HOMs ??????
     
  10. Schlucke

    Schlucke Sehr aktives Mitglied

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    Möglicherweise so etwas:
    http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=312
     
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