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Ende des Kapitalismus durch Roboter?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Stiritup, 25. November 2008.

  1. Stiritup

    Stiritup Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2008
    Beiträge:
    3
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    Eine Frage, die mich schon des längeren umtreibt, ist folgende:

    Wie soll der Kapitalismus funktionieren, wenn der Großteil der Arbeit durch Roboter erledigt wird? (Was wohl früher oder später auf uns zukommt.)

    Für die Menschen gibt es dann ja keine oder zumindest nicht genügend Arbeit mehr, um dadurch Geld zu verdienen. Das haben dann alles die Kapitalisten, denen natürlich auch die Roboter gehören.

    Und wie soll man denen eine Gegenleistung geben, wenn man selber keiner von ihnen ist? Man hat keinen Roboter, der etwas herstellt, was für sie zum Eintauschen interessant ist, und unsere menschliche Arbeitskraft wollen sie dann auch nicht mehr.

    Ist dadurch das Ende des Kapitalismus nicht vorprogrammiert?

    Entweder gehören die Roboter dann allen und arbeiten gratis für alle, oder die Kapitalisten behalten sie und schenken uns ihre Arbeitsleistung im Gegenzug für gewisse Privilegien, die wir ihnen vorläufig noch lassen, oder sie bleiben stur und einem Großteil der Bevölkerung wird der technische Fortschritt wieder weggenommen.

    Außerdem hab ich auch den Verdacht, dass die Reichen den Fortschritt in Richtung vollständige Automatisierung der Arbeit schon die ganze Zeit bremsen, damit sie so lang wie möglich reich bleiben und die anderen ausbeuten können, denn sonst würden sie sich nicht so gegen Arbeitszeitverkürzung oder Grundeinkommen etc. einsetzen, und die Predigen für Wirtschaftswachstum, Steigerung der Kaufkraft, Vollbeschäftigung und den restlichen Schaas könnten sie sich wo hinstecken.
     
  2. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    10.936
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Ähm - "die Reichen" und ihre Vertreter haben ein schlagendes Argument - sie werden immer wieder gewählt!!! (heul beim Anblick der Umfragen für die nächste Bundestagswahl)
     
  3. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.524
    Der Kapitalismus bricht auch ohne Roboter zusammen.
     
  4. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.219
    Ort:
    Saarland
    Roboter arbeiten zwar (fast, Reparaturen) umsonst,
    kaufen aber nichts.

    Das läuft darauf hinaus, dass nur noch ganz wenige sehr reich sind
    (die welche Roboter/Maschinen) haben, und die anderen arbeitslos und
    arm. Die Allgemeinheit wird praktisch in die Subsistenzwirtschaft bishin zur Steinzeit zurückkatapultiert, oder ist durch fehlenden Landbesitz selbst dazu nicht mehr in der Lage und wird "abgeschafft"
    Unternehmen, welche ihren Gewinn durch die Allgemeinheit
    machten ( Massenmarktprodukte) gehen konkurs, es bleiben nur die Konzerne,
    die für die Reichen produzieren (z.B:Maschinenfabriken).
    Da diese Superreichen wahrscheinlich auch das Management
    automatisieren werden, so wird dieses Management irgendwann erkennen,
    wie ineffizient die menschliche Führung ist, und dann wird der Mensch komplett abgeschafft.:rolleyes:

    Das passiert natürlich nur, wenn wir bis dorthin kein kommunistisches System etabliert haben. In diesem Fall lehnen wir uns relativ zurück, und lassen
    die Maschinen unbeliebte Arbeiten machen.

    Also entweder wird der Mensch oder der Kapitalismus abgeschafft.

    P.S: Alternativ könnte die Spannung zwischen Arm und Reich auch in einem
    Atomkrieg enden (ist aber auch offensichtlich keine so tolle Idee).

    Okay, das ist vielleicht ein wenig überspitzt, aber grundsätzlich würde es so kommen.

    LG PsiSnake
     
  5. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
    Seht es doch mal aus der anderen Richtung: Es wurde und wird viel zu viel produziert. Der normale "Bedarf" ist doch gedeckt und wird auch weiterhin gedeckt sein, wenn nicht weiter maßlos "überproduziert" wird, nur um reich noch reicher zu machen. Reich ist aber auch nur Konsument und letztlich auch kein anderes Äffchen auf der Leiter. Vielleicht findet jetzt eine Art "Regulierung" statt? Who knows?
    Letztlich ist der Zusammenbruch für mich nix anderes als ein Zeichen dafür, dass der Mensch satt ist. Bis oben hin. Aber leider nur in der westlichen Welt. Was sollen denn Roboter denn noch machen? Den ganzen Rest abnehmen? Dann kann dich das Menschenvolk ja gleich schlafen legen - bis in alle Ewigkeit. Sowas muss ja zusammenbrechen. Hallo!

    Haben wir, das Volk, Ideen dazu? Was wäre ein logischer Schluss, um die Kurve friedlich zu kriegen? Statt zu meckern, sollten eigentlich langsam mal Vorschläge kommen. Ich hau mal was ins Feld, was in diversen Science Fiction - Visionen schon angedacht wurde: Das Augenmerkt rückt immer mehr in Richtung Freizeit und Vergnügen, um die Menschen gefügig zu halten, sie abzulenken. Durchaus nach amerikanischen Vorbild. Nur gelingt das dort auch nur bedingt, weil selbst in den Staaten intelligente Menschen leben. Aus dem Wischiwaschi, der jetzt erstmal folgen wird, formiert sich neuer Widerstand. Der brauch aber einige Jahre (Jahrzehnte glaub ich nicht), um sich wirklich durchzusetzen.
    Das ändert aber nix an den vorhandenen Tatsachen: der Planet Erde kann nicht unendlich ausgebeutet werden, ergo das, was uns nährte, wird uns irgendwann hungern lassen. Um sich das auszurechnen, muss man noch nichtmal sonderlich intelligent sein.
    Um was zu ändern, müssen Ressourcen anders genutzt werden. D.h. der Mensch muss sich überlegen, wie er aus seinem Trott rauskommt, um Alternativen zu schaffen. Und letztlich ist da jeder einzelne gefragt. Wie kann sowas aussehen?

    :)
     
  6. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
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    10.922
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    Ja, das is das Problem.

    Auf jeden Einzelnen kommt es an aber die Masse ist die Macht. :rolleyes:
     
  7. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    3.223
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    Wien
    Also braucht es einen neuen innovativen Ideengeber und niemanden, der alte Sosse nur umrührt. Die Masse ist die Macht? Hmmm? In der Geschichte weniger. Da war die Macht die Macht und die hat vielleicht mit ein bisschen Masse Staat gemacht.
     
  8. Muggle

    Muggle Aktives Mitglied

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    Norddeutschland
    Wohlstand wird auf Dauer nicht von der Arbeitslosenzahl abhängig sein. Wie PsiSnake schon richtig gesagt hat kaufen Roboter nichts. Also wird man weiterhin ein Interesse am Konsum unter den Menschen haben und dazu muss man die Leute eben auch mit Kapital versorgen. Aber im Moment haben wir erstmal ganz andere Probleme.
     
  9. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
    Das sehe ich ein bischen anders.
    Wir haben jetzt genau die Probleme, die zum Ende des Kapitalismus, wie wir ihn bisher gekannt haben, führen. Die Finanzkrise ist nur der Anfang.

    Es ist Zeit, sich positive Gedanken zu machen.

    Wie Schrödingers Katze schon bemerkte, Planet Erde kann nicht eine ständig wachsende Menschheit Füttern.
    In der Natur kommt nach einer "MassenBlüte" das "Massensterben".
    Das wollen wir nicht, oder ?
    Also müssen wir in irgend einer Form in irgend einer Weise für eine konstante Zahl in unserer Population sorgen.

    So mal fürs erste

    LGA
     
  10. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2007
    Beiträge:
    4.673
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    Bayern
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    Sehe ich auch so, aber das ist schwieriger gesagt als getan.

    ciao, :blume: Delphinium
     
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