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Ärztepfusch, Fehldiagnosen, Falschbehandlungen, Nachlässigkeiten, Zweiklassenmedizin?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Luckysun, 6. Februar 2010.

  1. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    8.562
    Ort:
    NRW
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    Hallo zusammen...

    Mir ist klar, daß dies ein heißes Eisen ist...
    Daher habe ich jetzt eine Weile überlegt, ob ich das Thema hier rein setze...

    Ich finde es aber doch sehr wichtig, das mal zu diskuttieren...
    da für mich persönlich die Anzeichen dafür sich deutlich häufen,
    daß sowas immer mehr um sich greift...
    und mich auch interessieren würde, ob viele hier ähnliche Erfahrungen machten...

    Ich möchte betonen, daß die Absicht, die dahinter steckt
    NICHT ist, Ärzte grundsätzlich anzuprangern oder Hetze zu betreiben...
    Trotzdem muß ich leider sagen, daß meine Negativerfahrungen sich mittlerweile derart häufen, daß ich langsam ins Grübeln komme, ob unser derzeit existierendes Gesundheitssystem nicht von Grund auf geändert werden müßte...und ob es nicht eher immer mehr dahin tendiert zu einer Zwei-Klassen-Medizin zu verkommen...

    Ich liste hier zur Erklärung jetzt mal auf, welche speziellen Erfahrungen ich mit einigen Ärzten in den letzten Jahren machte, wobei ich betonen möchte, daß ich bis vor 15 Jahren eigentlich NIE krank war, bzw. ein Mensch war der selten bis garnicht zum Arzt ging...und auch heute gehöre ich eher zu den Patienten, die mit 40 Fieber noch zur Putzstelle geht und die erst zum Arzt geht, wenn ich selber nichts mehr tun kann, um mir zu helfen...

    1. Beispiel:

    Ich suchte vor 12 Jahren meinen Hausarzt auf, weil ich verschiedene Symptome hatte, die ich mir nicht erklären konnte. Verdauungsprobleme, Haarausfall, permanente Müdigkeit waren nur einige davon,...Der Arzt untersuchte mich, hörte sich meine Ausführungen dazu an, Blut, Stuhl...wurden untersucht...ohne Ergebnis...also teilte er mir mit, die Problematik sei psychisch, ich sei körperlich nicht krank...da ich 3 Jahre zuvor eine Therapie gemacht hatte wegen eines Traumas, nahm ich das erstmal so hin...

    Doch die Symptome wurden immer schlimmer, ich war nicht mehr in der Lage meinen Beruf auszuüben...also bin ich wieder hin, ich war mir sicher, daß das NICHT einfach nur psychisch bedingt war und bestand auch darauf daß es körperliche Ursachen haben mußte...ich ließ mich zum Hautarzt überweisen, weil mittlerweile auch meine Haut in starke Mitleidenschaft gezogen war...auch diesem erklärte ich die Symptome...auch er fand nichts...
    Bei beiden Ärzten hatte ich das starke Gefühl, daß die mich ganricht ernst nehmen wollten... schließlich war ich ja schonmal in Psychotherapie gewesen...die bequeme Erklärung für alles...

    In den nächsten 12 Monaten war ich mehrfach bei meinem Hausarzt...immer irgendwelche Beschwerden, die damit im Zusammenhang standen...immer bekam ich irgendwelche Medis, um die Symptome zu bekämpfen...

    Dann fing ich an, mich selber gezielt darum zu bemühen, was das für eine Erkrankung sein könnte...und stieß auf Pilzerkrankungen (candida albicans). als ich die Liste der Symptome durchging, wurde mir sofort schlagartig klar, daß ich die Erklärung gefunden hatte...da aber meine Stuhlproben unauffällig gewesen waren, bestand ich nun darauf, daß mit meinem Speichel eine Kultur angelegt werden sollte...mein Arzt war sauer und bezeichnete mich als psychotische Spinnerin...also ging ich zu einem anderen Arzt, erklärte dem die Sachlage und siehe da...der Test fiel positiv aus...ich hatte Candida... bekam ein Antimykotikum und eine spezielle Kohlehydrat-Diät verschrieben...
    nach 6 Wochen fühlte ich mich wie neugeboren...alle Symptome waren verschwunden...aber ich war über ein Jahr kaum in der Lage gewesen, zu arbeiten...und war meinen Job los...

    Damals stand ich auf dem Standpunkt, daß sowas mal passieren kann, da Ärzte auch nur Menschen sind...

    2.Beispiel:

    Vor 6 Jahren ging ich zum Zahnarzt, weil sich meine Brücke an den Schneidezähnen lockerte...diese war zweifelsohne eine hervorragende Arbeit, ich trug sie seit meiner Jugend, also fast 18 Jahre lang...logisch, daß ich zu dem Arzt ging, der diese hervorragende Arbeit gemacht hatte...dieser hatte mittlerweile aus seiner damals kleinen Praxis eine Riesenpraxis aufgebaut, 4 Zahnärzte waren dort tätig, eigenes Zahnlabor, eigene Herstellung von Prothesen und Klammern...

    Ich beschrieb ihm die Probleme, auch daß der Eckzahn auf dem die Brücke mit befestigt war, offenbar locker sei...Wir vereinbarten mehrere Termine, die Brücke mußte raus...bei einem Termin setzte er mir links oben plötzlich Spritzen und fing an dort meine Backenzähne zu ziehen...ich wußte garnicht wie mir geschah...ich wehrte mich anfangs...wo er meinte, die müßten raus, danach kam ein Zahntechniker rein, der irgendwas probeanpaßte...man hätte mir doch angeblich gesagt, daß ich ein Teilgebiß bekäme??? Völlig geschockt und gelähmt ließ ich diese ganze Horrorprozedur über mich ergehen...

    Als ich nach Hause kam, war ich fix und fertig...ich bekam ein Teilgebiß, meine Schneidezähne standen viel weiter vor, ich lispelte plötzlich...meine Beschwerden diesbezüglich fruchteten wenig, erst bot er mir an, ein anderes Gebiß zu machen, das mit Teleskopen sei, die die Krankenkasse nicht genehmigen würde...da ich aber Hartz 4 Empfänger sei, könne ich mir das ja nicht leisten...Heute bin ich mir sicher, daß dieser Arzt eine falsche Akte hatte und meine Zähne nicht hätten gezogen werden müssen...ich ging zur Krankenkasse und beschwerte mich, die schickten mich zu einem Gutachter, der zu Beginn der Kontrolle erstmal mit besagtem Zahnarzt telefonierte, um sich wie er sagte, von ihm die Sachlage erklären zu lassen aus seiner Sicht und das Telefonat begann damit, daß er fragte, wie denn sein Thailand Urlaub gewesen sei...

    Aha, alles klar...man kannte sich offenbar sehr gut...
    Unnötig zu erwähnen, wie sein Gutachten ausfiel, oder???
    Also laufe ich seit dieser Zeit mit einem Gebiß rum, das mich lispeln läßt...auch sind meine Lippen seitdem ständig feucht, weil der Mund nicht richtig schließt...im Laufe der Jahre wurde mein Mund auch davon leicht schief...

    3. Beispiel:

    Meine kleine Tochter (3) ist seit Monaten nur noch krank,...ständige Infekte, die alles mit Eiter verstopfen...Nasennebenhöhlen, Ohren,...der HNO (den ich seit 15 Jahren kenne und der einer der wenigen Ärzte ist, dem ich vertraue) stellte fest, daß sie wuchernde Polypen hat, die schon in die Gehörgänge gingen...also überwies mich in eine HNO-Klinik zu einer OP der Polypen und zur Legung von Drainageröhrchen in die Ohren...

    was ich mit meinem Kind in dieser Klinik erlebte, spottet jeder Beschreibung...
    das wäre jetzt zu lang, um das alles hier zu erzählen...rücksichtslose Massenabfertigung,...unfaßbar...und: sie legten die Röhrchen nicht, obwohl mein HNO das ausdrücklich auf die Überweisung geschrieben hatte und obwohl das im Vorgespräch auch mir so gesagt wurde...
    Ergebnis: Meine Kleine hat nun beim nächsten Infekt WIEDER die Ohren zugeeitert und muß nun erneut operiert werden...6 Wochen später...nochmal ne Vollnarkose...nochmal OP-Risiko für eine 3-Jährige...Wie begeistert ich darüber bin, kann sich wohl jeder denken....:wut1:

    4. Beispiel

    Als meine Kleine geboren wurde, hatte sie viele Probleme...besonders ihr ständiges Schreien und ihre extreme Krummlage (sie sah von oben, wenn sie auf dem Rücken lag aus wie ein C) machten mir Sorgen...der Kinderarzt meinte das gäbe sich im Laufe der Zeit und schreien würde sie wegen Blähungen...als sich das nach 3 Monaten NICHT gab und ich auch den Eindruck hatte, daß sie sich nur sehr schlecht bewegen kann und Schmerzen hat, informierte ich mich selber per Internet, was das sein könnte...ich stieß auf das KISS-Syndrom...

    all das interessierte den Kinderarzt nicht, das sei Blödsinn, ich solle mal nicht so hysterisch sein, dann würde auch mein Kind nicht mehr schreien...als sie 5 Monate alt war und immer noch nicht richtig greifen konnte, suchte ich mir im Internet einen Spezialisten für KISS in der Nähe raus und fuhr da hin...Der war Orthopäde und Chiropraktiker, stellte beim Röntgen ganz klar fest, daß der oberste Halswirbel meines Kindes verschoben war...sie litt seit 5 Monaten Höllenschmerzen, die Krummlage hatte sich verfestigt, da sie ja 5 Monate lang so krumm wuchs und Kinder wachsen in dem Alter seeehr schnell...

    Ergebnis: Er renkte den Wirbel per Atlas-Therapie ein...(was ich selber bezahlen mußte weil die Krankenkasse das natürlich nicht bezahlt) ich wechselte den Kinderarzt und meine Tochter mußte über 1 Jahr zur Krankengymnastik (nach Bobath)...seit einigen Monaten geht sie zur Ergotherapie und Heilpädagogik, weil sie immer noch motorische Probleme hat...dadurch bedingt, daß sie anderweitig sehr weit entwickelt ist, also ihrem Alter voraus, klafft da nun eine Riesen-Lücke, die großen Frust und Wutanfälle bei ihr auslöst...weil ihre motorischen Fähigkeiten mehr als weit hinter ihren Kopf- und Verstandfähigkeiten zurückbleiben...
    Auch das finde ich gaaanz gaaanz toll....:wut1:

    5. Beispiel:

    Meine Große bekam vor 4 Jahren eine Zahnklammer...alles verlief super, die Vorderzähne wurden perfekt...ich bezahlte auch hier wieder so einen Bogen, den die Krankenkasse nicht übernimmt (175,00 Euro)...Nach 3 Jahren hieß es dann, Behandlung erfolgreich abgeschlossen...sie solle nur ihre lose Klammer nachts noch tragen für ca. 1 Jahr...wir teilten dem Kieferorthopäden mit, daß die Klammer kaputt sei, ein Metallreifen im Vorderbogen war gebrochen...da müsse ein neuer gemacht werden...das hielt dieser nicht für nötig, er knipste das zerbrochene Teil einfach raus und meinte das würde auch so gehen...

    Ergebnis:In den letzten Monaten schoben sich die Vorderzähne meiner Tochter wieder unmerklich nach vorne...also wir wieder da hin und uns beschwert...der Kieferorthopäde meinte, er könne das neu machen, aber die Kosten müsse ich selber tragen, da die Behandlung abgeschlossen sei und die Krankenkasse sich davon nichts mehr annähme...Damit bin ich selbstverständlich NICHT einverstanden...mal schauen wie das noch ausgeht...:rolleyes:

    6. Beispiel

    Letzes Jahr hatte ich nachts einen Astma-Anfall...erst wars nur eine Erkältung, die schnell zu einer heftigen Infektion der Bronchien wurde...
    als ich nachts den Notruf betätigte, weil ich am Ersticken war, bekam ich mitgeteilt, ich solle mich wegen einer Erkältung nicht so anstellen...(ich wußte nicht, daß das ein Asthmaanfall war, sagte aber klar, daß ich keine Luft bekäme) die Dame am Notruftelefon meinte zu mir, ob ich eigentlich wüßte was ein Krankenwageneinsatz kostet...und daß ich den selber bezahlen müsse, wenn ich den ungerechtfertigt nur wegen einer Erkältung rufe, also ließ ich es sein und ging morgens zu meinem Hausarzt...der fiel fast in Ohnmacht, als ich ihm davon berichtete...hing mich sofort an einen Tropf und erklärte mir, daß ich jetzt tot sein könnte...

    er verschrieb mir ein sehr teures Antibiotikum...für 5 Tage ausreichend...als ich das aufgebraucht hatte, rief ich in der Praxis an, weil ich ein neues Rezept wollte, der Arzt teilte mir mit, das müsse ausreichen... also ging ich in die Praxis...und bestand darauf daß er mich erneut abhören soll...

    Ergebnis: Der Infekt war noch nicht weg...er verschrieb mir für weitere 10 Tage das Antibiotikum...hätte ich das auf sich beruhen lassen, wäre ich nicht nur gegen das Antibiotikum resistent jetzt, sondern hätte unter Garantie einen Rückfall erlitten...

    3 Jahre zuvor hatte ich ihm mehrfach von immer wieder kehrenden Schmerzen in der rechten Hüfte berichtet, als er nun nach dem Asthma-Anfall es nicht mal für nötig hielt, mal einen Lungenfunktionstest anzuordnen oder mal ein EKG zu machen, wechselte ich endgültig den Hausarzt (der sich übrigens in wenigen Jahren eh zur Ruhe setzen will) und ging zu einer noch ziemlich jungen Ärztin...die widerum ziemlich ensetzt war, daß er nicht mal diese notwendigen Tests nach einem lebensbedrohlichen Anfall machte...

    der erzählte ich dann auch von meinen Hüftschmerzen...die seit 3 Jahren immer wieder auftreten...sie überwies mich zum Orthopäden mit Verdacht auf Hüftgelenksarthose...Bingo...oder fast Bingo...Mein Huftgelenk hat eine Ecke, die abgeschliffen werden muß...das tolle daran: Je länger ich damit weiter so rum laufe, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß daraus dann Arthrose entsteht und ich dann ein künstiliches Hüftgelenk bekommen muß...Mein Hausarzt hat also wertvolle 3 Jahre verschwendet...weil er es nicht für nötig hielt das genauer zu untersuchen...vielen Dank dafür



    Dies sind leider lange nicht alle Beispiele die ich in den letzten Jahren so erlebte mit Ärzten...auch im Bekanntenkreis häufen sich solche Berichte...

    Nun beginne ich mich langsam ernsthaft zu fragen, ob Ärzte heutzutage durch dieses Gesundheitssystem so verdorben werden, daß ihnen die Gesundheit der Patienten egal ist...?????:confused:

    Ist es wirklich so, daß die normalen Kassenpatienten mittlerweile nicht mehr so behandelt werden, wie es eigentlich sein sollte???

    Habt ihr in den letzten Jahren ähnliche Erfahrungen mit Nachlässigkeiten und Fehlern von Ärzten gemacht oder kommt mir das nur so vor als wenn sich das immer mehr ausbreitet????

    Gruß, Luckysun

    .
     
  2. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    28.837
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    Wien
    Bei meiner Mandeloperation haben sie mir zu wenig Narkosemittel gegeben, daß ich mittendrin aufgewacht bin und mich bewegt habe, sie haben danaben geschnitten, ich wäre fast verblutet.

    Nicht lustig.

    Über Zahnarzt rede ich lieber nicht, sag nur, Wurzelbehandlung ohne Betäubung, hab erst später erfahren, daß die Ärztin Sadistin war, die die Leute gerne schreien gehört hat.


    Ärzte sind auch nur Menschen. Weiß nicht, wer das Gerücht in Umlauf gebarcht hat, daß Ärzte alle gute Menschen sind, die alle die Patienten heilen wollen. Gibt natürlich auch welche, keine Frage.
    Im Grunde sind es aber alle Menschen, die selbst auch Probleme haben, mit der Familie, mit der Kasse, die Fehler machen, blinde Flecken haben, einen schlechten Tag haben, manchmal einfach unfähig sind, selber krank, überarbeitet, genervt, was auch immer.

    Für einen Arzt im Krankenhaus ist eine 60 Stundenwoche keine Seltenheit und manchmal noch viel mehr. Die Bezahlung ist nicht angemessen.
    Machen sie Fehler, kriegen sie großen Ärger von der Versicherung, wenn sie das zugeben.
     
  3. Lauren

    Lauren Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2007
    Beiträge:
    625
    Ort:
    Bayern/Mittelfranken
    Ach ja, davon kann ich auch ein Lied singen....
    1. Wurde mit 16 Jahren an der Gallenblase operiert. Wachte während der OP auf, es wurde nachgespritzt - zu viel- und ich wachte nicht mehr auf nach Plan...kurzzeitiges Koma!

    2. Mir ging es körperlich immer schlechter, hatte Lähmungserscheinungen, war dauermüde und voll von Schmerzen. Das über Monate. Es wurde eine normale Blutuntersuchung gemacht, EEG, alles ok. Also psychische Ursache....Ich recherchierte im Internet nach meinen Symptomen und stieß auf Borelliose. "Hatten Sie einen Zeckenbiss"? "Nicht dass ich wüsste". "Also kann es keine Borreliose sein!" Ich bestand auf diese Untersuchung auch wenn ich sie selber zahlen musste und siehe da, ich hatte Borelliose im fortgeschrittenen Stadium! Musste wochenlang starkes Antibiotika nehmen.
    Deswegen empfahl mir der Arzt auch eine FSME Impfung. Machte ich und wurde dadurch (denke ich) zum kompletten Allergiker....
    Mein Körper ist kaputt dadurch.
     
  4. belissa

    belissa Mitglied

    Registriert seit:
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    österreich
    Ja kenne auch solche geschichten, vor allem daß man nicht mal mehr ernst genommen wird wenn man sagt man habe schmerzen dann sagen sie wenn sie es nicht interessiert nachzusehen da es sich vom punktesystem her nicht mehr ausgeht, es sei psychisch und man solle zum psychotherapeuten gehen. da ich aber selbst in so einem beruf tätig bin, weiß ich nur allzugut wie vorschnell gehandelt wird da meistens die zeit fehlt und kosten genauer darauf einzugehen. außer man hat eine privatversicherung, da sieht es gleich anders aus. schlimm oder?

    Ich habe auch immer gedacht daß die schulmedizin eigentlich in österreich ganz in ordnung ist , aber gerade bei den privaten praxen wird man mittlerweile nur mehr als nummer abgestempelt. fast schlimmer als im krankenhaus. hoffe daß die medizin bald wach wird und den menschen wieder als ganzes sieht. und daß es auch außer antibiotika noch tolle therapien gibt. was ich aber auch noch erwähnen will, daß es leider auch leute gibt die gerade mal ganz schnell behandelt werden wollen und aber nicht aktiv mithelfen wollen. da sie ihr ganzes leben vom arzt behandelt werden wollen. leider gibt es auch solche und das ist leider der großteil der menschen, deshalb ist es schwierig dass man das gesundheitssystem umgestaltet, auch wenn es für jeden gesünder und wichtiger wäre. aber solange sich die menschen nicht selbst helfen wollen sehe ich wenig chancen dafür.
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    11.864
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    An der Nordsee
    Sondern? Schon die Übertitelung ist tendenziös.

    Tut mir leid, ich kann nicht mit einem einzigen derartigen Beispiel aufwarten und gehöre (zusammen mit großer Familie) auch nur zu den 0-8-15-Kassenpatienten.

    R.
     
  6. puenktchen

    puenktchen Guest

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    dann sei froh und bete daß es NIE bei dir und deiner Familie passiert!

    Hab selber bislang *dreimal klopf auf holz* nicht so extrem schlechte Erfahrungen gemacht. Aber wenn mir der Halbgott in weiß zu blöd erscheint, wechsle ich, da fackel ich nicht lange rum.

    Aber ich kenne ganz schlimme Geschichte von anderen, hab sie teilweise selber miterlebt. Das ist dramatisch und grauenhaft.
    Eine Freundin hat ein schwerbehindertes Kind weil das baby nicht genug Sauerstoff bekam im Mutterleib, die Gynäkologin hatte es ein paar Tage vor der Geburt festgestellt und sie nicht rechtzeitig ins Kranknhaus überweisen.
    Dann verpfuschte Augenoperationen, nach einem harmlosen ersten eingriff, der nicht gelang, was zur Blindheit führte.
    Und große Operationen, zu schnelle Entlassungen und Thrombosen und Embolien, die zu Hause eintraten. und vieles mehr.

    Mir tun die Opfer sehr leid, finde es schrecklich
     
  7. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    8.562
    Ort:
    NRW
    Ich denke schon daß es wichtig ist,
    solche Mißstände zu benennen...
    und mal zu hinterfragen woher sowas denn kommt...

    Ich habe den Titel danach ausgewählt worum es geht:
    Um Ärztepfusch, Fehldiagnosen, Falschbehandlungen...
    Mehr nicht...

    Und es ist eben kein Einzelfall, sondern ich habe es selber mehrfach erlebt und auch bei vielen Bekannten schon häufiger mitbekommen...

    Wenn dir selber oder deiner Familie sowas in der Art noch nie passierte, dann schätze dich glücklich, aber nur weil du es selber noch nie erleben mußtest, heißt das für dich, daß es das nicht gibt oder daß das nicht stimmt???

    Ich bin auch noch nie bestialisch ermordet worden...
    trotzdem bin ich mir sicher, daß es Mörder gibt...:rolleyes:
     
  8. Niviene

    Niviene Mitglied

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    13. Februar 2006
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    950
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    Stmk.
    Hab schon einiges erlebt an Ärzte-Ignoranz! Aber eins ist mir besonders haften geblieben.

    Als Kind hatte ich eine sehr sadistische Zahnärztin die mir alle meine Löcher ohne Narkose bohrte, als ich weinte, meinte sie, ich solle mich nicht so anstellen.. Die Angst vorm Zahnarzt bleibt noch immer und ich muss mich regelrecht zwingen und überwinden zum Zahnarzt zu gehen.
     
  9. Ich kann Gott sei Dank auch nicht mit solch negativen Erfahrungen aufwarten, und das mit 3 Kindern (die ständig irgendwas hatten :rolleyes:) und einem krebskranken Mann.

    Ich hatte einen ganz wunderbaren Hausarzt, der meine Familie über Jahrzehnte begleitete und der ein sehr sehr guter Diagnostiker war. Er war auch menschlich schwer in Ordnung und ein Idealist, wie man ihn heute fast nicht mehr findet. Der kam auch um 2 Uhr nachts, wenns nötig war, war bei der Rettung und Feuerwehr engagiert usw.

    Sein gutes Gespür für die Patienten hatte auch zur Folge, dass wir immer zu den richtigen Fachärzten bzw. Behandlungen überwiesen wurden, die dann auch den entsprechenden Erfolg hatten.

    Leider mußte er selbst wegen einer schweren Erkrankung seine Ordination schließen und ich bin sehr traurig darüber....
     
  10. Lilatag

    Lilatag Mitglied

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    430
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    Ich denke wenn man zum Artz geht und der nach einigen Untersuchungen nichts findet, dann hat man zumindest ein wenig die Gewissheit, es ist nichts schwerwiegendes.
    Dass so der Beginn so mancher schwerwiegenden Erkrankung übersehen wird, ist klar.
    Daher muss man, wenn die Befindlichkeit weiterhin gestört ist, sich nicht auf die Diagnose des Arztes verlassen, sondern selbst aktiv werden. Nochmals mit dem Arzt sprechen. Ein guter Arzt, Hausarzt sollte dann an dieser Stelle ebenfalls mit Interesse weitersuchen wollen, also die Beschwerden ernst nehmen. Ansonsten wie gesagt - man kann seine Verantwortung für seinen Körper nicht an den Artz abgeben.

    Wenn ein Arzt nichts findet - bin ich erstmal erleichtert. Und suche dann dennoch weiter - z.B. einen anderen Arzt. Das halt ich für das normale Vorgehen.

    Heilpraktiker gehen ganz anders vor, daher sind sie doch dann mindestens die zweite Adresse bei Beschwerden und keinerlei Arztbefund.
     
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