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Das Motiv

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 30. Juni 2010.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
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    Vorne weg möchte ich mein Weltbild ins Treffen führen, demjenigen gesagt der es noch nicht kennen sollte: es befindet sich zwischen einem streng gläubigen Menschen und einem überzeugten Atheisten.

    Es sind eigentlich zwei Motive die mir ins Auge gefallen sind, und beide haben mit Mord zu tun. Das eine stammt aus einem Klassiker der Kriminalromane, „Mord im Orientexpress“ von Agatha Christie, der Inhalt kurz zusammengefasst, ein Mann wird mit 12 Messerstichen ermordet im Zug aufgefunden und daran waren ebenso viele Personen beteiligt, so dass man nicht sagen kann wer genau nun den tödlichen Stich verabreicht hatte. Während das andere Motiv eher in einem modernen Kriminalfilm zu finden ist, wo sich zwei Personen zufällig treffen, sagen wir zwei Männer, und die beschließen sich gegenseitig die Ehepartner aus dem Weg zu räumen und gleichzeitig für das jeweilige Alibi zu sorgen.

    In beiden Ansätzen ist der Hang zur perfekten Tat deutlich erkennbar.

    Ich erlaube mir nun darauf hinzuweisen diese beiden Muster könnten für einen Hergang in der Bibel ebenso verantwortlich sein, am Ende der Erzählungen im Neuen Testament. Begonnen haben meine Überlegungen mit der Gewissheit, der Nazaräner wurde bereits vor der Kreuzigung in einer jüdischen Zusammenkunft in der Folge von Meinungsverschiedenheiten umgebracht. Die darauf folgende Kreuzigung wäre so gesehen nur eine zur Schau Stellung der Leiche gewesen und in den betreffenden Aufzeichnungen darüber erfolgt jedoch eine punktgenaue Deckung und Bestätigung für die Richtigkeit eines juristischen Aktes.

    Ein Aha-Erlebnis der besonderen Art.

    Geht man hier nicht so weit und unterstellt den Aposteln kein Verhalten wie im Senat es Julius Cäsar davor passierte, dann drängt sich dennoch die Frage auf:

    Warum haben sie diese Fälschung mit ihren schriftlichen Aufzeichnungen unterstützt?

    Dabei bin ich auf eine sehr interessante Variante gestoßen. Am Beginn der Geschichte als der Ziehvater Josef mit Maria und dem Sohn der in Nazareth geboren wurde nach Jerusalem gezogen waren, da muss es wohl eines der Jahresfeste gewesen sein, denn es wird berichtet in der Stadt herrschte reges Treiben. Kommt aber jemand in die Gegend seiner Abstammung, dann ist es unumgänglich, dass er auf seine Verwandtschaft trifft. Im Falle von Josef dürfte das in einer nahe gelegenen Stadt von Jerusalem gewesen sein. Damals soll ein Junge von 7 Jahren mit dem Namen Judas bei seinen Eltern gewohnt haben und der war entweder der Bruder oder der Cousin von diesem Josef, ein Sippenverwandter, da will ich mich jetzt nicht so genau festlegen. Aber ein solcher Junge ist damals wie auch heute ein Ohr- und Augenzeuge von Ereignissen wie jeder andere auch. Von den Ereignissen die er erlebt hatte oder die ihm von einer oder von mehreren Personen glaubhaft erzählt wurden.

    In der später verwendeten Gemeinschaft von 12 Aposteln konnte dieser Junge von den ersten Tagen ganz leicht die Funktion des Ältesten erfüllen. Dabei war es gar nicht erforderlich von ihm viele Worte zu verlangen, sondern allein seine Anwesenheit genügte, zum Beispiel für den leiblichen Vater vom Nazaräner und dessen Umgebung, damit mit diesen nicht gesprochenen Worten, wie von einem taubstummen Mädchen, eine deutliche Botschaft vermittelt wurde.

    Hier kann also weniger von einem Kniefall vor dem leiblichen Vater gesprochen werden, denn in dieser Verhaltensweise steckt eine Portion Stolz mit drinnen. Es könnte sogar von Nötigung zu einem demütigen Verhalten gesprochen werden. Wenn nun dabei die Situation zu eskalieren begann – wen wundert es?

    Was geschehen ist, das ist geschehen. Ein Mann wurde während persönlicher Streitigkeiten in seinem jüdischen Milieu getötet. Danach wird es jedoch erst so richtig interessant, denn es waren römische Soldaten die diesen Augenzeugen aus den ersten Tagen beseitigt haben. Aber das Motiv dafür befindet sich noch immer auf der Seite der Streitparteien aus der eben geschilderten Auseinandersetzung.

    Es sieht ganz so aus, als hätten die Juden die Arbeit für die Römer getan, und dafür wurde danach das weitere Interesse der Juden durch die Römerherrschaft erledigt.

    Ein viel stärkeres Nahverhältnis zwischen Hohenpriester und Statthalter wird erkennbar, als man es damals gewillt gewesen ist allgemein zu gestehen.

    Unter diesem Licht wird auch die Eingliederung eines höherrangigen römischen Soldaten in den Kreis der Apostel verständlich. Wobei neben der inhaltlichen Verzerrung vor allem die romanisierten Namensgebungen von „Markus“ und „Lukas“ für Thaddäus und Philippus besonders hervorzustreichen wären.

    Eine oströmische Infiltrierung und Strukturierung machte es wahrscheinlich auch wesentlich leichter eine solche „Christliche Lehre“ in Römischen Reich als Staatsreligion zu installieren.

    Junge, Junge – was hast Du da beisammen?

    Nein. Da ist es wohl gescheiter es bleibt so wie es ist:
    Judas hat Jesus mit einem Kuss verraten,
    und man kauft weiterhin die Katze im Sack.






    und ein :weihna1
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Es gibt also mehrere Anzeichen dafür, dass in der Gruppe der Apostel im Urchristentum Judas der Älteste gewesen ist. Er – und nicht Petrus, der Zweitgeborene nach Andreas – war als erster Leiter und als Führungsperson auserkoren. So die damalige Tradition und zum Teil auch heute noch anzutreffen. Der tiefere Sinn liegt darin, wenn da ein uneheliches Kind gewesen ist, und dieses in der Sippengemeinschaft einer anderen jüdischen Familie die vorgesehene Geborgenheit gefunden hatte, dann sollte alles in bester Ordnung sein. Bei der Rückkehr zu seinem Vater da bietet sich diese Ähnlichkeit in der familiären Vergangenheit wie sie zwischen Brüdern zu finden ist als ideale Begleitung an, wenn dieser Ziehvater nicht mehr vorhanden, aber dafür dessen Bruder zur Hand gewesen ist.

    Mit anderen Worten, der akribisch konstruierte Stammbaum für Josef den Nährvater in der Bibel hat die gleiche Bedeutung für Judas, der am Ende der Geschichte und danach als Verräter deklariert worden ist. Denn anders ist es gar nicht zu erklären, warum die Beschreibung des Erziehers mit einer Person in unmittelbaren Zusammenhang gebracht werden sollte.


    Interessanter Weise wird bei Hinweisen zu diesem Thema gleichzeitig eine Querverbindung zum ursprünglichen Thema, dem Propheten aller Propheten, Moses, geschlagen. Der hat nämlich in seiner Vergangenheit und Abstammung ähnlich wie hier beschrieben eine alleinstehende Mutter vorzuweisen und die Beziehung zum Vater aus Ägypten die mussten in den schriftlichen Aufzeichnungen eine sehr kunstvolle Ausschmückung erfahren. War sozusagen der Anlass dazu anzunehmen, dass eine qualitativ wertvollere spirituelle Erwartung von Außen kommen werde.



    Ähnlich verhalten sich die symbolischen Wertigkeiten in den vorliegenden Beschreibungen, wenn für den Nazaräner im Widder, nach den Fischen, und Judas in der Waage wie Salomon, geschrieben steht:


    Wie gesagt, ich gehe davon aus, Judas war der Älteste und die ultimative führende Person – eventuell sogar vorgesehen für einen Sitz im Sanhedrin, sozusagen als Platzhalter für den der danach kommen sollte wenn die Zeit reif war.

    Für Petrus ist nur die fortführende Funktion in spiritueller Richtung vorgesehen gewesen. Zwar war er nicht so tief gefallen wie der Nazaräner bei seiner Steinigung nahe bei Nazareth, aber immerhin war er fast ertrunken und davon konnte man auch Erwartungen erhoffen. Manchmal war man sogar der Meinung, er wäre nicht tief genug gesunken, denn die Ergebnisse der geistigen Entfaltung ließen auf sich warten.

    Die Situation änderte sich schlagartig. Als Kuh und Kalb verloren waren, wie man so sagt. Denn plötzlich war da ein römisches Interesse entstanden an dieser neuen Bewegung, vielleicht konnte man deren Inhalte erbeuten oder wenigstens im römischen Sinne verwenden. Die Konzentration bezog sich auf die noch lebenden Personen und dabei immer mehr und mehr auf Petrus.

    Hier bin ich gezwungen Nostradamus zu korrigieren, der in seinen Aufzeichnungen meint, es habe eine Blendung von Petrus an Paulus stattgefunden. Richtig ist viel mehr die Einbeziehung von Paulus zu den Aposteln hat über Philippus („Lukas“) sich ereignet. Eher war es der Einfluss von Paulus, dass Petrus den Jakobus überflügeln konnte in der Rangordnung, ebenso wie er für das frühe Abhandenkommen des Andreas verantwortlich zu machen ist.

    Wie dem auch sei, Tatsache ist jedenfalls, die Interessen und Ziele zu Beginn, die waren ganz anders als sie dann in der weiteren Folge sozusagen durch das Werk entstanden sind. Somit liegen sowohl die Katholiken komplett falsch, denn sie müssten sich in einer jüdischen Umgebung wieder finden, wenn sie auf einen Platzhalter spekulieren, während die Evangelischen sich in einer alten römischen Philosophie verlieren, zum Wohle des Staates und dem der daran naschen will.

    Aber die geistigen Werte! Ja, natürlich.

    Dabei handelt es sich zutreffend um hochrangige Errungenschaften, teilweise sogar mit den Merkmalen von Erstlingswerken. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass es sich dabei um experimentellen Charakter handelt, wenn wir sie seriös in Angriff nehmen wollen.

    Erwähnt sei hier der genetische Faktor den wir nur auf familiärer Basis finden.
    In die Richtung eines menschlichen Jenseits.
    Sicher ist, hier bleibt der Wunsch Vater des Gedankens,
    dass dabei eine übergreifende Verbesserung erzielt werden könnte.
    Im Sinne einer Eheschließung, wo verschiedene menschliche Elemente … aber das führt zu weit.

    Funktionen einzelner Seelenelemente, oder von Seelengemeinschaften; engere oder weitere Anbindungen an die lebenserhaltenden Voraussetzungen.
    Verbunden mit den Kommunikationstechniken in unsere Welt,
    oder den entsprechenden Weiterentwicklungen mit deren Aufgabenstellungen.

    Soviel darf schon jetzt verraten werden:
    Als Einzelner und in Solitärstellung,
    da kannst Du nicht zurückkommen,
    hast ohne menschliche Gemeinschaftsbildung keine Chance auf Weiterentwicklung,
    bist nicht einmal eine heile Flasche in die ein neuer Inhalt gefüllt werden kann.

    Das wurde schon damals im unbrauchbar gewordenen Judas-Bild symbolisch dargestellt und von allen Beteiligten mitgetragen.
    Während jeder Papst erneut vergeblich sich mit der Messiasrolle versucht.



    OK - schau, hier ist mehr als Abraham!





    und ein :koenig:
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    In der Kunst des jeweiligen Jahrhunderts wurden immer wieder Themen aus der Geschichte der Bibel herangezogen. Einmal wurde mehr der Ziehvater Josef betont und dann wieder finden wir eine rege Beschäftigung mit dem Thema „Verrat“ und dabei stand immer eine Darstellung mit Judas im Mittelpunkt. Je nach dem wie man aus seinem eigenen Umfeld mit diesem Problem in Berührung gekommen ist.

    Ein Markenartikel ist verwendet worden.

    Im Äußeren war der schwarzhaarige Nazaräner mit einer Haartracht bedacht worden, die eher dem eines Krausbartes entspricht.
    Dagegen lassen sich Abbilder zur gleichen Zeit von Judas so beschreiben: langes glattes dunkles Haar mit deutlichen Anzeichen zu Grau und Weiß.
    Hier waren selbst langläufige Vererbungslinien nicht einmal angedeutet,
    aber die Bilder sollten der Forderung es sei diese Geschichte an den Haaren herangezogen genüge tun.

    Eine Entwicklung die sich unmittelbar nach den Ereignissen kund getan hat, die ist danach nie wieder aufgetreten, nämlich eine Verehrung und Jüngerschaft zur Person des Judas hat es damals gegeben, die sogar mehr oder weniger
    glaubhafte Aufzeichnungen vorweisen kann. Aber bedeutend ist die Gemeinschaftsbildung um den Namen Judas von damals.

    Ganz im Gegenteil dazu haben wir eine andere Verehrung im Christentum. Mit der einmaligen Nennung der Person Stefanus in der Apostelgeschichte, die sehr wahrscheinlich als von „Lukas“ geschrieben gilt, wird jener Stefanus als 1. Märtyrer der Christentums mit einem eigenen Feiertag verehrt. In dieser Würdigung finden wir erneut einen Zusammenhang mit Paulus – der soll damals noch weit entfernt gewesen sein von diesem Christentum und mit all den Ereignissen in Jerusalem nicht das Geringste zu tun haben.

    Ein Schelm, wer hier nun anders denken will.

    In dieser einseitigen und einmaligen Beschreibung, in der der Verfasser mit seinem Licht in seinem Seelenspiel nur sehr schwer etwas anzufangen wusste, darin finden sich jene Wegweiser und zahlreichen Verzweigungen in der Zukunft, die uns immer wieder erneut ein Licht im oder aus dem Jenseits vorgaukeln wollen.

    Was den neueren Teil der Bibel betrifft.



    und ein :weihna2
     
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