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°° Heilung durch Rückführung °°

Dieses Thema im Forum "Rückführungen und frühere Leben" wurde erstellt von Sun42, 7. November 2008.

  1. Sun42

    Sun42 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2008
    Beiträge:
    6.439
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    Hallo zusammen :)

    Da ich eben in einem anderen Beitrag darüber geschrieben hatte , kam mir der Gedanke , da jetzt einen eigenen Thread zu eröffnen. Denn viele Menschen sind davon betroffen und wissen es aber leider nicht. Oder glauben auch nicht daran.
    Aber , wir Menschen werden ja immer wieder zu bestimmten Dingen geführt. Sei es zu bestimmten Personen , die einem zum richtigen Zeitpunkt auch die richtigen Worte sagen , oder zu bestimmten Büchern , die einem oftmals wieder auf die Sprünge helfen können , oder aber auch im Internet , zu der richtigen Seite :)
    Bevor ich aber jetzt hier meine eigenen Erlebnisse die ich durch Rückführungen selbst oder bei anderen Personen erlebt hatte , hier erzähle , möchte ich zuerst über Trutz Hardo hier etwas reinstellen.
    Durch eines seiner Bücher kam ich damals zu dem Thema Rückführung als Therapie. Selbst erlebt hatte ich es durch eine Bekannte von mir. Sie wurde wirklich nach der damaligen Rückführung von ihrer Allergie erlöst.

    Dieses Buch " Das grosse Handbuch der Reinkarnation " ist wirklich sehr interessant..

    Hier habe ich einen kleinen Ausschnitt , aus jenem Buch ....

    Rückführungstherapie


    Zur Einführung in diese vielversprechende und erfolgreiche Therapieform präsentieren wir hier die Einleitung zu Trutz Hardos Das Grosse Handbuch der Reinkarnation. Umfangreiche weitere Informationen und Buchauszüge zum Thema Rückführungstherapie und Reinkarnation finden sich unter Bücher & CDs und Fallbeispiel.

    Einführung

    Ich bin der Überzeugung, dass für viele bisher als unheilbar geltende Krankheiten endlich ein Schlüssel gefunden wurde, von dessen Vorhandensein nicht nur Millionen von Heilungsbedürftigen nicht wissen, sondern auch Hunderttausende derer, die in einem Heilberuf tätig sind. Ich sehe es somit als dringliche Aufgabe an, diese so erfolgreiche Therapieform einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Tausende von Kranken sind die neuen Wege dieser neuartigen Therapie bereits gegangen und haben oftmals spontan Heilung erlebt, nachdem sie - nach zahllosen erfolglosen Versuchen - schon daran verzweifelt waren, je Besserung oder Heilung zu finden.

    Die Rückführungstherapie :: regression therapy :: versetzt den Klienten zumeist in einen wachschlafähnlichen Zustand (Alphazustand) und führt ihn zu den Ursachen seines Symptoms oder Problems zurück. Diese Ursachen können dabei sowohl in diesem Leben :: z.B. in Jugend, Kindheit oder im Mutterleib :: als auch in einem früheren Leben liegen. Aus letzterem Grund wird die Rückführungstherapie auch gerne als Reinkarnationstherapie :: reincarnation therapy oder past life therapy :: bezeichnet, und entsprechend spricht man von Reinkarnationstherapeuten. dass diese Therapie die Ursache von Symptomen und Problemen jedoch aufdeckt, wo immer sie zu finden sein mag - also auch im heutigen Leben -, halte ich die Begriffe Rückführungstherapie und Rückführungstherapeut für angebrachter. Aus diesem Grund greife ich auch in diesem Buch ausschliesslich auf diese beiden Termini zurück.

    Wie so viele neue Ansätze in Psychologie und Therapie stammt auch die Rückführungstherapie aus Kalifornien. Soweit ich es überblicken kann, waren Dr. Irene Hickmann und Dr. Hazel Denning neben Ron Hubbard und Valney G. Mathison die ersten, die schon zu Beginn der fünfziger Jahre auf das Heilpotential stiessen, das das Aufdecken früherer Leben in sich birgt. Diese neue Therapieform gewann nur langsam an Boden, bis sie schliesslich von zahlreichen Psychotherapeuten und Psychiatern ausprobiert und als wirkungsvoll erkannt wurde. Zwei davon möchte ich an dieser Stelle zu Wort kommen lassen.

    Der durch Bücher und Fernsehauftritte bekannte Psychiater Prof. Dr. Adrian Finkelstein hat die Rückführungstherapie versucht und dabei nicht nur Beweise für die Tatsächlichkeit der Reinkarnation erhalten, sondern auch verblüffende therapeutische Erfolge erzielt. Er schreibt:

    „...Ich fühle mich als Arzt und Psychiater gehalten, einige philosophische Überlegungen zur Bedeutung dieser ausserordentlichen Entdeckungen anzustellen. Sie haben meine Sichtweise der Krankheit wie auch des gegenwärtigen Lebens beträchtlich verändert; ich sehe meine Patienten wie auch Menschen im allgemeinen in neuem Licht. Diese Entdeckungen eröffnen für Diagnose und Therapie neue Horizonte ... Leider gibt es nur wenige Psychiater und Ärzte aus anderen Disziplinen, die diesem Forschungsbereich offen und interessiert gegenüberstehen. Ich möchte die Ärzteschaft daher aufrufen, sich dieses Gebietes anzunehmen, dass es für viele ungelöste Probleme Lösungen zu bieten vermag, mit denen wir in der Praxis zu kämpfen haben.“

    Der Psychiater Prof. Dr. Brian Weiss, der schon drei Bücher zur Rückführungstherapie geschrieben hat, bemerkt: „Ich erkannte, dass die Reinkarnationstherapie eine schnelle Methode zur Behandlung psychiatrischer Symptome wie auch solcher Probleme ist, deren Linderung früher nur mit monate- oder jahrelanger kostenaufwendiger Therapie möglich gewesen wäre. Sie bietet einen viel direkteren Weg zur Heilung von Schmerzen und Ängsten. Ich fing an, diese Therapie auch bei anderen Patienten einzusetzen und erzielte auch hier ausgezeichnete Ergebnisse.“

    Nach jahrelangem Einsatz der Rückführungstherapie wendet er nun bei etwa vierzig Prozent seiner Patienten die Rückführung in frühere Leben an, während bei sechzig Prozent herkömmliche Methoden ausreichen. „Für die besagten vierzig Prozent ist die Regression in frühere Leben jedoch der Schlüssel zur Heilung. Auch der beste Therapeut kann keine vollständige Heilung des Patienten bewirken, solange er sich in den klassischen Grenzen einer einzigen Lebensspanne bewegt, wenn das die Symptome verursachende Trauma in einem früheren Leben liegt, das vielleicht Jahrhunderte oder gar Jahrtausende zurückliegt. Kommt in solchen Fällen die Reinkarnationstherapie zur Anwendung und bringt die lange verdrängten Erinnerungen ins Bewusstsein, tritt gewöhnlich eine schnelle und dramatische Besserung der heutigen Symptomatik ein.“

    An dieser Stelle möchte ich einflechten, dass natürlich nun nicht alle Psychotherapeuten denken sollten, dass sie mit ihrem bisherigen Ansatz auf dem Holzweg sind und sich schleunigst auf einen anderen Weg begeben sollten, um nicht einmal als „überholt“ und „ungefragt“ das Schlusslicht zu bilden. Vielmehr könnte die Rückführungstherapie eine zusätzliche Bereicherung ihrer bisherigen Methoden darstellen, so dass bei Klienten, bei denen die eine Methode keine Erfolge zeigt, die andere zur Anwendung kommen könnte. Ausserdem kommt die Rückführungstherapie auch nicht für alle Patienten in Frage. Z.B. dürfte sie bei Klienten mit schwerer geistiger Behinderung aussichtslos und bei Schizophrenen nur in schubfreien Intervallen hilfreich sein. Auch in akuten Angst- oder Krisensituationen dürfte diese Therapieform kaum Erfolge zeitigen. Weiterhin lassen sich zehn Prozent aller Klienten nicht oder nur schwer bzw. nicht tief genug in den Alphazustand versetzen, so dass auch bei dieser Gruppe die Rückführungstherapie nicht zur Anwendung kommen kann. Aus eigener Erfahrung bin ich jedoch davon überzeugt, dass sich 80 bis 85 Prozent aller Menschen für die Rückführungstherapie eignen, solange sie nicht durch religiöse Vorbehalte davon abgehalten werden, sich einer solchen Therapie überhaupt zu unterziehen.

    Ein grosses Plus der Rückführungstherapie besteht darin, dass weder Therapeut noch Klient an frühere Leben glauben müssen. Viele Therapeuten, die die Rückführungstherapie mit grossem Erfolg ausüben, glaubten anfangs überhaupt nicht an die Existenz früherer Leben und erklärten ihren Klienten, die ebenfalls nicht an Reinkarnation glaubten, z.B., dass aus ihrem Unterbewusstsein symbolische Bilder aus anderen Zeiten aufsteigen würden, die wichtige Aufschlüsse über den Heilungsprozess geben könnten.

    Der Psychiater Brian Weiss schreibt: „Weder Therapeut noch Patient müssen an die Existenz früherer Leben bzw. an die Reinkarnationslehre glauben, um mit der Reinkarnationstherapie Erfolg zu erzielen. Der Beweis liegt in der Sache selbst. Schon mancher Kollege aus der Psychotherapie meinte zu mir: 'Ich weiss noch immer nicht, ob ich an diese Sache mit den früheren Leben glauben soll, aber ich arbeite damit, und es funktioniert.'“

    Mit der Zeit werden wohl alle Therapeuten, die diese Methode ausprobieren, von der Tatsächlichkeit der Reinkarnation überzeugt werden, dassKlienten im Alphazustand historische und kulturgeschichtliche Fakten oder Daten nennen können, die ihnen im Wachzustand nicht bewusst sind (und die sich auch mit Kryptomnesie nicht erklären lassen), deren Richtigkeit vom Therapeuten jedoch überprüft und bestätigt werden kann.

    Trotz einiger engagierter Rückführungstherapeuten und Ausbilder befindet sich die Rückführungstherapie in unseren Landen noch immer in der „Morgendämmerung“. Was mag sich auf dem Gebiet des Heilwesens abspielen, wenn die Sonne der Rückführungstherapie im Zenit stehen wird? Eventuell wird die gesamte Medizin und Psychotherapie damit revolutioniert, dass die Ursachen von Krankheiten nicht mehr nur im gegenwärtigen, sondern auch in früheren Leben aufgedeckt und entsprechend de- und umprogrammiert werden können.

    Von noch Unkundigen höre ich oft, wenn ich über frühere Leben und Rückführungstherapie spreche: „Warum soll ich mich mit früheren Leben befassen? Das jetzige ist für mich mehr als genug. Ich habe mich in diesem Leben mit so vielen Problemen herumzuschlagen. Warum sollte ich mir zusätzlich noch Probleme aus vergangenen Leben ansehen oder gar nacherleben?“ Und dann versuche ich zu erklären, dass wir uns sicherlich nicht um frühere Leben zu kümmern bräuchten, wenn jene sich nicht um uns „kümmern“ würden. „Unerlöste“ Gefühle aus früheren Leben geben in unserer Seele so lange keine Ruhe, bis sie „erlöst“ sind. Sie wirken auf mannigfache Weise in unser Leben ein :: z.B. als Ängste :: und „nötigen“ uns, uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Die Rückführungstherapie führt die Konfrontation mit der Vergangenheit herbei und lässt den Menschen endlich Abschied nehmen von dem, was er so lange als unliebsamen Ballast mit sich herumgeschleppt hat. Erst wenn wir das, was uns an die Vergangenheit bindet, gelöst haben, können wir wirklich sagen: „Was geht mich die Vergangenheit an?“

    Das vorliegende Buch beabsichtigt, der Leserin/dem Leser neben dem theoretischen Hintergrund vor allem auch eine praktische Anleitung zu geben, wie sich eine Rückführungstherapie erfolgreich durchführen lässt. Zudem vermitteln einige Beispiele Einblick in die tatsächliche Praxis. Ich habe mich entschieden, den Zurückzuführenden bzw. zu Therapierenden nicht „Patient“, sondern überwiegend „Klient“ zu nennen, dass doch sehr viele Menschen zur Rückführungstherapie kommen, die nicht Kranke und dementsprechend „Patienten“ sind, sondern Menschen, die z.B. Partner-, berufliche oder sonstige Probleme haben und durch diese Therapie zu lösen hoffen.

    Nachdem der Leser oder die Leserin das Buch gründlich gelesen haben, können sie, wenn sie schon therapeutisch tätig sind, anhand des praktischen Teils die Rückführungstherapie ausprobieren; ich möchte allerdings empfehlen, vorher eine diesbezügliche Ausbildung zu absolvieren. Das im praktischen Teil Fettgedruckte ist wie eine Partitur zu lesen, d.h. man blättert während der Rückführung jeweils zu den nächsten fettgedruckten Sätzen weiter. Im hinteren Teil befindet sich ein Verzeichnis der im Buch gebrauchten Abkürzungen.

    Ich hoffe, dass mir Klientin und Therapeutin verzeihen werden, wenn ich, wie üblich :: dassbessere und brauchbare Formulierungen noch nicht gefunden ::, in meinen allgemeinen Ausführungen von „Klient“ und „Therapeut“ spreche. Ich meine dabei aber immer auch :: S :: sie, die für Seelisches meist aufgeschlossener ist als jene, die nicht „in“ sind.







    Liebe Grüße
    Tina:)
     
  2. Sun42

    Sun42 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2008
    Beiträge:
    6.439
    Und hier noch eine kurze Beschreibung ,
    wie seine Rückführungstherapien bei den Patienten vollzieht..

    Erfahrungsbericht
    von
    Trutz Hardo



    Reinkarnationstherapeut


    Trutz Hardo über seine Praxis der Reinkarnationstherapie

    Bei Wahrnehmung des Termins wird erst einmal eine gründliche Anamnese vorgenommen, damit sich der Therapeut ein eindrückliches Bild nicht nur von dem zu behandelnden Symptom oder Problem des Klienten, sondern von dessen gesamter Problematik verschaffen kann, also Leben, Familie, Beruf und das allgemeine Krankheitsbild gegenwärtiger oder vorausgegangener Krankheiten.

    Danach wird dem Klienten erklärt, wie die Reinkarnationstherapie verläuft. Haben sich beide dazu entschlossen, gleich anschließend damit zu beginnen, so legt oder setzt sich der Klient in eine angenehme Position. Vom Reinkarnationstherapeuten in den Alphazustand versetzt, wird er zuerst über eine Wiese zu einer Heilquelle geführt, wo er beim Trinken die Heilkraft dieses Heilwassers in sich spürt. Denn bei der Rückkehr aus seinen früheren Leben wird er hier ein Heilbad nehmen. Schließlich gelangt er zu einem Wolkenbett, in das er sich legt, während er von göttlicher Energie eingehüllt und beschützt ist. Hier begegnet er seinem meist unsichtbar bleibenden Höheren Selbst. An dessen Stelle kann man auch einen Engel oder eine(n) GeistführerIn verwenden. Dieses Höhere Selbst weiß alles über den Klienten, auch über dessen frühere Leben, ist es doch sein eigenes höheres Wissen, sein unmittelbarer Vermittler zwischen ihm und dem Göttlichen, und als Teil von diesem zugleich allwissend. Der Klient bittet nun sein Höheres Selbst, ihn zu der Ursache seines Problems zu führen. Das Höhere Selbst nimmt ihn an die Hand und führt ihn vor eines von vielen Toren in einer langen Wolkenwand, hinter dem sich entweder sein gegenwärtiges oder eines seiner vergangenen Leben befindet. Vor diesem Wolkentor wird das anzugehende Thema nochmals präzise formuliert und auch bestimmt, dass der Klient, sobald bis drei gezählt worden ist, sich genau einen Tag vor einem wichtigen Ereignis befindet, das mit seinem Problem/Symptom zusammenhängt.

    In den meisten Fällen findet er sich zuerst in einem Opferleben wieder. Einen Tag vor einem wichtigen Ereignis wird er erst einmal ermitteln, wo und wer er ist, wie er heißt, in welchem Land er sich befindet, ob er verheiratet oder ledig ist, was sein Beruf ist etc. Sodann wird er zu dem Ereignis am nächsten Tag geführt. Hier erlebt er die Ursache für sein heutiges Problem/Symptom. Hat er beispielsweise im heutigen Leben Asthma, so mag er sich als Hexe auf dem Scheiterhaufen erleben, die an dem Qualm erstickt, noch bevor die Flammen ihren Körper verzehren können. Dieses Wiedererleben ist kein aktuelles Erleben, wie wir es in der Wirklichkeit erleiden müssten, sondern wird geistig nachvollzogen, so dass zwar Tränen fließen können, doch kaum ein schmerzliches Geschehen wirklich gespürt wird.

    Nach Dafürhalten des Therapeuten kann nach dem Tod auch ein Ausflug in das Zwischenleben eingeschoben werden, da die dort erlebten Ereignisse - wie es mehrere später zu schildernde Beispiele bei den verschiedenen Fällen zeigen - sehr offenbarend sind.

    Wieder vor das Wolkentor gebracht, wird dem Klienten vom Höheren Selbst erklärt, wer unter den an dem soeben wiedererlebten Leben Beteiligten eventuell in seinem heutigen Leben erneut erscheint, kommen doch Seelen in den verschiedensten Körpern über viele Leben immer wieder zusammen, bis sie miteinander zur Harmonie gefunden haben.

    Danach wird das Höhere Selbst befragt, ob es noch ein oder mehrere andere frühere Leben gibt, in dem bzw. denen ebenfalls Ursachen für das gegenwärtige Problem/Symptom zu finden sind; bei einem Ja wiederholt man den Vorgang und sucht erneut ein Opferleben und eventuell danach noch ein weiteres Opferleben auf etc.

    Sind all die Ursachen in den entsprechenden Opferleben aufgedeckt und wiedererlebt worden - wobei viele Emotionen freigesetzt worden sein mögen -, so wird das Höhere Selbst vor dem Wolkentor gebeten, den Klienten nun dorthin zu führen, wo die eigentliche Ursache für die in den Opferleben erlebten Leiden liegt. Und das Höhere Selbst führt den Klienten dann in ein vorangegangenes so genanntes Täterleben, in welchem er anderen Menschen Leid und/oder Schmerz zufügte. Hier liegt meist der eigentliche oder Urgrund für sein heutiges Symptom oder Problem, das sich aus karmischen Gründen in den späteren ausgleichenden Opferleben manifestierte und sich im gegenwärtigen Leben immer noch auswirkt - entweder als Nachwirkung eines Opferlebens oder selbst noch ein solches auslebend.

    In solch einem Täterleben hat diese Seele sich schuldig gemacht, und zwar nicht nur vor anderen Seelen, sondern vor dem eigenen Gewissen. Dieses Schuldgefühl bleibt oft über viele Leben unbewusst bestehen und kann sich sogar zu einem Schuldkomplex unbekannter Herkunft ausweiten, der zu Depressionen, Minderwertigkeitsgefühlen und zum Helfersyndrom führen kann. Deshalb ist es sehr wichtig, das Täterleben in einer Reinkarnationstherapie immer mit aufzudecken, zum einen, um sich bei dem Auflösungsprozess auf immer von diesen Schuldgefühlen zu befreien, und zum anderen, um denen, die einem im Opferleben Leid und Schmerz zugefügt haben, leichter vergeben zu können, da man nun erkennt, dass hinter allem Geschehen ein höherer Sinn waltet, dass alles gerecht ist und gemäß dem Karmagesetz niemandem etwas geschieht, das er nicht selbst verursacht hat.

    Nachdem alle früheren Leben, die das Höhere Selbst als zur Aufdeckung des Problems wichtig ansah, aufgedeckt und wiedererlebt worden sind, wird der Klient auf den so genannten Berg der Erkenntnis geführt. Hier vergleicht er von höherer Warte aus die vor ihm ausgebreitet liegenden früheren Leben mit seinem heutigen Leben. Er erkennt die Zusammenhänge samt dem Karmagesetz, das er als gerecht ansieht, und entdeckt mit Hilfe des Höheren Selbst viele weitere Zusammenhänge, die sich aus den aufgedeckten früheren Leben für sein heutiges ergeben.

    Danach überreicht ihm das Höhere Selbst einen goldenen Kelch mit einer Flüssigkeit, in der sich die Kraft der Liebe, der Vergebung, der Leid- und Schuldauflösung befindet. Mit diesem Kelch geht er zuerst in das Täterleben und bittet all die, an denen er Böses verübt hat, ihm zu vergeben; dann reicht er dem Übeltäter, der er früher selbst gewesen ist, den Kelch und erlöst ihn von aller Schuld. Anschließend geht er mit diesem Kelch in jedes der aufgedeckten Opferleben und vergibt all denen, die ihm damals Leid und Schmerz zufügten, reicht ihn dann sich selbst, der er früher war, und befreit so sein früheres Ich von allem Leid und Schmerz.

    Schließlich geht er mit diesem Kelch in sein heutiges Leben, reicht diesen Kelch all den Personen, die in seinen aufgedeckten früheren Leben als Opfer oder Täter erschienen waren, vergibt ihnen oder bittet sie nochmals um Vergebung für seine früheren oder auch gegenwärtigen Vergehen an ihnen. Und schließlich steht er vor sich selbst und vergibt sich für all das, was er in früheren (oder auch noch im heutigen) Leben anderen an Bösem zugefügt hat.

    Anschließend reicht das Höhere Selbst ihm einen großen geöffneten Kiefernzapfen, in welchen er all das hineinsteckt, von dem er sich nun befreien möchte samt seinen Schuldgefühlen. Der vollgestopfte Zapfen wird mitsamt Inhalt in einem Lichtfeuer verbrannt und an die Urliebe zurückgegeben. Danach formuliert der Klient seine Auflösungsaffirmation, die folgendermaßen beginnt: „Ich bin frei von ....“ und wiederholt sie in der Folge einige Male. Schließlich wird der Klient über das Wolkenbett zur Heilquelle und von dort wieder zurück in sein Hier und Jetzt geleitet.

    Während seines Aufenthaltes in früheren Leben, vor dem Wolkentor, beim Höheren Selbst oder auf dem Berg der Erkenntnis verfügt der Klient meist über ein doppeltes Bewusstsein. Er weiß, dass er sich in der Gegenwart seines heutigen Lebens bei seinem Therapeuten befindet und zugleich bei jenen Erlebnissen früherer Leben weilt. Auf dem Berg der Erkenntnis kommt als drittes noch ein höheres Bewusstsein hinzu.

    Deshalb mutet viele Zurückgeführte solch eine Therapie wie eine Einweihung in ein neues und erweitertes Verstehen ihrer selbst und des Daseins überhaupt an. Man lebt anschließend meist ein bewussteres und erfüllteres Leben - in etwa so, wie es jenen ergeht, die sich einmal im klinischen Todeszustand befunden haben und daraus als „erneute“ Menschen zurückkehren. Aus diesem Grunde meinen Reinkarnationstherapeuten auch, dass es eigentlich schade ist, dass nur Klienten und Patienten in einen solchen Genuss kommen, während dieser offenbarende Segen doch eigentlich jedem Erfahrungswilligen verfügbar sein sollte.

    Solch eine Reinkarnationstherapie mag drei bis sechs Stunden dauern, hat aber den Vorteil, dass es in vielen Fällen keiner weiteren Sitzung bedarf, da das Problem gelöst beziehungsweise das Symptom seiner spontanen oder allmählichen Behebung zugeführt wurde.
     
  3. Sun42

    Sun42 Aktives Mitglied

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    Da ich dieses Buch selbst habe , möchte ich einen Teil davon hier mal schreiben..

    Unter anderem auch mal einige Beispiele , welche Ursachen manche Krankheiten haben könnten......

    * Ängst und Phobien

    * Allergien

    * Beziehungsprobleme

    * Gemütskrankheiten

    * Psychosomatische Krankheiten

    * Schuldgefühle

    * Alpträume

    * Körperliche Geburtsmerkmale und Geburtsschäden

    * Krankheiten

    * Eingebildete Krankheiten

    * Psychomotorische Störungen

    * Komplexe

    * Kinderlosigkeit

    * Besessenheit

    * Psychische Krankheiten

    * Psychische Blockaden

    * Zwangshandlungen



    All diese Punkte werden im einzelnen wieder aufgelistet...
     
  4. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

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    Hallo Tina,

    ich habe mich selbst vor vielen Jahren bei Tom zur Rückführungsleiterin ausbilden lassen, führe aber heute keine RF mehr nach seiner Methode durch, da sie in Opfer- und Täterleben trennt. Auch das Verzeihungsritual ist eben nur ein Ritual, die Trennung in Opfer und Täter bleibt. Auf Seelenebene gibt es jedoch keine Wertung und also auch keine wirkliche Trennung.

    Nichtsdestotrotz geht natürlich jeder seinen ganz persönlichen Weg. :)

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  5. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Gabi,

    Deine Gründe kann ich nachvollziehen - aber gibt es nicht auch eine Möglichkeit, die Werkzeuge ohne diese Wertungen zu nutzen?

    Ich meine, es gibt ja trotzdem das Ursache-Wirkungs-Prinzip. Das heisst, in irgendeinem Leben ist ein Muster entstanden, welches es nun aufzulösen gilt. Man muss das ja nicht mit "Verzeihen" machen (ich mag dieses Wort eh nicht), sondern einfach indem man sich anschaut, was damals schief gelaufen ist und wenn man sich (nicht nur mit dem Intellekt) bewusst ist, dass es aus einem anderen Leben kommt, fällt die Heilung auch schon leichter.
     
  6. ziniel

    ziniel Mitglied

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    guten morgen

    bei mir war´s damals so, dass ich mir dachte
    ich lasse mich nun nicht mehr von dem was ich damals
    "verbrochen" habe behindern und blockieren und so setzte
    der heilungsprozess ein

    lg eva
     
  7. daljana

    daljana Guest

    ich war bei einem engelmedium.mir wurde gezeigt,warum ich im jetzigen leben wegen eines mannes so leide.unsere situation von damals.erstaunlich wie gleich manches war.mir half es sehr,das alles besser zu verstehn:)die botschaft war:du bist frei,wenn du gehst,fällst du nicht sondern bist frei!
     
  8. ziniel

    ziniel Mitglied

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    sagt mal wo zieht ihr eigentlich die grenzen
    bei psychischen krankheiten?

    dh.: man sagt ja man solle menschen mit akuten psychosen,
    schizophrenie, starken angstattacken, depressionen nicht rückführen.
    doch andererseits soll eine rückführung gerade bei ängsten, depressionen
    usw helfen
    wo zieht man da die grenze?
    ich habe einen bekannten, der an sehr starken panikattacken und schweren
    depressionen litt, momentan gehts ihm besser von den beschwerden her,
    er würde sich gerne rückführen lassen. wär das jetzt der richtige zeitpunkt?

    lg eva
     
  9. daljana

    daljana Guest



    hallo eva!
    ist es nicht so,ein guter therapeut entscheidet das?weiß wanns geht und wann nicht..
     
  10. ziniel

    ziniel Mitglied

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    ja dieser gedanke kam mir dann auch

    nur funkt mir immer die selbst-unsicherheit dazwischen
    mein thema
    man hört und liest ja überall soviel
    und möcht nix falsch machen...
     
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