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Gegenwart, Zeit und Raum

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Inti, 16. Dezember 2017.

  1. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
    Beiträge:
    7.057
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse
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    Ich mach es mal ganz einfach.
    Die Münze bist Du. Die eine Seite ist deine Mutter die andere Seite ist dein Vater.
    Du bist das Dritte von dem du sprichst.

    Sorry, aber das ist logisch.
    Und daran gibt es auch nichts zu rütteln.

    Stimmt !

    Farben sind Illusionen. Und deshalb kannst du sie nur mit dem Sehsinn warnehmen.
    Der Sehsinn wieder ist der Sinn, der am stärksten illusionär-manipulativ im Gehirn wirkt.
    Du kannst Farben nicht fühlen, du kannst sie nicht riechen, du kannst sie nicht ertasten und du kannst Farben schon garnicht hören.
    Deshalb finde ich dein Beispiel mit den Farben nicht passend.

    Die Wirklichkeit welche du kennst ist deine individuelle Wirklichkeit. Nicht mehr und nicht weniger.
    Sie ist aber jeder Zeit veränderbar.
    Ausserdem ist die Wirklichkeit wieder ein ganz anderes Thema.

    Wenn du mit Gott oder dem Teufel "sprichst", dann sprichst du mit dir Selbst.
    Klar bedeutet es Unterschiedliches in Dir. Denn es ist das "Teufelchen" und das "Engelchen" auf deinen beiden Schultern mit denen Du in deiner eigenen Zwietracht sprichst. (natürlich nur metaphorisch)

    Siehst du, die Polarität "Engelchen & Teufelchen" ist in Dir selbst und somit bereits deinem EWIGEN-SEIN.
    Das EWIGE-SEIN ist die Grundlage für die Polarität bereits; ES GIBT NICHTS HINTER DEM EWIGEN-SEIN.

    Diese "Beiden" existieren ja nur in dir Selbst. Und zwar deshalb, weil du es so konditioniert gelernt hast.
    Das "Dritte" bist du. Die "Beiden" ergeben kein Drittes, sondern Du erschaffst die "Beiden"

    So, ich möchte es jetzt mal dabei belassen. Auf den Rest deiner Antwort einzugehen kann ich mir sparen, weil eh nur das selbe letztlich dabei rauskommen würde.
     
  2. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
    Beiträge:
    7.057
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse
    Ersetze den Begriff Vollkommen
    durch den Begriff Perfekt
    und es passt.
     
  3. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    4.164
    Nein.
    Perfektes Vergehen gibt es nicht. Und ein perfektes Leben ist noch lange kein vollkommenes.
     
  4. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    17.841
    Das Werden liegt im Jetzt.
    Wenn du glaubst, das Gewordene sei das Jetzt, lebst du in der Vergangenheit.

    Nein, es wird nicht kommen, es kommt bereits, in jedem Augenblick, jetzt.
    Was wird oder nicht wird, ist Spekulation, Zukunftsmusik.
    Was ein Zustand geworden ist, ist bereits Vergangenheit.

    Die vollendete Gegenwart ist nicht das Jetzt, denn in dem Moment, in dem Vollendung geschieht, blickt man auf das Vergangene.
    Nicht umsonst wird die sprachliche Vergangenheitsform "Perfekt" genannt.
    Und all das ist keine Meinung von mir. ;)

    Die Vollkommenheit ist in keinem Zustand. Zustände können allerhöchstens perfekt sein.
    In einer Welt, die ständig in Bewegung ist, ist Stillstand und somit ein Zustand, der das Abbild der Realität ist, ein Konstrukt unseres Verstandes.
    Vollkommenheit ist zustandslos, nicht gebunden an Befindlichkeiten einer Personalität.

    Vollkommenheit ist niemals in einem Zustand zu finden, weil jeder Zustand ein Ausdruck der Vollkommenheit ist.
     
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  5. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    4.164
    Nein. Weiblich-männlich ist nur ein Ausschnitt. Darum geht es nicht. Zwischen/hinter den scheinbaren Gegensätzen gibt es etwas, das keines von Beiden ist ......

    Es passt ziemlich gut. Lichtstrahlen sind Wellen, die in einer bestimmten Brechung einen bestimmten Farbstrahl erzeugt. Nur so können wir überhaupt etwas sehen. Astronomie wäre ohne die optische Wahrnehmung (verstärkt durch Teleskope) nicht möglich. Wissenschaft wäre nicht möglich.
    Schwarz ist in den Farbskalen tatsächlich die Abwesenheit jeder Farbe. Also ist schwarz, das wir als Farbe kennen, tatsächlich gar keine Farbe, sogar im Gegenteil.
    Weiss dagegen wird gebildet durch die kombination aller Farben (ausser Schwarz, das ja keine Farbe ist).
    Das bildet ein interessantes Gegensatzpaar.....

    Ah - hier liegt ein Missverständnis vor. Wenn ich schrieb "....mit wem ich rede...." meinte ich Menschen! Je nach dem, mit welchem Menschen ich rede, bedeutet für ihn oder sie Gott oder der Teufel etwas ganz unterschiedliches. Da hatte ich mich unklar ausgedrückt.

    Es gibt nichts ausser/hinter der Dualität?
     
  6. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    17.841
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    Ich präzisiere noch einmal, weil hier ein Missverständnis aufkommen könnte aufgrund der Formulierung.

    Eingangs sprach ich noch davon, dass Vollkommenheit in einem Zustand sei, kein Zustand selbst; nun schreibe ich, dass Vollkommenheit nicht in einem Zustand zu finden sei, sondern der Zustand in der Vollkommenheit.

    Beides sagt dasselbe, klingt aber wie ein Widerspruch, weil es das mentale Paradoxon der Aufhebung der Dualität beinhaltet.
    Es ist ein Perspektivwechsel vom Zustand hin zu dem, der den Zustand wahrnimmt und danach dahinter, wo kein Zustand mehr ist.

    Vollkommenheit ist kein Zustand, sie ist zustandslos.
    Mit Blick auf den Zustand erscheint Zustandslosigkeit absurd, doch da liegt der Haken, denn Zustände sind Phänomene und somit in ihrem Kern (Redeweise, nicht wörtlich nehmen) zustandslos.
    Aus diesem Erkennen heraus ist Vollkommenheit in jedem Zustand, ohne dieses Erkennen kann kein Zustand vollkommen sein.
     
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  7. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Ja so ist das - und auch auf der physischen Ebene gibt es da Metaphern - jeder von uns atmet Atome ein, die schon Jesus oder Budhha eingeatmet haben.

    LGInti
     
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  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Nordhessen
    Ob du es nun Dimension nennst oder nicht macht keinen Unterschied - es ist eine andere Ebene, als die Ebene der Physis, der Seele oder des Geistes, aber ich behaupte, dass alle diese Ebenen davon durchstarhlt werden.
    Wenn du sie Absolut nennst und Bedingungen daran knüpfst, wie im Satz davor, ist das eine Beschreibung
    Auch das ist eine Beschreibung

    Und siehe hier:
    Auch du kommst nicht umhin zuzugeben, dass es eine Art der Wahnehmung dieser Ebene auch für dich gibt:

    LGInti
     
  9. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Nordhessen
    Das ist kein müßiges Thema sondern ganz klar. Wie ich schon schrieb, entdeckte der Mensch das Böse (also den Teufel) als die Menschheit vom Baum der Erkenntnis aß. Die (geistig-göttlichen) Kräfte und Mächte waren aber für den Menschen immer schon "erlebte Welt" und aus dieser Wahrnehmung der übergeordneten Welten entstanden die Mythologien der Völker aus denen die Menschen die (Natur)-Religionen entwickelten.

    Aber wie gesagt, es gab eine Zeit in der die Menschheit noch im Paradies lebte und nicht unterschied in Gut und Böse, sie lebte im Einklang mit der Welt. Es gab zu dieser Zeit natürlich auch Schwierigkeiten der Umstände, mit denen der Mensch kämpfte, aber er nahm es hin und unterschied sie nicht in Gut und Böse. Dies war dann ein geistiger Akt der Befreiung sie nicht nur hinzunehmen, sondern sich Vorstellungen von der Welt zu machen, es war der Einstieg in die geistige Befreiung aus der Abhänigkeit geistig/göttlicher Welten. Religion aber entstand in diesem Zusammenhang auch durch Bildung von Mythologien, aber die Kräfte/Mächte, die darin beschrieben wurden, waren schon immer Teil der menschlichen Welt.
    So wie ich das sehe ist das keine erfundene oder erdachte Geschichte, sondern ein von Menschen intuitiv erfasster sehr wesentlicher Teil der Menschheitsevolution.


    Natürlich nur meine Sicht der Dinge.

    LGInti
     
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  10. .:K9:.

    .:K9:. Sehr aktives Mitglied

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    Die ergänzende Geschichte ist m.E. diejenige vom verlorenen Sohn. Sein Bewusstseinsprozess ist ertragreicher als der des Daheimgebliebenen. So ist der ursprünglich paradiesische Zustand ein unbewusster, der des Heimgekommenen ein bewusster.
    Zeit und Raum haben also ihren Zweck für die Gegenwart, (auch wenn dort das Kranke wohnen kann, wenn ich mir die Ergänzung für Dich erlauben darf)
     
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