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Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Früchtetee, 2. Februar 2010.

  1. Früchtetee

    Früchtetee Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2010
    Beiträge:
    52
    Ort:
    Österreich
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    Hallo!

    Ich bin neu hier. Gerade heute angemeldet. Ich habe nach Lösungen gegen Zahnarztphobie gesucht und bin auf diese Seite gestoßen.

    Ich hab mich eigentlich immer für Esotherik begeistern können. Besonders Dinge wie die menschliche Aura haben mich interessiert, generell besondere Fähigkeiten.

    Momentan hab ich den Drang, etwas zu erzählen, weil ich das Gefühl hab auf die Lösung einiger Dinge gestoßen zu sein.
    Ich bin noch nicht sehr alt, gerade mal 18 Jahre, und hatte, seit ich begonnen habe, mich selbst zu entwickeln, also Pubertät etc. das Gefühl von Andersartigkeit. Ich hatte immer andere Interessen, wurde deshalb oft ausgeschlossen, verbringe noch immer viel Zeit mit mir alleine, habe Probleme damit, Menschen in meinen Tagesablauf zu integrieren. Doch wenn jemand in meinem Leben ist, dann ist er ganz tief drin. (Wie zB mein Freund).

    Nun hatte ich immer das Gefühl anders zu sein - irgendwie hald immer bissi anders als die Anderen. Und ich hab seit ich ganz jung war, so 11 oder 12 Jahre, probleme mit mir selbst. Meine Eltern glauben nicht an spirituelles. Ich meine...irgendwie schon, aber eher skeptisch. Diese Skepsis habe ich übernommen und ich glaube sie äußert sich jetzt in einer Skepsis mir selbst gegenüber. Mir fallen seit einiger Zeit immer mehr Ängste auf. Ich habe Ängste vor verschiedenen Dingen, die ich mir teilweise nicht erklären kann. Ich werde krank, wenn ich Stress habe, hatte in letzter Zeit oft Angst krank zu sein (Hypochonder? :D) und kam erst heraus, als ich begonnen habe, diese Ängste selbst zu bekämpfen, indem ich mir gesagt habe, dass ich es schaffe, dass ich allein meines Glückes Schmied bin - und es hat geholfen.

    Dennoch hab ich Anfälle von Trauer, in die ich tief versinke. Diese sind gefüllt mit selbstzweifeln und der Angst, nicht zu genügen, dem Bewusstsein des anders-seins und der Angst vorm ausgestoßen werden, vorm allein sein.

    Ich hab mich immer unverstanden gefühlt. Nicht dass alle anderen dumm wären, und nur ich nicht, aber meine Ansichten, meine Ideen und mein Verständnis hat niemand verstanden.

    Ich denke ich kann mich gut in Andere hineinversetzen. Jedoch begehe ich dabei den Fehler, dass ich denke, dass sich auch andere in mich hineinversetzen können, und dass somit jede Reaktion, die ein anderer Mensch macht, auf meine Reaktionen übertragen werden könnte. Damit meine ich, dass ich meine Empfindung auf andere übertrage, also ihnen "andichte" und oft verletzt bin, weil der Andere etwas tut, was ich nie tun würde aus Angst den Anderen zu verletzen, oder zu beleidigen.

    Generell bin ich empfindlich auf Verletzung und Beleidigung.

    Jetzt habe ich mich in diesem Forum umgesehen...und mir kommt vor, als hätt ich etwas gefunden. Verständnis in irgendeiner Form. Das allein ist schon so heilsam, dass ich wirklich überrascht bin.

    Heilsam...ich meine...ich fühle mich krank. Ich fühle mich, als würde etwas fehlen. Oft überkommt mich das innere, tiefe, zerreißende Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Dass mir irgendetwas fehlt. Und ich denke dass dieses fehlende Glied irgendwo verloren ging, als mich meine Ummenschen nicht verstanden. Als ich versucht hab, mich anzupassen...

    Hattet ihr solche Erfahrungen? Kann ich das Versäumte irgendwie nachholen, oder auffüllen? Ich bin wirklich sehr interessiert daran, wie ich meiner Seele etwas Gutes tun kann, wie ich ins Gleichgewicht komme.
    Kann mir jemand dazu Tips geben? Oder gibt es gar eine Definition für das, was mir fehlt? Könnt ihr mir dabei helfen (ich denke objektive Ansichten sind oft sehr wichtig, darum frage ich das an dieser Stelle!)?

    Liebe Grüße
    Früchtetee
     
  2. nixxxe

    nixxxe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2010
    Beiträge:
    1.544
    Hallo Früchtetee
    Ich verstehe dich gut. Glaub ich halt.

    Mir ging es seit meiner Kindheit - bzw. teilweise jetzt auch noch- nicht anders...

    Süße...die Angst kommt wieder. Glaub mir.
    ich dachte auch ich habe sie mit 18!! bekämpft (allein und ohne Hilfe) aber glaub mir, sobald dich das Leben wieder aus der Bahn wirft (Trennung/Arbeitslosigkeit/Todesfall...) ist sie wieder da...und eins sag ich dir - Sie wird immer schlimmer wennste nichts tust.

    Du kannst versuchen deine Depressionen eine Zeit zu verdrängen und dir einreden du hättest keine..aber doch...für mich hört sich das so an.

    Frage:
    Hast du in in deiner Kindheit ab und an mal geweint, einfach nur so???
    Bzw. du schreibst von unerklärlichen Ängsten bzw. meinst du du bist ein Hypochonder -> nicht zufällig in Situationen in denen du von einem Stress in den nächsten fällst und mit niemanden (zb. Eltern) darüber reden kannst?


    Ja Süße, da fehlt was gewaltiges: Liebe (häufig Liebe aus dem Elternhaus)

    ich zb. konnte es als Kind anscheinend nicht verarbeiten dass mich meine Eltern mit einem Jahr zu einer Tagesstätte gegeben haben und ich nur zum schlafen heimgeholt wurde.
    Ich weiß dass mich meine Eltern lieben, aber ein Kind versteht das nicht. Es sieht nur Mami und Papi sind nicht da...

    Was ist es bei dir.

    Ich kam auch erst drauf als ich mit 18 einen Astrologen konsultierte und der mir von meiner kaputten Psyche erzählte bzw. das meine Konstellation für abwesende Mütter steht.
    Vor kurzem kam ich dann bei einer LOMI Massage drauf dass mich das alles noch immer sehr belastet...

    Hoffe ich konnte dir helfen.

    lg
     
  3. Früchtetee

    Früchtetee Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2010
    Beiträge:
    52
    Ort:
    Österreich
    Hallo nixxxe!

    Ich glaube dir, wenn du mir sagst, dass sich das nicht verdrängen lässt. Momentan bin ich auf dem Stand, dass ich noch die Kraft hab, mich davon nicht unterkriegen zu lassen. Wenn ich etwas nicht machen möchte, weil ich diese Angst habe, dann sag ich mir selbst, dass es das nicht bringt, dass ich mich nicht mein Leben lang verkriechen möchte, und das hilft mir oft ziemlich. Ganz weg gehts wahrscheinlich nie.

    Die Definition Depression ist wohl gut möglich. Ich weiß dass ich sie habe, aber ich red nicht gern davon. Unter Anderem, weil ich oft allein mit meinen Gefühlen war, und mir selbst gesagt habe, dass das wen anderen nix angeht, nur mich. Und ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass es Depressionen sind, aber ich möchte mich nicht diagnostizieren lassen, weil ich mir dadurch krank vorkomme. Außer mein Freund weiß auch niemand etwas davon. Auch meine Eltern nicht. Ich hab natürlich versucht anzudeuten, dass etwas nicht stimmt, aber meine Mutter nahm mich nicht ernst und machte sich darüber lustig. (Ich schätze weil sie selbst solche Probleme hat, auch mal ne Therapie hatte, sich aber im Großen und ganzen nicht darauf eingelassen hat, weil sie es als lächerlich ansah.)

    Momentan händle ich es so, dass ich die Gefühle abklingen lasse, um wieder zu Verstand zu kommen. Das tragische ist, dass mein ganzer Gedankenapparat, also meine Gedanken, Ansichten und Überzeugungen, sich während so einer traurigen Phase so dermaßen verändern, dass ich großteils, wenns mir wieder okay geht, nicht weiß, wie so'n Stuss in meinem Kopf zustande kommt.

    Ja, ich hab viel geweint. Ich weiß nicht, ob das noch als Kindheit, oder schon als Pubertät oder kA was gilt, aber wie gesagt hab ich SEIT ich 11 oder 12 war begonnen viel zu weinen, weil ich mich von meinen Eltern unverstanden gefühlt hab. Mal mehr, mal weniger. Auch weil ich in der Schule eine Außenseiterin und Einzelgängerin war, was ich heute noch immer bin. Freunde hab ich mir nie gefunden, liegt aber eben auch an mir selbst.

    Jetzt wo du's ansprichst, diese auffälligen Ängste hab ich noch nicht so lange. Überhaupt nicht lange eigentlich...so seit 3-5 Monaten glaube ich. Und na ja, ich hab schulischen Stress, ich bin im Matura (Abitur) - Jahr. Vielleicht hat sich dieser dauerhafte Stress fester wo reingesetzt, als ich gedacht hab.
    Reden kann ich darüber eig. nur mit meinem Freund. Er ist eine sehr wichtige Person für mich, die einzige Bezugsperson, die ich hab.

    Ich war nie in einer Tagesstätte, oder so. Ganz normal im Kindergarten. Meine Oma war jeden Tag bei uns und hat auf uns aufgepasst, bis meine Mutter vom Arbeiten zu Hause war (sie hat halbtags gearbeitet). An mangelnder Anwesenheit liegts bei mir eigentlich nicht...denke ich zumindest...

    Das weiß ich eben nicht. Meine Mutter hat erzählt, sie wollte nie Kinder haben, bis sie mein Vater überredet hat. Zu erst meine Schwester, dann hat sie mich bekommen. Wir haben beide kein gutes Verhältnis zu ihr, aber ich noch besser als meine Schwester. Dass sie und mein Vater mich lieb haben hab ich nie gehört. So was wurd bei uns nie gesagt. Auch Umarmungen wurden nicht ausgeteilt. Die erste Umarmung, an die ich mich erinnern kann, war von einer Mitschülerin, als sie sich über etwas gefreut hat und es war mir richtig unangenehm.
    Meine Mutter war generell emotional sehr distanziert von uns, und von meiner Schwester hab ich gehört, dass ihr von unserer Mutter gesagt wurde, dass sie uns nie bekommen wollte, und wir ihr Leben zerstört haben. Das liegt irgendwie wie ein Stein in meinem Kopf und vielleicht äußert sich diese Haltung uns, ihrer Kinder, gegenüber so, dass sie uns nie richtig angenommen hat.

    Generell hab ich mir als Kind und auch jetzt noch selbst die Schuld dafür gegeben, dass "mich meine Mutter nicht mag".

    Und ja, es belastet mich genauso. Ich hab beim Schreiben jetzt ganz oft schlucken und Pause machen müssen, damit mir keine Tränen aus den Augen fallen. Ich weine nicht gern vor anderen, weil ich mir immer gesagt habe, dass ich es, wenn mich eh niemand mag, auch niemandem zeigen werde.


    Ich danke dir für deine Antwort.
    Ich glaube du hast mit einigen Dingen direkt ins Schwarze getroffen, ich habs an meiner Reaktion bemerkt.
    Ich weiß nur nicht, was ich tun soll, ich möchte nicht zugeben, besonders nicht vor meinen Eltern, dass es mir oft nicht so gut geht.

    Schulkollegen beschreiben mich als fröhlichen, liebevollen, großherzigen Menschen. Sollte wohl Schauspielerin werden...:rolleyes:

    lg
    Früchtetee
     
  4. Susannah

    Susannah Mitglied

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    Hallo, also bei mir schreit es auch nach etwas aus der Familie. Wir suchen alle Anerkennung - in Form von Liebe oder Zuwendung. Wenn wir die zu wenig bekommen, dann entsteht ein großer Mangel oder - auch anders sein. Weil anders sein bedeutet, auch von den andren wahrgenommen zu werden. Auch wenn vielleicht nicht unbedingt auf die Weise, wie es sich der Seelenanteil wünschen würde.
     
  5. Susannah

    Susannah Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2009
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    Ort:
    Tirol
    Darf ich noch fragen: warum hast dich von deinen Eltern unverstanden gefühlt?

    Und: Depressionen bekommt man u U auch vom Druck. Und das Matura-Jahr ist sicher ein großer Druck. Aber ich würde wegen der Diagnose nicht davor zurückschrecken, was dagegen zu unternehmen.
    Ein gutes erstes Mittel ist Johanneskraut-Tee. Nur Tee, keine Kapseln oder so. Und bloß keine Antidepressiva verschreiben lassen, du bist noch so jung und es sollte anders gehen.
    Wie hälst du es mit gesundem Essen und Bewegung? Auch das gehört leider dazu.
     
  6. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Früchtetee,

    könnte es eine endpubertäre Phase sein?

    Falls nicht: Hast du Geschwister?
     
  7. Früchtetee

    Früchtetee Mitglied

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    52
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    Österreich
    @Susannah

    Hmm schwierig zu sagen.
    In gewisser Weise, weil es mir oft nicht gut ging und versucht habe, es meiner Mutter mitzuteilen, sie mich aber nicht ernst genommen hat.

    Ich hab mich oft unverstanden gefühlt, nicht nur von meinen Eltern, auch von Gleichaltrigen, weil ich versucht hab, mich mitzuteilen, aber die Gefühle, die ich geäußert und erklärt habe, von anderen in dieser Art nicht verstanden wurden. Ich hab nie ein Gefühl, sondern viele Gefühle. Das versuche ich auszudrücken, zu erklären, aber ich kann es keinem so mitteilen, dass ich meine er würde mich verstehen.

    Ich möchte das Wort "Depression" deshalb nicht auf mich anwenden, weil ich das Gefühl habe, dass Leute, die "Depressiv" sind von der Gesellschaft belächelt werden. Da ich nicht belächelt werden möchte, und mich selbst nicht als krank ansehen will, mag ich es auch nicht, mich selbst als depressiv zu bezeichnen. Ich bin hald traurig. Ich weiß nicht, vielleicht ist es ein Fehler, es anders zu bezeichnen. Bei nem Alkoholsüchtigen sagt man auch, dass die Therapie erst begonnen werden kann, wenn man es sich eingesteht.... hmm...

    @Handwerkprofis
    Ich glaube nicht, dass es etwas mit dem Ende meiner Pubertät zu tun haben könnte, da ich diese emotionalen Ausbrüche habe seit ich 11 oda 12 war und sie in dieser Zeit immer wieder in gleichmäßigen Abständen über mich herfallen.

    Ja, ich habe eine Schwester. Sie ist 2 Jahre älter als ich, also 20.
     
  8. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Ok.
    Warst du vielleicht ein Zwilling?
     
  9. Früchtetee

    Früchtetee Mitglied

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    Ein Zwilling? Meinst du, dass ich eine Zwillingsschwester/Bruder hatte und dieser vllt weg, oder gestorben ist, oder so? Nein, so etwas ist mir nicht bekannt.

    Wenn du etwas anderes meinst, dann sags mir bitte...;)


    @ Paramatman999 (Falls du das hier liest)
    Ich danke dir recht herzlich für deine persönliche Nachricht.
    Leider kann ich dir noch nicht direkt antworten, weil man erst ab 15 Beiträgen PNs versenden kann und so viele hab ich anscheinend noch nicht geschrieben :/...

    Nun ja, jedenfalls noch einmal danke für die Tipps! Ich hatte gestern nach dem Schreiben des Beitrags (dieser Beitrag ist gemeint) ein enorm erleichterndes Gefühl. Ich hab oft bemerkt, dass es mir hilft, mich mitzuteilen, mit jemandem zu reden. Deshalb hab ich auch oft aufgeschrieben, was mich bedrückt, wenns mir nicht gut ging...

    lg
    Früchtetee
     
  10. Paramatman999

    Paramatman999 Mitglied

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    ok, freut mich, wenn du damit was anfangen kannst... :umarmen:
     
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