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Die Emanzipation des Mannes

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von winnetou, 4. November 2011.

  1. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
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    es scheint so, dass die männer der westlichen traditionen die religionen dazu verwendet haben, um gott als das männliche prinzip und allmächtige darzustellen.
    was haben also die männer des westens, vornehmlich die juden, christen und moslems mit ihren frauenfeindlichen religionen kompensiert?

    1. ein minderwertigkeitsgefühl, weil der mann keine kinder gebären kann,
    2. das gefühl des kontrollverlustes über seine gene,
    3. von den frauen in der evolution überholt zu werden
    4. aus einem spirituellen grund?
     
  2. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.253

    Keines der Punkte.
    M.E. ging und geht es lediglich um Macht, um Kontrolle. Seit diese Worte aus der Mode kamen bzw. als Negativ belegt wurden, bemühen sich zumindest westliche Männer um "Schadensbegrenzung".
    Mal schauen, was die kommenden Jahrzehnte bringen. Die Zeit von 1965 bis heute hat - allerdings gleichzeitig mit der Frauenbewegung - auch Bewegung in die bis dato zubetonierte Männerdenke gebracht. Und ja, es soll ja schon immer einige Männer gegeben haben, die nicht als gottähnlich angesehen werden wollten.....

    Wenn man bedenkt, daß sich die damaligen (männlichen) Wissenschaftler im Mittelalter nicht einmal sicher waren, ob "die Frau" überhaupt ein Mensch war (oder eben eine andere Spezies) haben wir Frauen es in der Zwischenzeit doch schon weit gebracht...:D


    LG
    Urajup
     
  3. Greenorange

    Greenorange Guest

    Ich führe die Haltung der Männer darauf zurück, daß ein Junge in Frühzeit der Erziehung der Mutter mit 6 entzogen und in die Obhut der Männer aufgenommen wurde. Frauen erziehen Söhne auch zum Teil heute noch wie achte Weltwunder.
     
  4. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
    dass es um macht ging, habe ich ja in der einleitung festgestellt, denn nur wer sich schwach fühlt, muss sich um macht bemühen.

    lg winnetou:D
     
  5. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
    ich gebe dir recht, dass die erziehung immer schon eine starke rolle gespielt hat.
    aber warum haben die männer sogar die religion dafür verwendet, sich die ganze macht anzueignen?

    lg winnetou:)
     
  6. Sayalla

    Sayalla Guest

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    Keine Ahnung. Sag du es mir.
     
  7. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.253
    Die Religionen als Instrument der Kontrolle passten doch von der Machtstruktur her: Die meisten von ihnen waren/sind autoritär, totalitär, reaktionär....

    LG
    Urajup
     
  8. andr

    andr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.284
    QUOTE=winnetou;3400559]es scheint so, dass die männer der westlichen traditionen die religionen dazu verwendet haben, um gott als das männliche prinzip und allmächtige darzustellen.
    was haben also die männer des westens, vornehmlich die juden, christen und moslems mit ihren frauenfeindlichen religionen kompensiert?

    1. ein minderwertigkeitsgefühl, weil der mann keine kinder gebären kann,
    2. das gefühl des kontrollverlustes über seine gene,
    3. von den frauen in der evolution überholt zu werden
    4. aus einem spirituellen grund?[/QUOTE]

    PUH!!!!!!
    Das ist ja schon fast unendlich schwierig, überhaupt Klarheit in die Frage zu kriegen! Wenn die Antwort aus der Ebene kommt, von dort, wo auch die Erde ein schöner blauer Planet ist, also von ganz weit weg betrachtet, lautet die einfache Antwort: Es geht um Evolution und das Ganze ist eine Vereinbarung.

    Gott ist hält das männliche Prinzip und ist allmächtig. Gott hält aber auch das weibliche Prinzip. Was meinst Du genau?

    Und wer sind "die Männer"?

    Die paar Männer, die die Religionen gründeten, sind wohl anders, als die meisten Männer, die heute leben.
    Und die Religionen hatten wohl anderes im Sinn, als die heutigen Männer aus jeder einer der Religionen gemacht haben - oder siehst Du das anders?
    Sicher gibt es heute strategische Weltorganisationen, die sich das angeeignet haben, was einmal Religionen waren.......

    Und was hat die Frage mit der Überschrift zu tun: Emanzipation des Mannes?

    Also, ich übe HerausfindenWasDuEigentlichImSinnHast:

    Kann es sein, dass Du als Mann ein Scheißgefühl hast, sowas nebliges, dubioses, da sind Sachen schiefgelaufen und die haben sicher mit Mann+Frau zu tun und weil nun die Männer das Sagen hatten, die armen Frauen, achja, die Emazipation hat ja Recht und so weiter......Komisches Gefühl, Unsicherheit: WOZU sind MÄNNER gut?

    Ich meine zu hören, dass es Dir nicht ausreicht Samen zu haben, ohne den die Geschichte des Menschen nicht weiterzugehen scheint.

    Ich meine zu hören eine Frage in Richtung: Was ist der Sinn der Schöpfung und was ist der Sinn eines Mannes in der Schöpfung?

    Aber da ist sicher noch mehr drin, womöglich liege ich voll schief..............

    Also, wenn Du nochmal nachlegen könntest, was Du genau wissen willst..................

    :D
     
  9. Hikari

    Hikari Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juli 2010
    Beiträge:
    825
    Warum "sogar"?
    Religionen sind doch bestens dafür geeignet!

    Viele Leute haben sich damals des Glaubens bedient, um andere zu manipulieren - und sie tun das bis heute.
    Ich bezweifle sogar, dass viele Priester und Päpste das Zeug geglaubt haben, von dem sie sprachen, genauso wenig wie Diktatoren, Politiker, Militär- und Sektenangehörige in den obersten Reihen.

    Stell dir vor irgendjemand sitzt da mit dem Ziel/Auftrag, den Leuten Angst zu machen bzw. sie aufzuhetzen und durchstöbert heilige Schriften nach Begründungen.
    Glaubst du die würden das, was sie gerade erfunden haben, selbst glauben?

    Hinzu kommt, dass die die Alphabetisierungsrate wesentlich niedriger war als heute.

    Das Streben nach Macht ist so eine Sache.

    Man(n) braucht Macht um sein Ziele zu erreichen. Es ist die Fähigkeit seine Realität nach außen hin zu verändern.
    Diese zu erlangen kann mit großen "Kollateralschäden" verbunden sein und zu Missbrauch einiger weniger führen.
    Andererseits fände ich es sehr traurig den Menschen zu verbieten die Realität zu beeinflussen. Schließlich ist das das Leben, der Wille.
    Wenn sie falsch handeln, ist nur der Wille/die Macht anderer in der Lage sie aufzuhalten.
     
  10. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.058
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    hallo winnetou,

    ich finde deine frage sehr interessant, auch wenn ich die bewertung weglassend, lieber formulieren möchte -

    was hat den konflikt zwischen mann und frau geschaffen?

    die bewertung also, die den konflikt schafft, und den es durchaus genau so in matriarchalischen strukturen gibt -
    bloß andersrum.

    worin liegt also die ursache, dass mensch sich selbst nicht zuerst mal als mensch erkennt -
    und erst in zweiter linie - als mann - oder als frau -
    im erkennen der unterschiedlichkeit der aufgabe -
    und der gleichwertigkeit zugleich?

    ich denke schon, dass es mit zeugung zu tun hat -
    und austragen und geburt.

    aber, wir denken viel zu wenig weit zurück.

    was war am anfang?

    ich versuche immer wieder mich in die anfänge menschlicher bewusstwerdung zurückzuversetzen -
    denn dort liegen die ursachen, die über wirkungen und wechselwirkungen das heutige weltbild nachhaltig prägen -

    für das unter-und überlegenheitsdenken sorgen -
    ein pendel, das einmal zu stark nach der einen seite ausschlägt -
    und dann wieder nach der anderen seite.

    also - was haben die ersten menschen gesehen?

    sicher vorerst nicht den zusammenhang von zeugung und geburt.
    wie denn auch?

    vielleicht wurde zuerst mal klar:
    mann spendet das leben.
    sein anteil daran ist wesentlich offensichtlicher.

    dann wurde mal klar -
    na ohne die frau geht's aber auch nicht.

    wann wurde klar, dass sich weibliche eizelle und männliches spermium vereinen?

    die eizelle war nicht sichtbar.

    das ganze war ein mysterium -
    und so war mal der mann der 'fruchtbarkeitsgott' -
    und dann wieder die frau die 'fruchtbarkeitsgöttin'.

    wir können uns heute eine solche unwissenheit nicht vorstellen -
    und haben daher auch ein riesen problem damit, uns den ursprung des bewertungsdenkens vor augen zu führen.

    dabei bräuchte jeder nur zu lernen mit kinderaugen zu sehen -
    mit den augen des kindes, das jeder von uns mal gewesen ist.

    aber zugegeben - es ist schwierig -
    denn es ist eine reise ins unterbewusstsein.
     
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