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der ernst des lebens

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von handwerker, 13. Februar 2005.

  1. handwerker

    handwerker Guest

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    wenn wir den ernst des lebens nicht verstehen wollen, dann wird uns dieser in unerträglicherweise beigebracht. das was wir überstehen und dennoch nicht ertragen können, darin zeigt sich die ernsthaftigkeit des lebens, das leben zeigt uns sein wahres gesicht. wie ist es aber bisher möglich gewesen dieses ernste leben bis heute zu überleben ? durch seine ernsthaftigkeit ist es doch absolut lebensgefährlich... wie ist es uns dennoch möglich, diese unerträglichen aspekte im leben zu überstehen ?

    wir meinen immer, wir müssten alles im leben ertragen. stimmt das ? meine antwort lautet nein, wir können nichts ertragen weil wir uns selbst nicht erschaffen haben. das ertragen zeigt sich im einverstanden sein und das nicht ertragen im nicht einverstanden sein. seit wir dieses leben "leben", ist das so. niemals hat sich etwas geändert... wenn wir morgen mit dem falschen fuss aufstehen dann sind wir bereits schon nicht mehr einverstanden und der teufel ist persönlich schon aus der hölle emporgeeilt. das klingt nun ein wenig übertrieben, aber im prinzip trifft es schon den kern der unerträglichkeit.

    meine feststellung ist nun folgende, seit wir nun anwesend sind ist es uns bisher nicht gelungen, das leben zu ertragen. warum sollte das dann ab morgen früh möglich werden ? m.e. kann von einem ertragen des lebens nur dann die rede sein, wenn man mit jeder, aber wirklich auch mit jeder situation bzw. darstellung des lebens einverstanden sein kann. ansonsten hat man schon bereits "versagt"... die unerträglichkeit des lebens holt einen ein. man übersteht das leben... keine frage, es ist ein totsicheres ding, aber es ist und bleibt für uns unerträglich.

    es ist also unmöglich das leben zu ertragen, es hat bis heute nie funktioniert. wo wäre nun noch platz für den ernst des lebens ?


    handwerker
     
  2. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
    Lieber Handwerker,

    so gesehen klingt ja alles ganz plausibel, was du schreibst. Und die Fragestellung des ertragens und des nicht ertragens drängt uns in eine sehr passive Rolle. Aus dieser passiven, wie mir scheint eher hilflosen Sichtweise heraus ist es in der Tat unerträglich, denn das Leben überrollt uns mit all seinem Ernst wie eine Dampfwalze. Eine sehr traurige Aussicht, mein Freund.

    Stell dir vor du stehst in deinem Garten. Deine Hand ist in der Lage, den Garten zu gestalten. Du bist in der Lage, schöpferisch Hand an zu legen. Du bestimmst die Farben der Blumen, die dort blühen, und den Geschmack des Gemüses, welches du erntest. In diesem Moment erträgst du nicht, die Frage stellt sich nicht mehr.

    Stell dir vor dein Herz gleiche diesem Garten, und die Liebe seien Blumen und die Gleichgültigkeit Unkraut. Die Aufrichtigkeit eine Frucht und die Lüge Unrat. Und du betrittst den Garten deines Herzens und gestaltest ihn schöpferisch, bis er so ist wie du ihn magst. Du wirst Herr deiner Selbst. Du agierst, das Blatt wendet sich.

    Du reitest auf dem Roß deines Bemühens in die Arena des Lebens. Leben fließt in deine Adern, du wirst zum Leben.

    Du hast die Unsterblichkeit vor Augen und agierst in der bedingten Welt. Die Frage des Ertragens fällt von dir ab wie die Regentropfen von der Windschutzscheibe deines Autos. Es gibt Herausforderungen, lieber Sportsfreund, die zu meistern sind.

    Solches fällt mir spontan ein, zu deinem Beitrag,

    Alles Liebe von Yojo :blume:
     
  3. handwerker

    handwerker Guest

    hallo yojo,

    danke für deinen beitrag :) ich bin aber leider keiner herausforderung gewachsen... da in meiner welt bereits alle herausforderungen (aus-)gewachsen sind. du sagst der ernst des lebens überrollt uns... was ist seine (ernste) substanz ? und ist es nicht so, dass wenn das leben unerträglich erscheint, man nur noch absolut hilflos ist ? anders gesagt: welche substanz hat deine (ab-)hilfe (für die unerträglichkeiten), die durch die adern des lebens fliesst ?

    cu
     
  4. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
    Lieber handwerker,

    es gibt manchmal "Durststrecken" im Leben, die einiges von uns abverlangen. Die Substanz, von der ich spreche, welche das Herz lebendig macht, ist alleine die Liebe Gottes. Ohne diese Liebe Gottes sind wir Menschen in der Tat ohnmächtig.

    Diese Liebe Gottes wird oft durch harte Prüfungen erlangt. Die meisten Menschen, die wirklich zu Gott gefunden haben, erzählen von einem harten und steinigen Weg.

    Mir scheint als würde ich deine Situation gut verstehen. Viele Hoffnungen sind zerschlagen, die Hände sind leer. Dunkelheit breitet sich aus, Enttäuschung, ja Trauer. Einsamkeit gesellt sich hinzu.

    Wie, so die berechtigte, ja lebenswichtige Frage, kann ich jene Substanz finden, die den Geschmack des Lebens wieder zurückbringt zu mir, oder, besser gesagt, überhaupt erst an meine Lippen führt?

    Das wirksamste Mittel, gleichzeitig sehr pragmatisch, vielleicht genau das richtige aufgrund deines Namens, der Handwerker, ist es, einen Menschen zu suchen, dem es noch schwerer fällt als dir. Und diesem Menschen, tue etwas gutes, irgendetwas, seine Last vom Herzen zu nehmen. Wenn dir dies gelingt, passiert etwas unglaubliches: Die Sonne der Liebe Gottes scheint in dein Herz, und Freude ergreift dein Wesen.

    So möchte ich nun nicht weiter philosophisch oder mystisch werden, das Herz eines einzigen Menschen zu erfreuen und zu erquicken ist wie das Herz der ganzen Menschheit zu erquicken und zu erfreuen. Du hast eine Blume der Liebe in den Garten deines Herzens gepflanzt. Die Freude ist dein, und das Leben wird dein sein. :blume:

    Alles Liebe von Yojo
     
  5. handwerker

    handwerker Guest

    ok... letztendlich führen alle wege zu gott. aber ist es so, dass die menschen ohnmächtig sind ? sie sind es nicht, denn sie haben den ernst des lebens zu überstehen. geschieht dieses durch die liebe gottes ? erlegt er damit die prüfungen auf, die es gilt, zu bestehen ? ist unser gott, der der liebe fähig ist, nicht ein bisschen ein sadist ?


    das ist nicht meine situation. gott liebt mich... das ist meine situation bzw. das ist meine prüfung.

    ich bin gerade dabei... die lebens-vorstellungen meiner familie und freunde zu vernichten. ich sage es nochmal... ich vernichte deren vorstellung vom leben. ich bin ein zerstörer...

    ich weiss.... es ist toll zu zerstören. es ist für mich aber zuviel. kannst du mir helfen ? leider kann ich dir dafür kein geld anbieten.

    cu
     
  6. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    26. August 2003
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    1.716
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    Donnersbergkreis
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    Also ich schliesse mich aus Deinem "uns" aus. Ich finde das Leben durchaus erträglich und lebenswert, auch wenn es mich immer wieder an neue Grenzen bringt, sie transformiert und es mich so wachsen lässt. Es ist die Herausfoderung überhaupt. Ich bin Schöpfer meines (Er-)Lebens und übernehme dementsprechend meine volle Verantwortung dafür.

    Das Leben ist wie ein Ritt auf einer grossen Schlange; hast Du Angst, fällst Du herunter und dann frisst sie Dich.

    ;)


    lg
    Christian
     
    Yojo gefällt das.
  7. handwerker

    handwerker Guest


    ich zitiere... ;-)...: "m.e. bist du vom leben sehr verwöhnt worden".

    cu
     
  8. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    Nein. Aber schau auf den Satz in meine Signatur ;)
     
  9. handwerker

    handwerker Guest

    schon klar... aber da hast du dich nicht reingewagt. all das mit dieser haltung zu überstehen ist pure verwöhung.... sonst nix.

    cu
     
  10. Bijoux

    Bijoux Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2004
    Beiträge:
    2.383
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    Ach komm, Handwerker!
    Es gibt wirklich Menschen, die nicht klein bei geben, die sich nicht vom Leben (und sei es noch so unwirklich ;)) abwenden, die nicht verzweifeln und daraus die grosse Verneinungsphilosophie machen!
    Warum will hier jeder immer allen anderen seine eigenen "Erkenntnisse" (die in deinem Fall ganz klar aus Enttaeuschungen resultieren!) aufs Auge druecken?
    Wir ziehen jeder unsere eigene Bahn, spielen alle andere Rollen.
    Wie oben, so unten, wie innen, so aussen, Ernst des Lebens und Leichtigkeit des Seins, das empfindet jeder anders!
    Ich habe es dir schon einmal gesagt: du bist noch jung und wirst dich bestimmt noch weiterentwickeln und zu allen moeglichen Erkenntnissen kommen.
    Du hast noch lange nicht der "Weisheit letzten Schluss" entdeckt, warts nur ab!

    Bijoux
     
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