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Konflikt der Religionen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Galahad, 20. Juni 2006.

  1. Galahad

    Galahad Guest

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    Heute möchte ich einmal versuchen eine Erklärung zu finden. Eine Erklärung über ein Phänomen das viele von Uns beschäftigt. Warum gibt es sowas wie einen Konflikt zwischen den ( sogenannten) heidnischen und den zwei großen Weltreligionen. Wobei ich das Wort Konflikt hier nicht falsch verstanden wissen möchte. Es geht Heute nicht mehr um kriegerische Auseinandersetzungen, obwohl auch diese (zumindestens in der Vergangenheit) eine gewichtige Rolle gespielt haben.

    Um die Sache halbwegs verständlich darzustellen, muß man sich wohl einmal tief in die Vergangenheit begeben.

    Praktisch weltweit hatten alle Religionen eines gemeinsam. Den Glauben an Götter und Göttinen. Überall wurde sowohl das Männliche als auch das Weibliche in Verbindung mit Göttern gesehen. Sowohl im Europäischen Raum, als auch in Indien, im Asiatischem und im "nahem Osten". Überall wurden Götter beiderlei Geschlechts verehrt.
    Auch die Schöpfungsgeschichten gleichen sich in vieler Hinsicht. Meistens wurde es den Göttern zu langweilig und anstrengend sich um Alles alleine zu kümmern, daher schufen Sie den Menschen damit Er einen Teil der Arbeit übernahm.

    In dieser Hinsicht gleichen sich nahezu alle altren Religionen. Ein Zufall? Oder eine Tatsache? Wer weiß das schon. Eines haben diese Religionen noch gemeinsam. Sie erhoben keinen Anspruch darauf die umfassende allgemeingültige Wahrheit zu vertreten. die man mit Gewalt verbreiten mußte. Dutzende Religionen konnten nebeneinander Bestehen. Warum? Meine Theorie dazu ist ganz simpel: Es ist egal unter welchem Namen ich eine Gottheit anspreche. Ob ich nun Pan oder Cernunnos sage. Es ist der gleiche Gott. Ebenso ob ich die groiße Mutter als Brigit oder Nammu nenne.

    Doch irgendwann enstand eine neue Religion. Der jüdische Glaube.
    Die heiligen Überlieferungen des jüdischen Glaubens in der Thora entahlten zahlreiche Bezüge zu Göttern von benachbarten Kulturen. (Assyrer, Babiloner, Moabiter und so weiter.) Dennoch fällt bei der Betrachtung dieser Religion eines auf.
    Während fast alle alten Kulturen ihre (meißt schriftlichen) Spuren hzinterlassen haben, ist kein Text des alten Testaments vor der hellenistischen Zeit verfasst worden.
    Die ältesten Qumran-Rollen werden ins erste Jahrhundert vor Christi datiert.
    Man könnte fast meinen das es sich um eine sehr neue Glaubenform handelt.
    Doch woher stammen dann die Geschichten um Mose?
    Warum hat ausgerechnet das israelische Volk so gut wie keine (religiösen) Spuren hinterlassen?
    Und vor allem: woher kommt die Idee des einen Gottes?
    Wenn alle Glaubensrichtungen in der näheren Umgebung mehrere Götter umfassen, muß man eben mal etwas in die Ferne schauen.
    Und siehe da, eine Ecke der Welt hatte tatsächlich den Glauben an einen Schöpfer. Zentralafrika.

    Obwohl auch dort an mehrere Götter geglaubt wurde, wurde die Schöpfung nur einem Gott zugesprochen.
    Dieser Schöpfer war ein göttlicher Trikster. Ein dualistischer Gott der sowohl schaffend als auch zerstörend war.
    Ein Gott der das Leben ebenso in sich trug wie den Tod.

    Wie es scheint hat es dieser Gott irgendwie geschafft in die Gegend des Mittelmeers zu kommen.
    Meine Vermutung ist das die alten Ägypter auf Ihren Eroberungszügen auch Gefangene (Sklaven) aus Afrika mitbrachten.

    Denn mit der jüdischen Religion kamen nun mehrere Mythologiem zusammen. Den einen Gott der alles geschaffen hat und auch Teile der alten (heimischen) Mythologien.
    Als Beispiel hierfür nenne ich einmal die Sintflut.
    Die Geschichte ist uns Allen bekannt. Aber Wer weiß schzon das es sich um eine Geschichte aus babylonischen Mythologie handelt? ( Elfte Tafel des Gilgameschepos)

    Nun haben wir also eine mögliche Erklärung dafür wie eine Glaubenrichtung entstehen konnte , Die nur an einen Gott glaubt.
    Das wäre auch noch kein Problem gewesen, wenn nicht mit der Zeit die Überzeugung aufgekommen wäre das es keine weiteren Götter geben darf. Doch dem hat (zumindestens nach der Darstellung des alten Testaments) Moses einen Riegel vorgeschoben, indem Er die zehn Gebote zu den Juden brachte. Von nun an hieß es "Ich bin der Herr dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben".
    Obwohl auch das nur begrenzte Konflikte gegeben hat.
    Erst mit der Besetzung Judäas durch die Römer und der Gründung einer neuen jüdischen Sekte wurden die Voraussetzungen für eine Eskalation der Glaubenskonflikte gelegt.
    Durch die Geburt eines Mannes namens Jesus.
    Hier trafen nun zwei Ereignisse zusammen. Zum einem der jüdische Glauben das es nu einen Gott gibt und zum anderem die faszination eines Glaubens der auf Liebe beruht.
    War bis dahin der jüdische Gott ein strafendes Wesen, wurde Er nun zum liebenden Vater.
    Ein Glaube der bei den Juden gut ankam (zumindestens bei vielen). Einziger Fehler an der Sache: Jesus meinte( zumindestens verstanden seine Anhänger Ihn so), man müßte den Glauben verbreiten.
    Dadurch wurde der Grundstein für einen Glaubenkrieg gelegt der seines Gleichen sucht.
    Denn nur nach wenigen Jahrhunderten verbreiteten die Christen ihren Glauben mit den Schwert.
    Und hier zeigt sich ein weiterer Unterschied zwischen den Religionen.
    Währen sich die Heiden nicht mit "göttlicher Unterstützung" in den Kampf warfen, sondern ihre Kämpfe aus politischen Gründen führten, wurden nun Kriege im Namen eines Gottes geführt.

    Denn während die Chisten zu Ehren ihres Gottes in den Krieg zogen und um den Sieg beteten, baten die Heiden ihre Götter nur um persöhnliche Stärke.
    Die Idee einen Krieg für die Götter zu führen war Ihnen einfach fremd, selbst wen Sie Kriegsgötter hatten.

    Und so ist wohl auch der Untergang der alten Religionen zu erklären. Mangelnder Fanatismuss.

    Doch wie erklärt sich das es bis heute nicht zu einer endgültigen Aussöhnung und zu einem harmonischen Nebeneinander gekommen ist?
    Ich sehe hier den Grund noch immer in der Auslegung der sogenannten heiligen Schriften. Denn sowohl Chritentum, als auch der (neuere) Islam haben das was man einen Missionsauftrag nennt.
    Gläubige Christen und Muslime müssen (nach Überzeugung ihrer Kirchen) versuchen soviele Menschen wie möglich zum "wahren" Glauben bekehren. Oder wenn das nicht gelingt, die "Gottlosen" zumindestens in die Hölle schicken.

    Zumindestens deas letztere ist aber zum Glück nicht mehr Gang und gebe.


    LG
    Galahad
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Also ich kann mich leider nur auf Deine Frage beziehen, warum dieser "Eine" Gott entstanden ist und warum er eben anders ist, als die Sache mit Gott und Göttin.

    Gott und Göttin stellen ja eine Polarität dar. Das ist also zunächst einmal eine Trennung. Erst dadurch, daß beide mit absolut gleichen Aufgaben betraut würden, würde die Trennung erlischen. Da aber Gott und Göttin in der Regel auch mit unterschiedlichen Aufgaben betraut waren bzw. sind, bleibt festzuhalten, daß also eine Trennung aus einer Einheit da ist in den "alten" Religionen.

    Vor dem Judentum, da war das noch etwas anders. Da gab es da unten in der Region Priester, durch deren "Kontakt" Mann und Frau in der damaligen Vorstellung der Einheit von Gott und Göttin näher kommen konnten. Und zwar- es war eben eine Naturreligion- unter anderem auch durch Sexualität. Deshalb waren diese Priester Homosexuelle und Bisexuelle Männer, bei denen damals wie heute erkannt wird, daß sie "Männer sind, die wie Frauen fühlen" und daher in sich den Konflikt von Gott und Göttin überwinden. Mit dem Einsetzen des Judentums begann übrigens eine über 2000-jährige Verfolgung der homosexuellen Männer, die in den letzten 2000 Jahren so dermaßen zahlreich umgebracht und gefoltert worden sind, daß man da schon auf ein paar kommen würde. Heute muß man z.B. nur mal in die Türkei fahren, um lecker gefoltert zu werden, wenn Du schwul bist. Interessant ist in dem Zusammenhang auch, daß Homosexuelle häufig politische Berater waren und sind, z.B. hatte auch Adolf Hitler sehr brillante Geister um sich, die ihm verfallen waren. Ernst Röhm zum Beispiel, der hat ihm zur Macht verholfen.

    Der Universale Gott, der wird energetisch ganz gut im Christentum durch die Dreifaltigkeit dargestellt. Du siehst: wir hatten in den Naturreligionen noch Polarität, hier im Christentum mit dem universalen Gott haben wir Trinität. Das bedeutet ganz im Sinne des Pythagoras, daß wir im Christentum einen Aspekt sehen, der die Dualität überwindet und den inneren Widerstreit, der sich durch unser duales Erleben ergibt (Vater und Sohn), eben in einem sog. "heiligen Geist" auflöst. Man könnte sagen: wähle nicht a, wähle auch nicht b, nimm lieber c an, das ist frei von Wahl und heilig. Im Inneren versteckt sich da bei uns Menschen ja zum Beispiel jemand, der eine bestimmte Meinung hat (a), jemand der eine andere Meinung, die z.B. jemand hier postet, ablehnt (b) und daraus entsteht dann das berühmte Zankgespräch, wo jeder den anderen überzeugen will. Das führt ja zu nix, da kommt nach einer Weile denn auch der gute Moderator. Das muß man aber auch erst mal begreifen, daß das zu nix führt und das ist leider nicht jedem bisher gegeben worden.

    Folglich gibt es in der neueren Religion der Neuzeit, dem Islam also auch kein a und kein b, es gibt nur "Bewußtsein". Und das findest Du bei der sog. Trinität, wenn Du den Heiligen Geist in Dich hinein läßt in Deinem Körper ganz automatisch. Das ist eigentlich ein sehr friedvoller und kreativer, anpackfreudiger Zustand, den der Islam da hat, aber in der heutigen Welt, die wirklich total schizophren ist, wenn man mal die Augen öffnet, kann dieses noch sehr junge Bewußtsein nicht existieren, ohne daß es sich ständig durch diese Aufdringlichkeit der Gefühle und auch des nackten Fleisches "animiert" fühlt. Tja, wäre man nur homosexuell, dann biste immer c, wenn man Dich denn in Ruhe läßt. Aber heute wird man ja wirklich so dermaßen mit Werbung und geistiger Dumpfheit zugeprügelt, die Kinder kriegen ja heute schon Psychopharmaka, damit sie unsere Anwesenheit und Umgebung überhaupt in Ruhe ertragen. Dabei ist die Welt krank, die wir den Kindern anbieten und nicht die Kinder... Das sieht man aber nicht auf Punkt a. Auf Punkt b kannst du das sehen, aber lehnst die Möglichkeit etwas zu verändern ab. Auf Punkt c könntest Du dir ein Messer nehmen und wie in Berlin geschehen mal eben ein paar Leute verletzen oder Du könntest mit dem Maschinengewehr durch die Schule rennen. Da haste dann gar kein Problem, weil a und b empfindest Du ja nicht.

    Wird das deutlich mit dem Unterschied zwischen Polarität und Trinität? Sonst erklär ich es Dir nochmal ohne zwei Gläser Wein. Falls das überhaupt eine Deiner Fragen wirklich tangiert.

    Liebe Grüße, Christian
     
  3. Sitanka

    Sitanka Guest

    das ist wirklich eine sehr interessante frage, aber ich frage mich überhaupt, warum sich die verschiedensten religionen ständig und das schon über tausende jahre gegenseitig bekämpfen. letztendlich denke ich, dass wir alle nur "einen" schöpfer haben, einer der alles hier erschaffen hat. warum ist es dann so schwer, diese dinge miteinander zu verbinden, oder zumindest zu akzeptieren das es eben so ist.

    ich kann damit leben, dass es so viele verschiedene religionen gibt, gut warum auch nicht, aber das wir unsere naturvölker deshalb halb ausgerottet haben oder sie mit gewalt bekehren und das alles angeblich im namen gottes, also ich weiß nicht.

    ich frage mich nur mehr, werden wir das irgendwann mal auf die reihe kriegen? :confused:
     
  4. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
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    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    ich frage mich nur mehr, werden wir das irgendwann mal auf die reihe kriegen?

    Solange die transpersonale Einheitserfahrung ausbleibt, ein klares Nein :clown:
     
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Na dann schick die Leute mal hier in der universellen Spielecke vorbeii...
    http://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?t=39729
    :weihna1
    :escape:
     
  6. sage

    sage Guest

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    Nein, nur die Azteken, Tolteken,Olmeken, Inkas etc haben Kriege geführt, um den Göttern Menschenopfer bringen zu können. Allerdings kam es zu diesen erst, als die Priester zu mächtig wurden, wie in allen Religionen.
    Der Eine, der oberste aller Götter wird auch bereits bei den Ägyptern erwähnt. Und auch da gab es Differenzen wegen Aton oder Amun.


    Sage
     
  7. Yamina

    Yamina Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2006
    Beiträge:
    1.179
    Hallo Galahad

    Sorry,aber im Islam gibt es keinen Missionsauftrag...
    denn Moslem kann man nur werden,wenn man aus vollem Herzen daran glaubt das Mohammmed ein Prophet ist...
    ..und das ist für jemanden der nicht mit diesem Glauben aufgewachsen ist sehr schwer...ich würde sogar sagen fast unmöglich...
    Ich selber habe 20 Jahre dafür gebraucht,weil ich für Jesus so unendlich viel Liebe verspürte...

    schöne Grüße,Yamina:)
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Das kann ich ganz gut nachvollziehen, der Jesus war eben der Herzensbrecher ;-)
     
  9. Yamina

    Yamina Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2006
    Beiträge:
    1.179
    Oh ja,Du sagst es...aber soll man nicht alle seine Brüder und Schwestern gleichermaßen lieben?

    liebe Grüße,Yamina:)
     
  10. Yamina

    Yamina Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2006
    Beiträge:
    1.179
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    Also das Problem seh ich persönlich darin,das jeder danach schaut was bei den anderen Religionen anders ist...anstatt zu schauen was wir alle gemeinsam haben..

    Das Ziel was wir alle haben ist nämlich gleich...Frieden,Liebe,Geborgenheit,..

    lg;Yamina:)
     
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